DE2139705B2 - Elektrische Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber - Google Patents

Elektrische Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber

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DE2139705B2
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Joachim 7140 Ludwigsburg Hess
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Robert Bosch GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H61/00Electrothermal relays
    • H01H61/06Self-interrupters, i.e. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts
    • H01H61/066Self-interrupters, i.e. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts making use of an extensible wire, rod or strips

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber mit einem Hitzdraht und einem einem festen Kontakt zugeordneten Kontaktarm, der durch den kalten Hitzdraht in eine erste Schaltstellung gezogen und von einer Magnetkraft gehalten wird, die durch eine von der Kontaktanordnung ein- und ausgeschaltete Magnetwicklung erzeugt -r> wird und der bei erwärmtem Hitzdraht durch eine Reaktionskraft in eine zweite Schaltsteliung gebracht wird.
Derartige Kontaktanordnungen sind bereits bekannt (DE-AS 10 56 011) und finden in Impulsgebern, söge- v> nannten Blinkgebern, Verwendung, die für die Blinklichtanlage eines Fahrzeuges bestimmt sind und sich durch relativ einfachen Aufbau auszeichnen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine solche Kontaktanordnung sehr empfindlich auf Schwankungen der elektrischen Be- ■» triebsspannung reagiert. Steigt die Spannung an, so wird der Kontaktarm infolge der schnelleren Dehnung des Hitzdrahtes durch die Reaktionskraft früher umgeschaltet, als das bei einem niedrigeren Spannungswert der Fall ist. Es ist aber bei in Blinkschaltungen verwendeten mi Impulsgebern besonders wichtig, daß die Zeitabschnitte zwischen den einzelnen Umschaltvorgängen des Kontaktarmes konstant bleiben, damit die durch die Blinkschaltung erzeugten Blinklichtsignalc stets unterscheidungskräftig sind, h'i
Bei einem anderen bekannten thermischen Blinkgeber (DE-AS 12 18 589), bei dem anstelle eines Hitzdrahtes ein Zugband verwendet ist. der an einer die Kontaktanordnung betätigenden Platte eine Schnappbewegung bewirkt, werden Spannungsschwankungen durch sehr aufwendige Maßnahmen im Hinblick auf Schwankungen der Blinkfrequenz ausgeglichen. Diesem Zweck dient ein zusätzlicher Bimetallstreifen, der teils direkt und teils von einer zusätzlichen Wicklung beheizt wird und der auf eine komplizierte und empfindliche, zusätzliche Kontaktanordnung, einwirkt, um Teile des direkt vom Blinklampenstrom durchflossenen Zugbandes elektrisch zu überbrücken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer elektrischen Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber der eingangs genannten Art auf möglichst leicht justierbare, einfache und zuverlässige Weise die Blinkfrequenz von Schwankungen der Betriebsspannung weitgehend unabhängig zu machen. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Hitzdraht aus einem ersten Abschnitt und einem wenigstens annähern spitzwinklig zum ersten Abschnitt verlaufenden zweiten Abschnitt besteht, wobei der erste Abschnitt zwischen einem festen Aufhängepunkt und einem federnden Aufhängepunkt und der zweite Abschnitt zwischen dem federnden Aufhängepunkt und dem Kontaktarm angeordnet ist, wobei ferner der federnde Aufhängepunkt eine Zugkraft auf die beiden Abschnitte ausübt und wobei schließlich die Festlegung der für die Umschaltung des Kontaktarmes notwendigen Dehnung bzw. Zusammenziehung des Hitzdrahtes in Abhängigkeit von höchsten der minimal zulässigen Betriebsspannung vorgenommen ist.
Im folgenden ist ein Auführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert und beschrieben.
Die dargestellte Kontaktanordnung, die in einem für die Blinklichtanlage eines Fahrzeuges bestimmten (nicht dargestellten) Blinkgeber Verwendung finden soll, weist einen Hitzdraht 1 und einen mit einem festen Kontakt 2 zusammenarbeitenden Kontaktarm 3 auf. Der feste Kontakt 2 sitzt an einem Kontaktträger 4, der an einem angedeuteten Isolierstoffteil 5 gesichert ist. Der Kontaktarm 3 ist mit einem dem Kontakt 2 gegenüberliegenden Kontakt 6 versehen, der sich durch Schwenken des Kontaktarmes 3 um einen Drehpunkt 7 mit dem Kontakt 2 in Berührung bringen bzw. von diesem Kontakt 2 abheben läßt. Im bevorzugten Beispielsfall wird der Kontaktarm 3 durch den kalten Hitzdraht 1 in eine erste Schallstellung gezogen, in der die Kontakte 2 und 6 sich einaixler berühren. Bei ausreichend erwärmten und somit gedehnten Hitzdraht 1 wird der Kontaktarm 3 durch eine Reaktionskraft fin eine mit gestricheltem Linienzug angedeutete zweite Schaltstellung gebracht, in der der Kontakt 6 von dem Kontakt 2 abgehoben ist. Die Reaktionskraft /-"kann beispielsweise von einem an sich bekannten, nicht dargestellten Schnappmechanismus zur Verfügung gestellt werden.
Der Hitzdraht 1 besteht aus einem ersten Abschnitt 8 und einem wenigstens annähernd spitzwinklig zum ersten Abschnitt 8 verlaufenden zweiten Abschnitt 9. Der erste Abschnitt 8 ist zwischen einem an einem angedeuteten Bauteil 10 befindlichen festen Aufhängepunkt 11 und einem federnden Aufhängepunkt 12 angeordnet, wogegen der zweite Abschnitt 9 zwischen dem federnden Aufhängepunkt 12 und dem dem Kontakt 6 abgewandten, rechtwinklig umgebogenen Ende des Kontaktarmes 3 verläuft. Der auf die beiden Abschnitte 8, 9 des Hitzdrahtes 1 eine Zugkraft ausübende federnde Aufhängepunkt 12 wird im
bevorzugten Fall durch eine beispielsweise an dem Isolierstoffteil 5 gesicherte Blattfeder 13 gebildet, deren Ebene wenigstens annähernd senkrecht zu der mit strichpunktiertem Linienzug angedeuteten Winkelhalbierenden 14 der beiden Abschnitte 8,9 des Hitzdrahtes 1 verläuft Der Hitzdraht 1 ist an der Blattfeder 13 mittels eines Glaskörpers 15 gesichert, der durch eine in der Blattfeder 13 vorgesehene öffnung greift und an seinem dem Hii7draht 1 abgewandten Ende kugelförmig ausgebildet ist Die Festlegung der für die Umschaltung des Kontaktarmes 3 notwendigen Dehnung b.iw. Zusammenziehung des Hitzdrahtes 1 ist in Abhängigkeit von höchstens derjenigen Spannung vorgenommen, die der minimal zulässigen Betriebsspannung der die Kontaktanordnung enthaltenden Anlage entspricht
Die Kontaktanordnung hat folgende Wirkungsweise: Wird ein über den Hitzdraht 1, den Kontaktarm 3 sowie die Kontakte 2, 6 verlaufender Stromkreis an Spannung gelegt, so beginnt sich der Hitzdraht 1 zu Jn erwärmen und somit auch zu dehnen. Sobald eine bestimmte Erwärmung und somit eine bestimmte Dehnung erreicht ist wird der Kontakt 6 durch die Reaktionskraft P von dem Kontakt 2 abgehoben. Der Hitzdraht 1 beginnt sich nunmehr abzukühlen und somit auch zusammenzuziehen, wobei die Reaktionskraft P überwunden und der Kontakt 6 schließlich wieder mit dem Kontakt 2 in Berührung gebracht wird. Daraufhin wiederholen sich die soeben beschriebenen Umschaltvorgänge.
Hat bei den soeben beschriebenen Umschaltvorgängen die minimal zulässige Betriebsspannung an dem Stromkreis gelegen und steigt nunmehr diese Spannung an, so ergibt es sich, daß bei schnellerer Erwärmung des Hitzdrahtes der federnde Aufhängepunkt 12 von dem fesren Aufhängepunkt 11 sowie dem Kontaktarm 3 etwas wegwandert, wodurch jetzt das Abheben des Kontaktes 6 von dem Kontakt 2 erst bei stärkerer Erwärmung und somit größerer Dehnung des Hitzdrahtes 1 erfolgt. Die Zeit jedoch, die vom Einsetzen des Stromflusses bis zum öffnen der Kontakte 2,6 vergeht, bleibt durch Anwendung der beschriebenen Maßnahme hinreichend konstant. Abhängig d?.· on bleibt auch diejenige Zeit hinreichend konstant, die '-οτ. öffnen Ast Kontakte 2,6 bis zu ihrem erneuten Schließen vergeht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektrische Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber mit einem Hitzdraht und einem einem festen Kontakt zugeordneten Kontaktarm, der durch den kalten Hitzdraht in eine erste Schaltstellung gezogen und von einer Magnetkraft gehalten wird, die durch eine von der Kontaktanordnung ein- und ausgeschalteten Magnetwicklung erzeugt wird und der bei erwärmtem Hitzdraht durch eine Reaklionskraft in eine zweite Schaltstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hitzdraht (1) aus einem ersten Abschnitt (8) und einem wenigstens annähern spitzwinklig zum ersten Abschnitt (8) verlaufenden zweiten Abschnitt (9) besteht, wobei der erste Abschnitt (8) zwischen einem festen Aufhängepunkt (11) und einem federnden Aufhängepunkt (12) und der zweite Abschnitt (9) zwischen dem federnden Aufhä.ngepunkt (12) und dem Kontaktarm (3) angeordnet ist, wobei ferner der federnde Aufhängepunkt (12) eine Zugkraft auf die beiden Abschnitte (8,9) ausübt und wobei schließlich die Festlegung der für die Umschaltung des Kontaktarmes (3) notwendigen Dehnung bzw. Zusammenziehung des Hitzdrahtes (1) in Abhängigkeit von höchstens der minimal zulässigen Betriebsspannung vorgenommen ist.
2. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Aufhängepunkt (12) durch das freie Ende einer fest jo angeordneten Blattfeder (13) gebildet ist, deren Ebene wenigstens annähernd senkrecht zur Winkelhalbierenden (14) der beiden \bschnitte (8, 9) des Hitzdrahtes(l) verläuft.
DE19712139705 1971-08-07 1971-08-07 Elektrische Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber Expired DE2139705C3 (de)

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