DE2139705A1 - Elektrische kontaktanordnung fuer hitzdraht-blinkgeber - Google Patents

Elektrische kontaktanordnung fuer hitzdraht-blinkgeber

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DE2139705A1
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H61/00Electrothermal relays
    • H01H61/06Self-interrupters, i.e. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts
    • H01H61/066Self-interrupters, i.e. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts making use of an extensible wire, rod or strips

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

  • Elektrische Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber mit einem Hitzdraht undeinem einem festen Kontakt zugeordneten Kontaktarm, der durch den kalten Hitzdraht in eine erste Schaltstellung gezogen und bei erwärmtem Hitzdraht durch eine Reaktionskraft in eine zweite Schalt stellung gebracht wird.
  • Derartige Kontakt anordnungen finden in Impulsgebern, sogenannten Blinkgebern, Verwendung, die für die Blinklichtanlage eines Fahrzeuges bestimmt sind und sich durch relativ einfachen Aufbau auszeichnen.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, dass eine solche Eontaktanordnung sehr empfindlich auf Schwankungen der elektrischen Betriebsspannung reagiert. Steigt die Spannung an, so wird der Kontaktarm infolge der schnelleren Dehnung des Hitzdrahtes durch die Reaktionskraft fruher umgeschaltet, als das bei einem niedrigeren Spannungswert der Fall ist. Es ist aber bei in Blinkschaltungen verwendeten Impulsgebern besonders wichtig, dass die Zeitabschnitte zwischen den einzelnen Umschaltvorgängen des Kont akt armes konstant bleiben, damit die durch die Blinkschaltung erzeugten Blinklichtsignale stets unterscheidungskräftig sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Kontaktanordnung der eingangs erwahnten Art zu schaffen; bei der jedoch die vorgenannte Unzulänglichkeit vermieden ist.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der iiitzdraht aus einem ersten Abschnitt und einem wenigstens annähernd spitzwinklig zum ersten Abschnitt verlaufenden zweiten Abschnitt besteht, wobei der erste Abschnitt zwischen einem festen Aufhängepunkt und einem federnden Aufhängepunkt-und der zweite Abschnitt zwischen dem federnden Aufhängepunkt und dem Kontaktarm angeordnet ist, wobei ferner der federnde Aufhängepunkt eine Zugkraft auf die beiden Abschnitte ausübt und wobei schliesslich die Festlegung der für die Umschaltung des Kontakt armes notwendigen Dehnung bzw. Zusammenziehung des Hitzdrahtes in Abhängigkeit von höchstens der minimal zulässigen Betriebsspannung vorgenommen ist.
  • Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert und beschrieben.
  • Die dargestellte Kontaktanordnung, die in einem für die Blinklichtanlage eines Fahrzeuges bestimmten (nicht dargestellten) Blinkgeber Verwendung finden soll, weist einen Hitzdraht 1 und einen mit einem festen Kontakt 2 zusammenarbeitenden Kontaktarm 3 auf. Der feste Kontakt 2 sitzt an einem Kontaktträger 4, der an einem angedeuteten Isolierstoffteil 5 gesichert ist. Der Kontaktarm 3 ist mit einem dem Kontakt 2 gegenüberliegenden Kontakt 6 versehen, der sich durch Schwenken des Kontaktarmes 3 um einen Drehpunkt 7 mit dem Kontakt 2 in Berührung bringen bzw. von diesem Kontakt 2 abheben lässt.
  • Im bevorzugten Beispielsfall wird der Kontaktarm 3 durch den kalten Hitzdraht 1 in eine erste Schaltstellung gezogen, in der die Kontakte 2 und 6 sich einander berühren. Bei ausreichend erwärmten und somit gedehnten Hitzdraht 1 wird der Kontaktarm 3 durch eine Reaktionskraft P in eine mit gestricheltem Linienzug angedeutete zweite Schaltstellung gebracht, in der der Kontakt 6 von dem Kontakt 2 abgehoben ist. Die Reaktionskraft P kann beispielsweise von einem an sich bekannen, nicht dargestellten Schnappmechanismus zur Verfügung gestellt werden.
  • Der Hitzdraht 1 besteht aus einem ersten Abschnitt 8 und einem wenigstens annähernd .spitzwinklig zum ersten Abschnitt 8 verlaufenden zweiten Abschnitt 9. Der erste Abschnitt 8 ist zwischen einem an einem angedeuteten Bauteil 10 befindlichen festen Aufhängepunkt 11 und einem federnden Aufhängepunkt 12 angeordnet, wogegen der zweite Abschnitt 9 zwischen dem federnden Aufhängeplinkt 12 und dem dem Kontakt 6 abgewandten, rechtwinklig umgebogenen Ende des Kontakt armes 3 verläuft.
  • Der auf die beiden Abschnitte 8, 9 des Ilitzdrahtes 1 eine Zugkraft ausübende federnde Aufhängepunkt 12 wird im bevorzugten Fall durch eine beispielsweise an dem Isolierstoffteil 5 gesicherte Blattfeder 13 gebildet, deren Ebene wenigstens annähernd senkrecht zu der mit strichpunktiertem Linienzug angedeuteten Winkelhalbierenden 14 der beiden Abschnitte 8, 9 des Hitzdrahtes 1 verläuft. Der Hitzdraht 1 ist an der Blattfeder 13 mittels eines Glaskörpers 15 gesichert, der durch eine in der Blattfeder 13 vorgesehene Öffnung greift und an seinem dem Hitzdraht 1 abgewandten Ende kugelförmig ausgebildet ist. Die Festlegung der für die Umschaltung des Kontaktarmes 3 notwendigen Dehnung bzw. Zusammenziehung des Hitzdrahtes 1 ist in Abhängigkeit von höchstens derjenigen Spannung vorgenommen, die der minimal zulässigen Betriebsspannung der die Kontaktanordnung enthaltenden AnXge entspricht.
  • Die Kontaktanordnung hat folgende Wirkungsweise: Wird ein über den Hitzdraht 1, den Kontaktarm 3 sowie die Kontakte 2, 6 verlaufender Stromkreis an Spannung gelegt, so beginnt sich der Hitzdraht 1 zu erwärmen und somit auch zu dehnen. Sobald eine bestimmte Erwärmung und somit eine bestimmte Dehnung erreicht ist, wird der Kontakt 6 durch die Reaktionskraft P von dem Kontakt 2 abgehoben. Der Hitzdraht 1 beginnt sich nunmehr abzukühlen und somit auch zusarnmenzuziehen, wobei die Reaktionskraft P überwunden und der Kontakt 6 schliesslich wieder mit dem Kontakt 2 in Benilirung gebracht wird. Daraufhin wiederholen sich die soeben beschrieben en Umschaltvorgänge.
  • Hat bei den soeben beschriebenen Umschaltvorgangen die minimal zulässige Betriebsspannung an dem Stromkreis gelegen und steigt nunmehr diese Spannung an, so ergibt es sich, dass bei schnellerer Erwärmung des Hitzdrahtes der federnde AufhaIlgepunkt 12 von dem festen Aufhängepunkt 11 sowie dem Kontakt arm 3 etwas wegwandert, wodurch jetzt das Abheben des Sontaktes 6 von dem Kontakt 2 erst bei stärkerer Erwärmung und somit grösserer Dehnung des IIitzdrahtes 1 erfolgt Die Zeit jedoch, die vom Einsetzen des Stromflusses bis zum Öffnen der Kontakte 2, 6 vergeht, bleibt durch Anwendung der erfindungsgemässen Massnahme hinreichend konstant. Abhängig davon bleibt auch diejenige Zeit hinreichend konstant, die vom Öffnen der Kontakte 2, 6 bis zu ihrem erneuten Schliessen vergeht.

Claims (2)

Ansprüche
1. Elektrische Kontaktanordnung für Hitzdraht-Blinkgeber mit einem Hitzdraht und einem einem festen Kontakt zugeordneten Kontaktarm, der durch den kalten Hitzdraht in eine erste Schaltstellung gezogen und bei erwärmtem Hitzdraht durch eine Reaktionskraft in eine zweite Schaltstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Hitzdraht (1) aus einem ersten Abschnitt (8) und einem wenigstens annähernd spitzwinklig zum ersten Abschnitt (8) verlaufenden zweiten Abschnitt (9) besteht, wobei der erste Abschnitt (8) zwischen einem festen Aufhängepunkt (11) und einem federnden Aufhängepunkt (12)und der zweite Abschnitt (9) zwischen dem federnden Aufhängepunkt (12) und dem Kontaktarm (3) angeordnet ist, wobei ferner der federnde AufhängepunkC (12) eine Zugkraft auf die beiden Abschnitte (8, 9) ausübt und wobei schliesslich dieFestlegung der für Umschaltung des Kontaktarmes (5) notwendigen Dehnung bzw. Zusammenziehung des Hitzdrahtes (1) in Abhängigkeit von höchstens der minimal zulässigen Betriebsspannung vorgenommen ist.
2. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Aufhängepunkt (12) durch das freie Ende einer fest angeordneten Blattfeder (13) gebildet ist, deren Ebene wenigstens annähernd senkrecht zur Winkelhalbierenden (14) der beiden Abschnitte (8, 9) des Hitzdrahtes (1) verläuft. Leerseite
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DE2139705B2 DE2139705B2 (de) 1979-06-21
DE2139705C3 DE2139705C3 (de) 1980-02-21

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