DE213607A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Verstärken
von Telephonströmen und ähnlichen schwachen Stromimpulsen, bei welchen im magnetischen
Felde eine Drahtspule ohne Eisenskelett schwingbar angeordnet ist, wobei diese Spule
mit einem Mikrophon oder Kohlekontakt verbunden ist.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist im
ίο Luftraum zwischen dem Mantel und zentralen
Magnetkern des permanenten oder Elektromagneten, unabhängig von den Erregerwickelungen
des Elektromagneten, eine zylindrische Spule angeordnet, in welche die zu verstärkenden
Ströme eingeführt werden. Gemäß vorliegender Erfindung wird die Wirkung derartiger
Vorrichtungen dadurch gesteigert, daß in den Mikrophonstromkreis der erwähnten Spule eine zweite Verstärkungsspule geschaltet
wird, so daß durch einen einzigen Magneten zwei Spulen betätigt werden. Der Luftraum
für diese zweite Spule wird vorteilhaft in der Weise ausgebildet, daß der Magnetkern vom
Mantel vollständig getrennt wird, wodurch an beiden Enden des Magnetkernes für die
Spulen je ein enger Zwischenraum verbleibt. Auf diese Weise wird demnach -eine Vorrichtung
erhalten, bei welcher durch beide Pole eines Magneten, die in der Richtung der
Längsachse einander gegenüberliegen, je ein Verstärker betätigt wird, ohne daß dieselben
sich in ihrer Wirkung gegenseitig stören würden. Hierdurch wird die. Vorrichtung wesentlich
vereinfacht, wobei eine gesteigerte Wirkung erzielt und die Herstellungskosten geringer
werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt der doppeltwirkenden
Vorrichtung gemäß vorlieger Erfindung.
Fig. 2 veranschaulicht eine Draufsicht nach Entfernung der Mikrophonmembran, wobei der
Magnetmantel teilweise im Schnitt dargestellt ist. ■ ,
Der Elektromagnet der Vorrichtung besteht aus dem Mantel 6, Kern 7 und aus der Erregungsspule
18. Zum Festhalten des Kernes 7 dienen Platten 8 aus nicht magnetischem
Material.
Die obere und untere Deckplatte 1 des Mantels 6 des Elektromagneten sind mit kreisförmigen
Öffnungen versehen, in welche die beiden Enden des Kernes 7 zu liegen kommen, so daß zwischen den beiden Enden des
Kernes 7 und dem Umfange der erwähnten Öffnungen je ein enger, ringförmiger Zwischenraum
verbleibt. In diesen ist je eine Spule 2 angeordnet, in die der zu verstärkende Strom
eingeführt wird. Die Spulen 2 sind an elastisehen Armen 3 derart aufgehängt, daß dieselben
sich nur in der Richtung ihrer Längsachse bewegen können. Jede Spule 2 ist durch Arme 4 mit je einer Mikrophonmembran
5 verbunden. Die eine, z. B. die obere der beiden, Spule 2, wird mit der Fernleitung
verbunden und die untere Spule 2 in den Mikrophonstromkreis der oberen Spule 2 geschaltet,
Claims (1)
- so daß die durch den Linienstrom erzeugten Schwingungen der oberen Spule in der unteren Spule Stromschwankungen verursachen. Die untere Spule wirkt nun auf das Diaphragma des dazugehörigen Mikrophons, welches in einen Telephonstromkreis geschaltet ist. Auf diese Weise wird demnach der schwache Linienstrom zuerst durch das obere, nachher durch das untere Mikrophon verstärkt.ίο Die Verbindung der oberen Spule mit der Fernleitung und die Verbindung der unteren Spule mit dem Ortsmikrophonstromkreise ist nicht veranschaulicht, um dadurch die Übersichtlichkeit der Zeichnung nicht zu stören.Die Einzelheiten der Vorrichtung können selbstredend nach verschiedenen Richtungen geändert werden und dient die beschriebene Ausführungsform bloß als ein praktisch bewährtes Beispiel.Die Vorrichtung kann vorteilhaft in TeIephonstromkreisen als Schallverstärker verwendet werden. Ferner kann dieselbe auch bei denjenigen Arten der Telegraphie, wo der den Empfänger betätigende Strom äußerst schwach ist (Kabeltelegraphie, drahtlose Telegraphie usw.), zur Verstärkung des Stromes mit Vorteil angewendet werden.Paten τ-A N Spruch:Vorrichtung zum Verstärken schwacher elektrischer Ströme, bei welcher die zur Aufnahme des zu verstärkenden Stromes dienende Spule in einem starken magnetischen Felde liegt und mit einem Kohlen-. kontakt oder mit einer Mikrophonmembran fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Stirnplatten des Magnetmantels um die beiden Enden des Kernes je ein enger Luftraum ausgebildet ist, in welchen je eine mit einer Mikrophonmembran oder einem Kohlen kontakt fest verbundene, in der Richtung ihrer Achse schwingbare Spule angeordnet ist, von denen die eine in bekannter Weise den zu verstärkenden Strom aufnimmt, während die andere in den Stromkreis des an der ersten Spule befestigten Mikrophons geschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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