DE213397C - - Google Patents

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DE213397C
DE213397C DENDAT213397D DE213397DA DE213397C DE 213397 C DE213397 C DE 213397C DE NDAT213397 D DENDAT213397 D DE NDAT213397D DE 213397D A DE213397D A DE 213397DA DE 213397 C DE213397 C DE 213397C
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profile iron
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DENDAT213397D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/02Joints between panels and corner posts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34«. GRUPPE
CARL TREECK G. m. b. H. in DORTMUND.
Gitter o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf den Aufbau von Schränken aus Blech, Gitterwerk ο. dgl. und hat ein besonderes Profileisen zum Gegenstand, welches für den Schrankbau erhebliche Vorzüge besitzt. Das Profileisen besteht aus einem Winkeleisen mit einem einfachen und einem doppelten Schenkel. Diese Eisen dienen zur Einfassung der Blechtafeln, Gitter o. dgl. für Schränke und werden in der Weise verwendet, daß man einzelne Blech tafeln oder ■ rechteckige Stücke von Gitterwerk derart mit dem Profileisen einfaßt, daß die sämtlichen Kanten der Blechtafel von einem Rahmen aus Profileisen umgeben werden. Hierbei werden die Tafeln an den einfachen Schenkeln des Profileisens festgenietet, so daß die Doppelschenkel senkrecht auf den hierdurch hergestellten Wänden stehen. Man kann nun die senkrecht zu- der nunmehr hergestellten Wand stehenden Wände. des Schrankes einfach dadurch befestigen, daß man die entsprechende Blechtafel oder das Gitter in den Doppelschenkel einschiebt und den inneren von ihnen fest gegen die Blechtafel anpreßt.
Es entsteht hierdurch ein Schrank, von dem in einfachster Weise beispielsweise die Vor- und Rückwand in der Fabrik fertiggestellt werden können und die dann, Tafel auf Tafel gelegt, verschickt werden können. Am Ort der Aufstellung werden dann die für die losen Wände bestimmten Blechtafeln in den Doppelschenkel eingelegt und festgeklemmt, und es entsteht ein fester, widerstandsfähiger Schrank. Um Zwischenwände in dem Schrank anzubringen, nietet man an die Außenwände des Schiankes das neue Profileisen mit dem einfachen Schenkel an und schiebt in den Doppelschenkel eine Blechtafel ein. Die Vorderwand des Schrankes wird vorzugsweise so hergestellt, daß sie einen Rahmen aus den einfachen Schenkeln des Profileisens bildet, während in die Doppelschenkel die Seitenwände des Schrankes eingeklemmt werden. Die Tür kann einfach mit Scharnieren und einem Schloß an dem Rahmen befestigt werden. Die Zusammenfügung an den Stellen, wo drei Wände zusammentreffen, bedingt einige einfache Maßregeln, deren Anordnung an dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel zu ersehen ist.
Fig. ι zeigt das nach dieser Erfindung zum Aufbau von Schränken zur Anwendung kommende Profileisen mit einem einfachen Schenkel α' und einem Doppelschenkel α", α'".
Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt durch einen Schrankabteil, welcher aus Blechtafeln und dem Profileisen zusammengesetzt ist.
Fig. 3 zeigt den Schrank im Vertikalschnitt, wobei der Boden beispielsweise aus einem Gitter von Streckmetall gearbeitet ist.
Fig. 4 zeigt im Schnitt die Anbringung eines Zwischenfaches in dem Schrank.
Fig. 5 zeigt in schaubildlicher Darstellung die Zusammenfügung von Decke, Seitenwand und Vorderrahmen.
Die Rückwand des Schrankes besteht aus einem Blech b, dessen Breite der ganzen Breite des Schrankes entspricht, und an welches die
Profileisen α1 mit dem einfachen Schenkel angenietet sind. Die Vorderwand besteht aus den Profileisen a2, welche mit ihren einfachen Schenkeln den Türrahmen für die Tür c bilden. Diese Tür kann aus einem Stück gepreßt oder beliebig anders hergestellt sein. Sie wird durch Scharniere d oder ähnliche Vorrichtungen an den Rahmen befestigt und auf der den Scharnieren gegenüberstehenden
ίο Seite in üblicher Weise geschlossen. Die Seitenwände bestehen aus einfachen Blechtafeln b3, welche in die Nut zwischen den Doppelschenkeln der Profileisen a1 und a2 geklemmt werden. Zur Befestigung des Bodens werden an den Seitenblechen bs Profileisen as festgenietet, desgleichen für die Decke Profileisen al, so' daß auch für diese beiden Schrankteile ein Rahmen entsteht, der eine aus den Doppelschenkeln gebildete Nut zur Aufnahme des Bodens bzw. der Decke besitzt. . Im vorliegenden Falle ist der Boden beispielsweise aus sogenanntem Streckmetall, also gitterförmig zum Zweck der Lüftung hergestellt. Zur Anbringung von Zwischenfächern sind die Profileisen a5 an den Blechwänden festgenietet, in welche die Zwischenbleche b5 eingeschoben werden. Die Konstruktion einer Ecke ist in der Fig. 5 dargestellt und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Es wird noch bemerkt, daß das vorliegende Ausführungsbeispiel nur eine der vielen Möglichkeiten der Zusammensetzung von Schränken aus dem Profileisen und Blechtafeln, Gittern o. dgl. darstellt, und daß natürlich diese Zusammensetzung nach Bedarf verändert werden kann, wie man es für praktisch hält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Profileisen zur Einfassung der die Wände ■ für eiserne Schränke bildenden Blechtafeln, Gitter o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ■ ein Schenkel jedes Profileisens doppelt ausgebildet ist, so daß die Blechtafeln o. dgl. in diesen doppelten Schenkel eingesetzt und durch Zusammenbiegen der zwei Schenkel festgehalten werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0085294A1 (de) * 1982-01-13 1983-08-10 Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien Kunststoffbeschlagteil und dessen Verwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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