DE2158C - Presse zur Trennung von Gemengen flüssiger und fester Substanzen - Google Patents

Presse zur Trennung von Gemengen flüssiger und fester Substanzen

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DE2158C
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liquid
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DENDAT2158D
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English (en)
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W. KLEIN, Mechaniker in Osthofen bei Worms
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

1877.
WILHELM KLEIN in OSTHOFEN bei WORMS. Presse zur Trennung von Gemengen flüssiger und fester Substanzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. November 1877 ab.
Diese Presse ist zur Trennung von solchen Gemengen flüssiger und fester Stoffe construirt, welche nach dem Abrinnen der freien Flüssigkeit grobe oder feine filzartige Rückstände hinterlassen, wie z. B. Weintrauben, Reibsei von Obst, Rüben, Kartoffeln etc.
Dieselbe besteht im wesentlichen aus einem senkrechtstehenden Gefäfs, am besten in Cylinderform, mit dicht verschliefsbarem Deckel und einem durch irgend welchen Mechanismus bewegbaren Boden. Die ganze innere Hohlraumfiäche ist mit geeigneten Leitkanälchen oder Riefen versehen, welche das Abrinnen der Flüssigkeit erleichtern.
A ist ein innen geriefter Cylinder mit abgedrehtem Flantsch; b der um den Stift e drehbare Deckel auf der Unterseite, der Cylinderweite entsprechend, mit einem System radialer und concentrischerRiefen versehen (Querschnitte/, Blatt III); dd sind Bügel zum Befestigen des Deckels, drehbar in Scharnieren e e, welche am Cylinder angegossen sind.
Innerhalb des Cylinders befindet sich der auf das Ende der Schraube / befestigte Boden oder Prefskolben g, dessen schwach konische Oberfläche ebenfalls mit einem System radialer und concentrischer Riefen versehen ist.
Der Cylinder A isl auf einem Gestell B aufgeschraubt, welches zunächst einen Sammelbehälter h mit Ablaufrohr i enthält. Die in der Mitte von h befindliche Hülse k dient theils als Führung, theils als Abdichtung der Schraube.
Unterhalb des Sammelbehälters befindet sich auf der Schraube die mit dem Zahnrad / versehene Schraubenmutter m, deren Unterseite auf drei Frictionsrollen η η η läuft, welche letztere sich um drei Zapfen drehen, die an einem über die Schraube gesteckten Ring 0 angebracht sind.
Das über der Mutterhülse lose sitzende Zahnrad / nimmt bei seiner Drehung die Schraubenmutter m nur durch zwei leicht ersetzbare Stifte// mit, und zeigt das Abscheeren derselben ein Ueberschreiten des zulässigen Druckes an und verhindert den Bruch eines wesentlichen Theiles der Presse.
In das Zahnrad / greift das auf der Axe q befestigte konische Getriebe r. Der Support s trägt die Lagerhülse dieser Axe. Am anderen Ende der Axe q ist ein Kurbelschwungrad t mit angegossenem Schaltrad u aufgekeilt. Ein auf das abgedrehte Ende der Lagerhülse gesteckter Hebel ν ermöglicht mittelst des Schalthakens w die Axe zu drehen, also den Kolben zu heben. Um bei schlechter Schmierung der Schraube und Mutter ein Drehen des Kolbens zu verhüten, befinden sich am Umfang desselben zwei Vorsprünge, welche in entsprechende Riefen des Cylinders eingreifen.
Der ganze Apparat ist auf den Untersatz C geschraubt, an welchem eine Thür χ zum Reinigen und Schmieren der Schraube angebracht ist.
Der Stift y dient zum Aufruhen des aufser Wirkung gesetzten Hebels.
Die Arbeit beim Pressen besteht im folgenden:
Befindet sich der Kolben g in seiner tiefsten Position, Blatt I, so wird der Cylinder gefüllt, alle freie Flüssigkeit rinnt rasch in den Riefen ab. Ist die Füllung vollendet, so wird der Deckel b. aufgelegt und die Schrauben der Bügel d angezogen und der Kolben mittelst des Kurbelschwungrads t so lange in die Höhe bewegt, bis das Maximum der vorhandenen Kraft erreicht ist; der Schalthaken w dann ins Schaltrad u eingelegt und die Pressung mittelst des Hebels bis zum gewünschten Grad fortgesetzt.
Nach vollendeter Pressung werden die Bügel gelöst, der Deckel zurückgedreht und der Prefskuchen in handlicher Form ausgestorben und weggenommen.
Mittelst des Kurbelschwungrades wird der Kolben rasch niedergelassen und der Vorgang kann von neuem beginnen.
Bei kleinen Pressen für Haushaltungen, Zuckerbäckereien und Apotheken kann der Hebel wegbleiben, ebenso kann für letztere die Presse leicht gleichzeitig erwärmt werden.
Für continuirlichen Betrieb und bei starkem Druck verdient die hydraulische Presse zur Bewegung des Kolbens den Vorzug. Schöne und vortheilhafte Constructionen lassen sich herstellen durch Anbringung von zwei Cylindern auf einem Sammelbehälter.

Claims (1)

  1. Pate nt-An sprüche:
    Die Anwendung eines verschliefsbaren, senkrecht stehenden Prefscylinders, der im Innern mit geeigneten Leitkanälchen oder Riefen, die das Ablaufen der Flüssigkeit erleichtern, versehen ist und durch dessen bewegbaren Boden die Auspressung und Ausstofsung der festen Rückstände aus der verschliefsbaren Füllöffnung bewirkt wird.
    Die in beiliegenden Zeichnungen dargestellte und oben beschriebene Construction einer Wein- und Obstpresse, durch welche bei kleinen Cylinderfüllungen grofse Massen rasch und kräftig geprefst werden können.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2158D Presse zur Trennung von Gemengen flüssiger und fester Substanzen Active DE2158C (de)

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