DE280163C - - Google Patents

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DE280163C
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DE
Germany
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locking pin
lever
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trigger
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DENDAT280163D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/56Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear
    • F41A17/58Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear automatically operated, i.e. operated by breech opening or closing movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 280163 KLASSE 72 c. GRUPPE
Steilfeuergeschütz.
Zusatz zum Patent 229695.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1913 ab. Längste Dauer: 25. September 1924.
Bei dem durch das Hauptpatent geschützten Steilfeuergeschütz ist die Anordnung getroffen, daß ein beim Überführen des Rohres aus der Schußstellung in die Ladestellung ausgelöstes 5 Organ den Abzug so lange sperrt, bis die Sperrung durch das Rückführen des Rohres in die steile Schußstellung wieder aufgehoben wird. Bei der im Hauptpatent dargestellten undvdurch die Unteransprüche gekennzeichneten Ausführungsform besteht die Vorrichtung aus einem an der Wiege drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel, der mit einem Ende einen federbelasteten Sperrstift des Abzuges festhält, während das andere Ende sich auf einen Anschlag stützt, der an einem beini Ausrücken unbeweglichen Teil der Höhenrichtmaschine angeordnet ist.
Die Erfindung bezweckt nun eine weitere
Ausbildung dieser Vorrichtung in der Richtung, daß die Sicherung gegen vorzeitiges Abfeuern
• 20 des Geschützes auch dann eintritt, wenn das Rohr nicht ganz in seine ursprüngliche Stellung zurückgelaufen ist. Zu diesem Zwecke ist der Arm des Hebels dauernd von einer am unteren Ende des Sperrstiftes angebrachten öse umschlossen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf
der Zeichnung in Fig. 1 in einer Seitenansicht dargestellt. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 von Fig. 1. Fig. 3 zeigt den Eingriff zwischen dem Sperrstift und dem Abzugs-
. hebel. ■ ' . ' '
Im großen und ganzen entspricht die Anordnung derjenigen des Hauptpatents. Insbesondere ist ein an der Wiege gelagerter doppelarmiger Hebel u vorhanden, der sich mit dem einen Ende auf einen Anschlag ν eines beim Ausrücken unbeweglichen Teiles der Höhenrichtmaschine stützt. Der Sperrstift w verhindert in der in der Zeichnung dargestellten Ladestellung des Geschützes eine Bewegung des Abzugshebels y im Sinne des Abfeuerns. Der Hebel u steht unter dem Einfluße einer Feder z, die ihn ständig in die Sich'erungslage'zu bringen sucht. Ebenso sucht die Feder s den Sperrstift w in die Sicherungslage zu drücken.
Ist das Rohr mit der Wiege und dem Zahnbogen f der Höhenrichtmaschine in eine steile Lage geschwungen worden, Und soll nunmehr das Rohr geladen werden, so wird in gleicher Weise wie im Hauptpatent die Kupplung ϊ mit Hilfe des Handhebels q und der Zugstange 0 gelöst und dann die Wiege mit dem Rohr in , die wagerechte Lage zurückgeschwungen, während der Zahnbogen f in seiner Lage verbleibt. Infolgedessen hebt sich das Ende des Hebels u von dem Anschlag ν ab; und die Federn s und ζ bringen alsdann den Sperrstift w in die in Fig. 3 gezeichnete Sicherungslage. Es ist also jetzt nicht möglich, den Abzug zu bewegen und das Geschütz vorzeitig abzufeuern.
Erst wenn nach dem Laden und dem Schließen des Verschlusses das Rohr mit der Wiege
am hinteren Ende wieder nach unten geschwenkt wird und unter gleichzeitigem Einschnappen der Kupplung i der Hebel u durch Auftreffen auf den Anschlag υ entgegen der Wirkung der Federn ζ und s bewegt wird, zieht dieser Hebel den Sperrstift w aus der Sicherungslage heraus, so daß nunmehr in der Schußstellung des Geschützes das Abfeuern erfolgen kann.
Infolge des ständigen Eingriffes des Hebels u ίο in die Öse w1 des Sperrstiftes ist ein Eingriff und die Wirkung der Teile auch dann gesichert/ j wenn das Rohr nach dem Schuß nicht in seine ursprüngliche Stellung-zurücklaufen sollte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steilfeuergeschütz nach Patent 229695, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Wiege gelagerte, den Sperrstift beeinflussende Hebel dauernd von einer Öse des Sperrstiftes umfaßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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