DE2139123C3 - Klebestiftbehälter - Google Patents
KlebestiftbehälterInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D83/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D83/76—Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston
- B65D83/761—Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston the piston being actuated by a screw-shaft
-
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- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
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- A45D40/04—Casings wherein movement of the lipstick or like solid is a sliding movement effected by a screw
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
25
Die Erfindung betrifft einen Klebestiftbehälter mit aufschiebbarer Kappe, mit einem als Drehgriff ausgebildeten
Sockel und einer damit einteilig verbundenen und von einer Hülse umgebenen Gewindespindel sowie
einem auf die Gewindespindel aufgesetzten, mittels Nut und Feder axial bewegbaren, hohlen Mitnehmerkolben,
dessen zylindrische Innenwand Wülste jeweils in Ein- oder Mehrzahl besitzt, sowie Dichtungen zwischen den
bewegten Teilen.
Klebestiftbehälter dieser Gattung sind bekannt (US-PS 29 35 191). Dieser bekannte Behälter sowie auch
weitere bekannte Konstruktionen (GB-PS 10 08 505, DE-GM 19 21 937, FR-PS 15 29 772) haben gemeinsam,
daß die an der Hülse angeformter. Böden, worin die Gewindespindel geführt wird, eben und zwar senkrecht
zu der Behälterachse ausgebildet sind.
Ebene Böden weisen jedoch bei Klebestiftbehältern Nachteile auf. So kann eine nicht ausreichende
Dichtwirkung an der Hülse vorliegen, welche daher rührt, daß an dieser Stelle eine relativ gute Verdrehbarkeit
gewährleistet sein muß und deshalb die Pressung der zusammengehörigen Teile aufeinander nicht zu
stark sein darf. Bekanntlich muß auf eine gute Dichtigkeit des Behälters wegen der Gefahr des
Austrocknens des Klebstoffs besonders geachtet werden.
Ein weiterer Nachteil hinsichtlich des späteren Bedrückens der bekannten Hülsenausgestaltung besteht
darin, daß bei deren Herstellung im Bereich des eben ausgebildeten Bodens Verwerfungen auftreten können,
welche dann später ein exaktes Druckbild an dieser Stelle ausschließen. Diese Umstände können dazu
führen, daß derartige Stifte unverkäuflich sind.
Die Aufgabe der Erfindeng besteht deshalb darin, unter Vermeidung der aufgezeichneten Nachteile bei w>
einem Klebestiftbehälter der oben beschriebenen Gattung die Dichtwirkung zwischen Sockel und Hülse,
insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Massenherstellung sicher zu gewährleisten.
Die Lösung besteht in der anspruchsgemäßen ■· ■
Ausgestaltung. Dabei wird Schutz nur für einen Klebestiftbehälter beansprucht, der zumindest sämtliche
im Patentanspruch aufgeführten Merkmale aufweist.
Den Anstoß zur Erfindung gab die Beobachtung, daß die übliche Ausgestaltung eines ebenen Hülsenbodens
herstellungsbedingt infolge Verziehens nicht die erforderliche Maßhaltigkeit an den kritischen Stellen
aufweist, welche die Dichtung bewirken sollen. Die Schwierigkeit konnte durch das konische Einziehen des
Hülsenbodens nach innen überraschend beseitigt werden. Der konische Hülsenboden verhindert darüberhinaus
auch sonst auftretende Schrumpferscheinungen an der Hülse. Diese bekannten Erscheinungen können
zu Schwierigkeiten beim Bedrucken der Hülse führen.
Die eigentliche Dichtung wird nunmehr durch einen koaxialen, an den Hülsenboden angeformten, hohlzylindrischen
Ansatz mit Dichtrippen bewirkt, welcher mit dem anliegenden Teil der Gewindespindel in dichtendem
Eingriff steht
Die eigentliche Dichtung wird nunmehr durch einen koaxialen, an den Hülsenboden angeformten, hohlzylindrischen
Ansatz mit Dichtrippen bewirkt, welcher mit dem anliegenden Teil der Gewindespindel in dichtendem
Eingriff steht
Es zeigt sich, daß durch diese Anordnung herstellungsbedingte Verwerfungen des Hülsenbodens mit den
daraus resultierenden Undichtigkeiten vermieden werden können.
Bei den bekannten Klebestiftbehältern kann es ferner durch zu weites Zurückdrehen des Klebestiftes in die
Hülse ebenfalls zu einer elastischen Verformung des Hülsenbodens im Bereich der Dichtung mit dem Sockel
kommen. Auch hierdurch wird die Dichtwirkung beeinträchtigt unter Umständen sogar ganz aufgehoben.
Diese Schwierigkeit wird dadurch behoben, daß die Spindel in der Nähe des Bodens, eine Hubbegrenzung
des Kolbens bildend, konisch verjüngt ist. Gegen diesen Konus läuft der Kolben beim Zurückdrehen auf und
kann dadurch nicht mehr auf den Hülsenboden drücken und diesen verformen.
In den folgenden Abbildungen ist der erfindungsgemäße Behälter beispielhaft dargestellt.
F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt, durch den Klebestiftbehälter.
F i g. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Umgebung des Mitnehmerkolbens.
F i g. 3 zeigt einen Querschnitt durch den Klebestiftbehälter längs der Linie IH-III in der F i g. 1.
Der als Drehgriff ausgebildete Sockel 1 ist mit der Gewindespindel 2 einteilig verbunden. Die Spindel 2 ist
ihrerseits von der Hülse 3 umgeben. Die Hülse 3 ist nach oben durch die abnehmbare Kappe 9 verschlossen. Auf
der Spindel 2 ist der Mitnehmerkolben 4 axial bewegbar montiert. Der Kolben 4 wird mittels Nut 5 und Feder 6
in der Hülse 3 geführt. Der Kolben 4 besitzt in seinem Boden Luftlöcher 7, die der Erleichterung des
Eingießens der zunächst flüssigen Klebstoffmasse dienen. Der Kolben 4 besitzt ferner an seiner
zylindrischen Innenwand Wülste 8, welche den Klebstoffstift 10 verankern.
Der Boden 11 der Hülse 3 ist konisch nach innen
eingezogen. Ferner ist an dem Boden 11 der zylindrische
Ansatz 12 angeformt, welcher Dichtrippen 13 besitzt, die mit dem anliegenden Teil 14 der Spindel 2 in
dichtendem Eingriff stehen.
Die Spindel 2 erweitert sich konisch bei 15 in der Nähe des Bodens, eine Hubbegrenzung des Kolbens 4
bildend.
Das Befüllen des Behälters mit Klebstoff geht
folgendermaßen vor sich. In dem Innenraum 16 (F i g. 2)
des Kolbens 4 taucht die Ringdüse 17 des nicht gezeichneten Fallorgans. Beim Beginn des Befüllens
verdrängt der zunächst flüssige Klebstoff die Luft aus dem Raum 16 des Kolbens 4 durch die Bohrungen 7 im
Boden des Kolbens 4. Die Luft strömt durch in der Wand des Kolbens 4 angebrachte Umleitkanäle 18
(Fig.3) nach oben aus der Hülse 3 heraus. Nach Beendigung des Füllvorganges wird die Ringdüse 17
nach oben bewegt. Eine eventuelle Blockierung der
Umleitkanäle 18 durch einfließenden Klebstoff bleibt
dann ohne Einfluß.
Die sich bei 15 konisch erweiternde Spindel besitzt in diesem Bereich Arretierungsnocken 20 (F i g. 2), welche
mit entsprechend geformten Nocken 19 am Boden des Kolbens 4 korrespondieren. Durch den gegenseitigen
Eingriff dieser Nocken beim Zurückdrehen des Kolbens 4 wird eine Beschädigung der Spindel 2 infolge
Oberdrehens ausgeschlossen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Klebestiftbehälter mit aufschiebbarer Kappe, mit einem als Drehgriff ausgebildeten Sockel und einer damit einteilig verbundenen und von einer Hülse umgebenen Gewindespindel sowie einem auf die Gewindespindel aufgesetzten, mittels Nut und Feder axial bewegbaren, hohlen Mitnehmerkolben, dessen zylindrische Innenwand Wülste jeweils in Ein- oder Mehrzahl besitzt, sowie Dichtungen zwischen den bewegten Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenboden (11) konisch nach innen eingezogen ist und Dichtrippen (13) besitzt, welche mit dem anliegenden Teil der Gewindespindel (2) in dichtendem Eingriff stehen und die an einem an sich is bekannten hohlzylindrischen Ansatz (12) vorgesehen sind, daß sich die Spindel (2) in der Nähe des Bodens (bei 15), eine Hubbegrenzung des Kolbens (4) bildend, konisch verjüngt und daß der Kolben (4) in seinem Boden Luftlöcher (7) sowie an der Wand angebrachte Luftumleitkanäle (18) besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2139123A DE2139123C3 (de) | 1971-08-05 | 1971-08-05 | Klebestiftbehälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2139123A DE2139123C3 (de) | 1971-08-05 | 1971-08-05 | Klebestiftbehälter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139123A1 DE2139123A1 (de) | 1973-02-15 |
| DE2139123B2 DE2139123B2 (de) | 1979-01-04 |
| DE2139123C3 true DE2139123C3 (de) | 1979-08-30 |
Family
ID=5815804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2139123A Expired DE2139123C3 (de) | 1971-08-05 | 1971-08-05 | Klebestiftbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (13)
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| EP1230868B1 (de) * | 2001-02-12 | 2005-05-11 | UHU GmbH & Co. KG | Klebstift |
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| DE10236681B4 (de) * | 2002-08-09 | 2008-01-24 | Uhu Gmbh & Co. Kg | Weich-abreibbarer Farb-/Markierstift und Verfahren zu dessen Herstellung |
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1971
- 1971-08-05 DE DE2139123A patent/DE2139123C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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