DE2139154C3 - Dragiervorrichtung - Google Patents

Dragiervorrichtung

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DE2139154C3
DE2139154C3 DE19712139154 DE2139154A DE2139154C3 DE 2139154 C3 DE2139154 C3 DE 2139154C3 DE 19712139154 DE19712139154 DE 19712139154 DE 2139154 A DE2139154 A DE 2139154A DE 2139154 C3 DE2139154 C3 DE 2139154C3
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DE19712139154
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DE2139154A1 (de
DE2139154B2 (de
Inventor
Gerhard 8992 Wasserburg; Mutze Heinz Magliaso Steinberg (Schweiz)
Original Assignee
Gerhard Steinberg S.A. Ag Ltd., Spezial-Maschinen-Fabrik, Caslano (Schweiz)
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Publication date
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Description

Die Erfindung betrifft eine Dragiervorrichtung mit einem endlosen Dragierband, das mittels zweier koaxialer mit etwas geringerem Abstand als die Breite des Dragierbandes angeordneter Scheiben sowie mindestens zweier Umlenkwalzen an einem Gestell derart geführt ist, daß die Außenfläche des Dragierbandes an den Umlenkwalzen konvex gewölbt ist und im Bereich der koaxialen Scheiben eine konkave Dragierkammer mit darüber angeordneten Sprüh- und Trocknungsvorrichtungen bildet, wobei die Achsen der Umlenkwalzen und der Scheiben etwa parallel zueinander liegen und eine von diesen antreibbar ist, und mit einer Abgabezone und einer im Bereich der in Bewegungsrichtung des Dragierbandes vor der Dragierkammer liegenden Umlenkwalze vorgesehenen Aufgabezone.
Eine bekannte Dragiervorrichtung dieser Art hat eine, vorgegebene Lage der Dragierkammer
ίο (DBGM 66 03 208). Das Dragierband ist auf genau vorgegebener Bahn geführt Diese Führungsbahn ist nicht veränderbar. Die bekannte Vorrichtung eignet sich nicht für eine vollautomatische Dragieranlage, weil die Aufgabezone und die Abgabezone übereinstimmen, denn es wird an derselben Stelle entladen, an der die
Dragiervorrichtung auch beladen wird. Das macht die Umkehr der Bewegungsrichtung des Dragierbandes
zur Entladung erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Dragier-
vorrichtung dahingehend auszubilden, daß sie für eine Anlage für einen quasi-kontinuierlichen vollautomatischen Betrieb geeignet ist derart, daß das Dragiergut mehrere Dragiervorrichtungen bis zur Fertigstellung durchläuft
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß die hinter der Dragierkammer liegende Umlenkwalze, in deren Bereich die Abgabezone vorgesehen ist auf eine gegenüber der Arbeitsstellung niedrigere Höhenlage bewegbar ist, und daß mehrere Dragiervorrichtungen zu einer Anlage derart hintereinander angeordnet sind, daß die Auslaßzone einer Dragiervorrichtung der Einlaßzone der in Fördervorrichtung nachgeschalteten Dragiervorrichtung benachbart ist. Mit der Erfindung wird erreicht, daß die Dragierkammer ihre räumliche Lage zwischen einer Arbeitsstellung und einer Abgabestellung ändert. Dadurch wird ermöglicht, die Aufgabezone und die Abgabezone im Abstand anzuordnen, so daß mehrere Dragiervorrichtungen hintereinandergeschaltet werden können und eine Dragiervorrichtung direkt bzw. über ein Transportorgan in die nachgeschaltete Dragiervorrichtung entladen kann. Die Dragierbänder laufen ohne Umkehr der Bewegungsrichtung. In jeder Dragiervorrichtung kann nur ein Dragiervorgang stattfinden. Dies ermöglicht eine genaue Steuerung der pro Dragiervorgang zugeführten Sprühmittelmengen. Die Anlage arbeitet also quasi-kontinuierlich. Da das Dragierband während der Entladung als Transportband in derselben Richtung angetrieben wird, nimmt die Entladung nur einen kurzen Zeitraum ein.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird die hinter der Dragierkammer befindliche Umlenkwalze mittels eines am Gestell schwenkbaren Hebels relativ zum Gestell verschwenkt. Gemäß einer zweiten
SS Ausführung wird das ganze Gestell an dem sowohl die Umlenkwalzen als auch die koaxialen Scheiben angeordnet sind auf einer Achse verschwenkt, wenn die Dragiervorrichtung in die Abgabestellung überführt werden soll.
An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt sei die Erfindung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht einer aus mehreren Dragiervorrichtungen bestehenden Anlage, F i g. 2 eine Seitenansicht einer Dragiervorrichtung, Fig.3 eine Draufsicht der Dragiervorrichtung nach F i g. 2 und
F i g. 4 eine Stirnansicht der Vorrichtung nach F i g. 2 und 3.
Über einen Trichter 10 gelangen die Kerne auf eine Bandwaage 12 und von dort über ein Transportband 14 in die Dragierkammer 16, die durch einen konkaven Abschnitt 18 eines endlos um drei Umlenkwaizen 22, 24, 26 umlaufenden Dragierbandes 20 und zwei dessen Ränder führenden Scheiben 28 gebildet wird, die den konkaven Bandabschnitt 18 bestimmen. Die Umlenkwalzen und Scheiben sind in einem Gestell 30 gelagert, das seinerseits in Schwenklagern 32 eines Rahmens SO schwenkbar gelagert ist und mittels eines nicht dargestellten Hydraulikzylinders verschwenkt werden kann.
Oberhalb jeder Vorrichtung 16 befinden sich Sprühgeräte und Trocknungsluftzufuhrdüsen 34. Während das Dragierband in Richtung der Pfeile 36 umläuft, finden in der Kammer 16 der Sprühvorgang und der anschließende Trocknungsvorgang statt. Nachdem die aufgesprühte Schicht getrocknet ist, wird die Umlenkwalze 22 mittels eines Hebels 40 und eines Hydraulikzylinders 42 in Richtung des Pfeiles 38 in die um die Achse der Umlenkwalze 24 gestrichelt dargestellte Stellung 22' verschwenkt. Die die beiden Drehachsen der Umlenkwalzen 22, 24 enthaltende Ebene steht in der Dragierstellung etwa vertikal und liegt in der Entleerungsstellung nahezu horizontal. Mittels eines endlos umlaufenden Transportbandes 44 gelangen die besprühten Kerne in die Nächste Dragiervorrichtung, in welcher der zweite Sprühvorgang stattfindet. Nach anschließender Trocknung werden die besprühten Kerne einer dritten Dragiervorrichtung zugeführt. Am Ende der Dragiervorrichtungs- Reihe fallen die fertigen Di agees auf ein nicht veranschaulichtes Transportband, das zu einer Verpackungsstation führt. Die gesamte Reihe an Dragiervorrichtungen ist in einem hermetisch geschlossenen Gehäuse 46 untergebracht.
Einzelheiten der Dragiervorrichtung ergeben sich aus den F i g. 2 bis 4.
Im Gestell 30 ist eine durchgehende Welle 52 an ih
ren beiden Enden in Schiebelagern 54 (r i g. 3) drehbar gelagert. Mittels Druckmittelzylindern 56 kann die Stellung der Welle 52 verändert werden, um die Spannung des Dragierbandes 20 zu beeinflussen. Auf der Welle 52 sitzen mehrere Spur- und Stützscheiben 58, die zur Führung und Umlenkung des Dragierbandes 20 dienen. Am Gestell 30 ist eine weitere Welle 60 etwas unterhalb und im Längsabstand von der Welle 52 in Lagern 62 drehbar gelagert Die Welle 60 ist ebenfalls mit
ίο Spurscheiben 58 zur Umlenkung des Dragierbandes 20 versehen. Auf der Welle 60 sind zwei Hebel 64 schwenkbar gelagert An den freien Enden der Hebel 64 ist eine Welle 66 drehbar gelagert, die ebenfalls mit Spurscheiben 58 besetzt ist. Die Welle 66 wird über ein Kegelradgetriebe von einem Elektromotor 68 angetrieben, der an einem der Hebel 64 befestigt ist
Am Gestell 30 sind weiterhin beidseitig in einem Lager 70 Scheiben 72 drehbar um eine Drehachse 74 koaxial gelagert. Der gegenseitige Abstand ist etwas geringer als die Breite des Dragierbandes 20, so daß die Ränder dieses Dragierbandes von den Scheiben 72 geführt werden. Diese Scheiben 72 begrenzten die Dragierkammer 16 seitlich. Zur Einstellung des Dragierwinkels kann die Drehachse 74 in die Stellung 74' ge· schwenkt werden. Das Dragierband hat dann die in F i g. 4 gestrichelt dargestellte Stellung 20'.
Die Hebel 64 werden zur Entleerung der Dragierkammer aus der in F i g. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Vertikalstellung in die gestrichelt dargestellte Stellung ·64' verschwenkt. Der Schwenkwinkel beträgt etwa 75°.
Der Antrieb eines aus Metall bestehenden Dragierbandes 20 erfolgt durch eine aufvulkanisierte Spurleiste 76, ähnlich einem Keilriemenprofil, welches endlos am Transportband innen herumläuft. Dragierbänder aus Kunststoff können dagegen mittels Trommeltrieb angetrieben werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Dragiervorrichtung mit einem endlosen Dragierband, das mittels zweier koaxialer mit etwas geringerem Abstand als die Breite des Dragierbandes angeordneter Scheiben sowie mindestens zweier Umlenkwalzen an einem Gestell derart geführt ist, daß die Außenfläche des Dragierbandes an den Umlenkwalzen konvex gewölbt ist und im Bereich der koaxialen Scheiben eine konkave Dragierkammer mit darüber angeordneten Sprüh- und Trocknungsvorrichtungen bildet, wobei die Achsen der Umlenkwalzen und der Scheiben etwa parallel zueinander liegen und eine von dicken antreibbar ist, und mit einer Abgabezone und einer im Bereich der in Bewegungsrichtung des Dragierbandes vor der Dragierkammer liegenden Umlenkwalze vorgesehenen Aufgabezone, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter der Dragierkammer (16) liegende Umlenkwalze (22), in deren Bereich die Abgabezone vorgesehen ist, auf eine gegenüber der Arbeitsstellung niedrigere Höhenlage bewegbar ist, und daß mehrere Dragiervorrichtungen zu einer Anlage derart hintereinander angeordnet sind, daß die Auslaßzone einer Dragiervorrichtung der Einlaßzone der in Fördervorrichtung nachgeschalteten Dragiervorrichtung benachbart ist.
2. Dragiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Höhenlage verstellbare Umlenkwalze (22) an einem am Gestell (30) schwenkbar angeordneten Hebel (64) gelagert ist
3. Dragiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des Hebels (64) mit der Drehachse einer weiteren Umlenkwalze (24) für das Dragierband (20) zusammenfällt.
4. Dragiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehachsen der beiden durch den Hebel (64) verbundenen Umlenkwalzen enthaltende Ebene in der Arbeitsstellung etwa vertikal und in der Abgabestellung horizontal oder angenähert horizontal liegt.
5. Dragiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (30), an dem sowohl die Umlenkwalzen (22, 24, 26) als auch die Scheiben (28, 72) angeordnet sind, auf eine Achse zwischen einer Arbeitsstellung und einer Abgabestellung quer zur Transportrichtung des Dragierbandes gelagert ist.
6. Dragiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Abgabezone einer Dragiervorrichtung und der Aufgabezone der nachgeschalteten Dragiervorrichtung ein endlos umlaufendes Transportband angeordnet ist
DE19712139154 1971-08-05 1971-08-05 Dragiervorrichtung Expired DE2139154C3 (de)

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DE19712139154 DE2139154C3 (de) 1971-08-05 Dragiervorrichtung
CH190172A CH546041A (de) 1971-08-05 1972-02-10 Verfahren und einrichtung zur vollautomatischen herstellung von dragees.
IT21137/72A IT947967B (it) 1971-08-05 1972-02-28 Procedimento e dispositivo per la fabbricazione completamente auto matica di compresse
FR7206699A FR2147903B1 (de) 1971-08-05 1972-02-28
GB939272A GB1360944A (en) 1971-08-05 1972-02-29 Method and apparatus for fully automatic production of dragees
JP47060011A JPS4825689A (de) 1971-08-05 1972-06-15
US277824A US3875894A (en) 1971-08-05 1972-08-03 Method and apparatus for fully automatic production of dragees

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DE2139154A1 DE2139154A1 (de) 1973-02-15
DE2139154B2 DE2139154B2 (de) 1975-09-18
DE2139154C3 true DE2139154C3 (de) 1976-05-06

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