DE2152128B2 - Drehschalter in Paketbauweise mit einzeln auswechselbaren Kammern - Google Patents

Drehschalter in Paketbauweise mit einzeln auswechselbaren Kammern

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DE2152128B2
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Gerhard 7262 Hirsau Bach
Karl 7542 Schoemberg Schmidt
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ROBERT SEUFFER KG 7262 HIRSAU
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ROBERT SEUFFER KG 7262 HIRSAU
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/64Encased switches adapted for ganged operation when assembled in a line with identical switches, e.g. stacked switches

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

60
Die Erfindung betrifft einen Drehschalter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gemäß US-PS 29 56 131.
Der in dieser Patentschrift beschriebene Drehschalter weist ineinandergesteckte Rotoren und die Kammern sind auf ihren ganzen Längen in Führungsschlitze eingeschoben.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde einen Drehschalter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so auszubilden, daß er insbesondere bei Anordnung einer Vielzahl von hintereinanderliegenden Kammern eine genügende Stabilität und Funktionsgenauigkeit hat und trotz seiner großen Stabilität sowohl ein leichte Lösen der einzelnen Kammern als auch ein schnelles und leichtes Einpassen der Anschlußstifte in die zugeordneten Löcher der Leiterplatte einer gedruckten Schaltung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Ausbildung entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt sich ein stabiler, spielfreier Aufbau des Drehschalters, bei dem im Zusammenschrauben seiner einzelnen Teile sowie der damit verbundene fertigungstechnische Aufwand entfällt
Die einzelnen Kammern lassen sich schnell und einfach einstecken und ausziehen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Zum Anspruch 2: Die Rotorspränge sichern eine genaue Lage der Kammern.
Zum Anspruch 4: Die Kerben ermöglichen eine genaue, formschlüssige Festsetzung der Kammern im Rastermaß.
Ausbildungen nach den Absprächen 5 und 6 ermöglichen eine günstige Verschaltung auch bei enger Anordnung der Kammern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:
F i g. 1 den Drehschalter raumbildlich und in teilweise Explosivdarstellung,
F i g. 2 eine einzelne Kammer dieses Drehschalters ebenfalls raumbildlich und in Explosivdarstellung,
Fig.3 eine Kammer des Drehschalters in axialer Draufsicht,
F i g. 4 einen nach der Linie IV-IV in F i g. 3 und F i g. 2 geführten Querschnitt durch eine Kammer und F i g. 5 einen Querschnitt durch einen der zu einer Kammer gehörenden Kammerdeckel.
Der Drehschalter nach den F i g. 1 bis 5 ist zum Einbau in gedruckte, nicht dargestellte Schaltungsplatten bestimmt und in Paketbauweise hergestellt. Er enthält im Regelfalle drei schichtweise hintereinander angeordnete Kammern, von welchen in der Zeichnung nach Fig. 1 lediglich zwei, mit 10 und U bezeichnete Kammern dargestellt sind. Jede der Kammern enthält einen Rotor 12 mit insgesamt zwölf durchgehenden, achsparallelen Durchbrüchen 13, in welche bei jedem Rotor einer oder mehrere Rotorkontakte 14 eingesprengt sind, welche an den beiden Stirnseiten 15 bzw. 16 mit einem kuppenartigen Endabschnitt 17 vorstehen. Die Rotoren 12 und ihre Rotorenkontakte 14 arbeiten mit insgesamt zwölf ortsfesten Kontaktzungen zusammen. Diese sind zu jeweils einer von vier Dreiergruppen zusammengefaßt, von denen jede aus einer Kontaktzunge 21,22 und 23 besteht Diese Kontaktzungen sind aus oberflächenveredeltem Kontaktfederblech gestanzt und in der Betriebslage derart angeordnet, daß sie paarweise gegenüber der Drehachse A einer für alle Rotoren gemeinsamen Drehwelle 25 einen Winkel von 30° einschließen.
Die Drehwelle 25 kann mit einem am freien Ende aufgesetzten Drehknopf 26 von einer Schaltstellung in die nächste jeweils um 30° gedreht werden. Hierzu ist die Drehwelle in einem Schloßgehäuse 27 üblicher Bauart geführt, welches ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Rastwerk enthält, in die Drehwelle 25 ist
eine Vierkantachse 28 eingeschoben, auf welcher die einzelnen Rotoren mit einer zentralen Vierkantausnehmung 29 axial verschiebbar, jedoch formschlüssig zur Drehmitnahme verbunden sind.
Jede der Kammern enthält ein aus Isolierstoff gepreßtes Mittelstück 30, an welches jeweils ein vorderer Deckel 31 und ein rückwärtiger formgleicher Deckel 32 angesetzt ist Der vordere Deckel 31 ist in Fig.5 im Qurschnitt dargestellt, jeder dieser Deckel enthält eine zentrale Bohrung 33, in welche ein kurzer ι ο axialer Ansatz 34 eines zugehörigen Rotors 12 passend eingreift und dadurch den im Außendurchmesser etwas kleiner als die zentrale, zur Aufnahme des Rotors bestimmte Bohrung 33 im Mittelstück 30 ausgeführten Rotor radial abstützt Die radial gegen die Achse A der Drehwelle 25 bzw. der Vierkantachse 28 gerichteten Kontaktzungen 21, 22, 23 endigen jeweils im Drehbereich eines der Rotorenkontakte 14. Die Kontaktzungen sind dabei in zwei zueinander parallelen Ebenen angeordnet, welche durch die Stärke b der Mittelstücke 30 der Kammern auf einem Abstand gehalten werden, welcher dem internationalen Rastermaß •/io" = 2,54 mm Die Kontaktzungen können dabei wie in der Zeichnung dargestellt so angeordnet sein, daß sie mit ihren dachförmig gebogenen, als Anschlußfahnen dienenden Endabschnitten 38 an der unteren Längskante 39 der annähernd quaderförmigen, in axialer Draufsicht rechteckförmigen Kammern vorstehen, so weit sie in F i g. 2 dargestellt, zwischen dem Mittelstück 30 und dem vorderen Deckel 31 angeordnet sind, wo hingegen die in einer zweiten, rückwärtigen Ebene angeordneten Kontaktzungen mit ihren Anschlußfahnen 38 an der oberen Längskante 40 der Kammern vorstehen. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, sowohl die zu ersten Ebenen gehörenden als auch die zur zweiten Ebene gehörenden Kontaktzungen an der gleichen Längskante einer Kammer herauszuführen. Dies wird nicht zuletzt dadurch gewährleistet, daß jede der Kontaktzungen an ihrer Übergangszone zu den Anschlußfahnen 38 einen halbkreisförmigen Einschnitt 42 aufweist, in welchen beim Zusammenbau der Kammer einer der insgesamt zwölf nach innen vorspringenden Zapfen 43 eingreift, wenn er zur Verbindung des Deckels mit dem Mittelstück in eine der Bohrungen 44 im Mittelstück 30 eingeschoben wird.
Zum Zusammenhalt der paketartig übereinander bzw. hintereinander angeordneten Kammern sind zwei aus Stahlblech gestanzte Stege 51 und 52 vorgesehen, welche mit dem Schloßgehäuse 27 fest verbunden und mit gleichen Abständen diametral zur Drehwelle 25 angeordnet sind. Zum leichteren Zusammenbau und im; eine spätere Auswechslung einzelner im Paket angeordneter Kammern zu ermöglichen, sind die Kammern zwischen die beide Stege 5 t und 52 quer zur Achse der Drehwelle 25 einschiebbar angeordnet, wobei für die Aufnahme der beiden Stege an jedem der Mittelstucke 30 der Kammern in der Nähe der Schmalseiten 53 und 54 jeweils einer von zwei Schlitzen 55 und 56 vorgesehen ist. Beide Schlitze 55 und 56 sind gegen die untere Langseite der Mittelstücke 30 hin offen und nehmen beim Einschieben die Stege 51 und 52 auf. Die Randabschnitte an den Schmalseiten der Mittelstücke bilden dabei federnde Zungen 57 und 58 und diese weisen an ihrer die Einstecknuten 55 bzw. 56 begrenzenden Innenwand Rastvorsp runge 61 und 62 auf, welche nach dem Einschieben der Stege 51 und 52 beim Aufstecken der Kammern diese Stege hintergreifen und dadurch die Lage der Kammern auch dann in radialer Richtung sichern, wenn die Drehwelle 25 und ihre Vierkantachse 28 noch nicht in die Rotordurchbrüche 29 eingeschoben ist.
Um den Einbau in eine Schaltungsplatte einzuhaltenden axialen Abstand von Kammer zu Kammer bzw. der zu jeweils zwei benachbarten Kammern gehörenden Anschlußfahnen 38 sicher zu stellen, enthält jeder der beiden Stege 51 an seiner Oberkante eine Reihe von im Rastermaß hintereinander angeordneten Kerben 65.
In jeweils eine dieser Kerben kommt beim Aufstekken einer Kammer ein am Grunde der Schlitze 55 bzw. 56 angeordnete Rastrippe 66 zum Eingriff, von welchen in F i g. 3 nur eine für den linken Schlitz 56 dargestellt ist. In der Einraststellung werden mit Hilfe der Kerben 65 und der Rippen 66 die einzelnen Kammern auch dann im erforderlichen axialen Abstand gehalten, wenn beispielsweise zum Austauschen oder Nachrüsten einzelne Kammern in den Paketverband eingesetzt werden sollen. Hierbei kommt der besondere Vorteil der anmeldungsgemäßen Anordnung zur Geltung, der darin besteht, daß infolge der quer zur Achse der Drehwelle 25 gerichteten Ausziehmöglichkeit und Einschubmöglichkeit jeweils nur diejenige der verschiedenen Kammern aus der Schaltung ausgelötet zu werden braucht, welche ausgewechselt werden soll.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Drehschalter in Paketbauweise mit rastergemäßer Anordnung seiner Anschlußkontakte, bei wel- ehern mehrere, die ortsfesten Kontaktteile tragende Kammern hintereinander angeordnet sind, und jede der Kammern einen mindestens je einen Kontaktstift tragenden Rotor enthält, die Rotoren miteinander gekuppelt sind, und bei dem die Kammern senkrecht zur Rotorenachse aus parallel dazu sich durchgehend erstreckenden, sich diametral gegenüberliegenden Ha Iteeinrichtungen lösbar sind, d a -durch gekennzeichnet, daß eine durchgehende, als Ganze:; axial aus den Kammern (10, U) herausziehbare Drehwelle (25, 26) vorgesehen ist, und die Halteeinrichtungen (Sl,52) von Längsstegen (51,52) sind, auf welche die Kammern (10,11) mittels parallel zueinander, an einer Seite der Kammer liegender Einsteck chlitze (55,56) aufsteckbar sind.
2. Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckschlitze (55, 56) jeweils an zwei gegenüberliegenden Seiten der rechteckigen Kammern (10, U) angeordnet sind und daß jeweils an der einen Einsteckschlitz (55 bzw. 56) begrenzenden Wand ein Rastvorsprung (61 bzw. 62) vorgesehen ist.
3. Drehschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte an den Schmalseiten der Kammern als federnde Zungen (57,58) ausgebildet sind.
4. Drehschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstege (51,52) eine Reihe von Kerben (65) aufweisen, die den gegenseitigen, in bezug auf die Drehwelle (25) axialen Abstand der Kammern (10, 11) festlegen, wobei diese Kerben (65) in gleichem, vorzugsweise dem Rastermaß von 1Ao" entsprechenden Abständen angeordnet sind.
5. Drehschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, «0 dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktteile (21, 22,23) in einer von zwei Ebenen angeordnet sind, die senkrecht zur Achse (A) der Drehwelle (25) verlaufen und voneinander durch ein vorgefertigtes Mittelstück (30) der Kammern in einem Abstand (b) gehalten sind, das vorzugsweise dem Rastermaß entspricht
6. Drehschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur ersten Ebene gehörenden Kontaktteile mit ihren Anschlußfahnen (38) an einer (39) der beiden Längsseiten ihrer Kammer (10, U), die zur zweiten Ebene gehörenden Kontaktteile an der anderen (40) Längsseite der Kammer aus dieser herausragen.
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DE712152128A 1971-10-20 1971-10-20 Drehschalter in Paketbauweise mit einzeln auswechselbaren Kammern Expired DE2152128C3 (de)

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DE2152128C3 DE2152128C3 (de) 1979-03-01

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