DE78075C - Elektrische Maschine - Google Patents
Elektrische MaschineInfo
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- DE78075C DE78075C DENDAT78075D DE78075DC DE78075C DE 78075 C DE78075 C DE 78075C DE NDAT78075 D DENDAT78075 D DE NDAT78075D DE 78075D C DE78075D C DE 78075DC DE 78075 C DE78075 C DE 78075C
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Landscapes
- Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
WALDEMAR FRITSCHE in BERLIN. Elektrische Maschine.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1893 ab.
Der Anker der vorliegenden elektrischen Maschine für Gleichstrom, Wechselstrom oder
Mehrphasenstrom, als Stromerzeuger, Motor oder Umwandler wirkend, ist dadurch gekennzeichnet,
dafs der Ankerkern, abweichend von bisherigen Constructionen, senkrecht zur Bewegungsrichtung
getheilt ist, so dafs einzelne Stege entstehen, deren Zwischenräume zur Aufnahme
der Ankerwickelung dienen. Diese Stege können selbst als Theil der Ankerwickelung
und zur Ableitung der Ströme verwendet werden. Demgemä'fs ist das magnetische Feld so
anzuordnen, dafs der ganze Verlauf der Kraftlinien im Anker gleichfalls senkrecht zur Bewegungsrichtung
steht.. Es mufs also der Ankerkern derart zwischen den Nord- und Südpolen der Magnete liegen, dafs die gleichnamigen
Pole immer auf einer Seite sich befinden und den ungleichnamigen unmittelbar gegenüber angeordnet sind. Diese Einrichtung
ermöglicht, den Aufbau des Ankers sehr zu vereinfachen und den magnetischen Kreis so
zu schliefsen, dafs der Luftwiderstand zwischen Anker und Magneten äufserst gering ist.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Längsschnitt einer mit solchem Anker versehenen Maschine.
Der Anker A besitzt die Form einer Glocke und fafst mit seinem hohlcylindrischen, die
Wickelung enthaltenden Theile zwischen die Polstücke η s der Elektromagnete M, deren
Anzahl in dem gewählten Beispiel drei ist. Der Verlauf der Kraftlinien ist durch die gestrichelten
Linien angedeutet. Der Anker A wird aus den eisernen Stegen α gebildet, welche,
wie der Querschnitt Fig. 2 nach x-x erkennen läfst, mit einander Zwischenräume bilden, die
zur Aufnahme der parallel den Stegen und der Ankerwelle verlaufenden Wickelungsdrähte 2
dienen. Fig. 3 zeigt einen einzelnen Steg a.
Die Stege besitzen die Form eines Z. Der eine Schenkel a1 kann aufser als Anker'k'ern
noch als Theil der Wickelung dienen, während der Schenkel α2 dann die Stromabgabe vermittelt.
Die Wickelungsdrähte oder Leiter i treten an den beiden Enden der Schenkel a1
aus den Zwischenräumen der Stege heraus, und die beiden als kleine durchkreuzte Rechtecke
angedeuteten Räume c an den beiden Enden der Schenkel al nehmen die Verbindungsteile
der Drähte oder Leiter i unter sich bezw. mit den Stegen a1 auf. Die Stege werden
dann durch die Nabe 0 und einen aufgezogenen Ring r gehalten.
Fig. 4 zeigt als Beispiel den abgewickelten Mantel des Ankers einer dreipoligen Gleichstrommaschine.
In diesem Schema sind die Stegschenkel a1 /durch starke gestrichelte Linien,
die Drähte oder Leiter i und die in den beiden Räumen c untergebrachten VerbindungsdTJnte
oder Leiter i1 in einfachen Linien dargestellt.
Die drei magnetischen Felder sind durch schraffirte Rechtecke wiedergegeben. Da innerhalb
des Ankers A, Fig. 1 und 2, gleichnamige Pole, z.B. Nordpole η liegen, aufserhalb des
Ankers demnach gleichfalls gleichnamige Pole, also Südpole s, welche den Nordpolen jedesmal
unmittelbar gegenüberstehen, so verlaufen die Kraftlinien in dem Ankerring sämmtlich
radial. Die Bürsten sind an den mit doppelten Pfeilen bezeichneten Stellen I, P, I" und II, IP, II"
anzuordnen. Werden demnach die Stege a mit Ziffern 1 bis 30 bezeichnet, so tritt bei der in
Fig. 4 wiedergegebenen Lage der Stege zu den magnetischen Feldern an den Stegen i, ii und
21 Strom in den Anker ein und an denjenigen 6, 16 und 2,6 aus. Der Verlauf des Stromes
im Anker ergiebt sich hiernach ohne Weiteres, wie die Pfeilspitzen an den Stegen und den
Drähten erkennen lassen. Die Drähte oder Leiter selbst werden durch Löthung oder Verschraubung
mit den Stegen verbunden. Drähte oder Leiter werden von einander und den Stegen isolirt.
Fig. 5 zeigt das abgerollte Schema einer Wickelung für Wechselstrom. Hier ist nur
ein Theil der Stege α1 für die Wickelung verwerthet.
Nach diesen Beispielen lassen sich leicht für andere Pol- und Stegzahlen sowie für Mehrphasenstrom
Wickelungen ausführen.
Die zu diesem Anker gehörigen Magnete besitzen Hufeisenform und können zweckmäfsigerweise
senkrecht zur Bewegungsrichtung getheilt sein, so dafs sie, wie Fig. ι und 2
zeigen, aus einzelnen Blättern bestehen. Die in diesen Figuren gekennzeichneten drei Hufeisenmagnete
M werden durch eine einzige gemeinschaftliche Spule 5 erregt, welche in einem
ringförmigen Kasten untergebracht ist, der die Magnete trägt.
Soll der Magnetkern massiv sein, so kann die aus Fig. 6, 7 und 8 im Längsschnitt, Querschnitt
und Ansicht ersichtliche Form benutzt werden. Hier gehen von dem ringförmigen Steg m vier Paare einander paralleler Polstücke
η s aus, welche gewissermafsen zwei concentrische Glocken bilden, in deren Zwischenraum
der Ankerring hineinreicht.
Je nachdem die Elektromagnete stillstehen oder sich drehen, werden dieselben entweder
mit dem Gestell fest verbunden (Fig. 1) oder durch Kreuz und Nabe auf einer Stelle befestigt
(Fig. 9). Anker und Magnete können auch in der aus Fig. 10 ersichtlichen Weise
doppelt angeordnet werden. Die Ankerstege a erhalten dann die aus Fig. 11 ersichtliche Form.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine elektrische Maschine, deren Feldmagnet die Gestalt einer Doppelglocke mit einander unmittelbar gegenüberstehenden, durch eine gemeinsame Spule erregten Polen besitzt und deren glockenförmiger Anker aus einzelnen, hauptsächlich in der Richtung der Drehachse sich erstreckenden Eisenstegen besteht, dadurch gekennzeichnet, dafs diese als Leiter dienenden Stege unter sich und mit besonderen zwischen ihnen liegenden Leitungsdrähten so verbunden sind, dafs sie eine schleifenförmige Trommelwickelung bilden, von welcher mit Hülfe eines Stromwenders Strom abgenommen werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78075C true DE78075C (de) |
Family
ID=350829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78075D Expired - Lifetime DE78075C (de) | Elektrische Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78075C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254231B (de) * | 1962-04-04 | 1967-11-16 | Sulzer Ag | Elektrischer Stellmotor mit Kommutator fuer den Regelantrieb mechanischer Stellglieder |
| US6713925B2 (en) | 2002-05-20 | 2004-03-30 | Karsten A. Laing | Electric motor with reduced axial length |
| US6736616B2 (en) | 2002-05-20 | 2004-05-18 | Oliver Laing | Centrifugal pump with integrated motor |
| US6986640B2 (en) | 2002-05-20 | 2006-01-17 | Oliver Laing | Motor pump with expansion tank |
| US7484941B2 (en) | 2002-05-20 | 2009-02-03 | Oliver Laing | Electric motor with circulator pump |
-
0
- DE DENDAT78075D patent/DE78075C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254231B (de) * | 1962-04-04 | 1967-11-16 | Sulzer Ag | Elektrischer Stellmotor mit Kommutator fuer den Regelantrieb mechanischer Stellglieder |
| US6713925B2 (en) | 2002-05-20 | 2004-03-30 | Karsten A. Laing | Electric motor with reduced axial length |
| US6736616B2 (en) | 2002-05-20 | 2004-05-18 | Oliver Laing | Centrifugal pump with integrated motor |
| US6986640B2 (en) | 2002-05-20 | 2006-01-17 | Oliver Laing | Motor pump with expansion tank |
| US7484941B2 (en) | 2002-05-20 | 2009-02-03 | Oliver Laing | Electric motor with circulator pump |
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