DE2136256B2 - Greifvorrichtung - Google Patents
GreifvorrichtungInfo
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Greifvorrichtung, bei der in einem mit dem Trag- und Steuerorgan eines
Hebezeuges verbundenen hohlzylindrischen Gehäuse mehrere Greifklauen gleichzeitig zwischen einer die
Last erfassenden Haltestellung und einer die Last freigebenden Lösestellung verschiebbar sind.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Greifvorrichtung ist insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, zur
Handhabung von Kernbrennstoffelementen in Atomkernreaktoren bestimmt. 6S
Die Greifvorrichtungen für die Beschickung von Atomkernreaktoren mit Kernbrennstoffelementen finden
in einer besonders gefahrenträchtigen Umgebung und bei hohen Temperaturen Verwendung. Nun
erfahren sowohl mechanische als auch elektrische Steuerorgane bei den Umweltbedingungen in einem
Atomkernreaktor insbesondere unter dem Einfluß der dort herrschenden Kernstrahlung leicht Beeinträchtigungen
ihrer Wirksamkeil und vermögen vor allem auch den dort herrschenden Temperaturen nur schwer
zu widerstehen. Daher erweist sich eine sehr sorgfältige Überwachung und ein häufiger Austausch der Steuerorgane
als notwendig, da deren Versagen zu Betriebsstörungen der Greifvorrichtungen mit schwerwiegenden
Folgen führen müßte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Greifvorrichtung der eingangs erwähnten Art in der
Weise auszubilden, daß ihre Steuerorgane keinerlei Beeinträchtigung in ihrem Betriebsverhalten unterliegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst. daß jede Greifklaue an zwei zueinander parallelen und
mindestens an einem Ende fest miteinander verbundenen Metallstangen angeordnet ist, von denen eine hohl
ausgebildet, an einem Ende offen und am anderen Ende an eine Quelle für ein Steuerfluid angeschlossen ist, das
eine von der Umgebungstemperatur abweichende Tempera'ur aufweist und eine unterschiedliche Längung
der beiden Metallstangen und damit eine Verschiebung der Greifklaue quer zu den Metallstangcn
auslöst.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Greifvorrichtung wird also die Verschiebung der Greifklauen durch
eine Änderung in den thermischen Einflüssen für die Tragorgane für die Greifklauen bewirkt, d. h. durch die
Schaffung einer Temperaturdifferenz zwischen den beiden Metallstangen, also durch eine unterschiedliche
Längung dieser beiden Metallstangen. Es kommt also im Inneren der Greifeinrichtung weder ein mechanisches
noch ein elektrisches Steuerorgan zum Einsatz, sondern es wird lediglich ein flüssiges oder gasförmiges
Steuermedium benutzt, das im übrigen auch das gleiche Medium sein kann, das die Umgebungsatmosphäre
bildet, und das lediglich auf einer anderen Temperatur gehalten werden muH, während es die eine Metallstange
in Berührung mit deren Innenwandung durchströmt. Die mechanische Widerstandsfähigkeit dieser Greifvorrichtung
ist daher unabhängig von der Umgebungstemperatur und der Art des sie umgebenden Mediums sehr groß.
Außerdem läßt sich eine hohe Betriebssicherheit ohne weiteres dadurch gewährleisten, daß die Einwirkung des
Steuerfluids nur für eine Verschiebung der Greifklauen von ihrer Haltestellung in ihre Lösestellung verwendet
wird, während die umgekehrte Verschiebung der Greifklauen von der Lösestellung in die Haltestellung
sich von selbst durch einfache Ausschaltung des Einflusses des Steuerfluids vollzieht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die beiden Metallstangen für jede der
Greifklauen jeweils aus dem gleichen Metall.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sollen nunmehr zwei in der Zeichnung veranschaulichte
Ausführungsbeispiele beschrieben werden. Dabei zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Greifvorrichtung, wobei in der linken Zeichnungshälfte die
Greifklauen ihre Haltesteüung, in der rechten Hälfte der Zeichnung dagegen ihre Lösestellung einnehmen,
Fig.2 eine Unteransicht der Greifeinrichtung von Fig.),
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsvariante, wobei in der linken Hälfte der Zeichnung die
Greifklauen in Lösestellung, in der rechten Zeichnungsti^lfte
dagegen in Hallestellung dargestellt sind und
Fig-4 einen Teilschnitt durch die Darstellung von
Fi g- 3 ßngs der Schnittlinie 1-1 in Fig. 3.
Die in Fig. 1 dargestellte Greifvorrichtung besitzt ein hohlzylindrisches Gehäuse 1. das a >
seinem oberen f-il durch einen Sockel 2 abgeschlossen wird, der
seinerseits mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Trag- und Steuerorgan verbunden ist.
Im Inneren ties Gehäuses 1 sind über je zwei hohle
und zueinander parallele Metallstangen 6 und 7, die auf ihrer gesamten Länge oder auch nur an mindestens
einem ihrer gemeinsamen Enden fest miteinander verbunden sind, zwei Greifklauen 4 aufgehängt. Die
beiden Metallstangen 6 und 7 bestehen jeweils aus dem gleichen MetalL Die Metallstange 6, die dem Ende der
jeweiligen Greifklaue 4 näher liegt, ist an beiden Enden einerseits durch die Greifklaue 4 selbst und andererseits
durch den Sockel 2 abgeschlossen, während die jeweils zweite Metallstange 7 durch die Greifklaue 4 hindurch
in einem Kanal 8 verlängert lsi, der ihr Inneres mit dem
Außenraum und insbesondere mit im Boden 12 des Gehäuses 1 vorgesehenen Auslassen 10 in Verbindung
In der im linken Teil von Fig. 1 dargestellten «»teilung verlaufen die beiden Metallstangen 6 und 7
vertikal, also parallel zur Seitenwand des Gehäuses 1. Die Greifklaue 4 tritt dann durch eine öffnung 14 in
dieser Seitenwand hindurch und ragt nach außen vo:: sie
befindet sich also in einer Haltestellung zum Ergreifen einer in der Zeichnung nicht dargestellten Last. Die
beiden Metallstangen 6 und 7 sind in gleicher Weise der Temperatur eines beliebigen sie umgebenden Mediums
ausgesetzt, sie können sich also nur gleichzeitig und in der gleichen Weise ausdehnen. Irgendeine zufällige
Verschiebung der Greifklaue 4 ist daher nicht zu befürchten. Die Greifklaue 4 selbst sitzt im übrigen am
Rande der Öffnung 14 auf, so daß das Gewicht der an ihr hängenden Last auf diesen Rand und damit auf das
Gehäuse 1 selbst übertragen wird.
Im oberen Teil der dargestellten Greifvorrichtung
setzt sich das hohle Innere Ta der Metallstangen 7 im Sockel 2 jeweils in einer abgeknickten Leitung 16 fort,
die eine Verbindung zu einem axialen Kanal 18 herstellt, an dem wiederum eine in der Zeichnung nicht
dargestellte Quelle für ein Steuerfluid angeschlossen ist. Wird dieses Steuerfluid, das eine andere Temperatur als
die Temperatur in der Umgebung der Greifeinrichtung aufweist, über den Kanal 18 und die Leitung 16 in die
Stangen 7 eingeführt, so läßt es eine Temperaturdifferenz und damit eine unterschiedliche Längung lür die
Metallstangen 6 und 7 entstehen, die eine Verschiebung der Auslaß 4 in Richtung auf die kältere der beiden
Metallstangen 6 und 7 zu bewirken sucht.
Folglich muß man, um die Greifklaue 4 beispielsweise aus ihrer in der linken Hälfte von F i g. 1 dargestellten
Haltestellung in ihre in der rechten Zeichnungshälfte dargestellte Lösestellung zu überführen, über den Kanal
18 in das Innere Ta der Metallstange 7 ein kaltes Steuerfluid einführen, bis es eine Verschiebung der
Greifklaue 4 auslöst. Bei dieser Verschiebung der Greifklaue 4 verschiebt sich auch der Kanal 8 gegenüber
dem Auslaß lOund tritt dem zentralen Teil des Bodens des Gehäuses 1 gegenüber. Damit wird das Innere Ta
der Metallstange 7 in zunehmendem Maße durch diesen Boden 12 abgeschlossen.
Sobald die Greifklaue 4 vollkommen nach innen in ihre Lösestellung überführt ist, ist der Kanal 8 nahezu
völlig abgeschlossen, und das Steuerfluid strömt nur mehr schwach. Die Kühlung hört damit auf. jedoch
verbleibt die Metallstange 7 auf einer Temperatur, die ausreicht, um sie in ihrer zurückgezogenen Lösestellung
zu halten. Diese Begrenzung für den Temperaturabiall für die Metallstange 7 stellt gleichzeitig eine Begrenzung
für deren Verformung dar und verhindert den Übergang dieser Verformung in einen Dauerzustand.
Damit behalten die Metallstangen 6 und 7 ihre ίο Elastizität, und sobald die Speisung mit Steuerfluid
unterbrochen wird, nimmt die Temperatur der Metallstange 7 allmählich wieder ihren anfänglichen Wert an.
Damit kehrt die Greifklaue 4 nach und nach in ihre Haltestellung zurück.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Greifvorrichtung ist eine l-ast angenommen,
die eine zentrale Bohrung enthält, in die die Greifvorrichtung eingeführt werden kann und die einen Kragen
oder eine Schulter für die Festlegung der gespreizten Greifklauen aufweist. Der Kanal 18 muß daher während
der Einführung der Greifvorrichtung in die Last so mit Steuerfluid gespeist werden, daß sich die Greifklauen 4
einander nähern. Diese Speisung mit Fluid wird dann unterbrochen, damit die Greifklauen 4 in den Kragen
oder unter die Schulter in der Last eingreifen können. Die weitere Handhabung und Bewegung der Last laßt
sich dann einfach und ohne zusätzliche Speisung von Steuerfluid vornehmen und ist mit keiner Gefahr einer
ungewollten Lösung der Last von der Greifvorrichtung verbunden
Unabhängig von der jeweils zu transportierenden Last erfolgt jedoch deren Festhalten an der Greifvorrichtung
in sehr sicherer Weise, da die Haltestellung der Greifklauen gleichzeitig deren Ruhestellung darstellt,
während für die Überführung der Greifklauen in ihre Lösestellung und ihr Festhalten in dieser Stellung die
Zuführung von Steuerfluid erforderlich ist. Die Form
der Auslässe 10 im Boden 12 des Gehäuses 1 kann leicht trapezförmig sein, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist, um
ein allmähliches Abschließen des Kanals 8 und damit eine vollständige Verschiebung der Greifklauen
sicherzustellen.
Eine automatische Regelung für das aul die
Metallstangen wirkende Steuerfluid läßt sich auch in
anderer Weise erreichen. Beispielsweise können die Kanäle 8 gekrümmt geführt sein und in Richtung der
Achse der Greifvorrichtung münden. Der Austritt des Steuerfluids wird dann durch die allmähliche Annäherung
der Greifklauen 4 aneinander immer stärker behindert, wobei die Kanäle 8 entweder unmittelbar
aneinander in gegenseitiger Verlängerung oder zur Anlage an einem zentralen gehäusefesten Anschlag zu
liegen kommen.
Selbst wenn eine solche Greifvorrichtung in einem Momkernreaktor zum Einsatz kommt, wo sehr hohe
Umgebungstemperaturen herrschen, besteht keinerlei Gefahr einer Beschädigung der Greifvorrichtung und
ihre Betriebssicherheit bleibt auch nach sehr langer Betriebszeit unbeeinträchtigt.
60 Ist die Last massiv ausgeführt und besitzt sie «n ihrer
Oberseite einen Greifknopf, so muß ihre Erfassung durch eine gegenseitige Annäherung der Greifklauen
erfolgen. Eine entsprechende Ausführungsform fur die Greifvorrichtung ist in F i g. 3 und 4 dargestellt, wobei
65 die Greifklauen wieder ohne Speisung mit Steuerlluid
ihre Haltestellung einnehmen, in der sie jedoch diesmal
einander genähert sind, wobei ihre Enden auf die Achse
der Greifvorrichtung zu zeigen und das Gehäuse 1 nacn
unten hin offen ist.
Wie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird jeweils die dem Ende der entsprechenden Greifklaue 4 abgewandte Metallstange 7 mit Steuerfluid
gespeist und die beiden Metallstangen 6 und 7 nehmen ohne Speisung mit Steuerfluid eine vertikale gerade
Stellung ein. Bei dieser Stellung der Metallstangen 6 und 7 sind die Greifklauen 4 an der Last an deren Kopf 22
verankert. Die Zuführung von Steuerfluid dient zur Spreizung der Greifklauen 4, also zu ihrer Verschiebung
in Richtung auf die Seitenwände des Gehäuses 1. Das Gehäuse 1 besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel
keinen Boden, die Kanäle 8 in Verlängerung der Metallslangen 7 durch die Greifklauen 4 hindurch
bleiben also auch in der Lösestellung der Greifklauen 4 offen und die Verformung der Metallstangen 6 und 7
wird durch die Anlage der Greifklauen 4 an der Innenwandung des Gehäuses 1 begrenzt.
Die Arbeitsweise der Greifvorrichtung nach F i g. 3 und 4 ist der der Greifvorrichtung von Fig. 1 ähnlich.
Wie dort muß die Greifvorrichtung mit Steuerfluid gespeist werden, das diesmal eine Spreizung der
Greifklauen 4 bewirkt, während die Greifvorrichtung an die handzuhabende Last angenähert oder nach deren
Freigabe davon entfernt wird. Außerdem besitzt die Greifvorrichtung von F i g. 3 und 4 noch einen zentralen
Vorsprung 20, der bei Absenkung der Greifvorrichtung auf die Last, die beispielsweise ein Kernbrennstoffelement
für einen Atomkernreaktor sein kann, zur Anlage an deren Kopf 22 kommt. Die Berührung zwischen dem
Vorsprung 20 der Greifvorrichtung und dem Kopf 22 der Last beendet dann das Absenken der Greifvorrichtung
und schließt gleichzeitig den Kanal 18 für die Zuführung von Steuerfluid, so daß »ich die Greifklauen 4
unter allmählicher Erwärmung der Metallstangen 7 und der damit gegebenen Tempcraturangleichung zwischen
den Metallstangen 6 und 7 einander nähern können. Sobald die Greifklauen 4 im Eingriff mit dem Kopf 22
stehen, kann die Greifvorrichtung zusammen mit der Last abgehoben werden.
Bei der Handhabung von Kernbrennstoffelementen in einem Atomkernreaktor oder bei der Handhabung
anderer ebenfalls bei sehr hoher Umgebungstemperatur gehaltener Gegenstände ist naturgemäß das Steuerfluid
für die Steuerung der Greifklauen ein relativ kaltes Fluid, jedoch liegt es auf der Hand, daß bei einem
Einsatz der Greifvorrichtung für die Handhabung von Gegenständen in einer Atmosphäre mit niedriger
Temperatur eine entsprechende Arbeitsweise der Greifeinrichtung unter Verwendung eines relativ heißen
Steuerfluids erreicht werden kann. Ein solches heißes Steuerfluid durchfließt dann die Metallstangen 6, die den
Enden der Greifklaue 4 näher liegen, und führt damit zu einer analogen Verschiebung der Greifklauen. Auch in
diesem Falle sind die gleiche Betriebssicherheit und die gleiche Einfachheit der Bedienung gewährleistet.
Dabei kann bei einer solchen Greifvorrichtung über entsprechende zusätzliche Kanäle 16 und 18 für die
Metallstangen 6 und 7 ein Anschluß an eine Quelle für heißes Steuerfluid für die Speisung der Metallstangen 6
und an die Quelle für kaltes Steuerfluid für die Speisung der Metallstangcn 7 geschaffen werden. Die Auswahl
der Speisequelle und der steuernden Stangen wird dann durch die Verwendung der Greifvorrichtung bestimmt.
Anstelle einer hohlen und endseitig abgeschlossenen Ausführung kann eine nicht von Steuerfluid zu
durchströmende Metallstange 6 oder 7 auch massiv ausgeführt sein.
Die Temperaturdifferenz zwischen zwei nebeneinander angeordneten Metallstangen 6 und 7 kann
außerdem durch Einfügung einer thermischen Isolation beispielsweise in Form einer Lage aus Metalldrähten,
vergrößert werden, die auf der gesamten Länge der Metallstangen eine gegenseitige thermische Entkopplungbewirkt.
Außerdem können die beiden Metallstangcn 6 und 7 auch nur an einem ihrer beiden Enden fest miteinander
verbunden werden, so daß sich ihre Verformung entlang unterschiedlicher Kurven vollziehen kann, jedoch
immer noch eine hinreichende Verschiebung der entsprechenden Greifklaue unter der Einwirkung einer
unterschiedlichen Längung bewirkt.
Auch die Anzahl der in der Greifvorrichtung vorzusehenden Greifklauen kann je nach dem Gewicht
der handzuhabenden Last variieren. So sind beispielsweise bei der Ausführungsvariante nach F i g. 1 und 2
zwei Greifklauen 4 vorgesehen, während die Ausführungsvariante nach F i g. 3 und 4 acht Greifklauen 4
aufweist.
In allen Fällen wird die Verschiebung der Greifklauen auf deren Überführung in ihre Lösestellung begrenzt
und die Steuerung dient allein der Überführung dei Greifklauen in die Lösestellung, die bei Ausbleiben dei
Steuerung in ihre Haltestellung zurückkehren, so daC die gesamte Handhabung der Greifvorrichtung sehi
betriebssicher wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Greifvorrichtung, bei der in einem mit dem Trag- und Steuerorgan eines Hebezeuges verbündenen
hohlzylindrischen Gehäuse mehrere Greifklauen gleichzeitig zwischen einer die Last erfassenden
Haltestellung und einer die Last freigebenden Lösestellung verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Greifklaue (4) an zwei ι* zueinander parallelen und mindestens an einem
Ende fest miteinander verbundenen Metallstangen (6 und 7) angeordnet ist, von denen eine (7) hohl
ausgebildet, an einem Ende offen und am anderen Ende an eine Quelle für ein Steuerfluid angeschlos- is
sen ist, das eine von der Umgebungstemperatur abweichende Temperatur aufweist und eine unterschiedliche
Längung der beiden Metallstangen und damit eine Verschiebung der Greifklaue (4) quer zu
den Metallstangen auslöst. *»
2. Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metallstangen (6,7)
aus dem gleichen Metall bestehen.
3. Greifvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metallstan- »5
gen (6, 7) gleich lang sind und ohne Durchlauf von Steuerfluid parallel zur Achse des Gehäuses (1)
verlaufen, wobei sich die Greifklauen (4) in ihrer Haltestellung befinden.
4. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 jo
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) seitliche öffnungen (14) für den Durchtritt der
Spitzen der Greifklauen (4) in deren Haltestellung und an der Unterseite Auslässe (10) aufweist, die
während des überwiegenden Teils der Verschiebung der Greifklauen (4) in ihre Lösestellung einen
Austritt von Steuerfluid zulassen.
5. Greifvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die der Spitze der jeweiligen
Greifklaue (4) abgewandte (7) der beiden Metallstangen (6, 7) die Greifklaue (4) durchsetzt und das
Steuerfluid führt.
6. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Metallstangen
(6,7) hohl ausgebildet sind.
7. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusammengehörige
Metallstangen (6, 7) über ihre gesamte Länge fest miteinander verbunden sind.
8. Greifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 9>
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstangen (6,7) thermisch voneinander entkoppelt sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7028420*A FR2104696B1 (de) | 1970-07-31 | 1970-07-31 | |
| FR7028420 | 1970-07-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2136256A1 DE2136256A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE2136256B2 true DE2136256B2 (de) | 1975-11-27 |
| DE2136256C3 DE2136256C3 (de) | 1976-07-15 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2104696A1 (de) | 1972-04-21 |
| US3726557A (en) | 1973-04-10 |
| GB1311383A (en) | 1973-03-28 |
| DE2136256A1 (de) | 1972-02-03 |
| FR2104696B1 (de) | 1973-12-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |