DE213477C - - Google Patents

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DE213477C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/16Rotary appliances using jets of fluid for removing debris
    • F28G3/163Rotary appliances using jets of fluid for removing debris from internal surfaces of heat exchange conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 213477 KLASSE 13 e. GRUPPE
oder Preßluft.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Dampfkesselheizröhren durch Ausblasen mittels Dampfes oder Preßluft. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird das Reinigungsmittel in die Heizröhren durch Nippel geblasen, welche sich an einem mit einem Zuleitungsrohr drehbar verbundenen Rohr befinden, dessen Länge entsprechend der Breite, in welcher die Heizröhren gelagert
ίο sind, gewählt werden muß. Hierbei ist dieses Rohr den Verbrennungsgasen ausgesetzt, und das Reinigungsmittel tritt aus den Nippeln nur in dünnen, nadelartigen Strahlen aus, so daß die Heizröhren nur unvollkommen gereinigt werden.
Bei der "Vorrichtung gemäß der Erfindung wird das Reinigungsmittel in die Heizröhren durch einzelne Strahlrohre eingeführt, welche fächerartig von einem kurzen Zuleitungsrohr für das Reinigungsmittel ausgehen, das drehbar in einem sich trichterförmig erweiternden, vollständig in die Kesselmauer eingelassenen Gehäuse gelagert ist, so daß das Zuleitungsrohr mit den Strahlrohren vor der zer- störenden Wirkung der Verbrennungsgase geschützt ist.
Dabei sind die Strahlrohre an ihren vorderen Enden mit abgeflachten Düsen versehen, so daß das Reinigungsmittel in einem messerartig dünnen Strahl durch die Heizröhren getrieben wird und sie gründlich reinigt.
Fig. ι stellt einen senkrechten Schnitt der hinteren Einmauerungswand eines Kessels dar, worin die neue Reinigungsvorrichtung eingebaut ist, sowie durch den hinteren Kesselteil.
Fig. 2 zeigt die neue Vorrichtung im Schnitt nach A-B der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht des Gehäuses und
Fig. 4 die Ansicht eines Düsenmundstückes.
In die hintere Einmauerungswand 3 des mit den Heizröhren 2 versehenen Kessels ist das Gehäuse 4 der neuen Vorrichtung eingebaut. Dieses metallene Gehäuse ist zweiteilig und gegen den Kessel hin erweitert ausgeführt, und in ihm ist bei 5 ein ■ Rohr 6 drehbar gelagert, welches auch drehbar mittels T-Stückes 9 an die außen liegende Rohrleitung 10 angeschlossen ist; Von dem Rohr 6 gehen innerhalb des Gehäuses 4 Strahlrohre 7, deren Enden mit flachen Düsen 8 versehen sind, nach den Heizröhren 2 hin aus.
Nach öffnen eines Ventils strömt Dampf oder komprimierte Luft in das Rohr 10 und aus diesem in das Rohr 6 und in die Strahlrohre 7. · ■
Aus diesen Düsen 8 tritt der Dampf oder die Preßluft in einem messerartig dünnen Strahl aus, durch welchen der in den Heizröhren abgelagerte Ruß fortgerissen und in die vordere Rauchkammer des Kessels geführt wird, von wo er in den Aschenfall gelangt.
Durch Drehung des Rohres 6 mittels der Handhabe ii können die Strahlrohre 7 nacheinander den einzelnen Reihen der Heizröhren gegenüber gebracht werden.
'

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Reinigung von Dampfkesselheizröhren durch Ausblasen mittels Dampfes oder Preßluft mit einem drehbar gelagerten Zuleitungsrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Strahlrohre (7) von einem kurzen Stück des Zuleitungsrohres (6) aus sich derartig fächerartig ausbreiten, daß der aus ihnen austretende Dampf alle Röhren jeder einzelnen Rohrreihe gleichzeitig durchströmen kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlrohre (7) an ihrer Ausmündung mit flachen Düsen (8) versehen sind, durch welche der austretende Dampf in einem messerartig dünnen Strahl durch die Heizröhren getrieben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlrohre (7) in einem in der Kesselmauer angeordneten Gehäuse (4), welches auch die Lager (5) des drehbaren Rohres (6) trägt, untergebracht sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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