DE2157604C3 - Halte- und Isoliervorrichtung für Rohrleitungen - Google Patents

Halte- und Isoliervorrichtung für Rohrleitungen

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DE2157604C3 DE19712157604 DE2157604A DE2157604C3 DE 2157604 C3 DE2157604 C3 DE 2157604C3 DE 19712157604 DE19712157604 DE 19712157604 DE 2157604 A DE2157604 A DE 2157604A DE 2157604 C3 DE2157604 C3 DE 2157604C3
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Description

Die Erfindung geht aus von einer Halte- und Isoliervorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen und z.B. durch die DE-GMS 19 69 858 bekanntgewordenen Art.
Bei der durch die DE-GMS 19 69 858 beschriebenen Halte- und Isoliervorrichtung wird ein Rohr dadurch in dem Element gehalten, daß ein Haltekörper in die längliche Ausnehmung so eingepreßt wird, daß er an das Rohr anstößt. Ein Nachteil bei dieser Vorrichtung besteht darin, daß es ziemlich schwierig ist, den Körper einzusetzen und wieder herauszunehmen, da dieser Körper das Element mit der Ausnehmung aufspreizen muß und erst dann in den Körper hineingepreßt werden kann. Ein anderer Nachteil besteht darin, daß nur ein Rohr in der Vorrichtung angebracht werden kann.
Durch die AT-PS 2 33 338 und die GB-PS 8 77 254 sind ebenfalls Isoliervorrichtungen für Rohrleitungen bekanntgeworden.
Diese Vorrichtungen bestehen aus zwei halbringförmigen Teilen, die miteinander verbindbar sind, wobei sie lediglich eine Rohrleitung umgeben. Es ist nicht möglich, mehrere Rohrleitungen zu halten bzw. mit den bekannten Vorrichtungen zu isolieren.
Aus der DE-PS 9 24 117 ist eine Rohrschelle für Aufhängungen, Gleitlager und Festpunkte vorwiegend für hochbeanspruchte Heißdampfleitungen bekanntgeworden, welche zwar zur Halterung von Rohrleitungen, nicht aber auch zu deren Isolierungen dient.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Vorrichtungen der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art in soweit zu verbessern, daß auf wirtschaftliche Weise eine wirksame Vorrichtung zum Aufhängen und Isolieren über die ganze Rohrlänge erreicht ist, wobei die Montagemöglichkeit sehr günstig ist und auch Reparaturen und Änderungen in der Führung des Rohrleitungsnetzes einfach durchgeführt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei der Erfindung die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Gestaltungsmerkmale vorgesehen, wobei noch in
den Unteransprüchen 2 bis 8 für die Aufgabenlösung vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen beansprucht werden, die teilweise Überschneidungen mit dem Stand der Technik aufweisen.
Zur Entwicklung der Erfindung, ausgehend von dem zu verbessernden Stand der Techn'k gemäß der DE-GMS 19 69 858 über die noch zu lösende, auf diesen Stand der Technik spezifizierte Aufgabe mit dem in kennzeichnenden Teil des Anspruches I angegebenen Lösungsmittel in ihrer Gesamtheit und damit zur Entwicklung des Gestaltungsprinzips bei der Erfindung sind beim Stand der Technik keine solchen technischen Hinweise zu erkennen, die den Fachmann in die Lage versetzen wurden, dieses Gestaltungsprinzip ohne weiteres und ohne erfinderische Überlegungen zu entwickeln, wenn auch mit jenen Gestaltungsmerkmalen im kennzeichnenden Teil, die zum Beispiel durch die US-PS 22 31462 bekanntgeworden sind, allein die Erfindungshöhe noch nicht begründet werHen kann, da für sie durch die genannte US-PS ein eindeutiger Übertragungshinweis gegeben ist, andererseits hat der Stand der Technik, der durch die DE-GMS 19 69 858 bekannt wurde', nicht ohne weiteres auf entsprechende Gestaltungsmerkmale bei der Erfindung hingeführt, weil die sonst technischen Verhältnisse zu sehr von jenen bei der Erfindung verschieden sind.
Halte- und Isoliervorrichtungen gemäß der Lehre des Anspruches 1 können an dicken Wänden oder sonstigen Elementen auf einfache und kostensparende Weise befestigt und spätere Reparaturen und Änderungen in der Führung des Rohrleitungsnetzes ebenfalls einfach durchgeführt werden. Darüberhinaus besteht ein wesentlicher Vorteil darin, daß der Teil, der an der Wand befestigt ist, die Rohrleitungen nach dem Austausch oder der Vervollständigung von Rohrleitungen selbt trägt, so daß der Austausch oder die Vervollständigung der Rohrleitungen durchgeführt werden kann, ohne daß das Rohrsystem als solches in dem Halteelement entfernt werden muß. Eine derartige Ausgestaltung ist aus der DE-PS 9 24117 schon deshalb nicht zu entnehmen, weil die dort bekanntgewordene Rohrschelle als Isoliervorrichtung nicht geeignet ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es also, längliche, identisch ausgebildete Einheiten vorzusehen, die aus wechselseitig angeordneten tragenden Isolierelementen an einem Rohrnetz bestehen, wobei an diesem Rohrnetz z.B. Konvektoren angeordnet sind. Solche Vorrichtungen lassen sich leicht und rasch an den gewünschten Stellen eines Gebäudes installieren und bilden einen ästhetisch ansprechenden Bestandteil des Gebäudes, und zwar mit wesentlich geringeren Kosten, als sie bisher möglich waren.
Die Merkmale der Erfindung und deren technische Vorteile ergeben sich aus der in der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispiel in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel, gesehen längs der Linie A-A der F i g. 2; ein Element der Vorrichtung ist mit unierbrochenen Linien dargestellt,
Fig.2 eine rauiflbildliche Darstellung der Vorrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel, und zwar vor der Vereinigung der beiden länglichen Teilelemente dieser Vorrichtung,
F i g. 3 einen Querschnitt analog demjenigen nach F i g. 1 durch ein zweites Ausführungsbeispiel; ein Element der Vorrichtung ist mit unterbrochenen Linien dareestellt.
Fig.4 einen Schnitt durch das zweite Ausführungsbetspiel, gesehen längs der Linie 0-flder F i g. 5,
Fig. 5 eine raumbildliche Darstellung der Vorrichtung nach dem dritten Ausführungsbeispiel mit einem Verbindungsstück, und zwar vor der Vereinigung der beiden länglichen Teilelemente dieser Vorrichtung,
F i g. 6 eine raumbildliche Darstellung, weiche zwei Tragelemente mit jeweils zwei hakenförmigen Ausnehmungen zeigt, wobei diese Ausnehmungen zwei
to Rohrleitungen tragen,
F i g. 7 eine raumbildliche Darstellung eines Tragelementes, welches zwei Rohre trägt, sowie eines länglichen Isoliereiements, welches am Tragelement und an den Rohren befestigt ist,
H Fig.8 eine raumbildliche Darstellung, welche ein Tragelement zeigt, an dem zwei Rohre aufgehängt sind, welch letztere von zwei Isolierelementen umschlossen sind, die zugleich auch das Tragelement umschließen, und
Fig.9 einen Schnitt durch die Isolierelemente und zwar an der Stelle, wo das Tragelement an den Rohren angreift.
Beim ersten Ausführungsbeispiel ist das eine längliche Isolierelement mit 10 und das andere mit 10' bezeichnet, Diese Elemente 10,10' sind (wie auch bei den folgenden Ausführungsbeispielen) aus einem porösen, aber gestaltfesten Werkstoff hergestellt, vorzugsweise aus Polyurethanschaum, welcher eine dichte und kompakte Oberfläche ergibt, oder einem anderen geeigneten Kunststoff. Die Elemente 10, 10' bilden zusammen im Querschnitt eine rechteckige oder quadratische Form, wie das z. B. Fig. 1 zeigt. Jedes Element 10 bzw. 10' ist auf seiner dem anderen Element zugewandten und mit diesem zusammenfügbaren Seite mit länglichen, im Querschnitt teilweise kreisförmig ausgebildeten Ausnehmungen 11, 11' bzw. 12, 12' versehen, die übereinander angeordnet sind. Die Ausnehmungen 11, U', 12, 12' sind mit Tragteilen 13, 13' bzw. 14, 14' versehen. Hierdurch können sie Rohre 15 halten und gegen diese anliegen, und zwar in einem der beiden Elemente 10 oder 10', wenn dieses an einem Bauelement an Ort und Stelle befestigt ist. Zwischen der Ober- und Unterseite der Elemente 10 und 10' und zwischen den länglichen Ausnehmungen 11, 12 oder II', 12' sind die Elemente 10, 10' jeweils mit geneigten ebenen Flächen 16, 17, 18 bzw. 16', 17', 18' versehen, welche gegen die entsprechenden Flächen des gegenüberliegenden Elementes anliegen, wenn die Elemente 10, 10' zu einer Einheit zusammengesetzt werden. Mindestens ein Tragteil 13, 14' jedes Elementes 10, 10' kann in ein längliches Führungsteil 13", 14" im entsprechenden Gegenelement eingesetzt werden, wodurch die Elemente automatisch relativ zueinander geführt werden. Die geneigten ebenen Flächen 16, 17, 18 bzw. 16', 17', 18' erleichtern das Einsetzen eines Rohres 15 in die länglichen Ausnehmungen 11, W und 12, 12' und das Festhalten des Rohres bzw. der Rohre in diesen Ausnehmungen.
Falls ein Element (z. B. das innere Element 10) an
<>0 einer senkrechten Fläche (z.B. einer Wand) befestigt wird, wie das in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, bleiben die Rohre 15 ohne besondere Befestigungsglieder in den Ausnehmungen 11,12', worauf dann das andere, äußere Element 10' am inneren Element 10 befestigt werden
<·' kann, um die Einheit zu bilden, welche die Rohre 15 vollständig umgibt und Wärme- oder Kälteverluste von diesen Rohren verhindert. Wenn man an den Rohrleitungen Reparaturen oder Änderungen durchführt, ist es
sehr leicht, das äußere Element 10' wegzunehmen und nach getaner Arbeit wieder aufzusetzen.
Vom ästhetischen Gesichtspunkt gesehen ist die beschriebene Rohrabdeckung vorteilhaft, und wirtschaftlich erweist sie sich als beträchtlich billiger und weniger arbeitsaufwendig als die bisher bekannten Arten der Abd». ckung von Rohren. Die Konstruktion der Elemente 10 und 10' macht es möglich, eine solche Abdeckung praktisch überall in einem Gebäude vorzusehen, z. B. an den Wänden oJer Decken. Auch ist es möglich, die Abdeckungen fal!> gewünscht in einem gewünschten Abstand von einer Dcvkc o. dgl. mittels nach außen ragenderTrageleniente anzuordnen.
Die Elemente nach den anderen Ausführungsbeispielen sind im Prinzip ähnlich aufgebaut und haben eine ähnliche Wirkungsweise.
I" i g. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel. Hierbei sind im Vergleich zu F i g. 1 die Ausnehmungen 11, 12 bzw. 1Γ, 12' relativ zueinander versetzt (bezogen auf die Vertikalebenen durch diese Ausnehmungen). Dadurch ist es möglich, Löcher 19, 19' für Anschlußrohre 22, 22' auf ein und derselben Seite der Abdeckung vorzusehen, wie das Fig. 3 zeigt.
Die I" i g. 4 und 5 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel, bei dem die beiden Elemente 10 und 10' gleich ausgebildet sind wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Das dritte Ausführungsbeispiel zeigt ein dreiteiliges Verbindungsstück 20, 20', 20", in welchem Rohre 21, 21' mit senkrecht abzweigenden Anschlußrohren 22, 22' befesiigt werden können. Die Rohre 22, 22' können anstatt von den speziellen Verbindungsrohren 21, 2V auch von Rohren 15 abgezweigt werden.
Das Verbindungsstück 20, 20', 20" besteht aus einem Innenteil 20, das im Querschnitt dem Element 10 nach Fig. 1 entspricht, jedoch eine Ausnehmung 23 für das Anschlußrohr 22' aufweist. Das zweite Teil 20' des Verbindungsstücks hat den gleichen Querschnitt wie das Element 10', weist aber zwei Ausnehmungen 24, 25 für die Rohre 22, 22' auf. Das dritte Teil des Verbii.J.:rsgsstücks besteht, aus einem flachen Teil 20", das ma einer Ausnehmung 26 für das Rohr 22 versehen ist. Das Inncnicii 20 wird zusammen mit den inneren Elementen 10' zunächst an einem senkrechten Bauteil befestigt, und dann wird das zweite Teil 20' zusammen mit den Elementen 10' am Innenlei! 20 befestigt. Dann wird das dritte Teil 20" des Verbindungsstücks am zweiten Teil 20' befestigt. Die Verbindungsrohre 21, 21' werden vorzugsweise in den Ausnehmungen 11, 11', 12, 12' angeordnet, so daß die Teile 20, 20' des Verbindungsstücks ohne Befestigungsglieder neben den Elementen 10,10' befestigt werden, und danach wird dai dritte Teil 20" z. B. mittels Nägeln oder Schrauben am zweiten Teil 20' befestigt. Die Abdeckung IÖ, lö; und das Verbindungsstück 20, 20', 20" können also frei aufgehängt angeordnet werden.
Die F i g. b bis 9 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel. Hier sind vertikale Tragelementc 27, 27' vorgesehen, die aus flachem Bandmaterial bestehen,
■·, wobei sich ihr oberer Abschnitt 28 bzw. 28' senkrecht zum vertikalen Abschnitt erstreckt und mit Löchern für Schrauben oder sonstige Befestigungsmittel versehen ist, mit denen die Tragelemente 27, 27' an der Decke befestigt werden. Die Tragelemente 27,27' können auch
!υ mit Ansätzen zur Befestigung an vertikalen Wänden versehen werden, um sie in einem bestimmten Abstand von diesen Wänden zu befestigen.
Die Tragelemente sind jeweils mit hakenförmigen Ausnehmungen 29, 29' versehen, die sich von einer
\"> Längskante schräg nach unten erstrecken. Wenn die TragL'lemente 27, 27' oben an einem Gebäudeteil befestigt sind, können Rohre 15, 15' in diese Ausnehmungen 29, 29' eingeführt und darin aufgehängt werden. Die einander gegenüberliegenden Flächen der
?u länglichen Isolierelemente 10,10' sind mit einer Anzahl von Quernuten 30,30' versehen, deren Form besonders aus den F i g. 7 und 9 klar hervorgeht. Diese Quernuten sind in einem geeigneten Abstand voneinander angeordnet und sind so breit, wie die Tragelemente 27,27'
. ■ dick sind, so daß letztere in diese Quernuten 30, 30' eingeführt werden können. Die Ausnehmungen 29, 29' der Tragelemente 27, 27' sind so angeordnet daß sie miteinander übereinstim.nen, wenn u,,r länglichen Isolierelemente 10, 10' u;i den Tragelementen 27, 27'
.«> und den Rohren 15,15' angeordnet sind.
Die Installation der frei aufgehängten Trage- und Isoliervorrichtung ist sehr leicht. Zunächst wird eine Anzahl iun Tragelementen 27, 27' an Bauteilen befestigt, wobei der Abstand zwischen den Tragclemen-
s> tor. 27, 27' so gewählt wird, daß er mit dem Abstand zwischen den Quernuten 30,30' übereinstimmt. Danach werden die Rohre 15,15' wie in Fi g. 6 dargestellt in die hakenförmigen Ausnehmungen 29, 29' eingeführt, und iar.n wird das lsolierelement 10' mittels der Quernuten
•si i0 aiii die Tragelemente 27,27' aufgeschoben, und zwar bis in eine Lage, in der die Rohre 15, 15' gegen die Ausnehmungen 11', 12' anliegen und teilweise von diesen umfaßt werden. Das lsolierelement 10' hängt in dieser Stellung an den Rohren 15, 15', wie das in F i g. 7 dargestellt ist. Danach wird das gegenüberliegende lsolierelement 10 aufgeschoben, so daß es gegen das lsolierelement 10' anliegi, wie das in Fig.9 dargestellt ist. und schließlich werden die beiden Elemente 10, 10 wie in Fig.8 dargestellt mittels Schrauben 31, 31 aneinander befestigt. Damit ist die isolierende Abdekkung 10,10' um die Rohre 15,15' herum sicher an der Tragelementen 27, 27' befestigt, kann aber irr Bedarfsfall leicht abgenommen werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Halte- und !schervorrichtung für Rohrleitungen, wobei zwei aneinander befestigbare längliche Elemente aus einem wärme- und/oder kälteisolie- ■> renden Werkstoff vorgesehen sind, deren einander zugewandte Seiten mit mindestens einer länglichen Ausnehmung versehen sind, die so ausgebildet ist bzw. sind, daß sie nach dem Befestigen der Elemente aneinander das Rohr oder die Rohre im wesentlichen vollständig umfaßt bzw. umfassen, wobei die Elemente aus einem selbsttragenden Kunststoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die längliche Ausnehmung bzw. Ausnehmungen (11, 1Γ, 12, 12') in der über die ganze Rohrlange reichenden Isolierung (10, 10') im Querschnitt hakenförmig und so ausgebildet ist bzw. sind, daß das darin angeordnete Rohr (15) bzw. die darin angeordneten Rohre (15, 15') an einem dieser Elemente (10, 10') aufgehängt ist bzw. sind, wenn dieses an einem Gebäudeteil durch an einzelnen Stellen an den Elementen (10, 10') angebrachte Tragelemente (27,27) befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten Seiten der länglichen Elemente (10, 10') geneigte ebene Flächen (16, 17, 18, 16', 17', 18') aufweisen, die zur Anlage gegen entsprechende Flächen des gegenüberliegenden Elements (10,10') ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewandten und aneinander befestigbaren Seiten der länglichen Elemente (10,10') längliche Tragteile (13,13', 14,14') aufweisen, welche sich von den freien Kantenabschnitten der länglichen Ausnehmungen (U, Il', 12, J5 12') aus erstrecken, und daß mindestens ein Tragteil (13, 14') eines Elements jeweils in ein längliches Führungsteil (13", 14") des gegenüberliegenden Elements einführbar ist, wodurch diese beim Zusammenfügen der Elemente (10, 10') zu einer Einheit automatisch relativ zueinander geführt werden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Elemente (10,10') einer Einheit identisch ausgebildet sind. «
5. Vorrichtung nach eitlem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungsstück (20, 20', 20") zur Anordnung zwischen zwei Einheiten von miteinander verbundenen länglichen Elementen (10, 10') vorgesehen ist, daß das Verbindungsstück ein erstes und ein zweites Teil (20, 20') aufweist, welche dasselbe Profil haben wie die Elemente (10, 10'), daß diese Teile (20, 20') mit Ausnehmungen (23, 24» 25) zur Aufnahme von Rohren (22, 22') versehen sind, die mit in den länglichen Ausnehmungen (11,11', 12,12') anzuordnenden Rohren (15,15'; 21,2t') verbindbar sind, und daß das Verbindungsstück als drittes Teil (20") ein ebenes Teil aufweist, das mit einer Ausnehmung (26) für eines der anzuschließenden Rohre (22) versehen *>u ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein vertikales, am oberen Ende mit einem Befestigungsglied (28, 28'), z. B. zur Befestigung an einer Decke, *>5 versehenes Tragelement (27,27') vorgesehen ist, das an seinem vertikalen Teil mit hakenartigen Ausnehmungen (29, 29') zur Aufhängung der Rohre (15,15') versehen ist, und daß die länglichen Isolierelemente (10, 10') mit Quernuten (30, 30') zur Aufnahme der Tragelemenie (27,27') versehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (27, 27') senkrechte Teile aus Flachband aufweisen, an deren Abschnitten hakenförmige Ausnehmungen (29, 29') vorgesehen sind, die sich jeweils zu einer Längskame dieser Teile hin öffnen, daß die Form dieser Ausnehmungen (29, 29') etwa derjenigen der länglichen Ausnehmungen (11, if, 12, 12') der Isolierelemente (10, 10') entspricht, und daß sich die Ausnehmungen (29, 29') der Tragelemente (27, 27') im zusammengebauten Zustand an die zum Tragen der Rohre vorgesehenen Trageflächen (11, 11', 12, 12') der Isolierelemente (10,10') anschließen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Abschnitte der senkrechten Tragelemente (27, 27') einen Abstand von den vertikalen Außenseiten der Isolierelemente (10, 10') aufweisen, wenn diese Isolierelemente mittels Befestigungsmitteln (31,3Γ) zu einer Einheit zusammengefügt sind, welche die Rohre (15, 15') umgibt (F ig. 6 bis 9).
DE19712157604 1970-12-30 1971-11-20 Halte- und Isoliervorrichtung für Rohrleitungen Expired DE2157604C3 (de)

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SE17705/70A SE347337B (de) 1970-12-30 1970-12-30
SE1325071A SE369954B (de) 1971-10-20 1971-10-20

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Publication Number Publication Date
DE2157604A1 DE2157604A1 (de) 1973-08-02
DE2157604B2 DE2157604B2 (de) 1980-07-17
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