DE2158340C3 - Ankerlager für Wechselstromwecker - Google Patents

Ankerlager für Wechselstromwecker

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DE2158340C3
DE2158340C3 DE19712158340 DE2158340A DE2158340C3 DE 2158340 C3 DE2158340 C3 DE 2158340C3 DE 19712158340 DE19712158340 DE 19712158340 DE 2158340 A DE2158340 A DE 2158340A DE 2158340 C3 DE2158340 C3 DE 2158340C3
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Germany
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plastic part
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housing
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DE19712158340
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DE2158340A1 (de
DE2158340B2 (de
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Richard 1000 Berlin Luede
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Alcatel Lucent Deutschland AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication of DE2158340B2 publication Critical patent/DE2158340B2/de
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/18Details, e.g. bulbs, pumps, pistons, switches or casings
    • G10K9/20Sounding members

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  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Ankerla^er für Wechsel-Jtromwecker nach dem Oberbegriff de Anspruchs I.
Ein derartiges Ankerlager ist von dem Wecker nach der DE-AS 12 58 470 bekannt. An dem die Enden des Spulenkernes verbindenden loch ist mittig ein Kunstitoffbügel befestigt, der gleichzeitig zur Halterung eines Permanentmagneten und zur Lagerung des Ankers dient. Bei der Lagerung greifen Ansätze an den beiden freien Enden des U-förmigen Bügels durch entsprechende Aussparungen des Ankers hindurch. Die Ansätze werden von hakenförmigen Rastnasen gebildet, hinter denen der Anker nach dem Aufschnappen einrastet. Zwischen Rastnasen und Anker muß ein Lagerspiel verbleiben, das notwendig ist, um den Anker beweglich zu lagern. Dies gilt naturgemäß für alle Ankerlagerungen. bei denen cm bewegliches Teil mit einem feststehenden so gefügt wird, daß die Beweglichkeit erhalten bleibt. Durch Abrieb und Schlag wird das Lagerspiel während der Lebensdauer dann ständig größer. Zu diesem Nachteil kommt hinzu, daß sich das Lagerspiel ungünstig auf das Mikrofonieverhalten des Weckers auswirkt. Beim Wecker nach der DF'.-AS 12 58 470 soll jedoch der Mikrofonieeffekt dadurch unterdrückt werden, daß der die Klöppelbewegung begrenzende Anschlag nur auf einer Seite des Klöppels angeordnet <%i und daß am Anker eine Blattfeder befestigt ist, die diesen und damit den Klöppel vom Anschlag weg in die freie Endlage drücken soll, Am Lägerspiel selbst kann dadurch nichts geändert Werdern
De! einer änderen bekannten Ankerlagerung ist der Anker mit zwei Lägerbohrungeh versehen und mit diesen auf eine feststehende Achse gesteckt (DE-PS 9 67 503). Diese Art def Lagerung ist jedoch im Hinblick auf das Mikrofonieverhatieti des Weckers noch Ungünstiger als die def zuvor geschilderten Anordnung.
Ferner sind Wechselstromwecker mit Ankerschneidlagern bekannt. Diese Schneidlager lassen sich gegenüber den Achslagern mit geringerem Lagerspiel herstellen. Das Lagerspiel läßt sich nahezu unterdrücken, wenn der Anker unter gleichmäßigem Druck, z. B. mittels einer Feder, am Gegenlager anliegt. Dadurch wird allerdings der Arbeitsaufwand sowohl bei der Teilefertigung als auch beim Zusammenbau des Weckersystems größer und der Wecker damit teurer.
Dies gilt auch für das dem Ankerschneidlager sehr ähnliche Ankerkugellager des Weckers nach der US-PS 33 46 858. Die Lagerschneide ist hier durch zwei Kugeln ersetzt, die entsprechende Lagerkerbe im Anker durch zwei Eindrückungen, durch die die Lage des Ankers zugleich fixiert wird. Zwischen beiden Kugeln ist ein Durchbruch im Anker und im Lagerwinkel vorgesehen, durch den eine Drahtfeder gesteckt isL Die Drahtfeder besitzt einen im Querschnitt pilzförmigen Teü, der hinter dem Lagerwinkel verrastet ist, während die gespreizten Federenden den Anker gegen die Kugeln drücken, um so eine spielfreie Lagerung zu erzeugen. Statt der Kugeln können auch Walzen oder an einem Teil angeformte Spitzen zum Einsatz kommen.
Alle bekannten Ankerlagerungen sind im Betrieb der Abnutzung und Einarbeitung unterworfen, wodurch das Lagerspiel ständig vergrößert wird, was nur durch erhöhten Aufwand bei den federbelasteten Ausführungen annähernd ausgeglichen werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein in axialer und radialer Richtung vollkommen spielfreies Ankerlager für Wechselstromwecker zu schaffen, das kostengünstig herstellbar und montierbar ist. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß das Kunststoffteil zwischen den Befestigungsstellen ein Filmscharnier aufweist. Durch diese Lösung steht ein über seine gesamte Lebensdauer spiel- und abriebfreies Ankerlager mit genau definierter Drehachse bereit, durch das das Mikrofonieverhalten des Weckers sehr günstig beeinflußt wird. Darüber hinaus hande,'· es sich bei dem Filmscharnier um eine sehr einfach und damit billig zu fertigende und einzubauende Ankerlagerung von höchster Präzision.
Filmscharniere sind /war als unlösbare Verbindung zwischen gespritzten Kunststoffteilen aus anderen Gebieten der Techn k bekannt, wo sie konventionelle Zapfen- oder Bandscharnierc aus Metall ersel/cn. Je nach Werkstoff werden sie entweder fertig gespritzt (Prospekt Hostalen PP der f-'a. Farbwerke Hoechst vom August 1965) oder nachträglich geprägt (Prospekt der la. Du Pont von 1970). Ihre Anwendung erstreckt sich auf Gebrauchsgüter wie Kästen. Schatullen und ähnliche Behälter mit angelenktem Deckel sowie auf Ausstattungsgegenstände von Kraftfahrzeugen wie Handschuhfächer. Innenleuchten usw. Als zwischen voneinander unabhängige Teile cinfiigbares Bauele ment hat das Filmscharnier jedoch keine Anwendung gefunden
Aus der Modellbahntechnik ist außerdem ein Schrankenantrieb (Artikel B-176. Fa. Faller) bekannt, bei dem ein mil Gummi belegtes Antriebsrad von einer als Sloßkiinke Wirkenden Blattfeder angetrieben wird. Die Blattfeder ist zusammen mit einem Dauermagnet in einem Hebel aus Kunststoff cingeformt, der außerdem einen Steg aufweist, dessen freies Ende in einem entsprechenden Gehäuseansatz eingeklebt ist Der Dauermagnet dient als Anker und ist neben dem Spulenkern eines Elektromagneten angeordnet ßei Anlegen einer Wechselspannung an die Spule schwingt
01
der Anker hin und her. In der einen Bewegungsrichtung schiebt dabei das Blattfederende das Rad an, während es in der anderen Bewegungsrichtung über den Belag zurückgieitet ohne das Rad zu bewegen. Der als Ankerlagerung benutzte Kunststoffsteg wirkt, wie eine einseitig eingespannte Blattfeder und hat daher keinen definierten Drehpunkt, sondern führt eine unpräzise Schwingbewegung aus, die zwar beim Antrieb eines Stoßankers für Spielwaren tragbar ist, jedoch nicht bei einem symmetrisch aufgebauten Wechselstromwecker der Fernsprechtechnik.
Gemäß einer Ausbildung der Erfindung ist das Kunststoffteil am Anker angespritzt Wird dem Anker in einem thermoplastischen Spritzverfahren das Kunststoffteil unmittelbar angespritzt, so ergibt sich eine besonders einfache Fertigung. Das Kunststoffteil kann aber auch als Einzelteil hergestellt werden. In diesem Fall wird das Kunststoffteil nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung mechanisch mit dem Anker verbunden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Kunststoffteil an der gehäuseseitigen Befestigu;;gsstelle Nuten auf, die in entsprechende Stege des Gerätegehäuses eingreifen, sowie an der Unterseite der gehäuseseitigen Befestigungsstelle befindliche Rastelemente, die in Aussparungen im Gehäuseboden einrastbar sind. Diese Anordnung ergibt eine einfache und sichere Befestigung des Kunststoffteiles bzw. des Ankers am Gerätegehäuse ohne zusätzliche Befestigungsmittel.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung ist in das Filmscharnier des Kunststoffteiles eine Metallmembran eingespritzt.
Die Erfindung wird an verschiedenen Ausführungsbeispielen an Hand von Zeichnungen erläutert, in denen zeigt
F i g. 1 ein Ankerlager eines Wechselstromweckers, von oben gesehen,
Fig. 2 einen Teil des Ankerlagers nach Fig. 1. von der Seite gesehen,
F i g. 3 eine andere Ausführung des Ankerlagers eines Wechselstromweckers, von oben gesehen,
Fig.4 eine weitere Ausführung des Ankerlagers eines Wechselstromweckers, von oben gesehen.
In Fig. 1 ist ein Anker 1 dargestellt, der an einem Gerätegehiluse 5 gelagert ist und durch einen +5 Elektromagneten 10 in Schwingungen versetzt wird.
Das Ankerlager besteht aus einem Kunststoffteil 2, das 3m Anker 1 und am Gorätegehäuse 5 befestigt ist. Bei dem in Fi g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Kunststoffteil
2 und dem Anker 1 vorgesehen, d. h., das Kunststoffteil 2 ist in einem thermoplastischen Spritzverfahren unmittelbar am Anker 1 angespritzt. An der gehäuseseitigen Befestigungsstelle des Kunststoffteiles 2 sind Nuten 3 angeordnet, die in entsprechende Stege 4 des Gerätegehäuses 5 eingeschoben sind. Zwischen dem umspritzten Anker 1 und der gehäuseseitigen Befestigungsstelle mit den Nuten 3 befindet sich eine Filmscharnier-Einiichnürung 6, über die sich der Anker 1 im Betriebszustand bewegt. Durch diese Anordnung ist eine vollkommen spielfreie Lagerung des Ankers 1 im Gerätegehäuse 5 gewährleistet.
Gemäß F i g. 2 dienen zur Befestigung des Kunststoffteiles 2 zusätzliche Rastelemente 7, die an der Unterseite der gehäuseseitigen Befestigungsstelle ausgebildet sind und in Aussparungen 8 ic Gehäuseboden 11 einrasten, wenn das Kunststoffe·.! 2 rr-it seinen Nuten
3 in die Stege 4 des Gerätegehäuses 5 eingeführt und nach unten gedrückt wird.
Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel emes Ankeriagprs, bei dem das Kunststoffteil 2' als Einzelfeil hergestellt und mit dem Anker Γ mechanisch verbunden ist. Als mechanische Verbindungsstelle kommen beispielsweise Schrauben oder Niete in Frage. Die Befestigung des Kunststoffteiles 2' am Gerätegehäuse 5 erfolgt wie in Fig. 1 durch Nuten 3 und Stege 4 sowie mittels Rastelementen 7 am Gehäuseboden 11 (Fig.2). Das Kunststoffteil 2' weist zwischen den Befestigungsstellen ebenfalls eine Filmscharnier-Einschnürung 6 auf. Selbstverständlich können der Anker und das Kunststoffteil auch durch andere bekannte Verbindungen, z. B. durch Kleben, miteinander verbunden sein. Entsprechendes gilt für die Verbindung zwischen dem Kunststoffteil und dem Gerätegehäuse 5.
Bei dem in F i g. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Ankerlagers ist an der Enschnürungsstelle des Kuns'stoffteiles eine Metallmembran 9 eingespritzt. Der Anker 1 ist mit dem Kunststoffteil durch ein thermoplastisches Spritzverfahren verbunden. Das Kunststoffteil ist in der gleichen Weise am Gerätegehäuse 5 befestigt, wie bei dem in den Tig. I und 2 dargestellten Ankerlager.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Ankerlager für Wechselstromwecker mit einem Kunststoffteil, das einerseits am Anker und andererseits an einem Gehäuseteil befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffteil (2) zwischen den Befestigungsstellen ein Filmscharnier (6) aufweist.
2. Ankerlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffteil (2) am Anker (1) angespritzt ist.
3. Ankerlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunstsloffteil (2') mechanisch mit dem Anker (1') verbunden ist.
4. Ankerlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffteil (2) an der gehäuseseitigen Befestigungsstelle Nuten (3) aufweist, die in entsprechende Stege (4) des Gerätegehäuses (5) eingreifen.
5. Ankcrlagcr nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffteil (2) an der Unterseite der gehäuseseitigen Befestigungsstelle Rastelementc (7) aufweist, die in Aussparungen (8) im Gehäuseboden (11) einrastbar sind.
6. A.ikerlager nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in das Filmscharnier (6) des Kunststoffteiles (2) eine Metallmembran (9) eingespritzt ist.
DE19712158340 1971-11-24 1971-11-24 Ankerlager für Wechselstromwecker Expired DE2158340C3 (de)

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DE19712158340 DE2158340C3 (de) 1971-11-24 1971-11-24 Ankerlager für Wechselstromwecker
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DE2158340A1 DE2158340A1 (de) 1973-05-30
DE2158340B2 DE2158340B2 (de) 1974-06-27
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3141568A1 (de) * 1981-10-20 1983-05-05 Apparatebau Wilhelm Heibl Gmbh, 8671 Selbitz Befestigung eines klangkoerpers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3141568A1 (de) * 1981-10-20 1983-05-05 Apparatebau Wilhelm Heibl Gmbh, 8671 Selbitz Befestigung eines klangkoerpers

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ATA928872A (de) 1975-11-15
DE2158340A1 (de) 1973-05-30
DE2158340B2 (de) 1974-06-27
AT331315B (de) 1976-08-10

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