DE2154040B2 - Maschine zum Entstengeln von Frachten - Google Patents
Maschine zum Entstengeln von FrachtenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Entstengeln von Früchten, mit einem endlosen Transportband, das
aus parallel und eng aneinanderliegenden, quer zur Transportrichtung sich erstreckenden Walzen gebildet
und an seinen beiden Seiten über jeweils eine endlose Kette antreibbar ist, und mit einer Antriebseinrichtung
zum jeweils gegenläufigen Drehen benachbarter Walzen im Entstengelungsbereich des Transportbandes,
wobei die Antriebsrichtung durch an den Enden der Walzen befestigte Rollen gebildet ist, und wobei
aufeinanderfolgende Rollen abwechselnd mit einer über den Rollen und einer unter den Rollen liegenden
feststehenden Schiene in Antriebsverbindung sind.
Bei einer bekannten derartigen Vorrichtung ist
nachteilig, daß die Ketten noch eine besondere Führungseinrichtung benötigen, da andernfalls eine
Kippkraft auf das Förderband ausgeübt wird, die bestrebt ist, das Förderband quer zur Transportrichtung
gesehen schräg zu stellen. Außerdem eignet sich die bekannte Vorrichtung nicht ohne weiteres für einen
Friktionsantrieb, da die Friktionskräfte ohne Zuhilfe-
ft nähme einer besonderen Anpreßvorrichtung gering
sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, welche mit geringen Anpreßkräften auf die Rollen
auskommt und nur ein geringes Kippmoment auf die Walzen ausübt.
Die Lösung dieser Aufgabe ist darin zu sehen, daß
jede Walze an ihren beiden Enden jeweils eine Rolle trägt und die Rollen aufeinanderfolgender Walzen auf
jeder Seite der Walzen axial gegeneinander versetzt sind.
Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen ergänzend
beschrieben.
F i g. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Maschine nach der Erfindung;
F i g. 2 ist eine Seitenansicht der Maschine nach F i g. 1;
F i g. 3 ist ein Querschnitt längs der Linie 3-3 von Fig.l;
F i g. 4 ist ein Querschnitt längs der Linie 4-4 von F ig. 3;
F i g. 5 ist ein Querschnitt längs der Linie 5-5 von F ig. 4;
F i g. 6 ist eine Ansicht des in F i g. 3 eingekreisten
Bereichs;
F i g. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform einer Maschine nach der Erfindung.
F i g,8 ist eine perspektivische Ansicht des in F i g. 1
eingekreisten Bereichs.
F i g. 9 ist eine perspektivische Ansicht einer gegen-
über Fig. 1 abgeänderten Ausführungsform einer Maschine.
Fig. 10 ist ein Querschnitt !ängs der Linie 10-10 von
Fig.9.
Die in den F i g. 1 bis 6 und 8 dargestellte Maschine umfaßt einen Rahmen 10, der auf Stützen 12 aus
Winkelprofilen steht, welche an ihren oberen Enden mittels in Längsrichtung sich erstreckender paralleler
Platten 14 verbunden sind. Der Boden des Rahmens 10 ist durch einen Kasten 16 gebildet, der Seitenwände 18,
Stirnwände 20 und einen Boden 22 aufweist. Dieser Kasten erstreckt sich über die gesamte Länge und
Breite des Rahmens. Quer zu dem Rahmen 10 und an einem Ende desselben sitzt eine Welle 24, die in den
Platten 14 gelagert ist. Am gegenüberliegenden Ende des Rahmens sitzt eine ähnliche Welle 26, die ebenfalls
in den Platten 14 gelagert ist. Die Wellen 24 und 26 liegen parallel zueinander, und vorzugsweise liegt die
Welle 24 etwas höher als die Welle 26, wie aus F i g. 3 zu erkennen ist. Quer durch den Rahmen 10 erstreckt sich
ferner eine untere Welle 28, die ebenfalls parallel zu den Wellen 24 und 26 liegt. Diese untere Welle liegt unter
der Oberkante 30 des Kastens 16 und ist mit ihren Enden in Diagonalträgern 32 gelagert, die sich zwischen
den Stützen 12 und den Seitenwänden 18 des Kastens 16 erstrecken. Die Wellen 24, 26 und 28 sind jeweils mit
einem Paar Zahnräder 34 versehen, die an den beiden Enden jeder Welle und zwischen den Ebenen der
Platten 14 liegen. Jede Gruppe von drei Zahnrädern 34 an den zugeordneten Enden der Wellen liegt in einer
gemeinsamen Ebene. Um jede Gruppe von Zahnrädern ist eine endlose Kette 36 gespannt.
Zwischen den endlosen Ketten 36 liegen eine Anzahl quer verlaufender Walzen 38, die mit ihren Enden
jeweils an gegenüber liegenden Kettengliedern 40 der endlosen Kette 36 befestigt sind. Die Befestigungseinrichtung
für die Walzen 38 an den Ketten 36 kann verschiedenartig ausgebildet sein. Die F i g. 4 und 5 zeigt
eine mögliche Ausführungsform. Jedes Kettenglied 40 umfaßt einen einwärts gerichteten Zapfen 42. Auf jeder
Stirnseite 45 einer Walze 38 befindet sich eine Axialbohrung 44, die mit geringem Durchmesserspiel
auf einem Zapfen 42 läuft. Da beide Enden jeder Walze 38 auf diese Weise in gegenüberliegende Zapfen 42
gelagert sind, können sich die Walzen frei drehen gegenüber den Ketten. Die Walzen 38 verlaufen parallel
zueinander und haben einen geringen lichten Abstand und bilden auf diese Weise ein endloses Transportband
46 mit einer die Früchte aufnehmenden Auflagefläche 47, die die Oberseite des oberen Transportbandlaufs 48
bildet, während der untere Transportbandlauf 50 sich um die Zahnräder 34 auf der unteren Welle 28 bis in den
Kasten 16 erstreckt.
Gemäß F i g. 4 umfaßt jede Platte 14 nach innen weisende Flansche 52, welche sich zwischen den beiden
Wellen 24 und 26 erstrecken und um die Längskanten des Transportbandes an gegenüberliegenden Seiten
übergreifen. Die Stirnseiten 45 jeder Walze 38 sind im Querschnitt verringert, wobei jeder Stirnbereich eine
Rolle 54 trägt, welche um die Walze geklemmt ist und aus einem Material mit hohem Reibungskoeffizienten
besteht, etwa aus Gummi. Die äußeren Durchmesser der Rollen 54 sind vorzugsweise etwa so groß wie die
Durchmesser der Walzen 38. Die Rollen 54 an aneinandergrenzenden Walzen 38 sind auf jeder Seite
seitlich gegeneinander versetzt. Diese Anordnung, die in den F i g. 4, 5 und 8 am besten zu erkennen ist, ist im
einzelnen so ausgebildet, daß jede zweite Walze 38 eine außen liegende Rolle 54' aufweist, während die
dazwischen liegenden Walzen 38 innen liegende Rollen 54" aufweisen. Die außen liegenden Rollen 54' und die
innen liegenden Rollen 54" längs des oberen Transportbandlaufs 48 sind jeweils in einer Reihe parallel zur
Transportrichtung angeordnet. An den oberen Flanschen 52 der Platten 14 sitzen obere Walzenantriebsglieder
56, und diese erstrecken sich zwischen den Wellen 24 und 26, wobei die Unterflächen 58 dieser
ίο Walzenantriebsglieder in Reibungsberührung mit den
äußeren Rollen 54' stehen. An dem unteren Flansch 52 jeder Platte 14 sitzt ein unteres Walzenantriebsglied 60,
welches sich ebenfalls zwischen den Wellen 24 und 26 erstreckt und mit einer Oberfläche 62 in Reibungsberührung
mit den inneren Rollen 54" steht.
Ein Ende der Welle 24 erstreckt sich über die Platte 14, in der diese gelagert ist, nach außen und trägt dort
ein Antriebszahnrad 64. Am Rahmen 10 ist ein Motor 66 befestigt, vorzugsweise ein Elektromotor, auf dessen
Welle ein Zahnrad 67 sitzt, welches über eine endlose Kette 68 mit dem Antriebszahnrad 64 gekuppelt ist. Bei
Speisung des Motors 66 wird die Welle 64 in Drehung versetzt, so daß sich auch das darauf festsitzende
Zahnrad 34 dreht. Dadurch werden die endlosen Ketten 36 bewegt, die über die Zahnräder 34 die frei laufenden
Wellen 26 und 28 antreiben. Die Bewegung der endlosen Ketten 36, die vorzugsweise in F i g. 3 im Gegenuhrzeigersinn
erfolgt, führt die Walzen 38 in einer kontinuierlichen Bahn um die Zahnräder 34. Sobald die
Walzen 38 entlang dem oberen Transportbandlauf des Transportbandes 46 laufen, kommen die Rollen 54 in
Reibungsberührung mit den Walzenantriebsgliedern 56 bzw. 60, so daß ihnen eine Drehbewegung erteilt wird
relativ zu den endlosen Ketten 36. Auf Grund der Anordnung der Walzenantriebsglieder 56 und 60
werden jeweils benachbarte Walzen 38 des oberen Transportbandlaufs in entgegengesetzter Richtung
gedreht, wie aus F i g. 6 zu erkennen ist.
Zum Betrieb der Maschine nach der Erfindung werden die zu entstengelnden Früchte, etwa Blaubeeren,
auf dem oberen Transportbandlauf 48 des Transportbandes 46 auf die Speisestelle 72 gelegt. Die
Walzen 38 haben einen lichten Abstand voneinander, der etwas kleiner ist als die Dicke der Stengel der zu
bearbeitenden Früchte. Zum Entstengeln von Caulophyllum
thalictroides haben die Walzen etwa einen Durchmesser von 1,3 cm, wobei der lichte Abstand
zwischen den Walzen vorzugsweise 0,4 mm beträgt. Die Lineargeschwindigkeit des Transportbandes 46 beträgt
5 bis 8 Meter pro Minute. Die auf den Walzen 38 entlang des oberen Transportbandlaufs 48 transportierten
Beeren gelangen von der Speisestelle 72 zum Auslaß 74 der Maschine. An jedem oberen Flansch 52 ist ein
Deflektorblech 76 befestigt, welches kurz oberhalb der Oberfläche 70 der Walzen 38 entlang des oberen
Transportbandlaufs 48 endet und dazu dient, zu verhindern, daß Früchte seitlich von dem Transportband
herunterfallen und zwischen den Rollen 54 und den Walzenantriebsgliedern zerquetscht werden.
Wenn Früchte 78 auf den Walzen 36 längs dem oberen Lauf des Transportbandes von der Speisestelle
72 zum Auslaß 74 transportiert werden, bewirkt die Drehbewegung der Walzen relativ zu den Ketten 36
eine Roll- und Schiebebewegung der Früchte. Dabei gelangen die Stengel 80 derselben in die Zwischenräume
zwischen den Walzen und werden von den Früchten abgerissen. Die entstengelten Früchte laufen dann bis
zum Auslaß 74 auf dem Transportband weiter und
gelangen auf eine Rutsche 82, unter die Auffangbehälter (nicht dargestellt) gestellt werden können. Die Oberfläche
70 der Walzen 38 zwischen den Rollen 54 ist vorzugsweise glatt und als Latexüberzug ausgebildet.
Während des Entstengelns weicher Früchte können einige derselben zwischen die Walzen 38 gezogen
werden, so daß sie zerquetscht werden und der ausgequetschte Saft und die Fruchtpulpe an den Walzen
hängenbleiben. Dadurch werden nicht nur immer mehr Früchte zwischen die Walzen gezogen und zerquetscht,
sondern die anderen Früchte kommen auch mit den zerquetschten Fruchtteilen in Berührung und müssen
daher nach dem Entstengeln wieder gewaschen und getrocknet werden. Zum Reinigen der Walzen 38, um
Schalenteile, Fruchtpulpe und Saft sowie Stengel von den Walzen zu entfernen, ist der Kasten 16 mit einem
Reinigungsfluid 84 gefüllt, etwa mit Wasser. Die untere Welle 28 und die auf dieser sitzenden Zahnräder liegen
unterhalb des Niveaus der Reinigungsfluid 84 innerhalb des Kastens 16, so daß ein Teil des unteren
Transportbandlaufs durch das Reinigungsfluid hindurchläuft. Oberhalb des Niveaus in dem Kasten 16 und
zwischen den Wellen 24 und 28 befindet sich ein zylindrischer Schwamm 90, der an Bügeln 92 gelagert
ist, welche an den Diagonalträgern 32 des Rahmens 10 befestigt sind. Dieser Schwamm steht in Antriebsverbindung
über eine endlose Kette 94 mit einem Zahnrad auf der Welle des Motors 66. Der zylindrische Schwamm 90
erstreckt sich quer zu dem Transportband 46 und berührt die Walzen 38 längs des unteren Transportbandlaufs
50. Bei Drehung des Motors 66 dreht sich auch der zylindrische Schwamm 90, so daß die Walzen 38
ebenfalls in Drehung versetzt werden und die von den Walzen aufgenommene Flüssigkeit bei ihrer Bahn durch
das Reinigungsfluid 84 in dem Kasten 16 von dem Schwamm aufgesaugt wird. An dem Bügel 92 ist ferner
eine Auswringstange 96 befestigt, die mit Druck an dem zylindrischen Schwamm 90 anliegt und die von diesem
absorbierte Flüssigkeit wieder aus diesem austreibt, so daß sie in den Kasten 16 zurückgelangt. An Bügeln der
Diagonalträger 32 ist ferner eine zylindrische Bürste 86 drehbar gelagert, und zwar an einer Stelle zwischen den
Wellen 26 und 28. Diese drehbare Bürste steht über eine endlose Kette und ein Zahnrad 87 in Antriebsverbindung
mit dem zylindrischen Schwamm 90 und ist so gelegen, daß die Borsten 88 der Bürste gegen die
Oberflächen 70 der Walzen 38 schleifen. Bei Drehung des zylindrischen Schwammes 90 dreht sich auch die
zylindrische Bürste 86, was wiederum bewirkt, daß die Walzen 38 mhbewegt und daran haftende Stengel,
Schalenteile und Fruchtpulpe abgebürstet werden. Die zylindrische Bürste 86 kann natürlich auch direkt mit
dem Motor 66 gekuppelt sein. Während des Betriebes der Maschine gelangt der untere Transportbandlauf 50
zuerst in Berührung mit der zylindrischen Bürste 86, so daß Schalenteile, Fruchtpulpe und Stengel oder sonstige
Stoffe von den Walzen entfernt werden, läuft dann durch das Reinigungsfluid 84 innerhalb des Kastens 16
und wird anschließend von dem zylindrischen Schwamm 90 getrocknet, bis es wieder an die Speisestelle 72
gelangt.
Bei der Weiterbildung nach F i g. 7 ist wenigstens eine und vorzugsweise mehrere Düsen 98 über der
Auflagefläche des oberen Transportbandlaufs 48 angeordnet. Diese Düsen sind mit einer Druckgasquelle
100 verbunden und lassen Gas unter Druck auf die Auflagefläche strömen, etwa Luft. Zwischen der
Druckgasquelle 100 und den Düsen 98 ist ein Ventil 102 eingefügt, welches mechanisch oder elektrisch durch
einen Schalter 104 betätigbar ist. Dieser liegt in der
ι ο Nähe eines Zahnrades 34 der Welle 24 und umfaßt einen
Schalthebel 106, der in der Bahn eines auf der Welle 24 sitzenden Schaltnockens 108 liegt. Dieser betätigt den
Schalthebel 106 und durch diesen den Schalter 104, wodurch das Ventil 102 betätigt wird. Dabei gelangt
komprimiertes Gas stoßweise durch die Düsen 98 auf die Walzen längs des oberen Transportbandlaufs 48.
Diese Druckgasstöße bewirken eine Bewegung der Früchte auf der Auflagefläche des Transportbandes, so
daß die Umschichtung und Umorientierung derselben unterstützt und das Eindringen der Stengel in die
Zwischenräume zwischen den Walzen erleichtert wird. In manchen Fällen ist es günstig, den Gasstrom gegen
die Bewegungsrichtung der Früchte zu richten, wie in F i g. 7 dargestellt ist, während in anderen Fällen ein
Ausströmen des Gases in Richtung der Bewegung der Früchte vorteilhafter ist. Man kann auch die Düsen 98
getrennt an die Druckgasquelle 100 anschließen und jede Düse einzeln steuern, um die Zeitdauer und
Zeitfolge der Gasströmung durch die Düsen zu verändern.
Die Fig.9 und 10 zeigt, daß etwas oberhalb des
oberen Transportbandlaufs 48 Lippen 120 angeordnet sind, welche nachgiebig gegen die auf dem Transportband
beförderten Früchte drücken und die Walzen 38 beim Ausrichten der Früchte unterstützen, derart, daß
die Stengel derselben zwischen die Walzen gezogen werden. Die Lippen 120 erstrecken sich über den
Rahmen 10 und sind in mehreren Reihen längs des oberen Transportbandlaufs angeordnet. Jede Reihe von
Lippen 120 besteht zum Beispiel aus einem flexiblen Gummistreifen 122 oder dergleichen, der mittels
Schrauben 124 am oberen Rand einer Traverse 126 befestigt ist, welche an dem Rahmen 10 festgemacht ist.
Der untere Rand jedes Gummistreifens 122 weist eine Anzahl Einschnitte auf, welche die Lippen begrenzen.
Die untere freie Kante jeder Lippe 120 kann in Berührung mit den Walzen 38 stehen oder einen
geringen Abstand davon haben, je nach der Größe und Art der Früchte. Der Abstand zwischen den Lippen und
den Walzen sollte jedoch die Abmessung der Früchte nicht überschreiten.
An Stelle von flexiblen Lippen können auch Bürsten oder ähnliche Einrichtungen verwendet werden.
Es können noch weitere Abänderungen getroffen werden, zum Beispiel kann das Reinigungsfluid auf die
Walzen des unteren Transportbandlaufs aufgesprüht werden, wobei das Fluid in den Kasten 16 herabtropft,
der mit einem passenden Abzug versehen ist, um das Fluidniveau in demselben immer auf der gleichen Höhe
zuhalten.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Maschine zum EntStengeln von Früchten, mit einem endlosen Transportband, das aus parallel und
eng aneinanderliegenden, quer zur Transportrichtung sich erstreckenden Walzen gebildet und an
seinen beiden Seiten über jeweils eine endlose Kette antreibbar ist, und mit einer Antriebseinrichtung
zum jeweils gegenläufigen Drehen benachbarter Walzen im Entstengelungsbereich des Transportbandes,
wobei die Antriebsrichtung durch an den Enden der Walzen befestigte Rollen gebildet ist, und
wobei aufeinanderfolgende Rollen abwechselnd mit einer über den Rollen und einer unter den Rollen
liegenden feststehenden Schiene in Antriebsverbindung sind, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Walze an ihren beiden Enden jeweils eine Rolle trägt und die Rollen (54', 54") aufeinanderfolgender
Walzen auf jeder Seite der Walzen axial gegeneinander versetzt sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Zusatzeinrichtung (120, 122, 124, 126)
zum Bewegen der Früchte auf der Auflagefläche (47).
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzeinrichtung zum Bewegen
der Früchte Düsen (98) umfaßt, die an eine Druckgasquelle angeschlossen sind und auf die
Früchte einwirken.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Düsen (98) und der
Druckgasquelle (100) ein Ventil (102) eingeschaltet ist zum intermittierenden Auslassen von Gas.
5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzeinrichtung zum Bewegen
der Früchte elastische Hindernisse (120) umfaßt, die in die Bahn der Früchte auf der Auflagefläche (47)
hineinreichen.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Hindernisse als Zungen
(120) ausgebildet sind, deren freie Enden auf die Walzen (38) hinweisen.
7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Reinigungseinrichtung, die im Bereich
des unteren Transportbandlaufs (50) angeordnet ist.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung einen
Fluidbehälter mit Reinigungsfluid (84) umfaßt, durch den die Walzen des unteren Transportbandes (50)
hindurchlaufen.
9. Maschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung eine
Bürste (86) umfaßt, die auf die Walzen (38) einwirkt.
10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine in Laufrichtung des Transportbandes
hinter der Reinigungsrichtung angeordneten Trockenvorrichtung.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trockenvorrichtung einen zylindrischen Schwamm (90) bildet, der in Berührung mit
den Walzen (38) steht, sowie eine an dem zylindrischen Schwamm anliegende Auswringstange
(96).
12. Maschine nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (54) und/oder die
Schienen (56, 60) mit einem Belag mit hohem Reibungskoeffizienten versehen sind.
13. Maschine nach Anspruch 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stirnbereiche der Walzen (38) durch bis an die Auflagefläche (47) reichende
Deflektorbleche (76) abgedeckt sind.
14. Maschine nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche (47) eine
gegenüber der Horizontalen geneigte Ebene bildet.
15. Maschine nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (38) einen lichten
Abstand voneinander haben.
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