DE215413C - - Google Patents

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DE215413C
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ozone
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/72Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation
    • C02F1/78Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with ozone

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85«. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Schalter für Ozonapparate.
Zusatz zum Patente 172574 vom 14. November 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1908 ab. Längste Dauer: 13. November 1920.
In der Patentschrift 172574 sind Einrichtungen beschrieben worden, bei welchen die Inbetriebsetzung eines Ozonisators davon abhängig gemacht ist, daß die mittelbar oder unmittelbar zu ozonisierende Flüssigkeit tatsächlich strömt. Gemäß dem genannten Patent wird diese Abhängigkeit der Inbetriebsetzung des elektrischen Apparates von der Strömung der Flüssigkeit dadurch hervorgebracht, daß der Schalter für den elektrischen Apparat unter die Einwirkung des Strömungsdruckes der Flüssigkeit gesetzt ist.
Es hat sich nun herausgestellt, daß es in gewissen Fällen Unzuträglichkeiten mit sich bringt, wenn, wie im Ausführungsbeispiel der Patentschrift 172574 beschrieben, die Stromschlußvorrichtung für den elektrischen Apparat an der Flüssigkeitsleitung selbst angebracht wird. Unter anderem verursacht die hierbei an die Flüssigkeitsleitung heranzuführende elektrische Leitung, welche unsachgemäßer Behandlung ausgesetzt ist, leicht Störung.
Gemäß vorliegender Erfindung wird eine vollständige Trennung der Flüssigkeitsleitung, z. B. Wasserleitung, von den elektrischen Apparaten durchgeführt und zugleich ermöglicht, daß für mehrere Zapfstellen ein gemeinsamer Ozonapparat angewendet wird. Es wird näm-Hch gemäß der Erfindung der Schalter an dem elektrischen Apparat selbst bzw. in dessen Gehäuse untergebracht, so daß tatsächlich nur an dem eigentlichen Teil der Anlage elektrische Leitungen und Spannungen vorhanden sind, und der Schalter steht nur durch eine den Strömungsdruck übertragende Rohrleitung mit der Flüssigkeitsleitung in Verbindung.
Ganz besonders einfach wird die Anordnung, wenn die letztgenannte Rohrleitung zugleich als Saugleitung für die Ozonluft benutzt wird, welche von dem Wasserstrahl aus dem Ozonapparat gesaugt und mit dem keimfrei zu machenden Wasser vermischt wird.
Ein Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgegenstand zeigt die beiliegende Zeichnung.
In dem unteren Teile des den Ozonapparat einschließenden Gehäuses ο ist der Membranschalter angeordnet. Die zur Absaugung des Ozons dienende Leitung besteht aus den Teilen a, b, c, d. Zwischen b und c ist das Ventil e angeordnet, das von unten durch eine Feder/ auf seine Dichtfläche g gepreßt wird, während auf dem oberen Teile desselben die Membran h aufliegt. In dem Ventil β sind die Nuten i und k und senkrecht dazu die Löcher I vorgesehen. Auf die Membran selbst stützt sich eine Feder, welche den Kontakt p über dem Kontakt q hält. Die Saugleitung d führt nach dem im vorliegenden Falle hinter dem Wasserhahn m vorgesehenen Ejektor n.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird der Wasserhahn m geöffnet, so erzeugt der Ejektor η eine Druckverminderung in der Leitung d und c. Infolge des auf der Mem-
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bran lastenden Atmosphärendruckes wird das Ventil e entgegen der Wirkung der Feder/ von seinem Ventilsitz bewegt, bis Nut i nach Kanal b gelangt, wodurch das Stück α und b der Ozonleitung mit den Stücken c und d in Verbindung gebracht und durch Kontaktschluß φ; q der Ozonapparat eingeschaltet wird.
Der Ventilsitz g wäre für die vorbeschriebene Wirkung nicht erforderlich. Tritt jedoch
ίο aus irgendwelchen Gründen bei geöffnetem Hahn m statt einer Druckverminderung ein Überdruck in der Ozonleitung auf, und wird insbesondere Wasser von der Hauptleitung nach der Ozonleitung gepreßt, so wird das Ventil e nicht nur durch die Feder/, sondern auch durch den Überdruck auf seinen Sitz niedergedrückt und schließt hierdurch den Ozonapparat ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schalter für Ozonapparate nach Patent 172574, besonders zur Reinigung bzw. Sterilisation von Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß der im Gehäuse des Ozonapparates angeordnete elektrische Schalter nur durch eine den Strömungsdruck übertragende Rohrleitung, die zugleich als Saugleitung für die Ozonluft dienen kann, mit der Flüssigkeitsleitung in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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