DE2136451B2 - Sitzelement aus Kunststoff - Google Patents
Sitzelement aus KunststoffInfo
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Description
stungskräfte werden von den einzelnen Sitzelementen aufgenommen, ohne daß es einer speziellen
Abstützung bedarf, denn die einzelnen Sitzelemente können sich in Richtung der Reihung
gegenseitig abstützen;
es sind an den einzelnen Sitzelementen einer Reihe infolge der geschlossenen Außenflächen weit weniger Angriffsflächen vorhanden, an denen mutwillig angepackt und das einzelne Sitzelement aus seiner Verankerung gerissen werden könnte. Stirnseitige Angriffsflächen sind nur noch an den End-Elementen gegeben, die jedoch durch geschlossene Seitenwände vermieden werden können;
es sind an den einzelnen Sitzelementen einer Reihe infolge der geschlossenen Außenflächen weit weniger Angriffsflächen vorhanden, an denen mutwillig angepackt und das einzelne Sitzelement aus seiner Verankerung gerissen werden könnte. Stirnseitige Angriffsflächen sind nur noch an den End-Elementen gegeben, die jedoch durch geschlossene Seitenwände vermieden werden können;
infolge der geschlossenen Vorder- und Rückwand der Sitzelemente ist eine Reinigung der
Sitzelemente selbst äußerst einfach, wobei der Wegfall der obenerwähnten Schmutzf änL erräume
eine wesentliche Rolle spielt;
durch die Kastenform ergibt sich eine hohe Belastbarkeit der einzelnen Sitzelemente, was besonders für Freilandmöbel wichtig ist.
Mit den etwa senkrechten Seitenwänden können mehrere Sitzelemente bequem aneinandergesetzt und zu größeren Sitzreihen vereinigt werden. Dabei sind grundsätzlich weitgehend unterschiedliche Formen der Sitzfläche möglich. Der durch die Sitzfläche, die Vorder- und Rückwand und die beiden Seitenwände geschaffene kastenförmige Hohlkörper kann nach unten offen sein. Für diese Kastenform ist eine einfache Herstellung aus Kunststoff durch beliebige Guß-, Preß- und Spritzverfahren gewährleistet. Besonders bevorzugt wird dabei die Herstellung aus Polyester-Kunststoff, da hierbei insbesondere eine beliebige Musterung und Farbgebung der Oberfläche in verhältnismäßig einfacher Weise möglich ist.
durch die Kastenform ergibt sich eine hohe Belastbarkeit der einzelnen Sitzelemente, was besonders für Freilandmöbel wichtig ist.
Mit den etwa senkrechten Seitenwänden können mehrere Sitzelemente bequem aneinandergesetzt und zu größeren Sitzreihen vereinigt werden. Dabei sind grundsätzlich weitgehend unterschiedliche Formen der Sitzfläche möglich. Der durch die Sitzfläche, die Vorder- und Rückwand und die beiden Seitenwände geschaffene kastenförmige Hohlkörper kann nach unten offen sein. Für diese Kastenform ist eine einfache Herstellung aus Kunststoff durch beliebige Guß-, Preß- und Spritzverfahren gewährleistet. Besonders bevorzugt wird dabei die Herstellung aus Polyester-Kunststoff, da hierbei insbesondere eine beliebige Musterung und Farbgebung der Oberfläche in verhältnismäßig einfacher Weise möglich ist.
Zur besseren Entformung des erfindungsgemäßen Sitzelements nach der Herstellung sind die Vorder-
und Rückwand und die Seitenwände zweckmäßigerweise nicht genau vertikal, sondern nach unten und
außen leicht geneigt. Diese Maßnahme ist nicht bei allen Kunststoff-Herstellungsverfahren erforderlich,
bei einigen, wie z. B. bei der Herstellung aus Polyester-Kunststoff,
jedoch notwendig.
Die am unteren Rand der einander gegenüberliegenden Vorder- und Rückwand angeformten Befestigungsstreifen
müssen nicht genau waagrecht nach außen abstehen, sondern können auch schräg nach
unten verlaufen. Die Richtung des Abstehens wird jeweils zweckmäßig den Anforderungen des jeweiligen
Herstellungsverfahrens angepaßt. Bei der Herstellung des Sitzelements aus Polyester-Kunststoff ergibt
sich beispielsweise ohnehin am unteren Rand des Sitzelemiuits ein allseitiger Haltestreifen, welcher
normalerweise beim letzten Herstellungsschritt abgeschnitten werden muß. Zur Erzeugung der beiden gewünschten
Befestigungsstreifen muß lediglich dieser Haltestreifen auf zwei einander gegenüberliegenden
Seiten stehen gelassen werden. Mittels dieser Befestigungsstreifen kann das Sitzelement durch beliebige
Halteeinrichtungen wie Klemmeinrichtungen, Schrauben, Nieten u. dgl., an einer Unterlage, beispielsweise
auf einem Fußboden oder im Freien an einem unterhalb des Erdbodens eingesetzten Fundamentstreifen,
beispielsweise aus Beton od. dgl., befestigt werden. Zweckmäßigerweise weisen die Befestigungsstreifen
Löcher zum Einstecken von Befestigungsmitteln, wie Schrauben od. dgl. auf, so daß die
in eii.em Arbeitsgang vorgefertigten Sitzelemente unmittelbar
am Boden oder an einem Fundamentstreifen befestigt werden können.
In Weiterbildung der Erfindung weist die Vorder- und Rückwand ein über die gewählte Sitzhöhe nach
unten hinausgehendes Höhenmaß auf, mit dem das Sitzelement mit seinen Befestigungsstreifen unterhalb
der umgebenden Trittfläche aufsetzbar ist. Insbesondere bei der Verwendung des erfindungsgemäßen
ίο Sitzelements als Anlagenbank od. dgl. ist eine solche
unterhalb der Geländeoberfläche angeordnete und infolgedessen unsichtbare Befestigung sehr vorteil-,
haft, weil dadurch ein unbefugtes Wegtragen der Bank sicher verhindert wird. Aber auch bei der Anis
bringung des Sitzelements in Wartesälen, Zuschauerräumen u. dgl. ist diese Befestigungsmöglichkeit mit
Hilfe der Befestigungsstreifen äußerst vorteilhaft.
Die quer zur Richtung der Reihung verlaufenden Seitenwände könnten auch teilweise ausgespart sein.
ao Bei mit üblicher Entformungsschräge nach unten und
außen leicht schräg verlaufenden Seitenwänden können die entstehenden keilförmigen Zwischenräume
zwischen jeweils zwei aneinandergesetzten Seitenwänden mit einem selbsthärtender. Füllstoff, wie
Kunststoff, Beton od. dgl., ausgegossen werden. Dieses Ausgießen ist nicht unbedingt erforderlich, gibt
aber die Möglichkeit zu ästhetisch ansprechenden Musterungen in beliebigen Farben, die sich von der
Farbe der Sitzelemente unterscheiden können.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß bei einer zu einer Sitzmulde
vertieften Sitzfläche am tiefsten Punkt der Sitzmulde mindestens eine Wasserablauföffnung angeordnet
ist, die vorzugsweise die Form eines schma-
len Schlitzes aufweist. Diese Ausführungsform eignet
sich besonders bei der Verwendung des Sitzelements für Anlagenbänke od. dgl. im Freien, wobei ohne Erhöhung
der Herstellungsschwierigkeiten gleichzeitig ein höherer Sitzkomfort sowie eine Ablaufmöglichkeit
für Regenwasser geschaffen wird.
Bei langgestreckten Sitzelementen oder aus Sitzelementen
zusammengesetzten Sitzbänken kann die Sitzfläche auch von einem zum anderen Ende des
Sitzelements oder der Bank geneigt verlaufen, so daß sich der tiefste Punkt mit der Ablauföffnung nur an
einem Ende befindet. Diese Neigung kann durch Befestigung der Sitzelemente auf einem leicht schrägen
Fundament erzielt werden. Zweckmäßigerweise wird sie jedoch dadurch geschaffen, daß die Sitzfläche
selbst (bzw. die Sitzmuldensohle) in bezug zur unteren Stellfläche seitlich nach außen, zu den Seitenwänden
hin, leicht geneigt verläuft. Im Anschlußbereich zwischen zwei aneinandergesetzten Sitzelementen ist
dann zweckmäßigerweise eine Wasserablaufrinne ausgebildet. Natürlich können bei längeren Sitzbänken
auch mehrere Wasserablauföffnungen in beliebiger Form, beispielsweise in Form von Schlitzen
od. dgl., vorgesehen sein. Schließlich ist es auch möglich, im Fall der Verwendung von Sitzelementen mit
leicht schrägen Wandungen die keilförmigen Zwischenräume zwischen den aneinander gesetzten Seitenwänden
wenigstens teilweise für den Wasserabiaul zu verwenden.
Es ist nicht erforderlich, daß die Sitzfläche quadratisch ist, sondern es sind insbesondere zum Zusammenstellen
von größeren Reihen von Sitzgelegenheiten gekrümmte Formen der Sitzfläche möglich.
Die Vorder und Rückwand und die beiden einandei
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gegenüberliegenden Ränder der Sitzfläche verlaufen die eine Vorderwand 12, eine Rückwand 16 und
dann vorzugsweise parallel zueinander gekrümmt. zwei Seitenwände 14, 18 bilden. Die Vorder- und
Dadurch ist das Zusammenstellen von gebogenen Rückwand 12 bzw. 16 geht jeweils mit einer Abrun-
oder geschwungenen Sitzreihen möglich. dung in die Sitzfläche 10 über, so daß der Sitzende
Im Rahmen der Erfindung sind unter voller Beibe- 5 mit keinen scharfen Kanten in Berührung kommt. Die
haltung der geschilderten Herstellungs- und Verwen- Wandungen sind nach unten und außen leicht ge-
dungsvorteile auch geringfügige Abänderungen der neigt, so daß die Entformung bei der Herstellung er-
kastenartigen Grundform des Sitzelements möglich, leichtert wird. Am unteren Rand der Vorderwand 12
die die Anwendungsmöglichkeiten desselben noch er- und der Rückwand 16 ist je ein etwa waagrecht ab-
weitern. Beispielsweise ist eine Ausführungsart mög- io stehender Befestigungsstreifen 20 bzw. 22 angeformt.
Hch, bei der die Sitzfläche, die Rückwand und die Dieser Befestigungsstreifen enthält Löcher 24 zum
Seilenwände in Fortsetzung der Kastenform zur BiI- Einsetzen von Schrauben u. dgl. Mit den Seitenwän-
dung einer Rückenlehne hochgezogen sind. Die bei- den 14 und 18 können gleiche oder gleichartige Sitz-
den Seitenwände schließen diese Rückenlehne seit- elemente zur Bildung von größeren Sitzmöbeln an-
lich ab. Grundsätzlich bleiben dadurch die geschlos- 15 einandergesetzt werden. Es ist zu bemerken, daß die
sene Kastenform und somit die einfache Herstellbar- Befestigungsstreifen 20 und 22 in der dargestellten
keit, die gute Stabilität und die zweckmäßige Anein- Ausführungsform nicht genau waagrecht abstehen,
andersetzbarkeit gleichartiger Sitzelemente erhalten. sondern zuerst ein Stück nach unten geführt sind, um
Die erfindungsgemäßen Sitzelemente werden vor- sodann erst in die Waagrechte überzugehen. Dies er-
zugsweise so zusammengesetzt, daß jeweils zwei ao leichtert die Befestigung dieser Streifen an einem
gleiche Seitenwände aneinandergesetzt sind und sich Fundament unterhalb des Erdbodens,
etwa überdecken. Dadurch wird ein lückenloser Eine ähnliche Ausführungsform ist in den F i g. 3
Übergang von einem Sitzelement zum nächsten ge- und 4 dargestellt. Gleiche oder entsprechende Teile
währleistet. Wie bereits erwähnt, können bei leicht sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die
abgeschrägten Seitenwänden die keilförmigen Zwi- 15 Sitzfläche 10 weist bei dieser Ausführungsform eine
schenräume zwischen den aneinandergesetzten Sei- Sitzmulde 26 mit einem Wasserablaufschlitz 28 auf.
tenwänden mit einem Füllstoff ausgegossen werden. In F i g. 4 ist gezeigt, wie die Befestigungsstreifen 20
Es ist auch möglich, die erfindungsgemäßen Sitz- and 22 mittels Schrauben 30 od. dgl. an einem nicht
elemente so zusammenzusetzen, daß einzelne Sitzele- gezeigten Fundament unterhalb des Erdbodens 32
mente höher sind als die anderen, wobei die höheren 30 festgelegt sind.
Sitzelemente dann unmittelbar als Rückenlehne für Eine Ausführungsform mit hochgezogener Rükdie
den Sitz bildenden anderen Sitzelemente dienen kenlehne ist in F i g. 5 dargestellt. Wiederum sind
können. Durch die Verwendung verschieden hoher gleiche oder entsprechende Teile mit den gleichen
Sitzelemente ist außerdem die Überwindung eines be- Bezugszeichen versehen. Die ebenfalls mit einer Sitzliebig
geformten Geländes mit schrägen oder ge- 35 mulde 26' versehene Sitzfläche 10' und die Rückkrümmten
Abschnitten sowie Stufen und Absätzen wand 16' sind zur Bildung einer Rückenlehne 34
möglich. hochgezogen und gehen mit einer Abrundung inein-
An Hand der Figuren werden Ausführungsbei- ander über. Die Seitenwände, beispielsweise die Seispiele
des erfindungsgemäßen Sitzelementes und tenwand 14', sind ebenfalls hochgezogen und schlieeiner
damit gebildeten Sitzreihe näher erläutert. Es 40 ßen die Rückenlehne 34 seitlich ab, so daß die gezeigt
schlossene Kastenform des Sitzelements erhalten
F i g. 1 eine Schrägansicht der Grundform des Sitz- bleibt,
elements, Bei den in den F i g. 6 und 7 dargestellten Ausfüh-
F i g. 2 einen waagrechten Schnitt längs der Linie rungsformen ist jeweils eine um etwa 90° ge-
TI-II in Fig. 1, 45 krümmte Vorderwand 12" und eine ebensolche
Fig. 3 eine Schrägansicht einer weiteren Ausfüh- Rückwand 16" vorgesehen. Die Seitenwände 14 und
rungsform des Sitzelements, 18 sind auch bei diesen Ausführungsformen eben
Fig.4 einen senkrechten Schnitt längs der Li- und etwa rechteckig, stehen jedoch infolge der
nie IV-IV in F i g. 3, Krümmung der Vorder- und Rückwand aufeinander
F i g. 5 eine Schrägansicht einer Ausführungsform 50 senkrecht. Die an diesen beiden Seitenwänden 14
mit Rückenlehne, und 18 anzusetzenden weiteren Sitzelemente stehen
F i g. 6 eine Schrägansicht einer Ausführungsform daher ebenfalls in ihrer Längserstreckung aufeinandei
mit gekrümmter Vorder- und Rückwand und mit senkrecht. Dadurch können beliebige Formen von
Sitzmulde, Sitzmöbeln, Bänken u. dgl. zusammengestellt werden
F i g. 7 eine Schrägansicht einer der in F i g. 6 ge- 55 Auch die Befestigungsstreifen 20" und 22" verlaufer
zeigten Ausführungsform ähnlichen Ausführungs- bei dieser Ausführungsform ebenso gekrümmt wie
form, die Vorder- und Rückwand. Beide Ausführungsfor
Fig. 8 eine Schrägansicht einer aus vier Sitzele- men weisen jeweils eine Sitzmulde 26' bzw. 26" auf
menten zusammengesetzten Sitzreihe gemäß der Er- wobei die Sitzmulde 26' (F i g. 6) bis zur Seitenwam
findung, 60 18 verläuft, jedoch vor der Seitenwand 14 durch eine
F i g. 9 eine Schrägansicht einer weiteren Ausfüh- Rundung 36 abgeschlossen ist, während die Sitz
rungsform des Sitzelements mit teilweise ausgespar- mulde 26" (F i g. 7) bis zu den beiden Seitenwänder
ten Seitenwänden und 14 und 18 durchgezogen ist. Sie kann daher unmittel
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in bar in gleichartige Sitzmulden von weiteren angesetz
F i g. 9. «5 ten Sitzelementen übergehen. Beide Sitzmulden 26
Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Sitzelement und 26" weisen an der tiefsten Stelle eine Wasserab
weist eine ebene, horizontale, etwa rechteckige Sitz- lauföffnung 28' bzw. Wasserablaufschlitze 28" auf.
fläche 10 und vier etwa vertikale Wandungen auf, in F i g. 8 ist eine bankartige Sitzreihe gemäß de
Erfindung dargestellt, welche aus zwei Sitzelementen gemäß F i g. 7 und zwei Sitzelementen gemäß F i g. 3
zusammengesetzt ist, wobei jedoch die Wasserablaufschlitze weggelassen sind. Gleiche oder entsprechende
Teile tragen wiederum die gleichen Bezugs- ρ zeichen wie in den F i g. 3 und 7. In F i g. 8 sind
außerdem die Befestigungsstreifen 20, 20" bzw. 22, 22" weggelassen, da sie bei einer nach Art der
F i g. 4 montierten Sitzreihe im allgemeinen nicht sichtbar sind. Infolge der leichten Neigung der Wandüngen
gegen die Vertikale bilden sich zwischen den nebeneinandergesetzten Sitzelementen keilförmige
Zwischenräume 38, welche mit einem selbsthärtenden Füllstoff 40 ausgegossen werden können. Der
mittlere der drei dargestellten Zwischenräume ist im Bereich der Sitzmulden 26 nicht ausgegossen, so daß
er einen Wasserablaufschlitz 28'" bildet.
Bei dem in den F i g. 9 und 10 dargestellten bogenförmigen Sitzelement gemäß der Erfindung sind im
wesentlichen die gleichen Teile vorgesehen wie bei dem in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, wobei lediglich die Vorder- und Rückwand
12 bzw. 16 wesentlich schmäler ausgebildet ist als die beiden Seitenwände 14 bzw. 18. Gleiche oder entsprechende
Teile tragen wiederum die gleichen Bezugszeichen. Ein weiterer Unterschied zu der in den
F i g. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform besteht darin, daß die beiden Seitenwände 14 und 18 jeweils
einen bogenförmigen Ausschnitt 42 aufweisen, so daß die Gesamtform des Sitzelements bogenförmig
wird, wobei jedoch die kastenförmige Grundform und damit die einfache Herstellbarkeit, gute Stabilität
und praktische Zusammensetzbarkeit des Sitzelements erhalten bleiben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909 584/212
*■
r.
Claims (8)
1. Sitzelement aus Kunststoff zur Schaffung zu einer unteren Stellfläche reichende Stützwände
einer im wesentlichen geschlossenen Reihe von aufweist mit am unteren Ende angeformten abstehennebeneinanderliegenden
Sitzgelegenheiten, das 5 den Befestigungsstreifen zum Festsetzen der einzeleinstückig
ineinander übergehend eine Sitzfläche ner Sitzelemente innerhalb der Reihe.
und zwei einander gegenüberliegende, bis zu Bei einem bekannten Sitzelement der vorgenanneiner
unteren Stellfläche reichende Stützwände ten Art (deutsche Offenlegungsschrift 2 029 520) aus
aufweist mit am unteren Ende angeformten ab- Kunststoff für eine Reihenbestublung verlaufen die
stehenden Befestigungsstreifen zum Festsetzen io beiden die Sitzfläche tragenden Stützwände quer zur
der einzelnen Siteelemente innerhalb der Reihe, Richtung der Reihung. Dementsprechend verlaufen
dadurch gekennzeichnet, daß die angeformte, nach außen abstehende Befestigungs-Stützwände
mit den Befestigungsstreifen (20, 22; flansche quer zur Richtung der Reihung. Bei diesem
20", 22") sich in Richtung der Reihung erstrek- Bauprinzip entstehen unter den Sitzflächen zwischen
ken und eine geschlossene Vorder- und Rück- 15 den jeweiligen seitlichen Stützwänden nach vorn und
wand (12, 16; 12", 16") des Sitzelements bilden, hinten offene Hohlräume, die schwer zu reinigen
die zu beiden Seiten jeweils durch eine quer zur sind. Ferner entstehen durch die von den seitlichen
Richtung der Reihung verlaufende, etwa senk- Stützwänden jeweils nach außen abstehenden Beferechte
Seitenwand (14, 18) miteinander verbun- stigungsfiansche zwischen den einzelnen Sitzflächen
den sind, wobei die Vorder- und Rückwand (12, ao im Bereich der umgebenden Trittfläche Hohlräume,
16; 12", 16") und die beiden Seitenwände (14,18) die Schmutzfänger darstellen und in Richtung der
mit der Sitzfläche (10) einen kastenförmigen Reihe die Gesamtsitzfläche verringern, denn die einHohlkörper
bilden. zelnen Sitzflächen werden dadurch in einem erhebli-
2. Sitzelement nach Anspruch 1, dadurch ge- chen Abstand gehalten. Ferner ist von Bedeutung,
kennzeichnet, daß die Vorder- und Rückwand 25 daß Bänke und Sitzreihen durch die verschiedensten
(12, 16; 12", 16") ein über die gewählte Sitzhöhe Umstände, z. P. durch Belaufen in Richtung der
nach unten hinausgehendes Höhenmaß aufweist, Reihe, Hin- und Herschaukeln der darauf sitzenden
mit dem das Sitzelement mit seinen Befestigungs- Leute in Richtung der Reihe beim sogenannten
streifen (20, 22; 20", 22") unterhalb der umge- Schunkeln usw., in Richtung der Reihung oft stark
benden Trittfläche (32) aufsetzbar ist. 30 belastet werden. Um diese Belastung aufnehmen zu
3. Sitzelement nach Anspruch 1 oder 2, da- können, ist bei der bekannten Lösung eine jeweilige
durch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (14, Versteifung des einzelnen Sitzelementes notwendig,
18) teilweise ausgespart sind. da sich die einzelnen Sitzelemente hinsichtlich dieser
4. Sitzelement nach einem der Ansprüche 1 bis Belastungskräfte in Richtung der Reihung nicht ge-
3, dadurch gekennzeichnet, daß bei mit üblicher 35 genseitig abstützen.
Entformungsschräge nach unten und außen leicht Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
schräg verlaufenden Seitenwänden (14, 18) die Sitzelement aus Kunststoff der eingangs genannten
entstehenden keilförmigen Zwischenräume (38) Art zu schaffen, das, zusammengesetzt zu einer im
zwischen jeweils zwei aneinandergesetzten Seiten- wesentlichen geschlossenen Reihe von nebeneinanwänden
mit einem selbsthärtenden Füllstoff (40) 40 derliegenden Sitzgelegenheiten, nicht nur für Innenausgegossen
sind. räume, sondern auch zur Aufstellung in der Land-
5. Sitzelement nach einem der Ansprüche 1 schaft, also als Freilandmöbel geeignet ist. Insbesonbis
4, dessen Sitzfläche zur Bildung einer Sitz- dere zu diesem Zweck soll das Sitzelement hinsichtmulde
vertieft ist, dadurch gekennzeichnet, daß Hch der vorstehend angedeuteten Nachteile gegenam
tiefsten Punkt der Sitzmulde (26; 26'; 26") 45 über dem bekannten Bauprinzip verbessert sein,
mindestens eine, vorzugsweise in Form eines In Lösung dieser Aufgabe ist das Sitzelement, ausschmalen Schlitzes (28; 28") ausgebildete Wasser- gehend von den eingangs genannten Merkmalen, erablauföffnung angeordnet ist. findungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die
mindestens eine, vorzugsweise in Form eines In Lösung dieser Aufgabe ist das Sitzelement, ausschmalen Schlitzes (28; 28") ausgebildete Wasser- gehend von den eingangs genannten Merkmalen, erablauföffnung angeordnet ist. findungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die
6. Sitzelement nach einem der Ansprüche 1 bis Stützwände mit den Befestigungsstreifen sich in
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzfläche 50 Richtung der Reihung erstrecken und eine geschlos-(10)
in bezug zur unteren Stellfläche seitlich nach sene Vorder- und Rückwand des Sitzelements bilden,
außen, zu den Seitenwänden (14, 18) hin, leicht die zu beiden Seiten jeweils durch eine quer zur
geneigt verläuft. Richtung der Reihung verlaufende, etwa senkrechte
7. Sitzelement nach einem der Ansprüche 1 bis Seitenwand miteinander verbunden sind, wobei die
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorder- und 55 Vorder- und Rückwand und die beiden Seitenwände
Rückwand (12", 16") im Grundriß parallel mit der Sitzfläche einen kastenförmigen Hohlkörper
zueinander gekrümmt verlaufen. bilden.
8. Sitzelement nach einem der Ansprüche 1 bis Durch dieses Bauprinzip ergeben sich folgende
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzfläche Vorteile
(10'), die Rückwand (16') und die Seitenwände 60 unter den Sitzflächen ergeben sich keine Hohl-
(14') in Fortsetzung der Kastenform zur Bildung räume, wo sich Müll ablagern könnte, so daß
einer Rückenlehne (34) hochgezogen sind. eine Geruchsbelästigung entfällt, was insbesondere
bei Parkbänken wichtig ist;
die Befestigungsstreifen können nach außen ab-
65 stehen, ohne daß sich schlecht zu reinigende
Die Erfindung betrifft ein Sitzelement aus Kunst- Zwischenräume zwischen den einzelnen Sitzele-
iff zur Schaffung einer im wesentlichen ge&chlosse- menten ergeben;
η Reihe von nebeneinanderliegenden Sitzgelegen- in Richtung der Reihung aufgebrachte BeIa-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712136451 DE2136451C3 (de) | 1971-07-21 | 1971-07-21 | Sitzelement aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712136451 DE2136451C3 (de) | 1971-07-21 | 1971-07-21 | Sitzelement aus Kunststoff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2136451A1 DE2136451A1 (de) | 1973-04-26 |
| DE2136451B2 true DE2136451B2 (de) | 1974-01-24 |
| DE2136451C3 DE2136451C3 (de) | 1974-08-22 |
Family
ID=5814347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712136451 Expired DE2136451C3 (de) | 1971-07-21 | 1971-07-21 | Sitzelement aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2136451C3 (de) |
-
1971
- 1971-07-21 DE DE19712136451 patent/DE2136451C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2136451A1 (de) | 1973-04-26 |
| DE2136451C3 (de) | 1974-08-22 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E771 | Valid patent as to the heymanns-index 1977, willingness to grant licences | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |