DE191444C - - Google Patents

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DE191444C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/38Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary
    • H02K21/44Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary with armature windings wound upon the magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 191444 KLASSE 21 d. GRUPPE
Magnetinduktor.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Magnetinduktor, bei welchem in bekannter Weise die Kraftlinien des Feldmagneten durch kreisende, in einer unmagnetischen Scheibe angeordnete Weicheisenstücke abwechselnd kurzgeschlossen werden und auf eine ruhende Induktionsspule einwirken.
Ähnlichen Induktoren gegenüber wird eine Vereinfachung im besonderen dadurch erreicht, daß man die Schlußstücke sternförmig ausgestaltet und dadurch mit einer Reihe derselben auskommt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in
Fig. ι im seitlichen Aufriß, in
Fig. 2 im Querschnitt nach Linie I - 2 dargestellt.
Fig. 3 zeigt den umlaufenden Teil in Vorderansicht.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach 3-4 (Fig. 1 von unten gesehen) und Fig. 5 ein Schnitt nach 5-6 (Fig. 2).
A, B sind die Pole der Feldmagnete, die paarweise mittels Platten C vereinigt sind.
Auf einer Polplatte, z. B. der des Schenkels B, sind zwei konzentrische hohle Eisenzylinder D, E starr befestigt. Platte und Zylinder sind längs einer Diagonale aufgeschnitten, so daß Wirbelströme im Eisen und dadurch eine Erwärmung vermieden wird. Quer durch beide Magnetschenkel A, B und durch die Mitte des inneren Zylinders E geht eine mittels Kurbel drehbare Welle c. Auf den Umfang des inneren Zylinders E ist die Erregerspule F gewickelt, über die nach Zwischenlage einer Isolationsschicht f beim Gebrauch für Telephonzwecke noch eine mit einer Isolierhülle g umkleidete Sekundärspule G gesteckt sein kann. Das freie Ende des Zylinders E, der den Kern der Spulen bildet, besitzt mehrere strahlenartig nach außen ragende Lappen e, zwischen die nach innen ragende Lappen d des äußeren Zylinders D ragen. Dicht über der Polplatte des anderen Magnetschenkels A kreisen mit der Achse c verbundene Polstücke h, die auf einer Messingnabe H befestigt sind.
Bei Drehung der letzteren werden die magnetischen Kraftlinien vom N-Polpaar durch die Polstücke über die Vorsprünge h abwechselnd durch die Lappen d und den äußeren Zylinder D und durch die Lappen e und den -inneren Zylinder E nach dem S-Polpaar geleitet, wodurch in der oder den Spulen ein Induktionsstrom erzeugt wird. Wird die Maschine für Telephonzwecke verwendet, so verbindet man einen Eisenpol J mit einem Vorsprung e und einen anderen Pol K mit einem Vorsprung d. Unterhalb dieser Pole ist ein Anker L bei Z an eine mit dem Polschenkel A verbundene Stütze M angelenkt. Auf diese Weise wird der mit dem Anker verbundene Klöppel N der Glocke in Bewegung versetzt.
Die Vorsprünge d und e können auch an beiden Seiten des Feldmagneten vorgesehen werden. In diesem Falle dreht sich der Induktor h in der Mitte der beiden Pole zwischen den einander gegenüberstehenden Enden der beiden Sätze von Vorsprüngen, während die Spulen F und G in je zwei Teilen symmetrisch zur Mittelebene liegen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Magnetinduktor, bei dem die Kraftlinienänderung in den auf dem Magneten befestigten induzierten Spulen durch umlaufende Schlußstücke bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die induzierten primären und sekundären Spulen (F, G) zwischen zwei konzentrischen, auf dem einen Magnetschenkel (B) befestigten Eisenzylindern (Kernen) (D, E) angeordnet sind, deren freie Enden ineinander ragende Pollappen (d, e) aufweisen, und daß die Schlußstücke (h) aus Weicheisen zwischen dem anderen Magnetschenkel (A) und abwechselnd den Pollappen (d und e) eine magnetische Verbindung herstellen.
  2. 2. Magnetinduktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen, abwechselnd magnetisierten Kerne (D, E) nach unten ragende Polansätze aufweisen, die auf den schwingenden Anker (L) eines Läutewerks einwirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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