DE213540C - - Google Patents

Info

Publication number
DE213540C
DE213540C DENDAT213540D DE213540DA DE213540C DE 213540 C DE213540 C DE 213540C DE NDAT213540 D DENDAT213540 D DE NDAT213540D DE 213540D A DE213540D A DE 213540DA DE 213540 C DE213540 C DE 213540C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
ostentatious
drawbar
bolt
eyelet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT213540D
Other languages
English (en)
Publication of DE213540C publication Critical patent/DE213540C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/04Hook or hook-and-hasp couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 63 h. GRUPPE 40.
MATTHIAS FROMMER in ULM a.D.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine federnde Gelenkverbindung von Vorderwagen und abkuppelbarem Hinterwagen, wie solche in der Armee üblich sind.
Die Verbindung soll hergestellt werden mittels am Vorderwagen angebrachten Protzhakens, über den ein am Hinterwägen angebrachter Ring, die Protzöse, gelegt wird. Bei der bisher üblichen Verbindungsart ist die.
ίο Protzöse so viel weiter als der Protzhaken, daß sie sich unter den verschiedensten Winkeln einstellen kann, daß sich die Wagenachsen fast unbeschränkt windschief zueinander stellen können, und daß die Deichsel in weiten Grenzen hoch und tief, schlagen kann, daß also die Achsfreiheit und die Deichselfreiheit vollständig gewahrt sind.
Der Grundgedanke der Verbindung ist, möglichst die gleiche Bewegungsfreiheit zwischen Vorder- und Hinterwagen zuzulassen, dagegen die beim Fahren auftretenden schwingenden Bewegungen des Vorderwagens und des Hinterwagens um ihre Wagenachsen möglichst zu mindern.
Die Ursache dieser Bewegungen ist im wesentlichen die folgende: Der Schwerpunkt S (s. Fig. 1) der Wagen liegt in der Regel hoch über der Achse. Bei jeder Geschwindigkeitsänderung des Wagens sucht der Schwerpunkt nach dem Gesetz der lebendigen Kraft dem Wagen vorzueilen oder zurückzubleiben. Die Wirkung der lebendigen Kraft äußert sich darin, daß Vorder- und Hinterwagen um ihre Achsen drehende Bewegungen zu machen suchen, pendeln, daß die Deichsel und das vordere Ende der Längsbalken des Hinterwagens '— die Protzöse — auf und ab schlagen. Dieses Schlagen ist am deutlichsten an der Deichsel zu sehen, wenn Gräben durchfahren werden, bei denen die Wagengeschwindigkeit durch Anstoßen der Räder wesentlich ' verlangsamt wird.
Die bekannten Nachteile dieser Erscheinung sind sehr unbequemes, ja gefährliches Schlagen der Deichsel, große Unbequemlichkeit für die mitfahrenden Leute und Schwierigkeit, die Lasten gut zu verladen.
Weniger bekannt ist der folgende Nachteil:
Wenn die Deichsel stark auf und ab geht, gehen auch die Ecken α (Fig. 1) der Wagei> kasten stark auf und . ab. Ein Anschlagen dieser Ecken am Boden, ist also um so unwahrscheinlicher, je mehr das Schlagen der Deichsel beschränkt ist. Das ist so wesentlich, daß der Konstrukteur die Wagenkasten tiefer legen kann, wenn er das starke Pendeln der Wagen um ihre Achsen vermeidet. Damit erreicht man im allgemeinen ein Tieferlegen des Schwerpunktes und vermindert damit die Ursache der pendelnden Bewegung, denn je tiefer der Schwerpunkt■des Wagens, je näher an der Wagenachse er liegt, um so weniger tritt die Erscheinung des Pendeins auf.
Die dem genannten Zweck dienende Protzverbindung ist in Fig. 2 und 3 dargestellt.
Sie besteht aus dem am hinteren Ende der Deichselarme b des Vorderwagens befestigten Protzhaken c, über welchen der Ring — die Protzöse — d gelegt ist, derart, daß die Protzöse den Protzhaken so eng umschließt, daß

Claims (1)

  1. nur eine Drehung in horizontalem Sinne möglich ist.
    Die Protzöse ist mit dem Gelenkteil e des Hinterwagens durch den Drehbolzen f verbunden. Der Gelenkteil e hat einen zylindrischen Ansatz g, der sich in der Bohrung des Kupplungsteiles h drehen kann. Kupplungsteil h ist mit den Deichselarmen (Wagenlängsbalken) i des Hinterwagens fest verbunden.
    Die Drehbarkeit vom Kupplungsteil e im Teil h gewährleistet die Achsfreiheit des Wagens. Diese1 ist begrenzt durch den Anschlag der oberen Teile des Kupplungsteiles e an Teil h.
    Um die Kupplung als eine federnde Gelenkverbindung wirken zu lassen, ist beispielsweise die nachstehend beschriebene Federvorrichtung zur Anwendung gebracht.
    ao Aus der Protzöse d ragt ein Arm k nach oben mit einer Bohrung für den Bolzen I.
    Durch diesen Bolzen ist der Arm k gelenkig mit dem Federbolzen m verbunden. Dieser ist in seinem vorderen Ende dicker als hinten. An dem entstehenden Absatz liegt eine Scheibe η an.
    Am Ende, des Federbolzens m sitzt eine Mutter 0. Gegen diese legt sich eine Scheibe p. Zwischen den Scheiben η und p liegt eine Schraubenfeder q. Alle diese Teile sind eingeschlossen in eine Röhre r, welche auf die Platte s des Gelenkteiles e aufgeschraubt und durch einen aufgeschraubten Deckel t verschlossen ist.
    Wird der Federbolzen m nach vorwärts — in Zeichnung links — gezogen, so preßt sich die Mutter 0 gegen den Teller p und drückt die Feder q zusammen. Die Feder drückt sich gegen die Scheibe n, welche sich an die Platte s des Gelenkteiles e anpreßt. Einer Linksbewegung von I bzw. einer Drehung der Protzöse um f leistet also die Feder q Widerstand.
    Dasselbe gilt, wenn sich die Protzöse rechtsherum um / drehen will; dann drückt das dickere Ende des Federbolzens gegen die Scheibe n, deren Bohrung nur so weit ist, daß der schwächere Teil von m durchgeht; Die Feder wird wieder zusammengedrückt .und findet nun am Deckel t ihr Widerlager.
    Die Feder sucht also die Protzöse stets in ihrer horizontalen, d. h. normalen Lage zu halten. Die vorderen und hinteren Deichselarme liegen beide horizontal, sie bilden einen Winkel von 180 °. Bei einem Schlagen der Deichsel in vertikalem Sinn, beim Pendeln von Vorder- und Hinterwagen ändert sich der Winkel der Deichselarme b und i. Die Feder leistet der Winkeländerung Widerstand. Man braucht sie nur sehr stark zu machen, dann hält sie die vorderen und hinteren Deichselarme so fest in ihrer Lage, als wären diese ein durchgehender Wagenbalken.
    Es ist Sache der Erfahrung, die Feder so stark zu machen, daß sie einerseits die Wagen genügend am Pendeln hindert, andererseits dem Hoch- und Niedergehen der Deichsel keinen zu großen Widerstand entgegensetzt.
    Fig. 4 bis 7 stellen die wesentlichen Teile der Erfindung in größerem Maßstabe dar, Fig. 6 den Protzhaken mit der für das Einlegen der Protzöse bequemen konischen Form bei u.
    Um zu verhindern, daß die Protzöse während der Fahrt aus dem Protzhaken herausspringt, muß ein Riegel vorgeschoben werden. In der gezeichneten Ausführungsform ist dieser Riegel ν in Fig. 4 und 5 geschlossen, in Fig. 6 und 7 geöffnet gezeichnet. Der Riegel oder die Klappe ν dreht sich um einen im Protzhakenhals gelagerten Drehzapfen w und kann durch -Stecker χ fixiert werden. Diesen Stecker kann man durch die am Protzhakenhals angebrachten Augen y durchstecken.
    85 Paten τ-An SPR υ c 11:
    Federnde Gelenkverbindung von Vorderwagen . und abkuppelbarem Hinterwagen, dadurch gekennzeichnet, daß das die seitliehe Deichselfreiheit gewährleistende Gelenk durch einen konischen Protzhaken (λ) mit einem diesen eng umschließenden Protzring (4Q gebildet und mit einer ein Heben des Protzringes verhindernden Klappe (υ) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213540D Active DE213540C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE213540C true DE213540C (de)

Family

ID=475178

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT213540D Active DE213540C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE213540C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0289773B1 (de) Landwirtschaftliches Anhängegerät
DE102010047067A1 (de) Heuwerbungsmaschine zum Wenden vom am Boden liegenden Erntegut
DE202014002808U1 (de) Landwirtschaftliche Maschine
DE3002354C2 (de) Zug-und Lenkvorrichtung für einen Lastzug
DE213540C (de)
DE1782942C3 (de) Einrichtung zum Befestigen eines landwirtschaftlichen Gerätes an der genormten Dreipunktkupplung eines Schleppers
DE2253337A1 (de) Anhaengerkupplung
DE3039051C2 (de) Querführung für eine Starrachse
DE1580380A1 (de) Hebezeug,insbesondere zum Kippen von Mulden oder aehnlichen Teilen von Lastwagen
DE2224713A1 (de) Kipplader
DE948479C (de) Vorrichtung zur Verbindung eines Einachsanhaengers mit einem Schlepper
DE3926861A1 (de) Verfahren zum begrenzen von seitenbewegungen bei anhaengewagen
DE102008004317A1 (de) Anhängevorrichtung
DE1941745A1 (de) Vorrichtung zur Steuerung und Stabilisierung der Fahrtrichtung von Strassenfahrzeuganhaengern
DE1151968B (de) Stuetzstrebe fuer die unteren Hubwerkslenker von Ackerschleppern
DE1174175B (de) Kupplungsvorrichtung zur Verbindung von Anhaengerfahrzeugen und Geraeten mit Zugfahrzeugen
DE975103C (de) Aufhaengung landwirtschaftlicher Anbaugeraete am Schlepper mittels Lenkern
DE2347492C3 (de) Kippvorrichtung für zumindestens vorn nut einer Abfederung versehene Fahrerhäuser von Nutzfahrzeugen
DE819739C (de) Kupplungseinrichtung zum Aufsatteln, insbesondere von landwirtschaftlichen Fahrzeugen
DE839133C (de) Zugvorrichtung fuer Pfluege, insbesondere Kehrpfluege
DE594384C (de) Grasmaeher mit Zapfwellenantrieb
DE424572C (de) Verbindung zwischen Zugwagen und Anhaenger
DE694746C (de) Lenkgestell fuer Lastanhaenger
AT280062B (de) Vorrichtung an Schleppern mit hydraulischem Hubwerk zur teilweisen Lastübertragung von einem Anhänger auf die Schleppertriebachse
CH351505A (de) Kupplungsvorrichtung zum Verbinden von Zugfahrzeugen mit Anhängern