DE28861C - Telephon - Google Patents

Telephon

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DE28861C
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Germany
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DENDAT28861D
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E. GEORGE, F. A. POCOCK, J. S. MUIR und J. S. MUIR JR. in London
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/06Loudspeakers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Telephon.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ia. September 1883 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein elektromagnetischer Empfänger, der auch als Uebertrager oder als beides zugleich benutzt werden kann und bei welchem ein Solenoid mit einem Kern angewendet wird, welcher an einer Scheibe oder Platte aus Holz, Kork, Vulcanit u. s. w. befestigt ist, die an Drähten sitzt, welche, aus nichtmagnetischem Material (z. B. Neusilber) bestehend, in einen Rahmen eingespannt sind. Die Schallwellen wirken hierbei direct auf die den Kern oder das Solenoid tragende Scheibe und rufen dadurch Schwankungen des in den Liniendraht gesendeten Stromes hervor.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 einen elektromagnetischen Empfänger des vorliegenden Systems. An den quer durch den Ring A straff gespannten und gegen Induction unempfänglichen Drähten B ist eine Scheibe L aus Holz, Kork, Vulcanit u. s. w. befestigt. An dieser Scheibe sitzt ein kurzer Stift M aus nichtmagnetischem Material, welcher eine leichte, mit isolirtem Draht umwickelte Eisenspule N trägt. Der so gebildete Kern kann sich in einer anderen mit Draht umwickelten Spule O frei verschieben.
Die Drahtumwindungen von N können mit einer unabhängigen Batterie oder mit der äufseren Drahtspirale O verbunden werden. Der Kern wird derartig eingesetzt, dafs er direct im magnetischen Felde liegt. Bei dieser Modification ist die äufsere Spule oder das Solenoid O an einem passenden Rahmen oder Halter verstellbar.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Modification des Empfängers ist die äufsere Spule O mit einer an Drähten B sitzenden Scheibe L verbunden, während die innere Spule einstellbar ist. Indem auf diese Weise Kern oder Solenoid beweglich gemacht ist, erreicht man vollkommenere Schallwellen und infolge dessen eine gröfsere Schallintensität.
Fig. 4 stellt eine etwas abweichende Construction dar. Zwischen den beiden äufseren flachen Spulen P und R aus isolirtem Kupferdraht liegt hier eine flache Spule 5 aus isolirtem Eisendraht. Die Spule P sitzt fest an einer Scheibe T aus nichtmagnetischem Material, während die Spulen R und S vco. quer durch Rahmen A straff gespannten Drähten sitzen. Diese Inductionsspulen werden mit ihren Flachseiten einander dicht gegenüber angeordnet und hinter einander geschaltet, oder es werden nur die Spulen P und R hinter einander geschaltet, Spule 5 wird dagegen an die Poldrähte einer Batterie angeschlossen. Von dieser Construction zeigt Fig. 5 noch eine Modification. Hier ist statt der Eisendrahtspule S eine Scheibe »S1 aus weichem Eisen gewählt und die Kupferdrahtspule P an der Scheibe T befestigt, während die Scheibe S1 und die andere Drahtspule R mit den Drähten B verbunden sind. Durch Einsetzen von Kernen P1 und R1 in die Inductionsspulen P und R werden in beiden Constructionen die über die Anschlufslinie gesendeten ■ und von diesem Empfangsapparat aufgenommenen Schallwellen um ein Bedeutendes verstärkt.
Fig. 6 zeigt einen Empfänger mit einem Anker V, ,welcher sich mitten zwischen den ihn umschlossen haltenden Polen eines zusammengesetzten Magneten W bewegen kann und mit dünnem Draht umwickelt ist. Derselbe kann mit einer Batterie oder mit den Drahtwindungen X der Elektromagneten W verbunden werden und ist innerhalb des magnetischen Feldes von W angeordnet. Mit dem Anker V ist eine Scheibe Faus Holz, Kork, Vulcanit oder anderem geeigneten Material, welche an den quer durch den Rahmen A straff gespannten Drähten B sitzt, verbunden, während der Magnet W fest mit dem Gehäuse zusammenhängt.
Wenn der elektrische Strom durch die Drahtwickelungen fiiefst, so wird der Kern V in den von den beiden Polbacken Z gebildeten ringförmigen Raum hineingezogen. Mit nachlassender Stromstärke nimmt auch die Anziehungskraft der Magneten W ab und der Kern V geht dann entsprechend zurück.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Bei einem elektromagnetischen Empfänger oder Uebertrager die Anordnung der Kerne oder Spulen der Inductionsrollen an Scheiben oder Platten, die an quer durch einen Rahmen straff gespannten Drähten befestigt sind, wodurch die infolge der Schwingungen in einem Kern oder einer Spule hervorgerufe-
    nen Stromschwankungen bedeutend verstärkt werden und ein Diaphragma entbehrlich wird.
    Bei einem magnetelektrischen Schallempfänger oder Schallübertrager die Combination des Rahmens A, der Drähte B, der Platte oder Scheibe L, des Kernes N und der festsitzenden Drahtspule O.
    Bei einem magnetelektrischen Schallempfänger oder Schallübertrager die Combination des Rahmens A, der gespannten Drähte B, der Scheibe L, des Solenoids O und des festsitzenden Kernes N.
    Bei einem magnetelektrischen Schallempfänger oder Schallübertrager die Combination des Rahmens A, der Drähte B, der Platte T und der Drahtspulen P R und S mit oder ohne Kerne in den Drahtspulen P und R.
    Bei einem magnetelektrischen Schallempfänger oder Schallübertrager die Combination des Rahmens A, der Drähte B und der Platte T, der Drahtspulen P und R mit oder ohne Kerne P1 und R1 und der Platte S\
    Bei einem magnetelektrischen Schallübertrager oder Schallempfänger die Combination des Rahmens A, der Drähte B, der Scheibe oder Platte Y, der Armatur Fan der Scheibe oder Platte und der festsitzenden, zu je zwei verbundenen Elektromagneten W mit den Drahtwindungen X.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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