DE213992C - - Google Patents

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DE213992C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F1/00Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
    • B23F1/04Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by planing or slotting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Räderschneidmaschine mit durch Schübkurbelgetriebe und Schlitten hin und her bewegtem, beim Vorwärts- und Rückwärtsgang arbeitendem Werkzeuge.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist für den Vorwärts- und Rückwärtsgang je ein besonderer Schneidstahl in einem gemeinsamen Werkzeugträger vorgesehen, der, um einen
ίο am Schlitten befestigten Zapfen schwingend, von der Kurbelstange bei ihrem Durchgang durch die Totpunktlage in die der jeweiligen Bewegungsrichtung des Schlittens entsprechende Arbeitsstellung gebracht wird.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf den Zeichnungen veranschaulicht. Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht des Werkzeugträgers der Räderschneidmaschine gemäß der Erfindung und der Antriebsvorrichtung für den Werkzeugträger. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Fig. 1. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen Einzelheiten der Vorrichtung gemäß der Fig. 1. Die Fig. 5 und 6 zeigen Ausführungsformen von Schneidstählen, welche zum Schneiden von Zahnrädern von kleinem Durchmesser dienen.
Das zu schneidende Zahnrad wird oberhalb des Werkzeugträgers derart angeordnet, daß es den Schneidstählen zugeführt werden kann.
Die Schneidstähle 83 und 84 sind in einem Werkzeugträger 82 untergebracht, welcher an dem Schlitten 73 bei 82'1 schwingbar angeordnet ist. Der Schlitten 73 erhält eine hin und her gehende Bewegung von einer Kurbel y&a, welche mit der Kurbelstange 75 verbunden ist. Der Hub der Kurbel 78* kann verändert werden. Zu diesem Zweck ist der Bolzen yj in der Scheibe 78 exzentrisch befestigt. Letztere ist in einem Ring 79 drehbar angeordnet, so daß durch Drehung der Scheibe 78 der Abstand zwischen dem Kurbelbolzen 77 und dem Mittelpunkt der Kurbelwelle 96 verändert werden kann. Die Scheibe 78 kann durch einen in Augen des Ringes 79 angeordneten Schraubenbolzen festgeklemmt werden. Die Länge der Kurbelstange 75 bzw. der Abstand zwischen den Zapfen 75s und yy kann unter Vermittlung eines Schlitzes 75* und einer Schraubenmutter yya verändert werden. Mit der Änderung des Hubes der Kurbel wird die Größe der Bewegung des Schlittens 73 entsprechend geändert. Das eine Werkzeug 83 übt eine Schneidwirkung beim Vorwärtsgang des Werkzeugträgers aus und nimmt hierbei den mittleren Teil zwischen den einzelnen Zähnen hinweg, während das andere Werkzeug 84 bei dem Rückwärtsgang eine Schneidwirkung ausübt und die Zahnflächen fertig herstellt.
Um dem Werkzeugträger 82 eine Schwingbewegung zu erteilen, durch die die Schneidwerkzeuge 83, 84 in bzw. außer ihrer Schneidstellung geführt werden, ist an der Kurbelstange 75 eine Kurvenbahn 95 angeordnet, mit welcher eine Rolle 94 eines Hebels 92 in Eingriff steht. Bei dem Durchgang der Kurbelstange 75 durch die Totpunktlage wird der Hebel 92 durch die Kurvenbahn 95 so gesteuert, daß er durch ein Hebelsystem den Schneidstahl 84 bei dem Vorwärtsgang;und den Schneidstahl 83 beim Rückwärtsgang des Werkzeugträgers in die Arbeitsstellung bringt.

Claims (2)

Der Hebel 92 ist bei 93 an dem Schlitten 73 drehbar gelagert und unter Vermittlung einer Verbindungsstange 91 mit einem Hebelarm 90 verbunden, der an einem Zapfen 87 drehbar gelagert ist. Der Zapfen 87 ist mit einem Nocken 88 versehen, der mit einem Schlitz 89 des Werkzeugträgers 82 so zusammenarbeitet, daß die· Werkzeuge 83, 84 abwechselnd in die Arbeitsstellung gebracht werden und der Werkzeughalter während der Schneidperiode in der Arbeitslage festgehalten wird.. Die Schneidwerkzeuge werden mehr oder weniger entsprechend der Gestalt der Zahnlücken geformt. Sollen Zahnräder τα (Fig. 5) von kleinerem Durchmesser hergestellt werden, so werden zweckmäßig, wenn die Maschine mit einer großen Geschwindigkeit arbeitet, an Stelle des Schneidstahles 83, welcher bei dem Vorwärtsgang eine Schneidwirkung ausübt, ein Zwillingsschneidstahl 83", 83* und an Stelle des bei dem Rückwärtsgang arbeitenden Schneidstahles 84 Schneidstähle 84", 84* (Fig. 6) angewendet, so daß mit einem jeden Schnitt der erforderliche Betrag der Schneidwirkung erreicht werden kann. Würden bei den Zahnrädern von keinem Durchmesser die gewöhnlichen Schneidwerkzeuge 83, 84 zur Anwendung kommen, so würde der parallele . bzw. angenähert parallele Teil der Zahnlücke in beständiger Berührung ■ mit den Seitenflächen der Schneidwerkzeuge sein, wodurch das Metall des zu schneidenden Zahnrades an dem Schneidwerkzeuge anzuhaften bestrebt . und die hierdurch auftretende Reibung der Herstellung eines glatten Schnittes hinderlich sein würde. Die Schneidstähle 83, 84 oder 83'1, 83* und 84", 84* sind zweckmäßig in bekannter Weise . prismatisch, so daß sie nur in der Querrichtung geschliffen zu werden brauchen und dieselbe Gestalt beibehalten, bis sie abgenutzt sind. Zum Festhalten der Schneidstähle in der richtigen Stellung in dem Werkzeughalter dienen Platten 86, welche durch Schraubenbolzen an dem Werkzeugträger 82 befestigt sind. Das Nachstellen der Schneidstähle geschieht durch Schrauben 85. PateNT-Aν Spruch E-.
1. Räderschneidmaschine mit durch Schubkurbelgetriebe und Schlitten hin und her bewegtem, beim Vorwärts- und Rückwärtsgang arbeitenden Werkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß für Vorwärts- und
. Rückwärtsgang je ein besonderer Schneidstahl in einem gemeinsamen Werkzeugträger vorgesehen ist, der, um einen am Schlitten befestigten Zapfen schwingend, von der Kurbelstange bei ihrem Durchgang durch die Totpunktlage in die- der jeweiligen Bewegungsrichtung des Schlittens entsprechende Arbeitsstellung gebracht wird. . . ■ ■ ■
2. Ausführungsform der Räderschneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Umstellung des Werkzeugträgers in die jeweilige Arbeitsstellung durch die Kurbelstange mittels eines mit dem Schlitten beweglich verbundenen Gestänges erfolgt, das von einer mit der Kurbelstange verbundenen Kurvenbahn verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270337B (de) * 1965-06-15 1968-06-12 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Axial verschiebliche Zahnkupplung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1270337B (de) * 1965-06-15 1968-06-12 Maag Zahnraeder & Maschinen Ag Axial verschiebliche Zahnkupplung

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