DE213902C - - Google Patents

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DE213902C
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Germany
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adjusted
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hollow cylindrical
cylindrical surface
organ
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/04Steering gears mechanical of worm type
    • B62D3/10Steering gears mechanical of worm type with worm engaging in sector or roller gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAI
ICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 213902-KLASSE 6.3 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welcher unbeschadet der Drehbarkeit des Stellgliedes eine Rückwirkung des einzustellenden Gliedes auf das Stellglied durch einen Bremskörper verhütet wird. Von den bekannten Einstell vorrichtungen dieser Art, bei . denen der getriebene Teil bei einer unbeabsichtigten Drehung mittels eines entsprechenden Ansatzes einen Bremsklotz radial verschiebt, bis er gegen die Innenfläche eines feststehenden hohlzylindrischen Körpers zur Anlage kommt, und am treibenden Teil vorgesehene Ansätze zur gleichzeitigen Mitnahme des Bremsklotzes und des getriebenen Teiles dienen, unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß der Ansatz des einzustellenden Gliedes derart in eine Aussparung des Bremskörpers eingreift, daß dieser
ao bei der unbeabsichtigten Drehung des einzustellenden Gliedes nicht radial verschoben, sondern gekippt wird, wodurch er keine mit der Anlagefläche übereinstimmende Form zu besitzen braucht, und daß. er ohne Rücksicht auf Abnutzung eine stets gleichmäßige Wirkung ausübt.
Die Zeichnung stellt eine Ausführung der Erfindung dar, und zwar ist
Fig. ι ein mittlerer Längsschnitt durch einen Teil einer Lenkvorrichtung.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt.
Auf dem Teil 1 des Wagenkastens ist die Steuerung durch eine Grundplatte 2 befestigt, welche mit einem nach aufwärts gerichteten Flansch 3 versehen ist. Durch die an der Platte 2 sitzende Hülse 4, die durch eine öffnung 5 des Kastenbodens hindurchreicht, ist eine Spindel 6 drehbar hindurchgeführt, deren unteres Ende unterhalb der Hülse 4 eine Schnecke 7 trägt, die mit einem Schneckensegment 8 in Eingriff steht, das auf einer einen Teil des Steuergetriebes bildenden Achse 9 befestigt ist. Auf der Spindel 6 ist eine Daumenscheibe 10 ■ befestigt, die mit entgegengesetzt zueinander geneigten Flächen 11, 12 versehen ist, die in eine abgerundete Nase 13 auslaufen. Die Scheibe 10 ist so angeordnet, daß sie auf der Platte 2 innerhalb des Ringflansches drehbar ist. Die auf der Spindel 6 drehbare, mit Handrad 15 versehene Hohlwelle 14 wird durch Mutter 16 gegen Achsialverschiebung gesichert.
An ihrem unteren Ende ist die Hülse 14 mit einer Scheibe 17 versehen, deren Ringflansch 18 mit Spiel über den Flansch 3 der Platte 2 greift. An der Unterseite der Scheibe "17 befinden sich radiale Ansätze 19, 20, zwischen denen der Bremskörper 22, 23 angeordnet ist. Zwischen die Enden der Ansätze 19, 20 greift der Daumen 10, so daß dessen Flächen 11, 12 den Flächen 21 gegenüberliegen.
Bei der Drehung des Gliedes 17 legt sich eine der Flächen 21 gegen die gegenüberliegende Seite des Daumens 10, wodurch die Spindel 6 mitgedreht wird.
Der lose auf der oberen Fläche der Platte 2 liegende Bremsklotz besteht aus Segmenten 22, 23. Die äußere Fläche des äußeren Segments verläuft im wesentlichen konzentrisch zu dem Flansch 3. Das innere Segment 23 besitzt eine Aussparung 24, in welche die Nase der Scheibe 10 hineinragt. Bei der Drehung des Gliedes 17 legen sich die radialen Flächen der Ansätze 19, 20 gegen die radialen Seiten des Bremsklotzes, so daß dieser mitgenommen wird.
Wenn indessen die Spindel 6 durch irgendeine Ursache um einen geringen Betrag gedreht wird, so wird der Bremskörper durch die Nase 13 derart gekippt, daß dessen eine äußere Kante gegen die feststehende hohlzylindrische Fläche zur Anlage kommt.
Damit die beiden Segmente des Bremsklotzes stets mit dem Glied 17 gemeinschaftlich bewegt werden, wird eines der Segmente mit einem Zapfen 25 versehen, welcher in eine Aussparung 26 des anderen Segments eingreift. Während ein aus einem einzigen Stück hergestellter Klotz auch dem beabsichtigten Zweck dienen kann, besitzt die Ausführung mit geteilten Segmenten den Vorteil, daß jeder Teil ersetzt werden kann, wenn er durch Abnutzung oder andere Ursachen unwirksam gemacht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einstellvorrichtung für Motorfahrzeuge mit einem die Rückwirkung des einzustellenden Organs auf das Stellglied verhütenden Bremsgliede, das beim Drehen des Stellgliedes mittels des einen oder des andern der an diesem vorgesehenen Backen wirkungslos mitgedreht, dagegen bei einer Rückwirkung des einzustellenden Organs gegen die hohlzylindrische Fläche eines feststehenden Teiles gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das einzustellende Glied (6) mit einem Ansatz (10, 13) derart in eine Aussparung der Bremsglieder (22, 23) eingreift, daß bei einer geringen Drehung des einzustellenden Gliedes ein Kippen des Bremsgliedes erfolgt und dabei dessen eine äußere Kante gegen die feststehende hohlzylindrische Fläche zur Anlage kommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954847C (de) * 1955-03-02 1956-12-20 Waldemar Osoling Freilaufvorrichtung fuer die Lenkung von Kraftfahrzeugen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954847C (de) * 1955-03-02 1956-12-20 Waldemar Osoling Freilaufvorrichtung fuer die Lenkung von Kraftfahrzeugen

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