DE2153997C3 - Bauelementensatz zur Montage von Verkleidungsplatten an einer Wand bzw. für eine Trennwand - Google Patents

Bauelementensatz zur Montage von Verkleidungsplatten an einer Wand bzw. für eine Trennwand

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DE2153997C3 DE19712153997 DE2153997A DE2153997C3 DE 2153997 C3 DE2153997 C3 DE 2153997C3 DE 19712153997 DE19712153997 DE 19712153997 DE 2153997 A DE2153997 A DE 2153997A DE 2153997 C3 DE2153997 C3 DE 2153997C3
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Hoffmann, Karl-Heinz, 5000Köln
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Description

!«•änderungen od. dgl. der gesamten Verkleidung die Möglichkeit zum Nachgeben. Der Bauelementensalz gemäß der Erfindung eignet sich sowohl zur Montage |er Verkleidungsplatten bei großen geschlossenen Wandflächen als auch bei Wandflächen mit öffnungen, Vorsprüngen u. dgl.
Zweckmäßig ist es, daß die Disianzblöcke Kunststoffklötze mit in der Ober- und/oder Unterseite ausgebildeten, hinterschnittenen Nuten für die Montagestäbe sind. Die Montagestäbe können dann unter geringfügiger elastischer Verformung der Distanzblöcke in diese Nuten eingeführt werden, woraufhin die Distanzblöcke auf den Montagestäben verschiebüch gehalten sind.
Man kann vorsehen, daß die Distanzblöcke wenigstens eine von der Vorder- zur Rückseite durchlaufende Bohrung zum Durchtritt einer Schraube od. dgl. aufweisen.
In weiterer Ergänzung des Bauelementensatzes sind aus Kunststoff bestehende Eckprofilklöfe mit Bohrungen zum Einstecken der Enden der Montagestäbe vorgesehen, so daß mit diesen Eckprofilklötzen einspringende oder vorspringende Ecken konstruktiv einwandfrei ausgebildet werden können.
Zur Anordnung um eine Maueröffnung kann der Bauelementensatz ferner Profilstäbe aufweisen, deren Querschnittsform gleich der der Distanzblöcke ist und die an den Enden Nuten bzw. Bohrungen für die Montagestäbe aufweisen. Diese Profilstäbe können an ihren Seitenflächen hinterschnittene Nuten zur Aufnahme von Rippen der Montageplatten aufweisen, so daß man mit diesen Profilstäben auf sehr einfache Weise bei Maueröffnungen Verkleidungsplatten montieren kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind ferner in die U-Profilschienen passende und in diesen verschiebliche Einrichtungen mit in die Nuten der Distanzblöcke passenden Rippen auf ihrer Vorderseite und einer Klemmschraube zur Festspannung gegen den Steg der U-Profilschienen vorgesehen, mit denen man die Distanzblöcke in den U-Profilschienen verankern kann.
Bei Verwendung des Bauelementensatzes zum Herstellen von Trenn- oder Zwischenwänden sieht die Erfindung vor, daß die Einrichtungen zur Halterung der Enden der Montagestäbe am Steg der U-Profilschienen befestigte Rohrhülsen sind.
Für diesen Anwendungsfall ist ferner gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß die Distanzblöcke an ihren Seitenflächen Nuten zum Eingriff der freien Kanten der Schenkel der U-Pofilschienen aufweisen.
Ferner kann man für diesen Anwendungsfall Distanzblöcke mit nur einer Nut zur Aufnahme für einen Montagestab an einem Ende vorsehen, wobei diese Distanzblöcke an ihrem anderen Ende derart profiliert sind, daß sie passend in die U-Schienen einführbar sind. Man ordnet dann oben und unten waagerecht je eine U-Profilschiene an und hält den obersten und untersten Montagestab mit diesen Distanzblöcken in diesen U-Profilschienen fest.
Die Montageplatten weisen zweckmäßig gegen die 6" Rückseiten der Verkleidungsplatten anliegende Federzungen auf, die die Verkleidungsplatten elastisch gegen die Winkelzungen andrücken. Ferner können vorteilhafterweise die Montageplatten an ihrem Oberrand wenigstens im Bereich ihrer Rippen einen mit der Oberseite der Distanzblöcke zusammenwirkenden Anschlag aufweisen, der verhindert, daß die Montageplattpn aus den Distanzblöcken nach unten herausgleiten.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht des Bauelementensatzes in seiner Anwendung zur Montage von Verkleidungsplatten,
F i g. 2 vergrößert dargestellte Einzelteile des Bauelementensatzes,
F i g. 3 eine räumliche Teildarsieilung einer Eckausbildung bei Verwendung des Bauelementensatzes zur Montage von Verkleidungsplatten,
F i g. 4 eine räumliche Darstellung einer Montageplatte,
F i g. 5 eine schematische Darstellung der Teilbarkeit der Montageplatte,
F i g. 6 eine räumliche Darstellung einer unteren Eckausbildung bei Verwendung des Bauelementensatzes zur Montage von Zwischenwänden und
F i g. 7 in etwas kleinerer Darstellung eine von oben gesehene räumliche Darstellung einer oberen Ecke bei einer Zwischenwand.
An Hand der F i g. 1 bis 5 soll der Bauelementensatz gemäß der Erfindung und seine Anwendung zur Montage von Verkleidungsplatten erläutert werden.
Gemäß der Darstellung in F i g. 1 hat der Bauelementensatz U-Profilschienen ti, die an den vertikalen Flächen einer zu verkleidenden Wand 10 mit Bolzen 12 od. dgl. befestigt sind. In oder an diesen U-Profilschienen 11 sind die Enden von Montagestäben 15 gelagert, die paarweise parallel hinter der Ebene der zu befestigenden Verkleidungsplatten horizontal verlaufen. Zwischen den Montagestäben 15 sind Distanzblöcke 16 angeordnet, die auf den Montagestäben 15 verschiebüch sind. Auch am Unter- und Oberrand der Wand 10 können Profilschienen an der Wand befestigt sein, beispielsweise ist in F i g. 1 am Unterrand ein Winkelprofil 14 vorgesehen.
Mit Bezug auf F i g. 2 sollen jetzt zunächst die konstruktiven Einzelheiten der einzelnen Bauelemente erläutert werden.
Die U-Profilschienen 11, bei denen es sich um handelsübliche Profile handeln kann, sind mit ihrem Steg 20 an der Wand 10 befestigt. Die Schenkel 21 dieser Profilschienen 11 sind derart ausgebildet, daß die Profilschienen 11 im Querschnitt betrachtet hinterschniucn sind.
Als Schlittenblöcke bezeichnete Einrichtungen 22, die vorzugsweise aus Kunststoff bestehen, sind derart ausgebildet, daß sie in den Profilschienen 11, und von diesen geführt, verschiebüch sind. Demgemäß weisen die Einrichtungen 22 seitlich Nuten 23 auf, in die die nach innen vorspringenden Teile der Schenkel 21 der Profilschiene 11 eingreifen. Auf der Vorderseite der Einrichtungen 22 sind diese mit zwei parallelen Ripper 24 versehen, die schwalbenschwanzförmigen Quer schnitt haben. Ferner ist in jeder Einrichtung 22 eint Klemmschraube 25 angeordnet, mit der die Einrichtung gegen den Steg 20 der Profilschiene 11 festgeklemm werden kann.
Die Distanzblöcke 16 bestehen desgleichen Vorzugs weise aus Kunststoff und weisen an ihrer Vorderseit 30 sowie an ihrer Rückseite 31 je zwei hinterschnitten< parallel verlaufende Nuten 32 auf, die in Querschnitt! form und Anordnung den Rippen 24 der Einrichtung 2 entsprechen. Bohrungen 34 durchziehen die Distan; blöcke 16 von vorne nach hinten, während am obere und unteren Ende der Distanzblöcke 16 je eine que verlaufende, zur Ober- bzw. Unterseite hin offene Ni
33 zur Aufnahme je eines Montagestabes 15 ausgebildet ist.
F i g. 4 zeigt ein weiteres Element des Bauelementensatzes. Die hier dargestellte Montageplatte 45 besteht aus Blech oder Kunststoff und weist eine flache Platte 46 auf, die an ihrem Oberrand gemäß der Darstellung einen Anschlag 48 aufweist. Auf der Rückseile der Montageplatte 45 sind zwei im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Rippen 47 ausgebildet, die in ihrer Querschnittsform und Anordnung den Rippen 24 der Einrichtung 22 und folglich den Nuten 32 der Distanzblöcke 16 entsprechen. Die Rippen 47 können angesetzt oder auch aus dem Material der flachen Platte 46 ausgeformt sein. Die in Fig.4 dargestellte Montageplatte 45 ist zur Anordnung hinter den Ecken von vier aneinanderliegenden Verkleidungsplatten bestimmt, wobei die strichpunktierten Linien x-xund .y-ydie Lage der Kanten der vier Verkleidungsplatten andeuten Die Montageplatte 45 weist Winkelzungen 49 in einer solchen Anordnung auf, daß diese Winkelzungen 49 die Ränder der nicht dargestellten Verkleidungsplatten umgreifen oder auch mit ihren parallel zur Ebene der flachen Platte 46 verlaufenden Schenkeln in Nuten eingreifen können, die in den Seitenkanlen der Verkleidungsplatten ausgebildet sind. Diese Winkelzungen können auf der flachen Platte 46 befestigt oder auch gemäß der Darstellung in gestrichelten Linien aus diesen ausgestanzt und ausgebogen sein. Ferner ist die flache Platte 46 mit federnd über deren Vorderebene vorspringenden Federzungen 50 versehen, die sich federnd gegen die Rückseite der nicht dargestellten Verkleidungsplatten anlegen.
Zur Montage von Verkleidungsplatten werden zunächst die Profilschienen 11 an der Wand 10 befestigt. Ferner werden die Winkelprofile 14 gegebenenfalls an der Wand 10 befestigt und dann wird eine entsprechende Anzahl von Einrichtungen 22 in die Profilschienen 11 eingeschoben, wobei diese der ungefähren späteren Lage der Montagestäbe 15 entsprechend mit den Klemmschrauben 25 leicht festgehalten werden können. Auf die Einrichtungen 22 wird je ein Distanzblock aufgeschoben, wobei die Rippen 24 in die Nuten 32 eingeführt werden. Die Montagestäbe 15 werden dann in die Nuten 33 dieser Distanzblöcke 16 eingeführt, so daß diese Montagestäbe 15 sich über die Länge der Wand 10 zwischen den Profilschienen 11 erstrecken. Bei großer Wandlänge kann man bei Bedarf zwischen den beiden Profilschienen 11, wie in Fig. 1 angedeutet, eine oder mehrere weitere U-Profilschienen an der Wand 10 vertikal befestigen oder auch gemäß der Darstellung Kurzstücke 17 als weitere Befestigungen an der Wand anbringen. Zwischen den Montagestäben 15 werden dann weitere Distanzblöcke 16 angeordnet, wobei die Anzahl und der Abstand dieser Distanzblöcke 16 im Einzelfall vom Gewicht der Verkleidungsplatten, den auftretenden Windlasten usw. abhängt Der Abstand der Distanzblöcke 16 ist jedoch höchstens gleich der Breite der einzelnen Verkleidungsplatten, so daß unter den Ecken der Verkleidungsplatten jeweils mindestens ein Distanzblock 16 liegt Desgleichen ist der vertikale Abstand der Distanzblöcke 16 und damit der Montagestäbe 15 höchstens gleich der Höhe der zu befestigenden Verkleidungsplatten. Am unteren Rand der Wand wird «in Moniagcsiabpasr 15 angeordnet !nu Mittelfeld der Wand 10 werden jeweils nebeneinanderliegend zwei Montagestabpaare 15 angeordnet während am oberen Rand wiederum ein Montagestabpaar 15 sitzt. Auf die Distanzblöcke 16 werden dann die Montageplatten 45 aufgesetzt, indem die Rippen 47 in die Nuten 32 eingeführt werden, wobei der Anschlag 48 der Montageplatten 45 auf der Oberseite der Distanzblöcke 16 aufliegt. Nun müssen nur noch die nicht dargestellten Verkleidungsplatten unter die Winkelzungen 49 der Montageplatten geschoben werden. Die horizontale Verschiebung ist dank der Verschiebbarkeit eier Distanzblöcke 16 auf den Montagestäben 15 gegeben, während die vertikale Verschiebbarkeit durch Gleitbewegung der Rippen 47 in den Bohrungen 42 der Distanzblöcke gewährleistet wird. Die Einrichtungen 22 sind mit den Klemmschrauben in den Profilschienen Il in der endgültigen Höhenlage der Montagestäbe 15 festgeklemmt.
In F i g. 1 ist eine weitere Möglichkeit angedeutet. Wenn die Wand 10 beispielsweise eine Fensteröffnung aufweist, so kann man neben der Fensteröffnung Profilstäbe anordnen, die durch die gestrichelten Linien 75 in F i g. 1 angedeutet sind. Diese Profilstäbe haben die Querschnittsform der Distanzblöcke 16 und weisen an ihren beiden Enden zwei Nuten 33 zur Aufnahme von zwei Montagestäben 15 auf. Entlang der Ober- und Unterkante der Fensteröffnung verlaufen dann nur zwei Montagestäbe 15 durchgehend, während die beiden anderen Montagestäbe 15 im Bereich der Fensteröffnung unterbrochen sind. Die Seitenflächen 76 der Profilstäbe 75 können schwalbenschwanzförmige Nuten entsprechend den Nuten 32 aufweisen, um Montageplatten zu befestigen, die zur Montage von Verkleidungsplatten in den Fensterlaibungen dienen.
Die in Fig.4 dargestellten Montageplatten sind nur für im Inneren der Wandfläche liegende Distanzblöcke 16 geeignet, weil sie zur Festlegung von vier aneinandergrenzenden Verkleidungsplatten dienen. In den Raumecken ordnet man Montageplatten an. die nach F i g. 5a nur ein Viertel der Montageplatte betragen, während entlang den Seitenwänden der Wand 10 halbe Montageplatten gemäß der Darstellung in F i g. 5b verwendet werden und an den Ober- und Unterrändern halbe Montageplatten gemäß der Darstellung in F i g. 5c verwendbar sind.
F i g. 3 zeigt eine bevorzugte Eckausbildung. Hier sind an einer Hausecke 40 die Profilschienen 11 in der oben beschriebenen Weise befestigt und der verbleibende Winkel wird mit Eckprofilklötzen 41 aus Kunst stoff ausgefüllt, der Bohrungen 42 zur Aufnahme der Enden der Montagestäbe 15 hat.
Die F i g. 6 und 7 zeigen die Ausbildung und Anordnung der Bauelementensätze zur Herstellung einet Zwischen- oder Trennwand. In diesem Falle ordne! man als vertikale Seitenränder der Zwischen- ode Trennwand U-Profilschienen 60 an, deren Schenkel 6; gemäß der Darstellung in F i g. 6 nach innen abgewin kelt sind, während auf dem Steg 61 als Rohrhülsen be zeichnete Einrichtungen 63 befestigt sind, in deren Boh rung 64 das einen geringeren Durchmesser aufweisen de Ende 65 der Montagestäbe 15 einführbar ist wöbe der Außendurchmeser der Einrichtungen 63 und de Montagestäbe 15 gleich ist Entlang dem Boden und de Decke ordnet man je eine U-Profilschiene 11 an, wi sie auch beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 bis bereits erläutert wurde. In der untersten und oberste Reihe verwendet man einen Distanzblock 68 gemä der Darstellung in F ·. g. 6, der nur an einem Ende ein Nut 33 zur Aufnahme eines Montagestabes 15 aufweis während das andere Ende 69 derart profiliert ist daß e in der Profilschiene 11 verschieblich ist In den beide Seitenflächen 70 des Distanzblockes 18 sind längsvei
laufende Nuten 71 ausgebildet, in die die freien Kanten 72 der Schenkel 62 der U-Profilschienen 60 zu deren Stabilisierung einsteckbar sind. Auch hier dienen die Montagepiauen 45 (Fig.4) zur Halterung der nicht dargestellten Verkleidungsplatten.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche: 21
1. Bauelementensatz zur Montage von Verkleidungsplatten an einer Wand mittels U-Profilschienett mit im Querschnitt hinterschnittenen Schenkeln zur Anordnung an den vertikalen Flächen der Wand, gekennzeichnet durch hinter der Verkleidungsplattenebenc horizontal paarweise parallel nebeneinander anzuordnende Montagestäbe (15). durch zwischen den Montagestäben (15) anzuordnende, diese umgreifende und auf diesen horizontal verschiebliche Distanzblöcke (16), in deren Vorder- und Rückseite (30,31) vertikal verlaufende, hinterschnittene Nuten (32) ausgebildet sind, durch Montagcplatten (45) mit in die Nuten (32) der Distanzblöcke (16) passenden Rippen (47) auf ihrer Rückseite und mit Winkelzungen (49) zum Erfassen der Ränder der Verkleidungsplatten und durch Einrichtungen (22. 63) zur Halterung der Enden der Montagestäbe (15) an den U-Profilschienen (11.60).
2. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzblöcke (16) Kunststoffklötze mit in der Ober- und/oder Unterseite ausgebildeten, hinterschnittenen Nuten (33) für die Montagestäbe (15) sind.
3. Bauelementensatz nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzblöcke (16) wenigstens eine von der Vorder- zur Rückseite durchlaufende Bohrung (34) aufweisen.
4. Bauelementensatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Eckprofilklötze (41) mit Bohrungen (42) zum Einstecken der Enden der Montagestäbe (15).
5. Bauelementensatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Profilstäbe (75) mit der Querschnittsform der Distanzblöcke (16) und an den Enden angeordneten Nuten (33) bzw. Bohrungen (34) für die Montagestäbe (15).
6. Bauelementensatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstäbe (75) hinter schnittene Nuten (32) zur Aufnahme der Rippen (47) der Montageplatten (45) auf ihren Seitenflächen (76) aufweisen.
7. Bauelementensatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch in die U-Profilschienen (60) passende und in diesen verschiebliche Einrichtungen (22) mit in die Nuten (32) der Distanzblöcke (16) passenden Rippen (24) auf ihrer 5" Vorderseite und einer Klemmschraube (25) zur Festspannung gegen den Steg (20) der U-Profilschienen (11).
8. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (63) zur Hai· terung der Enden der Montagestäbe (15) am Steg (61) der U-Profilschienen (60) befestigte Rohrhülsen sind.
9. Bauelementensatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzblöcke (68) in ihren Seitenflächen (70) Nuten (71) zum Eingriff der freien Kanten (72) der Schenkel (62) der U-Profilschienen (60) aufweisen.
10. Bauelementensatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Distanzblocke (68) mit nur einer Nut (33) zur Aufnahme für einen Montagestab (15) an einem Ende, wobei diese Distanzblöcke (68) an ihrem anderen Ende (69) der-
997 art profiliert sind, daß sie passend in die U-Profilschienen (11) einführbar sind.
11. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatten (45) mit gegen die Rückseiten der Platten anliegenden Federzungen (50) versehen sind.
12. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatten (45) an ihrem Oberrand wenigstens im Bereich ihrer Rippen (47) einen mit der Oberseite der Distanzblöcke (16) zusammenwirkenden Anschlag (48) aufweisen.
Die Erfindung betrifft einen Bauelementensatz zur Montage von Verkleidungsplatten an einer Wand mittels U-Profilschienen mit im Querschnitt hinterschnittenen Schenkeln zur Anordnung an den vertikalen Flächen der Wand. Der Bauelementensatz gemäß der Erfindung dient in erster Linie zur Montage von Verkleidungsplatten bei Häusern, aber auch zur Bildung einer Zwischen- oder Trennwand in Räumen, wobei im letzteren Falle der Bauelementensatz das Montagegerüst dieser Zwischen- oder Trennwand bildet.
Eine bekannte Unterkonstruktion weisi bereits U-Profilschienen mit im Querschnitt hinterschnittenen Schenkeln zur Anbringung von Verkleidungsplatten an vertikalen Wandflächen vor (US-PS 33 74 590). Mit der bekannten Unterkonstruktion wird nur eine Wand verkleidet. Eine wahlweise Verwendung als Trennwand ist nicht möglich. Ferner kann beim Auftreten von Setzungen od. dgl. die Gefahr bestehen, daß die Verkleidungsplatten und ihre Befestigungen nachträglich auftretenden Setzungsbewegungen nicht folgen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bauelementensatz zur Montage von Verkleidungsplatten an einer Wand zu schaffen, die auch als Montagegerüst für eine Trennwand verwendbar ist und die Verkleidungsplatten bei Setzungen oder Verschiebungen etwa infolge von Temperaturänderungen od. dgl. durch derartige Bewegungen nicht beschädigt werden.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch hinter der Verkleidungsplattenebene horizontal paarweise parallel nebeneinander anzuordnende Montagestäbe, durch zwischen den Montagestäben anzuordnende, diese umgreifende und auf diesen horizontal verschiebliche Distanzblöcke, in deren Vorder- und Rückseite vertikal verlaufende, hinterschnittene Nuten ausgebildet sind, durch Montageplatten mit in die Nuten der Distanzblöcke passenden Rippen auf ihrer Rückseite und mit Winkelzungen zum Erfassen der Ränder der Verkleidungsplatten und durch Einrichtungen zur Halterung der Enden der Montagestäbe an den U-Profilschienen.
Mit einem derartigen Bauelementensatz können Verkleidungsplatten derart montiert werden, daß die Verkleidungsplatten einerseits sicher befestigt sind, andererseits bei vertikalen, ebenso wie horizontalen Verschiebungen der Befestigungsstellen nicht beschädigt werden. Der Bauelementensatz ermöglicht eine Anpassung der Lage der die Verkleidungsplatten unmittelbar hallenden Montageplatten ebenso wie der Lage der Montagestäbe zur Wand bzw. zu den U-Profilschienen. Diese Bewegungsmöglichkeiten der die Verkleidungsplatten haltenden Montageplatten in vertikaler und horizontaler Richtung geben bei eventuell auftretenden Verschiebungen infolge von Setzungen oder Tempera-
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