DE216010C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B7/00—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
- B41B7/02—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices
- B41B7/04—Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices for casting individual characters or spaces, e.g. type casting machines
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Description
KAISERLICHES Μ«
PATENTAMT.
KLASSE 15«. GRUPPE
in LONDON.
Die Erfindung betrifft Maschinen zur Erzeugung
von ausgeschlossenen Satzzeilen, und zwar im besonderen diejenigen Maschinen dieser
Art, bei welchen der Setzer zunächst eine Abschrift des Satzes in Form eines gelochten
■:';;- Papierstreifens o. dgl. herstellt, der dann die
eigentliche Gießmaschine durchläuft und sie ■ derart steuert, daß sie in der Reihenfolge des
Satzes die verlangten Lettern einzeln gießt ίο und zu ausgeschlossenen Zeilen zusammensetzt.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art, der Monotype-Setzmaschine, ist das Tastenwerk,
das zur Herstellung des Registerstreifens dient, mit zwei Zählwerken versehen; das
; eine verzeichnet beim Anschlagen jeder Taste den durch die zugehörige Letter1 verbrauchten
Zeilenraum, so daß bei Beendigung der Zeilen-• lochung die Größe des Gesamtbetrages der
verlangten Ausschließung erhalten wird, und das andere zählt die Spatien. Die so gewonnenen
Einstellungen beider Werke werden durch die. Anzeigevorrichtung selbst derart vereinigt,
daß auf einer Tabelle der Quotient aus den beiden Größen oder derjenige Betrag ab-1
gelesen werden kann, der beim Gießen der Zeile jedes Spatiums hinzugefügtwerden muß,
um. die verlangte Ausschließung zu erhalten. Der Setzer fügt alsdann der Zeilenlochung
noch eine oder mehrere Lochungen hinzu, welche diesen Betrag angeben.
Es sind auch schon Maschinen vorgeschlagen worden, welche diese Division selbsttätig
ausführen und in der Regel durch die Bewegung, die dazu dient, nach dem Lochen einer
Zeile die Maschine für die Lochung der nächstfolgenden Zeile in Bereitschaft zu setzen, die
betreffenden den Ausschließungsteilbetrag angebenden Lochungen selbsttätig herstellen.
Die Erfindung löst dieselbe Aufgabe, weicht aber darin grundsätzlich von den bisher bekannten
Ausführungen ab, daß die Verrichtung der Division dem Tastenwerk abgenommen und der Gießmaschine übertragen wird,
so daß das Tastenwerk nur so eingerichtet zu sein braucht, daß es durch entsprechende Zeichen einerseits den gesamten Ausschließungsbetrag und andererseits die Spatienzahl angibt. Abgesehen davon, daß durch diese Übertragung
des Divisionswerkes eine wesentliche Vereinfachung des Tastenwerkes erzielt wird,
wird eine der schwierigsten Aufgaben der bisherigen selbsttätigen Ausschließungsanzeiger
auf diese Weise umgangen, nämlich die Aufgabe, den erhaltenen Quotienten durch ein
Lochsymbol darzustellen. Solche Symbole können nämlich den Wert des Quotienten immer nur in ganzen Zahlen der gewählten
Maßeinheiten ausdrücken. Da aber der gc- ■'·
samte Anschließungsbetrag und die Spatienzahl in keinem ursächlichen Zusammenhang
miteinander stehen, so ist der Quotient aus diesen beiden Größen auch nur in einigen Ausnahmefällen
durch ganze Einheiten ausdrückbar. Wird nun die'Division auf dem Gießwerk
ausgeführt, s.0 kann der in Form eines
■';·■■■ Schieberhubes erhaltene Quotient unmittelbar
auf diejenige Vorrichtung übertragen werden, welche die Weite der Spatien in der Gießform
bestimmt.
Das im folgenden beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt cine Ab-[
änderung der bekannten Monotype-Maschinen dar, und in der Zeichnung sind daher nur diejenigen
Teile einer solchen Maschine vcranschaulicht, welche bei der Bemessung der
Letternweite mitwirken oder für die Erreichung des angegebenen Erfindungszweckes
der bekannten Ausführungsform gegenüber verändert worden sind.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht der wesentlichen Teile der gesamten Maschine von
oben gesehen.
Fig. 2 ist eine schcmatische Darstellung der Leitungen, durch welche die die Maschine
ao steuernde Druckluft den Lochungen entsprechend verteilt wird.
Fig. 3 ist ein Teil der Fig. I, in größerem Maßstäbe gezeichnet.
Fig. 4 ist eine zum Teil geschnittene Scitenansicht der in Fig. 3 dargestellten Teile.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3
'■■: Fig. 3. ■ ■ ■■ .
'■■: Fig. 3. ■ ■ ■■ .
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie y-y
Fig. 3.
Fig. 3.
30· Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie x-x in
.Fig. 3.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie w-w in
Fig. 3.
■·■ Fig. 9 ist eine Endansicht der geänderten Teile der Maschine.
Fig. 10 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie v-v in Fig. 3.
Fig. 11 und 12 sind Ansichten von Einz'el-
; heiten.
Fig. 13 ist ein wagerechter Schnitt nach der . Linie z-z in Fig. 4. .
Diejenigen Teile der bekannten Maschine, welche für das Verständnis der Erfindung in
Betracht kommen, wirken folgendermaßen.
Der Maternrahmen 1 wird durch zwei unabhängig voneinander durch Lochungen im Registerstreifen gesteuerte Einstellvorrichtungeq, in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen über der Gießform derart eingestellt, daß die jeweilig verlangte Mater über die Form gebracht wird. Die Einstellvorrichtungen bestehen aus einer Anzahl von Anschlagstiften 3, den Einstellbacken 4, welche sich über einem der Stifte schließen und dadurch eine sekundäre Einstellnase 5 in die gewählte Stellung bringen, wo sie zunächst gesperrt wird, worauf sich die sekundären Einstellbackcn über der Nase schließen und dadurch dem Maternrahmen und dessen Träger die gewählte Einstellung erteilen. · Der Registerstreifen 2 wird durch ' das Papierschaltwerk 10 über ein Joch 90 geführt, wodurch die Druckluft auf die durch die Lochungen ausgewählten Kanäle 91 (Fig. 2) verteilt wird.
Der Maternrahmen 1 wird durch zwei unabhängig voneinander durch Lochungen im Registerstreifen gesteuerte Einstellvorrichtungeq, in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen über der Gießform derart eingestellt, daß die jeweilig verlangte Mater über die Form gebracht wird. Die Einstellvorrichtungen bestehen aus einer Anzahl von Anschlagstiften 3, den Einstellbacken 4, welche sich über einem der Stifte schließen und dadurch eine sekundäre Einstellnase 5 in die gewählte Stellung bringen, wo sie zunächst gesperrt wird, worauf sich die sekundären Einstellbackcn über der Nase schließen und dadurch dem Maternrahmen und dessen Träger die gewählte Einstellung erteilen. · Der Registerstreifen 2 wird durch ' das Papierschaltwerk 10 über ein Joch 90 geführt, wodurch die Druckluft auf die durch die Lochungen ausgewählten Kanäle 91 (Fig. 2) verteilt wird.
Die Weite des Kcgcltcilcs der Gießform wird durch die Stellung des Formblattes 11
bestimmt, dessen hinteres Ende in Fig. 4 erscheint.. Die Einstellung des Formblattes
wird dadurch bestimmt, daß es gegen die Schraube im Anschlag 8 zurückgezogen wird.
Die Aufgabe, die Weite des Kcgcltcilcs der gegossenen Lettern zu bemessen, führt sich
daher darauf zurück, die Einstellung des Anschlages 8 entsprechend zu regeln.
Bei der bekannten Maschine geschieht diese Einstellung mit Hilfe eines sogenannten Norinalkeiles
12, zweier Ausschlicßungskeilc und zweier Widerlager 13, 14. Der Normalkcil
liegt zwischen dem Widerlager 13 und dem Anschlag 8 und nimmt an den Einstcllbcwegungen
des.Maternrahmens teil, er kann aber auch durch besondere Vorrichtungen unabhängig
von der Einstellung des Matcrnrahmens eingestellt werden. Seine Einstellung V
entspricht immer einer ganz bestimmten" Weite des Kegclteiles der Gießform, die der
Letter zukommt, welche gegossen werden soll. Die Ausschlicßungskcile wirkten bisher mit
dein Widerlager 14 derart zusammen, daß sie
beim Guß von Spatien das Formblatt je nach go der verlangten Größe des Ausschließungstcilbetrages
einstellten. Die Ausschließungslochungen im Registerstreifen bewirkten dabei, daß zunächst das Widerlager 13 aus seiner
Arbeitslagc zurückgezogen und dann das Widerlager 14 in die Arbeitslage vorgeschoben
wurde. Nach der Erfindung werden die beiden Ausschließungskeile durch zwei prismatische
Stäbe 40 und 41 (Fig. 3) ersetzt.
Die Einrichtung, durch welche das Form- ioo blatt beim Guß von ausschließenden Spatien
eingestellt wird, besteht nach der Erfindung in einem Divisionswerk, das den gesamten Ausscliließungsbctrag
für eine Zeile, der durch ein Lochsymbol angegeben wird, durch die Zahl
der Spatien, die durch ein anderes Lochsymbol angegeben wird, teilt und einer Einrichtung,
durch welche der in Form eines abgemessenen Hubes eines verschiebbar geführten Schlittens
erhaltene Quotient auf das Formblatt übertragen wird. '
Die Einrichtung des Divisionswerkes ist am besten in Fig. 13 zu erkennen. Mit Hilfe der j
Zahnräder 49 (s. auch Fig. 8) erhalten die beiden Keile 50 und 51 eine Einstellung, die dem 115;
gesamten Ausschließungsbetrage entspricht, I und verstellen durch Vermittlung der beiden .
Widerlager 55 und des Winkelhebels 54 einen ' Schieber 20, an dessen Nase 56 (s. auch
Fig. 7) der Winkelhebel 54 angreift. Quer lao1
über den Schlitten ragt ein Mcßhebel 21, der
mit zwei in einer radialen Geraden liegenden j
Kanten 28 und 30" ausgestattet ist. Die Kante
28 stützt sich durch Vermittlung eines lialb*-
kreisförmigen Widerlagers auf einen Meßschieber
22, der parallel zum Schieber 20 gcführt ist und an dessen Randleiste 26 einen
Anschlag findet. Der Schieber 22 ist in einem Schuh 29 geführt, . der seinerseits auf einer
Stange 31 (Fig. 1 und 3) mit Hilfe einer Hülse 30 rechtwinklig zur Richtung der Führung
des Schiebers 20 verschiebbar ist. Durch die Stellung dieses Schuhes 29 und des Schiebers
20 wird also der Hub des Meßhebels 21 bestimmt.
Dieser Hub wird durch einen dritten Schicher 23 gemessen, der parallel zur Richtung der
Führung des Schiebers 20 geführt ist und durch Vermittlung eines halbkreisförmigen
Widerlagers gegen die Kante 30" des Mcßhcbels
drückt.
In der Nullstellung des Schiebers 22 fällt der Mittelpunkt seines halbkreisförmigen
Widerlagers mit dem Drehpunkt des Meßhcbels 21 zusammen, und vor dem Beginn des
Gusses jeder Zeile erhält er eine Verstellung nach rechts in Fig. 13, die der Spatienzahl der
betreffenden Zeile proportional ist. Dadurch . wird also das Verhältnis der beiden Hebelarme
: Drehpunkt bis Mitte Meßschieber 23 und Drehpunkt bis Mitte Schieber 22 entsprechend
verändert und daher auch der Hub des Schiebers 20 mit entsprechender Vergrößerung
auf den Meßschieber 23 übertragen.
An jedem von den beiden Stäben 40 und 41
(Fig. 3 und 5), welche den beiden Ausschließungskeilen der bekannten Maschine entsprechen,
ist eine Nase 42 vorgesehen, welche von den Einstellbacken 6 erfaßt wird, wenn der betreffende
Stab durch einen der Hebel 16 (Fig. 10) in die Bahn der Backen emporgehoben
worden ist, und außerdem eine Reihe von Einschnitten 43, in die die Nase 15 eingreift,
um den Stab zu sperren, wenn er nach der Einstellung wieder niedergelassen wird.
Endlich ist jeder Stab mit einer Verzahnung 44 verschen, welche in je eins von den beiden
Zahnrädern 45 und 46 eingreift, Auf den ent-.1 gegengesetzten Enden der Wellen 47 und 48
(Fig. 7 bis 9) dieser Zahnräder sitzen die ! Zahnräder 49, welche demnach der Einstellung
der beiden Stäbe 40 und 41 entsprechend auch ■;· die Keile Sound 51 einstellen.
: Die Einstellung der Stäbe 40 und 41 durch ; den Registerstreifen ist in Fig. 2 schematisch : dargestellt. Die Ausschließungslochsymbole, die in der Gießmaschine den Buchstabenlochj Symbolen jeder Zeile vorangehen, bestehen aus , Bczeichnungslochungcn 60 oder 61 und Meß-. ; lochungen 62. Dazu kommt eine Meßlochung 81, die mit der einen oder anderen der beiden erstgenannten Lochungen verbunden sein ; kann. In dem dargestellten Beispiel bezeichnet das Ausschließungslochsymbol, welches dem die Druckluftkanalmündungen darbietenden Joch 90 zunächst steht, einen Zeilen Fehlbetrag von 100 Einheiten und sechs Spatien. Der Meßstiftsatz 3, welcher die Einstellung des. Schiebers 20 bestimmt, ist mit B bezeichnet, und der Stiftsatz, welcher den Schieber 22 einstellt, mit.C. Die einzelnen Mcßstiftc tragen die Bezeichnungen ο bis 14 entsprechend den verschiedenen Einstellungsstufcn, welche sie vorschreiben.
: Die Einstellung der Stäbe 40 und 41 durch ; den Registerstreifen ist in Fig. 2 schematisch : dargestellt. Die Ausschließungslochsymbole, die in der Gießmaschine den Buchstabenlochj Symbolen jeder Zeile vorangehen, bestehen aus , Bczeichnungslochungcn 60 oder 61 und Meß-. ; lochungen 62. Dazu kommt eine Meßlochung 81, die mit der einen oder anderen der beiden erstgenannten Lochungen verbunden sein ; kann. In dem dargestellten Beispiel bezeichnet das Ausschließungslochsymbol, welches dem die Druckluftkanalmündungen darbietenden Joch 90 zunächst steht, einen Zeilen Fehlbetrag von 100 Einheiten und sechs Spatien. Der Meßstiftsatz 3, welcher die Einstellung des. Schiebers 20 bestimmt, ist mit B bezeichnet, und der Stiftsatz, welcher den Schieber 22 einstellt, mit.C. Die einzelnen Mcßstiftc tragen die Bezeichnungen ο bis 14 entsprechend den verschiedenen Einstellungsstufcn, welche sie vorschreiben.
Die Bczeichnungslochungcn decken sich mit den MündungenD und E des Joches, von denen
die Mündung D zu dem Zylinder 17 führt, der durch Vermittlung des Hebels 1.6 den Stab 40
einrückt, .und der Mündung E zum Zylinder 17 des Hebels 16, welcher den Stab 41 einrückt,
so daß die beiden Stäbe je nach den Angaben der zugehörigen Meßlochung 62 eingestellt
werden können.
In dem gegcbcnen-Bcispiel ist daher die Bezcichnungslochung
60 mit der Meßlochung 62 verbunden, welche dem sechsten Stift 3 im Satz B entspricht, und die Bezcichnungslochung
61 ist mit einer Meßlochung 62, welche dem zehnten Stift 3 entspricht, verbunden.
Demnach wird zunächst der Stat) 40 eingerückt und in die sechste Stellung eingestellt
werden und dann der Stab 41 in die zehnte go
Stellung. Demnach werden die Keile 50 und 51 je in die sechste und zehnte Stellung gerückt
werden, so daß der ersterc den Schieber 20 um 6X15 oder 90 Einheiten und der
letztere den Schieber 20 um 10 weitere Einhciten, beide zusammen also um 100 Einheiten
verstellt, da der Neigungswinkel des Keiles 50 15 mal größer ist als der des Keiles 51. Der
Schieber 22 wird mit Hilfe der sekundären Einstellbacken 6 (Fig. 13) eingestellt, welche iOo
durch den in Fig. 2 mit C bezeichneten Stiftsatz gesteuert werden. Zu diesem Zweck ist
an einem Arm des Schuhes 29 eine Stange 65 angelenkt, die eine Nase 66 trägt und derart in
die Bahn der Backen 6 eingerückt werden kann, daß sie die Nase erfassen und dadurch
die Einstellung des Schuhes und somit der Schieber 22 bestimmen.
Da indessen der vorhandene Stiftsatz 3 nur vierzehn verschiedene Einstellungen zuläßt
und es häufig vorkommen kann, daß die Zeile mehr als vierzehn Spatien enthält, so ist noch
eine zweite ähnliche Stange 65* an den Schuh
29 angelenkt, deren Nase 66* um die Hälfte des Abstandes zweier Meßstifte gegen die
Nase 66 der Stange 65 versetzt, ist. Je nachdem also die Nase der Stange 6jj oder der
Stange 6sx in die Bahn der Backen 6 eingerückt
wird, wird der Schieber 22 um einen halben Abstand benachbarter Meßstifte 3 weiter
oder weniger weit verschoben, so daß ohne Vermehrung der Meßstifte die Zahl der mög-
lichen Einstellungen durch diese Einrichtung verdoppelt ist.
Die Stangen 65 und 65X liegen übereinander
in einer Führung 67 (Fig. 3. 4, 5 und 13), und vor jeder Stange liegt in derselben Führung
eine Schiene 69 mit je einer Keililächc 70 und einem Bügel 71, der an eine Feder 68 angehängt
ist. In der Ruhelage befinden sich die Kciiilächen 70 außerhalb der Führung 67, so
daß die Schienen 69 durch .die Federn 68 zurückgezogen werden und die Stangen 65 und
65* vermöge der Bügel 71 ausgerückt halten.
Wird aber die eine oder andere der beiden Schienen 69 längs verschoben, so läuft die zugehörige
Keilfläche auf die Seitenwand der Führung 67 auf und drängt die Schiene einwärts, so daß sie die zugehörige Stange 65
oder 65X einrückt.
Die Schienen 69 sind jede mit einem Hebel
74 (Fig. 11) verbunden, der durch ein Glied
75 (Fig. 4) mit einem Druckluftzylinder 76 gekuppelt ist. Jedes der Glieder 75 ist mit
einein Haken yy versehen, der die Stange 78
(Fig. 12) faßt, wenn das Glied angehoben wird, und diese Stange umfaßt die Schwänze
der Hebel 16, welche die Stäbe 40 und 41 einrücken.
Jedes der beiden Glieder ist außerdem mit einer Nase 79 versehen, die durch Vermittlung
eines Winkclhcbcls 80 einen federnden Riegel 73 aus- oder einrückt. Dieser Riegel greift in
Einschnitte einer Stange 72 ein (Fig. 3, 4 und 13), die am Schuh 29 befestigt ist, und
sperrt dadurch den Schuh und somit den Schieber 22 in der jeweiligen Einstellung.
Je nachdem also eine Lochung 60 oder 61
dem Joch dargeboten wird, wird der eine oder andere der Zylinder 76 m't Druckluft gespeist
und rückt die Stange 65 oder die Stange 65X
ein. Die Lochung 81 bestimmt dabei die Spatienzahl. ■ Jeder Mcßstiftabstand des
Salzes C entspricht zwei Spatien. Ist also eine gerade Zahl von Spatien anzugeben, so
wird die Lochung 81 demjenigen .Meßstift-' zylinder dargeboten, dessen !Nummer der
■ halben ■ Spatieiizahl entspricht, und ist die
Spatienzahl ungerade, so wird die Lochung 8t demjenigen Meßstift des Satzes C dargeboten,
dessen Nummer gleich der Hälfte der um eins verkleinerten Spatienzahl ist. So ist also bei
dem ersten in Fig. 2 dargestellten Beispiel die Lochung 81 mit einer Lochung 61 verbunden
"und wird dem dritten Meßstift 3 dargeboten.'
Demnach wird die Stange 6sx eingerückt und
der Schieber für sechs Spatien eingestellt. Im zweiten Beispiel ist die Lochung 81 mit der
Lochung 60 verbunden und wird ebenfalls dem dritten Stift 3 dargeboten. Demnach wird die
Stange 65 eingerückt und der Schieber 22 für sieben Spatien eingestellt.
Der Meßschieber 23 ist auf einer Zahnstangc 83 (Fig. 4, 6, 8 und 13) festgespannt, in welche ein Zahnrad 84 auf einer Welle 85 eingreift. Die Welle 85 ist längsverschiebbar gelagert und ist an ihrem Ende mit einem Gewinde 86 versehen, welches in ein entsprechendes Muttergewinde in einem Block 87 eingreift, der fest mit dem Rahmen der Maschine verbunden ist. Das Ende der Welle 85 stößt gegen einen Block 88 (Fig·. 3 und 4), der durch ein Gelcnkparallclogramm 89 geführt ist und sich gegen den Stab 41 legt. ·
Der Meßschieber 23 ist auf einer Zahnstangc 83 (Fig. 4, 6, 8 und 13) festgespannt, in welche ein Zahnrad 84 auf einer Welle 85 eingreift. Die Welle 85 ist längsverschiebbar gelagert und ist an ihrem Ende mit einem Gewinde 86 versehen, welches in ein entsprechendes Muttergewinde in einem Block 87 eingreift, der fest mit dem Rahmen der Maschine verbunden ist. Das Ende der Welle 85 stößt gegen einen Block 88 (Fig·. 3 und 4), der durch ein Gelcnkparallclogramm 89 geführt ist und sich gegen den Stab 41 legt. ·
Wenn die radiale Kante des Mcßhcbcls 21 parallel zur Führungskante 26 des Schiebers
20 eingestellt ist, stellt sich der Meßschieber 23 in seine Nullage ein und demnach auch der
Block 88. Alsdann gießt die Maschine Spatien von normaler Weite, die dadurch geändert
werden kann, daß der Schieber 23 gegenüber der Zahnstangc 83 verstellt wird. Jede Ver-Stellung
des Schiebers 23 veranlaßt cine entsprechende Verstellung der Anschlagblöckc 88 und 8 und somit durch Vermittlung des Formblattes
11 eine Vergrößerung der Weite der gegossenen Spatien. Eine Feder 91 (Fig. 8)
strebt beständig, die Spindel85 im einen Sinne ' zu drehen und daduixh den Meßschieber 23 in
seine Nullage zurückzuführen und hält so j sämtliche Teile des beschriebenen Divisionswerkes miteinander in Berührung. go
Der Arbeitsgang der ganzen Maschine gestaltet sich demnach folgendermaßen.
Der Registerstreifen, auf dem Zeichen,
welche den Fehlbetrag, und andere Zeichen, welche die Spatienzahl anzeigen, denjenigen
Zeichen voraufgehen, welche die Buchstaben [ des Satzes darstellen, wird durch das Papierschaltwcrk
über das Joch 90 gezogen. Indem die Bezeichnungslochungen 60 oder 61 zunächst
dem Joch dargeboten werden, wird die Einstellvorrichtung für einen der Keile 50
oder 51 und außerdem die eine der Stangen 65
oder 65X eingerückt, während die Meßlochung
62 einen der Anschlägst!fte 3 des mit B bezeichneten
Satzes zum Vortreten bringt, um die Einstellung des Keiles 50 oder 51 zu bemessen.
Alsdann wird der Keil eingestellt und in der vorgeschriebenen Einstellung ge-,
sperrt, und gleichzeitig wird der Schieber 22 bis in seine Endstellung vorgerückt, welche
durch einen festen Anschlagstift 3 des mit C bezeichneten Satzes bestimmt wird, oder aber
in eine andere Einstellung, die etwa durch eine Lochung 81 vorgeschrieben ist.
Die folgende Bezeichnungslochung (60 oder 61), die in derselben Weise dargeboten wird,
rückt die Einstellvorrichtung für den anderen ■Keil 50 oder 51 ein und gibt ihm die Einstellung,
welche die begleitende Meßlochung 62 vorschreibt. Dadurch wird die Einstellung
des Divisionswerkes vollendet, indem gleichzeitig die betreffende Stange 65 oder 65* mit
Claims (5)
- der zugehörigen Einstellvorrichtung gekuppelt und dadurch der Schieber 22 in die vorgeschriebene Einstellung gebracht wird, welche durch die begleitende Lochung 81 vorgcschrie-■ 5 ben ist.Diesen Einstellbewegungen ist der Meßschieber 23 unter dem Druck der Feder 91 gefolgt und hat demnach dem Widerlager 88 eine Einstellung gegeben, die dem Quotienten ausίο dem Fehlbetrag und der Spatienzahl entspricht.Während dieser Verrichtungen ist die Pumpe durch bekannte Vorrichtungen gesperrt, und es werden daher keine Lettern gegössen. Die folgenden Buchstabenlochungcn wirken in der bekannten normalen Weise. Wenn aber eine Spatienlochung 93 dargeboten wird, dann wird die Rolle der Widerlager 13 und 14 vertauscht und Widerlager 14 in die Arbeitsstellung eingerückt. Demnach legt sich jetzt der Normalkcil gegen dieses Widerlager, dessen Stellung durch die vorherige Einstellung des Anschlagblockes 88 entsprechend verändert ist, und die Einstellung des Formblattes entspricht daher beim Guß des Spatiums den Forderungen der Ausschließung.Ρλτεντ-Α N spuüche:i. Mittels eines Registerstreifens gesteuerte Maschine zum Gießen und Setzen von Lettern, bei der durch Änderung der vorläufigen S.patienweiten ausgeschlossene Zeilen hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Vorrichtung zur Einstellung des Kegelteiles der Gießform eine Vorrichtung verbunden ist, die durch zwei ' ' Lochsymbole, von denen eines den Gesamtbetrag der Ausschließung und das andere die Spatienzahl angibt, derart gesteuert wird, daß sie den Quotienten aus diesen beiden Größen bildet und die erhaltene Größe beim Spalienguß zu der vorläufigen Spatienwcite hinzu fügt.
- 2. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch das Ausschlußlochsymbol gesteuerter Schieber (20) die Bewegungen eines zu ihm parallel geführten zweiten Schiebers (22) begrenzt, der senkrecht zu dieser Bewegung eine durch dasSpaticnzahllochsymbol bestimmte Einstellung erhält, die durch einen an ihm angreifenden Hebel (21) auf einen dritten Schieber (23)· übertragen wird, der mittels Zwischenglieder ein beim Guß von Spatien die Einstellung des Formblattes bestimmendes Widerlager (88) verstellt.
- 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher zwei Stellwerke vorgesehen sind, um den Maternrahmen in zwei Richtungen über dcrGicßform einzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Stellwerk benutzt wird, um dem Ausschhißschieber (20), und das andere, um dem Spaticnzahlschieber (22) die verlangte Einstellung zu geben. ■
- 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Ausschlußschicbcrs (20) durch zwei mit ihm durch Zwischenglieder (52, 53 und 55) gekuppelte Keile verschiedener Steigung (50,51) erfolgt, deren Stellung durch das Ausschlußlochsymbol bestimmt wird.
- 5. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung des Spatienzahlschiebers (22) mit dem zugehörigen Einstellwerk (6) mehrere Zwischenglieder (65, 65X) vorgesehen sind, die derart verschieden abgemessen sind, daß sie für gleicheHübe des Einstellwerkes (6) verschiedene Einstellungen des Spatienzahlschiebers erzeugen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216010C true DE216010C (de) |
Family
ID=477455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216010D Active DE216010C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216010C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197097B (de) * | 1954-03-24 | 1965-07-22 | S E A Soc D Electronique Et D | Verfahren zur Herstellung eines Registerstreifens oder einer Setzanweisung fuer die Steuerung einer halb- oder vollautomatischen Setzmaschine |
-
0
- DE DENDAT216010D patent/DE216010C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197097B (de) * | 1954-03-24 | 1965-07-22 | S E A Soc D Electronique Et D | Verfahren zur Herstellung eines Registerstreifens oder einer Setzanweisung fuer die Steuerung einer halb- oder vollautomatischen Setzmaschine |
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