DE215344C - - Google Patents

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DE215344C
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lever
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/04Lifting or levelling of tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19«. GRUPPE
angeschlossenen Hebel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1908 ab.
Es sind Gleisheber bekannt, bei welchen ein Hebel in einem Bock drehbar gelagert ist, welcher einerseits unter die Schiene greift und andererseits an die Bewegungsvorrichtung angeschlossen ist. Diese Gleisheber lassen sich infolge der Stützung der Schiene durch Federn schwer unter den Schienenfuß bringen und sind in der Handhabung umständlich und schwerfällig. Diese Nachteile werden nach der Erfin- dung dadurch beseitigt, daß der den Hebel aufnehmende Lagerbock mit einem die Schiene untergreifenden U-förmigen Eisen, das die Klaue des Hebels in der Anfangsstellung aufnimmt, und mit einem hinter dem Drehpunkte des Hebels schrägnach oben gerichteten Arm verbunden ist, in welchem die Bewegungsvorrichtung gelagert ist. Der zum Heben der Eisenbahnschiene dienende Hebel ist in dem Hebebock so verschiebbar gelagert, daß die Schiene senkrecht gehoben wird.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung in einer Seitenansicht und in einer Aufsicht veranschaulicht.
Der Gleisheber besteht aus dem Hebel a, welcher mit den Zapfen b in den Schlitzen c des Bockes d drehbar und verschieblicb gelagert ist. Der Bock d ist auf einer Fußplatte f befestigt, welche aus einem U-Eisen besteht und mit ihrem vorderen abgeschrägten Ende g weit unter die Schiene greift. An dem Bock d und an der Fußplatte f sind auf beiden Seiten Schienen h und i befestigt, welche über den Drehpunkt b hinausragen und durch die Niete oder Schrauben k am äußeren Ende miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden Schienen i, h ist mit den Zapfen I eine Mutter m drehbar gelagert, welche die durch den abnehmbaren Schlüssel η bewegte Spindel 0 aufnimmt. Das untere Ende der Spindel 0 ist mit dem Hebel α durch den U-förmigen Bügel p gelenkig verbunden. An dem Hebel α und an den Schienen h, i sind Händgriffe q und r angebracht, welche zum Tragen des Gleishebers dienen.
Die Wirkungsweise des Gleishebers ist folgende :
Der Gleisheber wird mit dem abgeschrägten Ende g der Fußplatte f unter die zu hebende Schiene s so weit geschoben, daß die Klaue t des Hebels α genau in der Mitte der Schiene angreift. Hierauf wird die Spindel 0 durch den Schlüssel η gedreht, wodurch die Klaue t des um die Zapfen b drehbaren Hebels α gehoben wird. Bei dieser Drehung des Hebels α verschieben sich die Zapfen b wegen der Anpressung der Klaue t an den Schienenfuß in den Schlitzen c des Bockes d, der Hebel α schiebt sich zurück und die Schiene s wird senkrecht gehoben. Die Schlitze c sind ein wenig geneigt, so . daß der Zapfen b des entlasteten Hebels vor Beginn der Arbeit stets auf der Schienenseite am Schlitzende liegt.
Die Schienen h und i werden zweckmäßig so an der Fußplatte f und an dem Bock d befestigt, daß die beiden Schienen h vor und die beiden Schienen i hinter dem Drehpunkt des Hebels an die Fußplatte angeschlossen sind,
wodurch eine richtige Verteilung der Zug- und Druckpunkte und demzufolge eine wirksame Versteifung des Bockgerüstes erzielt wird.
Abweichend von der gezeichneten Ausführungform kann der Hebel auch durch ein anderes Mittel, beispielsweise durch ein Zahnstangengetriebe, bewegt werden. Ebenso können die Schienen h, i durch eine Verlängerung der Fußplatte f ersetzt werden, und die Spindelmutter m kann am Hebel α gelagert sein. An Stelle der gezeichneten Klaue kann der Hebel auch mit einer den Schienenkopf ergreifenden Zange oder einer anderen Angriffsvorrichtung versehen sein.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Gleisheber mit einem in einem Bock
    drehbar gelagerten, mit dem einen Arm die Schiene erfassenden, mit dem anderen Arm an die Bewegungsvorrichtung angeschlossenen Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Bock (d) mit einem die Eisenbahnschiene (s) untergreifenden U-förmigen Eisen (f, g), welches die Klaue ft) des Hebels (a) in der Anfangsstellung in sich aufnimmt und mit hinter dem Drehpunkte des Hebels schräg nach oben gerichteten Armen (h, i) verbunden ist, in welchen die Bewegungsvorrichtung gelagert ist. ·
  2. 2. Gleisheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bock (d) zur Aufnahme des Drehzapfens (b) des Hebels (a) schräge Schlitze (c) vorgesehen sind.
  3. 3. Gleisheber nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise den Hebel bewegende Spindel (0) in einer in dem Arm (h, i) drehbar gelagerten Mutter fm) geführt und mit dem Hebel (a) gelenkig verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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