DE2139659B2 - Vorrichtung zum beizen von bandfoermigem material - Google Patents

Vorrichtung zum beizen von bandfoermigem material

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DE2139659B2 DE19712139659 DE2139659A DE2139659B2 DE 2139659 B2 DE2139659 B2 DE 2139659B2 DE 19712139659 DE19712139659 DE 19712139659 DE 2139659 A DE2139659 A DE 2139659A DE 2139659 B2 DE2139659 B2 DE 2139659B2
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Rudolf 4630 Bochum Wuttke
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Dr. C. Otto & Co Gmbh, 4630 Bochum
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G3/00Apparatus for cleaning or pickling metallic material
    • C23G3/02Apparatus for cleaning or pickling metallic material for cleaning wires, strips, filaments continuously
    • C23G3/021Apparatus for cleaning or pickling metallic material for cleaning wires, strips, filaments continuously by dipping

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Description

besteht, dteT^sgehehd voJein^m"m1ttferen'Raum *" Beizaniagen im Einsatz, die den Nachteil haben, daß sie (2) zur Aufnahme der Abhas^el <3) in Fovm einer 15 nur für gleich staike Bänder geeignet sind. Dabei Spirale in mehreren Windungen um den mittleren * * ™- J--r
Raum (2) verläuft und am Ein- und Austritt mit Überläufen (5) versehen ist die Schlitze für den Durchtritt des Bandes enthalten, wobei die Achsen werden die Bendanfänge von einem sogenannten Klemmbalken erfaßt und mit diesem von einem Kettenpaar in die Anlage bis zur Aufhaspel geschleppt. Auch bei dieser Art von Anlagen wird ein Teil der bei
der Abhaspei und der außerhalb des Behälters 20 Durchzuganlagen erforderlichen Maschinen eingespart.
In den bekannten Konti-Breitband-Beizanlagen werden die Bänder horizontal bei flacher Lage durchgezogen. Diese Bauform wurde für den kontinuierlichen Betrieb entwickelt und ist mit eine·- Vielzahl teurer zusätzlicher Maschinen, wie Scheren, Schweißmaschinen, Schlingengruben oder Schlingenwagen, sowie verschiedenen Treibrollensätzen ausgerüstet. Derartige Anlagen sind sehr aufwendig, erfordern lange Hallen und können mit sehr hohen Energiekosten betrieben werden. Die Beizkosten für Bänder liegen daher allgemein erheblich höher als bei allen anderen Beizgütern.
Die Erfindung geht von der eingangs beschriebenen Vorrichtung aus. die aus dem US-Patent 20 37 421
angeordneten Aufhaspel (6), der das Band zugeführt wird, in an sich bekannter Weise senkrecht stehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungskammer (4) durch mit Schlitzen versehene Überläufe (5) in mehrere Behandlungsräume unterteilt <st.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet daß sich in den einzelnen Behandlungsräumen in geeigneten Abständen keilförmig ausgebildete Gleit- und Führungssteine (13) paarweise gegenüberlieger;, zwischen denen ein Schlitz frei bleibt durch den das Band hindurchtritt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kante des
Bandes auf waagerecht angeordneten Tragrollen 35 bekannt ist. Bei dieser sind die beiden Haspeln
(14) abgestützt ist, die sich radial zum Behandlungsbehälter und quer durch die einzelnen Behandlungsräume erstrecken.
außerhalb des Bades und waagerecht bzw. schräg angeordnet, so daß eine zweimalige Umlenkung des zu behandelnden Gutes beim Eintritt und beim Austritt aas dem Dehandlungsbad erforderlich ist. Eine Umlenkung des zu behandelnden Bandes ist insbesondere bei breiteren Bändern ohne eine sich nachteilig auswirkende Verformung, insbesondere Verbiegung nicht mög-Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beizen lieh.
von bandförmigem Material, bei der dieses von einer Das gleiche gilt für die aus dem französischen Patent
Abhaspei abgewickelt wird, durch einen Behandlungs- 45 8 78 310 bekannte Beizvorrichtung, bei der die Abhaspei behälter geleitet und auf einer Aufhaspel aufgewickelt eine waagerecht liegende Achse hat, so daß das Band
innerhalb der Vorrichtung und beim Austritt über angetriebene Rollen umgelenkt werden muß.
Das US-Patent 22 21 811 betrifft eine Behandlungsanlage für Metallbänder, die aus zwei Haspeln besteht die von oben in einen Behandlungsbehälter eingesetzt
wird, wobei das bandförmige Gut in Form einer Spirale in mehreren Windungen längs seitlicher Führungen geführt wird und den Behandlungsbehälter hochkant durchläuft.
Für die Oberflächenbehandlung, insbesondere das chemische Entzundern von Metallbändern, sind verschiedene Arten von Bandbeizanlagen bekannt. Man hat z. B. Metallbänder winkelig geknickt oder durch Pressen mit Abstandsnoppen auf den Bandflächen versehen und so spiralförmig aufgelockert in Gestellen in konventionelle Behälter-Beizanlagen eingesetzt und darin behandelt. Bekannt sind auch Beizanlagen, in denen die Bandbunde mit horizontaler Achse auf einem Dorn aufgelockert, in die Behandlungsflüssigkeit etwa zur Hälfte eingetaucht und dabei rotierend behandelt werden.
In den sogenannten Trommelbeizanlagen v/erden die Bandbunde in der Trommel durch Drehen derselben in den verschiedenen Behandlungsbehältern aufgelockert und anschließend wieder lose eingewickelt. In den ebenfalls zum Stande der Technik gehörenden Schubband-Beizanlagen werden die Bandanfänge bis zur werden Dabei stehen die Achsen der beiden Haspeln zwar senkrecht, die Haspeln liegen jedoch nicht außerhalb des eigentlichen Behandlungsbehälters, wie es beim Anmeldungsgegenstand der Fall ist.
Die Aufgabe die der Erfindung zugrunde liegt, besteht darin, eine Vorrichtung zum Beizen von bandförmigem Material so auszubilden, daß einerseits ein großer Platzbedarf und umfangreicher Maschinenpark vermieden wird und andererseits das auf einer Haspel aufgewickelte Beizgut weder beim Abwickeln von der Haspel, noch beim Durchgang durch die Beizanlage oder beim Aufwickeln auf die Aufhaspel geknickt, umgelenkt oder verformt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß der vorzugsweise zylindrische Behandlungsbehälter aus einer schmalen Behandlungskammer besteht, die, ausgehend von einem mittleren Raum zur Aufnahme der Abhaspei in Form
einer Spirale in mehreren Windungen um den mittleren Raum verläuft und am Ein- und Austritt mit Oberläufen versehen ist die Schlitze für den Durchtri>t des Bandes enthalten, wobei die Achsen der Abhaspel und der außerhalb des Behälters angeordnet^ Aufhaspel, der das Band zugeführt wird, in an sich bekannter Weise senkrecht stehen.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Behandlungskammer duvdi mit Schlitzen versehene Oberläufe in mehrere Behandlungsräume unterteilt ist Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegen sich in den einzelnen Behandlungsräumen in geeigneten Abständen keilförmig ausgebildete Gleit- und Führungssteine paarweise gegenüber, zwischen denen ein Schlitz frei bleibt durch den das Band hindurchtritt. Ferner sieht die Erfindung vor, daß die untere Kante des Bandes auf waagerecht angeordneten Tragrollen abgestützt ist die sich radial zum Behandlungsbehä/ter und quer durch die einzelnen Behandlungsräume erstrecken.
Der Vorteil der Beizvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung gegenüber dem Stand der Technik ist vor allem darin zu sehen, daß eine Umlenkung des von der Abhaspel kommenden bzw. der Aufhaspel zugeführten Bandes weder beim Eintritt in den Behandlungsbehälter noch beim Austritt oder innerhalb des Behälters erfolgt, so daß die damit verbundenen Nachteile vermieden werden. Bei der von unten angetriebenen Beizmaschine gemäß dem US-Patent 22 21 811. in deren rechteckigem Gehäuse eine Umhaspeivorrichtung angeordnet ist, die nur eine relativ kleine Baridoberfläche für den Angriff der Behandlungsflüssigkeit freigibt, ist ein häufiges Umsetzen der Bandbunde entsprechend der erforderlichen Behandlungsfolge erforderlich. Diese Anlagenart ist mit dem kontinuierlichen System gemäß vorliegender Erfindung nicht vergleichbar, bei dem das Band durch rechteckige spiralförmig angeordnete Rinnen geführt wird, wobei Ab- und Aufhaspel außerhalb der Beiz- und Nachbehandlungskammer liegen, während bei der bekannten Vorrichtung die Haspeln nur innerhalb der Beizkammern umgespult werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Behandlungsbehälter und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-Bder Fig. 1.
Der zylindrische Behandlungsbehälter 1, der auf F i g. 1 bei abgenommenem Deckel dargestellt ist, enthält einen mittleren freien Raum 2 zur Aufnahme der Abhaspel 3. Von diesem geht eine schmale Behänd- s» lungskammer 4 aus, die die Form einer Spirale ha*, die bei der dargestellten Ausfiihrungsform in vier Windungen um den mittleren Raum 2 geführt ist und am äußeren Umfang endet. Am Anfang und Ende der Behandlungskammer befinden sich mit senkrechten mittleren Schlitzen versehene Oberläufe 5, deren Wandung etwas niedriger ist als die spiralförmig verlaufende Wand, die die Behandlungskammer seitlich begrenzt. Durch weitere ähnlich ausgebildete Überläufe 5 ist die Behandlungskammer in mehrere getrennte Behandlungsräume unterteilt in denen unterschiedliche Behandlungen erfolgen können. Im vorliegenden Fall werden durch Unterteilung sieben Behandlungsräume gebildet die, ausgehend von dem mittleren Raum 2, mit I bis VII bezeichnet sind. In den Böden der einzelnen Behandlungsräume münden nicht dargestellte Leitungen zur Zufuhr der Behandlungsflüssigkeit aus unterhalb des Behälters 1 angeordneten Sammelbehältern 7. Jedem Oberlaufs ist ferner ein mit einem Sammelbehälter 7 verbundener Ablauf 8 zugeordnet (F i g. 2), über den die Behandlungsflüssigkeit die ständig umläuft abfließen kann. Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Eine Abhaspel 3 wird mit dem auf ihr aufgewickelten Baad 9, das in der Anlage behandelt werden soll, auf die zentrale Welle 10 aufgesetzt und der Bandanfang zwischen einen Rollensau 11 gezogen, der in dem freien mittleren Raum 2 vor dem Anfang der Kammer I angeordnet ist. Der Rollensatz besteht aus TreibrolJen, also angetriebenen Rollen, die das Band durchziehen und Richtrollen, die das Band führen. Die Achsen der Rollen stehen senkrecht, so daß das Band, das sich hochkant von der Haspel abwickelt, in dieser Stellung in den Behandlungsraum geführt wird. Ein weiteres Paar von Führungsrollen 12 befindet sich vor dem Überlauf 5, des ersten Behandlungsraumes I. Innerhalb der einzelnen Behandlungsräume sind in kurzen Abständen Paare von Gleit- und Führungssteinen 13 angeordnet, die keilförmig verlaufen und sich unter Freilassen eines Schlitzes für den Durchtritt des Bandes gegenüberliegen. Aus den einzelnen Behandlungsräumen, die durch die Überläufe 5 begrenzt werden, tritt das Band durch die Schlitze aus und läuft durch weitere Rollenpaare 12. die oberhalb jedes Ablaufes 8 angeordnet sind und neben der Führung des Bandes die Aufgabe haben, anhaftende Flüssigkeit abzustreifen. Das Band tritt dann durch den nächsten Überlauf in den benachbarten Behandlungsraum ein. Zur Führung des Bandes in der waagerechten Ebene, die durch geeignete Schrägstellung der Führungsrollen 12 erfolgen kann, können zusätzliche Tragrollen 14 mit waagerechter Achse verwendet werden, die in geeigneten Abständen in den einzelnen Behandlungsräumen angeordnet sind und auf denen das Band mit der unteren Längskante läuft.
Das Band tritt aus dem letzten Behandlungsraum VII durch eine geschlitzte, den Überläufen entsprechende Wandung aus und gelangt zur Aufhaspel 6, wobei es durch weitere Führungsrollen mit senkrechten Achsen, die außerhalb des Behandlungsbehälters angeordnet sind, geführt wird. Wesentlich ist dabei, daß das Band in der gleichen Richtung aufgewickelt wird, in der es von der Abhaspel abläuft und durch die Behandlungskammer ge/ogen wird, ohne daß es geknickt wird. In den einzelnen Behandlungsräumen kann das Band mit unterschiedlichen Flüssigkeiten behandelt werden. Beispielsweise ist es möglich, das Band in den Räumen I, Il und III, L. B. mit Beizflüssigkeit zu behandeln, in den Räumen IV und V kalt, in dem Raum Vl warm zu spülen und in dem Behandlungsraum VIl, beispielsweise mit Heißluft, zu trocknen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Beizen von bandförmigem Material, bei der dieses von einer Abhaspei abgewickelt wird, durch einen Behandlungsbehälter geleitet und auf einer Aufhaspel aufgewickelt wird, wobei das bandförmige Gut in Form einer Spirale in mehreren Windungen längs seitlicher Führungen geführt wird und den Behandlungsbehälter hochkam durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß Aufhaspel durchgeschoben, die dann den weiteren Durchzug des Bandes übernimiat Dabei sind Schweiflmaschjnen, SdWingengruben, Schlingenwagen oder andere aufwendige maschinelle Teile nicht erforderlich.
Es sind auch Spirilbeizanlagen bekannt, in denen das Band nur im eigentlichen Behandlungsteil spiralförmig behandelt wird. Sowohl vor der eigentlichen Behandlung als auch dahinter, müssen die Bänder mehrfach verformt und umgelenkt werden, ehe man sie wieder zu einem Band aufwickelt Außerdem lassen sich in den bekannten Anlagen nur Bänder mit begrenzten Breiten und Stärken vorarbeiten. Um Bänder beliebiger Breite
der vorzugsweise Zyimdrische^fiehandlungsbehalter
(1) aus y#;isbharalen I§ÄdlungslraHnner(4> f; jzu behandln, sindkombinierte Breitband-Schmalband-
QtIC
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