DE214341C - - Google Patents

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DE214341C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/02Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated
    • G10K9/04Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated by compressed gases, e.g. compressed air

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Description

-.'MCiC1I! Il 'Hi (.Vo
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 'te 214341 KLASSE 7Ad. GRUPPE
ROBERT NIRENBERG in ST. PETERSBURG.
Einrichtung zur Zeichengebung durch Wasser oder Erde hindurch.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Einrichtungen zur Zeichenabgabe durch Wasser sowie durch das Erdreich hindurch, bei welchen dem Wasser oder dem Erdreich mittels abwechselnder rascher Unterbrechungen eines Flüssigkeitsstromes oder mittels rascher Erschütterungen durch mechanisch bewegte Membranen oder Schiffskörper Schwingungen von im voraus zu bestimmender Frequenz erteilt werden, die, zu verschieden lange andauernden und verschieden zusammengesetzten Zeichen kombiniert, zur drahtlosen Zeichenabgabe, etwa nach dem Morsealphabet, in der Weise ausgenutzt werden, daß sie an der Empfangsstelle als Membranschwingungen aufgefangen oder in an sich bekannter Weise in sichtbare oder hörbare Zeichen verwandelt werden, vyobei von den Sendevorrichtungen zum Mitschwingen gebrachte Wände, z. B.
diejenigen des Wasserfahrzeuges, von dem aus die Zeichenabgabe erfolgen soll, als Vibrator benutzt werden können. Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß eine unter Druck versetzte Flüssigkeit- oder Gasmenge auf einen an der Austrittsstelle angebrachten mechanischen Unterbrecher von bestimmter Eigenperiode wirkt, der z. B. aus einem unter elastischem Verschluß stehenden Druckzylinder für das Druckmittel besteht und direkt oder mittels einer an ihn fest angeschlossenen Wand die Umgebung in Schwingungen versetzt, die • sich dann durch das anliegende Wasser oder Erdreich hindurch in Form von Wellen fortpflanzen. . ' .
Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch teilweise im Schnitt veranschaulicht.
I ist ein Hohlkörper, in welchen die Pumpe 2, die aus dem Behälter 3 gespeist wird, eine Flüssigkeit unter einem bestimmten Druck treibt. Dieser etwa zylinderförmige Körper 1 ist an einem Ende mit dem zur Pumpe führenden Rohr verbunden, während das andere Ende durch eine lose Scheibe 4, deren Berührungsfläche mit dem Körper 1 möglichst klein sein muß, abgedichtet ist. Die' Scheibe 4 ist auf jeder Seite mit einer Stange fest verbunden. Am Ende der Stange 5 sitzt eine zweite Scheibe 6, deren Durchmesser dem Innern des Zylinders 1 entspricht und mit vielen Ausschnitten versehen ist, die den Durchtritt der Flüssigkeit gestatten. Diese Scheibe 6 dient zur Führung des Verschlusses 4. Die Stange 7 ist mit einer elastischen Membran8 verbunden. Die Scheibe 4 zusammen mit der mittels der Stange 7 mit ihr verbundenen Membran 8 bildet einen selbsttätigen Unterbrecher von bestimmter Frequenz. Seine Wirkungsweise ist folgende. Sobald eine unter Druck stehende Flüssigkeit nach öffnen des Hahnes 9 in den Zylinder 1 hineintritt, wird der Verschluß 4 wenig geöffnet und ein Teil der Flüssigkeit tritt heraus. Infolge der Elastizität der Membran 8' wird jedoch der Verschluß wieder abgedichtet und durch den fortdauernden Druck der Flüssigkeit wieder geöffnet und durch die Membran 8 sofort geschlossen. Dieser Vorgang wiederholt sich in kurzen Zwischenräumen, solange der Druck andauert, und der Körper 1 wird in außerordentlich rasche Schwingungen versetzt, deren Anzahl pro Se-1 künde von der Höhe des Druckes, der Stärke der Membran und den Abmessungen der Vor-
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richtung abhängig ist. Durch Ein-' und Ausschalten des Druckes mittels eines schnell schließenden und öffnenden Ventiles oder einer Drosselklappe können die Schwingungen in beliebigen Pausen nach einem beliebigen, etwa dem Morsealphabet entsprechenden System hervorgebracht werden. Die durch öffnen des Verschlusses 4 heraustretende Flüssigkeit wird durch das Rohr 10 in den Behälter.3 zurückgeleitet. Notwendig ist die Anbringung von Sicherheitsventilen 11, 11.
An Stelle einer Flüssigkeit kann natürlich auch Luft oder Gas zur Verwendung gelangen. Die Membran 8 kann direkt dazu benutzt werden, um das anliegende Wasser oder Erdreich in Schwingungen zu versetzen, welche auf größere Entfernung in Form von Wellen fortgeleitet werden.
Die Schwingungen, die diese Vorrichtung erzeugt, können auch durch die Rippen, Stützen oder Verspannungen 12, mittels welcher der Körper 1 an der Schiffswand 13 befestigt oder versteift wird, der ganzen Umgebung übermittelt werden und können in gewisser Entfernung mittels zweckentsprechender Empfänger aufgefangen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur Zeichengebung durch Wasser oder Erde hindurch, gekennzeichnet durch einen mechanischen Selbstunterbrecher für Druckflüssigkeits- oder Preßgasströme, der aus einem unter federndem Verschluß stehenden Druckbehälter besteht, dessen Verschlußteil (Ventilteller,' Membran) dadurch in schwingende Bewegung versetzt wird, daß er abwechselnd durch das Druckmittel von seinem Sitz abgehoben und nach seiner dabei infolge Entweichens des Druckmittels eintretenden Entlastung durch die an ihm wirksame Federkraft zum Aufsitzen gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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