DE2136256C3 - Greifvorrichtung - Google Patents
GreifvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Greifvorrichtung, bei der in einem mit dem Trag- und Steuerorgan eines
Hebezeuges verbundenen hohlzylindrischen Gehäuse mehrere Greifklauen gleichzeitig zwischen einer die
Last erfassenden Haltestellung und einer die Last freigebenden Lösestellung verschiebbar sind.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Greifvorrichtung ist insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, zur
Handhabung von Kernbrennstoffelementen in Atomkernreaktoren bestimmt.
Die Greifvorrichtungen für die Beschickung von Alomkernreaktoren mit Kernbrennstoffelementen finden
in einer besonders gefahrenträchtigen Umgebung und bei hohen Temperaturen Verwendung. Nun
erfahren sowohl mechanische als auch elektrische Steuerorgane bei den Umweltbedingungen in einem
Atomkernreaktor insbesondere unter dem Einfluß der S dort herrschenden Kernstrahlung leicht Beeinträchtigungen
ihrer Wirksamkeit und vermögen vor allem auch den dort herrschenden Temperaturen nur schwer
zu widerstehen. Daher erweist sich eine sehr sorgfältige Überwachung und ein häufiger Austausch der Steuerorgane
als notwendig, da deren Versagen zu Betriebsstörungen der Greifvorrichtungen mit schwerwiegenden
Folgen führen müßte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Greifvorrichtung der eingangs erwähnten Art in der
lj Weise auszubilden, daß ihre Steuerorgane keinerlei
Beeinträchtigung in ihrem Betriebsverhaltcn unterliegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Greifklaue an zwei zueinander parallelen und
κι mindestens an einem Ende fest miteinander verbundenen
Metallstangen angeordnet ist, von denen eine hohl ausgebildet, an einem Ende offen und am anderen Ende
an eine Quelle für ein Steuerfluid angeschlossen ist. das
eine von der Umgebungstemperatur abweichende Temperaiur aufweist und eine unterschiedliche Längung
der beiden Metallstangen und damit eine Verschiebung der Greifklaue quer zu den Metallstange!!
auslöst.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Greifvorrichtung wird also die Verschiebung der Greifklauen durch
eine Änderung in den thermischen Einflüssen für die Tragorgane für die Greifklauen bewirkt, d. h. durch die
Schaffung einer Temperaturdifferen/ zwischen den beiden Metallstangen, also durch eine unterschiedliche
Längung dieser beiden Metallstangen. Es kommt also im Inneren der Greifeinrichtung weder ein mechanisches
noch ein elektrisches Steuerorgan zum Einsatz, sondern es wird lediglich ein flüssiges oder gasförmiges
Steuermedium benutzt, das im übrigen auch das gleiche Medium sein kann, das die Umgebungsatmosphare
bildet, und das lediglich auf einer anderen Temperatur gehalten werden muß, während es die eine Metallstange
in Berührung mit deren lnnenwanaung durchströmt. Die mechanische Widerstandsfähigkeit dieser Greifvorrichtung
ist daher unabhängig von der Umgebungstemperatur und der Art des sie umgebenden Mediums sehr groß.
Außerdem läßt sich eine hohe Betriebssicherheit ohne weiteres dadurch gewährleisten, daß die Einwirkung des
Steuerfluids nur für eine Verschiebung der Greifklauen von ihrer Halteste'.lung in ihre Lösestellung verwendet
wird, während die umgekehrte Verschiebung der Greifklauen von der Lösestellung in die Haltestellung
sich von selbst durch einfache Ausschaltung des Einflusses des Steuerfluids vollzieht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die beiden Metallstangen für jede der
Greifklauen jeweils aus dem gleichen Metall.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sollen nunmehr zwei in der Zeichnung veranschaulichte
Ausführungsbeispiele beschrieben werden. Dabei zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Greifvorrichtung, wobei in der linken Zeichnungshälfte die
Greifklauen ihre Haltestellung, in der rechten Hälfte der Zeichnung dagegen ihre Lösestellung einnehmen,
Fig. 2 eine Unteransicht der Greifeinrichtung von Fig. 1.
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsvariante,
wobei in der linken Hälfte der Zeichnung die
Greifklauen in Losestellung. in der rechten /eichnungs
halite dagegen in Haliesieilung djrgestelli sind und
Fig.4 einen Teilschniu durch die Darstellung ion
F ι g. J längs der Schnittlinie Il in f ι g. J,
Die in Fig. 1 dargestellte Greifvorrichtung besii/i
ein hohiz>lindnsches Gehäuse 1. das an seinem oberen
Teil durch einen Sockel 2 abgeschlossen wird, der seinerseits mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten
Trag- und Steuerorgan ν erbunden ist.
Im Inneren des Gehäuses 1 sind über je zwei hohle
und zueinander parallele Metallslangen 6 ui d 7. die auf
ihrer gesamten Länge oder auch nur an mindestens einen, ihrer gemeinsamen Enden fest miteinander
verbunden sind, zwei Greifklauen 4 aufgehängt. Die
beiden Metallstangen 6 und 7 bestehen jeweils aus dem
gleichen M^tali. Die Metallstange 6. die dem Ende der jeweiligen Greifklaue 4 näher liegt, ist an beiden Enden
einerseits durch die Greifklaue 4 selbst und andererseits durch den Sockel 2 abgeschlossen, während die jeweils
zweite Metallstange 7 durch die Greifklaue 4 hindurch in einem Kanal 8 verlängert ist. der 'hr Inneres mit dem
Außenraum und insbesondere mit im Boden \2 des Gehäuses 1 vorgesehenen Auslassen 10 in Verbindung
hält.
in der im linken Teil von F ι g. I dargestellten
Stellung verlaufen die beiden Metallstangen 6 und 7 vertikal, also parallel zur Seitenwand des Gehäuses I
Die Greifklaue 4 tritt dann durch eine Öffnung 14 in
dieser Seitenwand hindurch und ragt nach außen vor. sie
befindet sich also in einer Haltesteliung zum Ergreifen einer in der Zeichnung nicht dargestellten Last. Die
beiden Metallstangen 6 und 7 sind in gleicher Weise der
Temperatur eines beliebigen sie umgebenden Mediums ausgesetzt, sie können sich also nur gleichzeitig und in
der gleichen Weise ausdehnen Irgendeine zufällige Verschiebung der Greifklaue 4 ist daher nicht zu
befurchten. Die Greifklaue 4 selbst sitzt im übrigen am
Rande der Öffnung 14 aui. so daß das Gewicht der an ihr
hangenden Last auf diesen Rand und damit auf das Gehäuse 1 selbst übertragen wird.
Im oberen Teil der dargestellten Greifvorrichtung setzt sich das hohle Innere 7a der Metallstangen 7 im
Sockel 2 jeweils in einer abgeknickten Leitung 16 fort, die eine Verbindung zu einem axialen Kanal 18 herstellt,
an dem wiederum eine in der Zeichnung nicht dargestellte Quelle für ein Steuerfluid angeschlossen ist.
Wird dieses Steuerfluid. das eine andere Temperatur als
die Temperatur in der Umgebung d^r Greifeinrichtung
aufweist. Jber den Kanal 18 und die Leitung 16 in die
Stangen 7 eingeführt, so läßt es eine Temperaturdifferenz und damit eine unterschiedliche Längung für die
Metallslangen 6 und 7 entstehen, die eine Verschiebung
der Auslaß 4 in Richtung auf die kältere der beiden Meullstangen 6 und 7 zu bewirken sucht.
Folglich muß man. um die Greifklaue 4 beispielsweise
aus ihrer in der linken Hälfte von Fig I dargestellten
Haltesteliung in ihre in der rechten Zeichnungshälfte dargestellte Lösestellung zu überfuhren, über den Kanal
18 in das Innere Tu der Metallstange 7 ein kaltes
Steuerfluid einführen, bis es eine Verschiebung der Greifklaue 4 auslöst. Bei dieser Verschiebung der
Greifklaue 4 verschiebt sich auch der Kanal 8 gegenüber dem Auslaß 10und tritt dem zentralen Teil des Bodens \~>
des Gehäuses I gegenüber. Damit wird das Innere 7,r der Metallstange 7 in zunehmendem Maße durch diesen
Boden 12 abgeschlossen.
Sobald die Greifklaue 4 vollkommen nach innen in ihre Löse^tellung überführt ist. ist der Kanal 8 nahezu
viillig abgeschlossen, und das Steuerfluid strömt nur
mehr schwach. Die Kühlung hört damit auf, jedoch
serbleibt die Metallstange 7 auf einer Temperatur, die
ausreicht, um sie in ihrer zurückgezogenen Lösestellung zu halten. Diese Begrenzung für den Temperalurabfail
fur die Metallstange 7 stellt gleichzeitig eine Begrenzung fur deren Verformung dar und verhindert den
Übergang dieser Verformung in einen Dauerzustand. Damit behalten die Metallstangen 6 und 7 ihre
to Elastizität, und sobald die Speisung mit Steuerfluid
unterbrochen wird, nimmt die Temperatur der Metallstange
7 allmählich wieder ihren anfänglichen Wert an. D<>mit kehrt die Greifklaue 4 nach und nach in ihre
Hallestellung zurück.
Bei der in F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Greifvorrichtung ist eine Last angenommen,
die eine zentrale Bohrung enthält, in die die Greifvorrichtung
eingeführt werden kann und die einen Kragen oder eine Schulter für die Festlegung der gespreizten
*> Greifklauen aufweist. Der Kanal 18 muß daher während
der Einfuhrung der Greifvorrichtung in die Last so mit Steuerfluid gespeist werden, daß sich die Greifklauen 4
einander nähern. Diese Speisung mit Fluid wird dann unterbrochen, damit die Greifklauen 4 in den Kragen
J5 oder unter die Schulter in der Last eingreifen könnet*.
Die weitere Handhabung und Bewegung der Last läßt sich dann einfach und ohne zusätzliche Speisung von
Steuerfluid vornehmen und ist mit keiner Gefahr einer ungewollten Losung der Last von der Greifvorrichtung
verbunden.
Unabhängig von der jeweils zu transportierenden Last erfolgt jedoch deren Festhalten an der Greifvorrichtung
in sehr sicherer Weise, da die Haltestellung der Greifklauen gleichzeitig deren Ruhestellung darstellt,
während für die Überführung der Greifklauen in ihre Lösesieliung und ihr Festhalten in dieser Stellung die
Zuführung von Steuerfluid erforderlich ist. Die Form d^r Auslässe 10 im Boden 12 des Gehäuses 1 kann leicht
trapezförmig sein, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist, um ein allmähliches Abschließen des Kanals 8 und damit
eine vollständige Verschiebung der Greifklauen 4 sicherzustellen.
Eine automatische Regelung für das auf die Metallstangen wirkende Steuerfluid läßt sich auch in
anderer Weise erreichen. Beispielsweise können die Kanäle 8 gekrümmt geführt sein und in Richtung der
Achse der Greifvorrichtung münden. Der Austritt des Steuerfluids wird dann durch die allmähliche Annäherung
der Greifklauen 4 aneinander immer stärker behindert, wobei die Kanäle 8 entweder unmittelbar
aneinander in gegenseitiger Verlängerung oder zur Anlage an einem zentralen gehäusefesten Anschlag zu
liegen kommen.
Selbst wenn eine solche Greifvorrichtung in einem Atomkernreaktor zum Einsatz kommt, wo sehr hohe
Umgebungstemperaturen herrschen, besteht keinerlei Gefahr einer Beschädigung der Greifvorrichtung und
ihre Betriebssicherheit bleibt auch nach sehr langer Betriebszeit unbeeinträchtigt.
Ist die Last massiv ausgeführt und besitzt sie an ihrer
Oberseite einen Greifknopf, so muß ihre Erfassung durch eine gegenseitige Annäherung der Greifklauen
erfolgen. Eine entsprechende Ausführungsform für die Greifvorrichtung ist in F i g. 3 und 4 dargestellt, wobei
die Greifklauen wieder ohne Speisung mit Sieuerfluid ihre Hallestellung einnehmen, in der sie jedoch diesmal
einander genähert sind, wobei ihre Enden auf die Achse der Greifvorrichtung zu zeigen und das Gehäuse 1 nach
unten hin offen ist.
Wie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird jeweils die dem Ende der entsprechenden
Greifklaue 4 abgewandte Metallstange 7 mit Steuerfluid gespeist und die beiden Metallstangen 6 und 7 nehmen
ohne Speisung mit Steuerfluid eine vertikale gerade Stellung ein. Bei dieser Stellung der Metallstangen 6 und
7 sind die Greifklauen 4 an der Last an deren Kopf 22 verankert. Die Zuführung von Steuerfluid dient zur
Spreizung der Greifklauen 4. also zu ihrer Verschiebung in Richtung auf die Seitenwände des Gehäuses 1. Das
Gehäuse 1 besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel keinen Boden, die Kanäle 8 in Verlängerung der
Metallstangen 7 durch die Greifklauen 4 hindurch bleiben also auch in der Lösestellung der Greifklauen 4
offen und die Verformung der Metallstangen 6 und 7 wird durch die Anlage der Greifklauen 4 an der
Innenwandung des Gehäuses 1 begrenzt.
Die Arbeitsweise der Greifvorrichtung nach F i g. 3 und 4 ist der der Greifvorrichtung von F i g. 1 ähnlich, jo
"wie doii i.iuß die Greifvorrichtung mit Steuerfluid
gespeist werden, das diesmal eine Spreizung der Greifklauen 4 bewirkt, während die Greifvorrichtung an
die handzuhabende Last angenähert oder nach deren Freigabe davon entfernt wird. Außerdem besitzt die
Greifvorrichtung von F i g. 3 und 4 nocii einen zentralen Vorsprung 20, der bei Absenkung der Greifvorrichtung
auf die Last, die beispielsweise ein Kernbrennstoffelcment
für einen Atomkernreaktor sein kann, zur Anlage an deren Kopf 22 kommt. Die Berührung zwischen dem
Vorsprung 20 der Greifvorrichtung und dem Kopf 22 der Last beendet dann das Absenken der Greifvorrichtung
und schließt gleichzeitig den Kanal 18 für die Zuführung von Steuerfluid. so daß sich die Greifklauen 4
unter allmählicher Erwärmung der Metallstangen 7 und 3$ der damit gegebenen Temperaturangleichung zwischen
den Metallstangen 6 und 7 einander nähern können. Sobald die Greifklauen 4 im Eingriff mit dem Kopf 22
stehen, kann die Greifvorrichtung zusammen mit der Last abgehoben werden.
Bei der Handhabung von Kernbrennstoffelementen in einem Atomkernreaktor oder bei der Handhabung
anderer ebenfalls bei sehr hoher Umgebungstemperatur gehaltener Gegenstände ist naturgemäß das Steuerfluid
für die Steuerung der Greifklauen ein relativ kaltes Fluid, jedoch liegt es auf der Hand, daß bei einem
Einsatz der Greifvorrichtung für die Handhabung von Gegenständen in einer Atmosphäre mit niedriger
Temperatur eine entsprechende Arbeitsweise der Greifeinrichtung unter Verwendung eines relativ heißen
Steuerfluids erreicht werden kann. Ein solches heißes Sieuerfluid durchfließt dann die Metallstangcn 6, die den
Enden der Greifklaue 4 näher liegen, und führt damit zu einer analogen Verschiebung der Greifklauen. Auch in
diesem Falle sind die gleiche Betriebssicherheit und die gleiche Einfachheit der Bedienung gewährleistet.
Dabei kann bei einer solchen Greifvorrichtung über entsprechende zusätzliche Kanäle 16 und 18 für die
Metallstangen 6 und 7 ein Anschluß an eine Quelle für heißes Steuerfluid für die Speisung der Metallstangen 6
und an die Quelle für kaltes Sieuerfluid für die Speisung der Metallstangen 7 geschaffen werden. Die Auswahl
der Speisequelle und der steuernden Stangen wird dann durch die Verwendung der Greifvorrichtung bestimmt.
Anstelle einer hohlen und endseilig abgeschlossenen
Ausführung kann eine nicht von Steuerfluid zu durchströmende Metallstange 6 oder 7 auch massiv
ausgeführt sein.
Die Temperaturdiflerenz zwischen zwei nebeneinander
angeordneten Metallstangcn 6 und 7 kann außerdem durch Einfügung einer thermischen Isolation
beispielsweise in Form einer Lage aus Metalldrähten, vergrößert werden, die auf der gesamten Länge der
Metallstangen eine gegenseitige thermische Entkopplungbewirkt.
Außerdem können die beiden Metallstangen 6 und 7 auch nur an einem ihrer beiden Enden lest miteinander
verbunden werden, so daß sich ihre Verformung entlang unterschiedlicher Kurven vollziehen kann, jedoch
immer noch eine hinreichende Verschiebung der entsprechenden Greifklaue unter der Einwirkung einer
unterschiedlichen Längung bewirkt.
Auch die Anzahl der in der Greifvorrichtung vorzusehenden Greifklauen kann je nach dem Gewicht
der handzuhabenden Last variieren. So sind beispielsweise bei der Ausführungsvariante nach Fig. 1 und 2
zwei Greifklauen 4 vorgesehen, während die Ausführungsvariante nach Fig. 3 und 4 acht Grcifklauen 4
aufweist.
In allen Fällen wird die Verschiebung der Greifklauen
auf deren Überführung in ihre Lösestellung begrenz! und die Steuerung dient allein der Oberführung de:
Greifklauen in die Lösestellung, die bei Ausbleiben dei Steuerung in ihre Haltestellung zurückkehren, so daf:
die gesamte Handhabung der Greifvorrichtung sehi betriebssicher wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
3
Claims (8)
1. Greifvorrichtung, bei der in einem mit dem Trag- und Steuerorgan eines Hebezeuges verbundenen
hohlzylindrischen Gehäuse mehrere Greifklauen gleichzeitig zwischen einer die Last erfassenden
Haltestellung und einer die Last freigebenden Lösestellung verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Greifklaue (4) an zw ei zueinander parallelen und mindestens an einem
Ende fest miteinander verbundenen Meiallstangen
(6 und 7) angeordnet ist, von denen eine (7) hohl ausgebildet, an einem Ende offen und am anderen
Ende an eine Quelle für ein Steuerfluid angeschlossen ist, das eine von der Umgebungstemperatur
abweichende Temperatur aufweist und eine unterschiedliche Längung der beiden Meiallstangen und
damit eine Verschiebung der Greifklaue (4) quer zu den Me'allstangen auslöst.
2. Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metallslangen (6, 7)
aus dem gleichen Metali bestehen.
3. Greifvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metailstangen
(6, 7) gleich lang sind und ohne Durchlauf von Steuerfluid parallel zur Achse des Gehäuses (I)
verlaufen, wobei sich die Greifklauen (4) in ihrer
Haltestellung befinden.
4. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis J. dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1;)
seitliche Öffnungen (14) fur den Durchtritt der
Spitzen der Greifklauen (4) in deren Haltestellung und an der Unterseite Auslasse (10) aufweist, die
während des überwiegenden Teils der Verschiebung
der Greifklauen (4) in ihre Lösestellung einen Austritt von Steuerfluid zulassen.
5. Greifvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeicnnet. daß die der Spitze der jeweiligen
Greifklaue (4) abgewandte (7| der beiden Metallslangen (6, 7) die Greifklaue (4) durchsetzt und das
Steuerfluid Pihrt.
6. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß beide Metallstangen
(6,7) hohl ausgebildet sind.
7. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusammengehörige
Metallstangen (6, 7) über ihre gesamte Länge fest miteinander verbunden sind.
8. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstangen
(6,7) thermisch voneinander entkoppelt sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7028420*A FR2104696B1 (de) | 1970-07-31 | 1970-07-31 | |
| FR7028420 | 1970-07-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2136256A1 DE2136256A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE2136256B2 DE2136256B2 (de) | 1975-11-27 |
| DE2136256C3 true DE2136256C3 (de) | 1976-07-15 |
Family
ID=
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