DE213980C - - Google Patents

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DE213980C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D49/00Other details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43«. GRUPPE
ALFRED BLANCK in HANNOVER.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kontrollvorrichtung für Förderwagen, bei der die Kontrolle mit Hilfe von Marken erfolgt, welche in einen am Wagen befestigten Markenbehälter eingeworfen werden, aus dem sie nur beim oder nach erfolgtem Kippen des Wagens mit Hilfe eines Fallgewichtes ausgelöst werden, so daß sie erst dann durch den Kontrollbeamten entnommen werden können.
ίο Es sind zwar schon Vorrichtungen dieser Art bekannt geworden, doch sind bei diesen zu ihrer Bedienung allerlei Hebelvorrichtungen, Schlüssel o. dgl. erforderlich, und sie lassen deshalb die für lange Haltbarkeit und schnelle Bedienung erforderliche Einfachheit vermissen. Die vorliegende Kontrollvorrichtung vermeidet diese Übelstände. Sie ist von einfacher Bauart, weist weder Hebelvorrichtungen noch Schlüssel u. dgl. auf und wirkt vollständig selbsttätig und trotz ihrer Einfachheit mit Sicherheit.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführüngsform der Vorrichtung beispielsweise dargestellt, und bedeutet
Fig. ι einen Längsschnitt der Vorrichtung und
Fig. 2 ihre Oberansicht bei abgehobenem Deckel.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem starken eisernen Rohr α ο. dgl., das mittels eines Deckels b verschlossen wird. In ihrem oberen Teil enthält die Büchse ein mit einem Schlitz d versehenes massives Einsatzstück c, das die Büchse völlig verschließt.
i, i sind Niete, durch welche das Einsatzstück an der Büchse befestigt ist. In der Büchse befindet sich frei eine aus Eisen oder anderem Metall hergestellte Kugel I. Am unteren Teile des Einsatzstückes c ist mittels eines Nietes h eine Feder g befestigt, welche die in den Schlitz d eingeführte Kontrollmarke k am Durchfallen durch den Schlitz verhindert. In einer Bohrung seitlich im Einsatzstück befindet sich ein unter dem Drucke einer Feder e stehender Bolzen f, der die Marke mit Reibung im Einwurf festhält. Die Höhe des Einsatzstückes c ist so bemessen, daß die in den Schlitz d eingeworfene und von der Feder g in ihrer Einstecktiefe begrenzte Marke vollständig im Schlitz verschwindet. "
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung beim Gebrauch ist folgende:
Hat der Schlepper einen Kasten gefüllt, so steckt er die mit seiner Arbeitsnummer versehene runde Marke k durch den Schlitz d, die Marke schiebt hierbei den Bolzen f zurück, trifft endlich auf die Feder g und wird nun in dieser Stellung durch den Bolzen y vermittels der Feder e fest gegen die Schlitzwand angedrückt und so festgehalten. Es ist somit niemand mehr imstande, die Marke ohne weiteres .herauszuziehen. Der Wagen wird dann zutage gefördert und passiert darauf den Wipper. Nach dem Stürzen des Wagens im Wipper fällt die Kugel I der Büchse auf die Feder g und treibt dadurch die Marke k aus dem Schlitz ganz oder zum Teil heraus; die Marke kann nunmehr nach öffnen des
Gehäusedeckels von dem Kontrollbeamten herausgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Markenkontrollvorrichtung für Förderwagen, bei welcher die Kontrollmarke durch ein freies Fallgewicht (Kugel) während des Kippens ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Markenbehälter eine Federklemmvorrichtung (f, β), die die eingesteckte Marke durch Reibung festhält, und eine Feder (g) angebracht sind, welche die Einstecktiefe der Marke begrenzt und mittels welcher ■ beim Kippen des Wagens das alsdann niederfallende Fallgewicht die Marke aus dem Einwurfsschlitz herausschlägt, so daß sie ergriffen und dem Behälter entnommen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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