DE215917C - - Google Patents

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DE215917C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M7/00Counting of objects carried by a conveyor
    • G06M7/02Counting of objects carried by a conveyor wherein objects ahead of the sensing element are separated to produce a distinct gap between successive objects
    • G06M7/04Counting of piece goods, e.g. of boxes
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/08Design features of general application for actuating the drive
    • G06M1/083Design features of general application for actuating the drive by mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42j?. GRUPPE
ARTHUR BRETSCHNEIDER in HALLE a. S.
Selbsttätige Zählvorrichtung für Massenstückgut.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Zählen von Stückgut, z. B. von Schrauben, Fittings usw. bei ihrer Herstellung in Fabriken.
Die Erfindung besteht darin, daß der Einlauftrichter der Vorrichtung mit Klappen versehen ist, die wechselweise Hebel zur Durchlochung eines Kontrollbandes und zur Beeinflussung einer Zählvorrichtung bewegen, wobei der Ausschlag der Trichterklappen entsprechend der Größe des jeweils zu zählenden Stückgutes durch einen Anschlag festgelegt werden kann. Neben der einfachen und sicheren Aufzeichnung des durch den Einlauf in den Behälter der Vorrichtung fallenden Zählgutes besteht der Vorteil der Erfindung darin, daß ein absichtliches Täuschen über die Menge des eingefallenen Stückgutes außer durch die besondere Einrichtung der Trichterklappen durch einen die wechselweise Bewegung beider Hebel regelnden Reiter verhindert wird.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Vorrichtung im senkrechten Mittelschnitt, Fig. 2 in Draufsicht bei teilweise entferntem Gehäusedeckel; Fig. 3 zeigt im Seitenriß die Anordnung des Schalt- und Zählwerkes; Fig. 4 stellt ein Kontrollband dar.
Die selbsttätige Zählvorrichtung A befindet sich über dem Sammelbehälter B, aus dem das einkommende Zählgut durch die Tür t entfernt werden kann. Der trichterartige Einlauf C besteht aus zwei Gruppen etagenförmig übereinander liegender, zueinander geneigter Wände, von denen die Wände C2, Z)2 der einen Gruppe feststehen, während von der andern Gruppe die oberste Wand R über der Wand C2 ebenfalls fest angeordnet ist, wohingegen die Wände C1, D1 durch scharnierartige Befestigung als Klappen vor den Wänden C2, D2 liegen. Wie im Schnitt der Fig. 1 ersichtlich ist, liegen die Wände derartig übereinander, , daß das einfallende Zählgut in zickzackförmiger Weglinie in den Sammelbehälter gelangt.
Die oberste Klappwand C1 steht in gelenkiger Verbindung mit einem bei f pendelnd aufgehängten Stechhebel d. Den Anschlag der Klappe C1, die durch das auf dem Hebel d verschiebbare Gewichtsstück w in die Normalstellung zurückgeführt wird, regelt ein einstellbarer Anschlag q.
Eine ähnliche Hebeleinrichtung befindet sich auf der Rückseite der zweiten Scharnierwand D1, nur dient der Hebel h hier zum Fortschalten des Zahnrades i, das in das Zahnrad k eines Zählwerkes / eingreift.
m bedeutet eine Feder, die das auf eine Rolle aufgewickelte Kontrollband η immer gespannt hält. Dieses führt über eine bei p federnd gelagerte Leitrolle c zu einer auf der Welle des Rades * befestigten Rolle 0. Die Tür s, die zum Offenlegen der Zähleinrichtung dient, ist mit einem mit Glasscheibe f abgedeckten Schauloch versehen, durch welches man von dem Anzeiger I die Zahlen ablesen kann. Gegebenenfalls kann außerdem Deckel s das Schauloch abdecken und die Glasscheibe vor Beschädigung schützen. Um zu ermöglichen,

Claims (2)

daß sich die Klappwände C1 und D1 nur wechselweise öffnen, weist der Schalthebel h ein Keilstück auf, auf dem ein am Hebel d einstellbares Gabelstück ν reitet. Die zum Beispiel auf einer Bank gefertigten Schrauben fallen im Einlauf C auf die Schutzwand R, gleiten von dieser auf der Wand C2 zur Scharnierwand C\ die durch die Einwirkung der Schwere um so viel ausweicht, daß ίο die Schraube zwischen sie und die Wand C2 hindurchfallen kann. Der Ausschlag der Wand C1 verursacht nun einen Vorstoß des Hebels d, dessen Spitze das Kontrollband η durchlöchert, wobei die Feder φ die Stöße auffängt. Das gleiche Spiel wiederholt sich bei der Wand Z)1 beim Herabfallen' der Schraube in den Sammelbehälter. Durch den Ausschlag dieser Wand wird unter Vermittlung des Hebels h das Rad i und damit der Zähler I weitergeschaltet, aber auch zugleich das Band η ' um eine bestimmte Länge weitergerollt. Bewegt sich Hebel d nach vorwärts, so gleitet der Reiter ν auf dem Keilstück und verhindert die Bewegung des Hebels h. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Selbsttätige Zählvorrichtung für Massenstückgut, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Trichter mit je einem durch das einfallende Stückgut ausschwingbaren Wandstück (C1, D1) übereinander angeordnet sind und jedes Wandstück (C1, D1) mit einem pendelnd aufgehängten Hebel (d, h) in Verbindung steht, von denen der eine (d) den einen Kontrollstreifen (n) lochenden Stecher, der andere (h) das Zählwerk (I) antreibt.
2. Selbsttätige Zählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der einen Trichterwand vermittels eines an einem Hebel befestigten, auf einem Keilstück des andern Hebels gleitenden Reiters (v) von der Ruhelage der andern abhängig gemacht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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