DE16449C - Sieb- und Filtrir-Apparat - Google Patents

Sieb- und Filtrir-Apparat

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DE16449C
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Germany
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pressure
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DENDAT16449D
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}• FISCHER in Wien
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
J. FISCHER in WIEN. Sieb- und Filtrirapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Mai 1881 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt, das Sieben und Filtriren rationell, continuirlich bei Druckanwendung, wie dies bei schwer sieb- und filtrirbaren Flüssigkeiten etc. nothwendig, verrichten zu können.
Wie aus der Zeichnung, Fig. 2, ersichtlich, besteht der Apparat aus einem liegenden Cylinder (zwei Längshälften) α und b, dessen eines Ende durch eine verticals Seitenwand geschlossen und das andere Ende in einem abgestutzten Kegel c endet, in welchem sich eine Schnecke d befindet, deren Axe durch Stopfbüchsen der verticalen Seitenwand hindurchgeht, um hier eine Riemscheibe etc. zu tragen, durch welche die Schnecke die Bewegung erhält. Die Schnecke reicht in der Verlängerung bis in den Kegel und hat deren Axe den zweiten Stützpunkt im Apparat.
Die obere Längshälfte α des Cylinders sammt Kegels ist abnehmbar und hat eine Einlauföffnung h. Die untere Längshälfte b des Cylinders ist auf der inneren Rundwand e gerippt oder hat sonstige Erhabenheiten, auf denen ein zweiter durchlöcherter Boden (Seiheboden) liegt, und an den Enden (Kanten) mit dem Cylinder durch Schrauben dicht verbunden ist. Auf diesen oberen Boden kann, je nach Bedarf, ein ganz feines Sieb g oder Filtrirtuch gelegt werden, das wiederum auf demselben an den Kanten in einem Rahmen eingeklemmt oder an denselben angenietet ist. Der obere Boden ist, um die feinen Siebe beim Schadhaftwerden wechseln zu können, herausnehmbar.
Die zu siebende Flüssigkeit etc. wird bei h in den Apparat gebracht; durch die Drehung der Schnecke wird der dicke, auf dem Siebe bleibende Theil successive weiter durch den Kegel, der anfänglich, bis er gefüllt, durch Ventil / geschlossen, wo derselbe durch das Pressen entwässert wird und zugleich den Verschlufs bildet, dem Ausgang zugeführt. Der durch das Sieb gehende Theil gelangt von dem oberen Boden auf die Rundwand des Cylinders und läuft bei k ab. Die Rippen e setzen, um den Ablauf der gesiebten Flüssigkeit zu ermöglichen, wie in Fig. 1 ersichtlich, in der Mitte bezw. tiefsten Stelle ab. Bei schwer siebbaren Flüssigkeiten wird das Sieben mittelst auf der Flüssigkeit herzustellenden Druckes beschleunigt und zwar entweder durch zu starkes Zuführen der eigenen Flüssigkeit oder durch Einpumpen von Luft. Soll mit dem Apparat filtrirt werden, welche Operation stets bei Anwendung von Druck und zwar in gleicher Weise wie beim Sieben stattfindet, so braucht das feine Sieb nur durch ein Filtrirtuch ersetzt zu werden.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Anwendung der Rinne mit der in derselben beweglichen Schnecke zum Sieben der Hefe.
2. Anwendung des abgestutzten Kegels mit der in derselben beweglichen Schnecke zum Sieben und Filtriren.
3. Die gerippte innere Rundwand de,s Bodens des Cylinders bezw. Rippen e mit dem daraufliegenden Boden (Seiheboden) /.
4· Die Verbindung des Cylinders α b mit dem abgestutzten Kegel c und mit der Schnecke d, wodurch das Sieben und Filtriren bei Druckanwendung continuirlich erreicht werden kann.
5. Das Sieben bei Anwendung von Druck zu verrichten.
6. Die Anwendung des ganzen Apparates, wie beschrieben, zum Sieben bezw. Gewinnung von Stärkemehl, sowie bei gleicher Manipulation und Druckanwendung zum Sieben und Filtriren von Maische und Schlempe, überhaupt zur Trennung flüssiger und fester Substanzen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BKRLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDIiUCKEREt.
DENDAT16449D Sieb- und Filtrir-Apparat Active DE16449C (de)

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DE (1) DE16449C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219444B (de) * 1960-11-25 1966-06-23 Vyzk Ustav Energetichy Schneckenpresse zur kontinuierlichen Trennung fester und fluessiger Stoffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219444B (de) * 1960-11-25 1966-06-23 Vyzk Ustav Energetichy Schneckenpresse zur kontinuierlichen Trennung fester und fluessiger Stoffe

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