DE215735C - - Google Patents

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DE215735C
DE215735C DENDAT215735D DE215735DA DE215735C DE 215735 C DE215735 C DE 215735C DE NDAT215735 D DENDAT215735 D DE NDAT215735D DE 215735D A DE215735D A DE 215735DA DE 215735 C DE215735 C DE 215735C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

Sid'uct l'icjjin ι έ'ία l'iJi ι Ια» η Ia.
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15.
Die Erfindung bezieht sich auf ein zusammenlegbares Luftschiff und besteht in einer besonderen Art, die Zusammenlegung vorzunehmen. Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbei-5 spiel des Ernndungsgegenstandes dar. ,
Fig. ι zeigt den Gondelträger im Grundriß. ' ,_ Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben. Fig. 3 ist eine Vorderansicht des ganzen Luftschiffes. Fig. 4 ist die Seitenansicht eines mit dem zu-J-0 sammengelegten Luftfahrzeug beladenen Eisenbahnwagens. Fig. 5 ist eine Einzelheit der ■'■'\ Steuerung. '■■■■'..
;·. , Die Ballonhülle ι von länglicher Form ist in bekannter Weise oberhalb eines entsprechen-15 den starren Gondelträgers angeordnet. Diese , Gondel besitzt zwei Ständer 2, welche durch drei trapezförmig verspannte Streben 3 und 4 '\ miteinander verbunden sind. Die aus zwei . :■ Füßen, zwei Armen und einem Kopf bestehen-2° den, an ihren unteren Enden des leichteren Landtransportes halber Rollen tragenden Ständer 2 mit den Streben 3 und 4 bilden zusammen den starren und starrbleibenden Mittelbau. Derselbe trägt die Gondel 5 und den Motor 6 sowie a5 die Schraube 7 und die Apparate für die Steue- !· rung. Die zusammenlegbaren Teile bestehen ' im wesentlichen aus den Auslegemasten 10 und 11, welche z. B. mitte's Scharniere 8 und 9 an den oberen Enden der Ständer 2 be-30 festigt sind. Diese an den Scharnieren leicht : drehbaren Auslegemasten erhalten ihre zum I Gebrauch des Luftfahrzeuges erforderliche starre , Lage durch sechs, zweckmäßig aus Stahl be-.;■:' stehende Spanndrähte 12, 13 und 14, welche 35 einerseits an den Ständern 2 und den Querstrebenenden 4, andererseits an den freien Enden der Auslegemaste 10 und 11, an letzteren durch Vermittlung eines Querstückes, befestigt sind. Durch Spannvorrichtungen 18 können die Spanndrähte reguliert, aber auch gelöst werden.
Die Teile 2,3,4,10 und 11 werden zweckmäßig aus Aluminiumkonstruktiori in Gitter-, werk oder Masten hergestellt; sie können aber auch aus beliebigem anderen geeigneten Material bestehen.
Durch die beschriebene Bauart soll ein außerordentlich leichter, dabei aber starrer und zusammenlegbarer Unterbau gebildet Werden, welcher geeignet ist, dem Ballon die nötige Starrheit zu verleihen. . -5°
Das Zusammenlegen des Luftfahrzeuges, sei es zwecks Transportes mittels der Eisenbahn (oder Schiff) oder zwecks Sicherung vor Beschädigung bei Sturm, erfolgt in der Weise, daß man nach Entleeren des Ballons die Spannvorrichtungen 18 löst, dann, den Auslegemast 10 in der Richtung des Mittelbaues drehend, in eine parallele Lage zu der Strebe 3 bringt und hierauf den Auslegemast 11 in die gleiche Lage dreht,, während die Ballonhülle zwischen die Querstreben 3 und 4 und den Auslegemast 11 . eingebettet werden kann. Im Eisenbahnwagen ruht der zusammengelegte Unterbau, wie aus Fig. 4 ersichtlich, mittels der an den unteren Enden der Ständer 2 angebrachten Rollen auf dem Boden des Wagens auf.
Das gezeichnete Ausführungsbeispiel des Luftfahrzeuges ist mit aus Stoff bestehenden Trag- · flächen 20 versehen, welche sowohl an beiden Seiten des Mittelbaues als auch an den Seiten
der Auslegemasten ίο und ii wagerecht ange- ; bracht sind. Gelullten sind diese Tragflächen
'■ an den Seiten des Mittelbaues von an den wagerechten Armen der Ständer 2 drehbar befestig-
5 ten Auslegern 19 und an den Seiten der Auslegemasten 10 und 11 je einerseits gleichfalls von den Auslegern 19 und andererseits (links) von dem Ende des Auslegemastes 10 und (rechts) von dem Querstück des Auslegemastes
11. Zur Sicherung der wagerechten Lage der Tragflächen'20 sind in Längsrichtung die Spanndrähte 15 vorgesehen, welche einerseits an dem linken freien Ende des Auslegemastes 10 befestigt sind, an den freien Enden der Arme oder Ausleger 19 geführt und andererseits von dem' Querstück des Auslegemastes 11 gehalten werden. In Querrichtung sind die Spanndrähte 16, 17 angeordnet. Sie sind von den Ständern 2 in der Weise gehalten, daß ihre Befestigung einerseits an deren unteren Fußenden und andererseits an deren oberen Kopfenden bewirkt ist, wobei sie gleich den'Spanndrähten 15 an den freien Enden der Arme 19 geführt sind. Alle Spanndrähte 15,16,17 sind "gleich den Spanndrähten 12, 13, 14 mit Spannvorrichtungen 18 versehen.
Durch Lösen der Spannvorrichtungen der Spanndrähte 16,17 können die seitlichen Tragflächen 20 gleichfalls gegen den Mittelbau gedreht und gleichfalls mit in dem Eisenbahnwagen . untergebracht ■ werden.
Die seitlichen Tragflächen sind zum Gebrauch beim Drachenfluge bestimmt bzw. sie können als Fallschirm dienen.
Die Höhen- und Seitensteuerung sind in einem Kasten untergebracht. Der Auslcgemast 11 trägt eine Gabel 22, deren freie Enden die die Seitensteuerung betätigende senkrechte Achse 23 des Kastensteuers tragen. Mittels in Rollen 27 geführten Drahtes 28 ist diese Achse drehbar. Sie ist als Kreuzkopf ausgebildet, in welchem die der Höhensteuerung dienende wagerechte Achse 24 lagert. Mittels in Rollen 25 und 26 geführten Drahtes 29 kann diese Achse in vertikaler Richtung gedreht werden. Das Lager des Steuers beim .Transport des Fahrzeuges in Eisenbahnwagen ist aus Fig. 4 ersichtlich.
Der Unterbau des Fahrzeuges kann, anstatt wie gezeichnet, drei- auch mehrteilig sein. Es können auch zwei Schrauben, und zwar seitlich von der Gondel, angebracht sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: ^
1. Luftschiff mit zusammenlegbarem Traggerüst, dadurch gekennzeichnet, daß an einem starren Mittelbau Auslegemaste angelenkt sind, die nach dem Lösen von Spannseilen über diesem zusammengelegt werden können.
2. Luftschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß die seitlichen Tragflächen an am Mittelbau angebrachte Ausleger unter Vermittlung von lösbaren Spannseilen drehbar angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
BERLIN. GEDMJCKT IN DStI REICHSDnUCKEREl.
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