DE2133447C3 - Anordnung zum Regeln des Druckes und Niveaus für die Wasserversorgung einer Ultraschallgrobblechprüfanlage - Google Patents
Anordnung zum Regeln des Druckes und Niveaus für die Wasserversorgung einer UltraschallgrobblechprüfanlageInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Regeln des Druckes und Niveaus für die Wasserversorgung
einer Pnifanlage zur Prüfung von Blechen auf Fehler mittels Ultraschall, bei welcher der Druck in
der Wasserzuführung eines Entnahmebehälters der Prüfanlage und das Niveau im Entnahmebehältcr
durch die Druckdifferenz der auf einen doppelsitzigen Druckregler wirkenden Steuerdrücke, die sich
aus dem hydrostatischen Druck einer konstanten Füllstandshöhe in einem Steuergefäß auf der einen
Seite der Steuermembran des Druckreglers und aus dem hydrostatischen Druck der schwankenden Füllstandshöhe
im Entnahmebehälter der Prüfanlage auf der anderen Seite der Steuermembran des Druckreglers
ergeben, geregelt wird.
Bei den zur Zeit z. B. in der Eisen- und Stahlindustrie verwendeten Prüfanlagen zur Prüfung von Blechen
auf Fehler mittels Ultraschall wird die Ultraschallenergic
über Wasserstrahlen an die Blechoberfläche angekoppelt. Zur einwandfreien Funktionsfähigkeit
muß das Wasser bei der Entnahme aus dem Trinkwasserrohrnetz entspannt und frei von Luftbla-'sen
sein sowie unter Vermeidung von Turbulenz mit einer bestimmten Druckhöhe der Prüfanlage zugeleitet
werden. Die Ftillstandshöhe in der Prüfanlage
darf bei der Entnahme nur in engen Grenzen schwanken, damit giatie Waisemrahien mit gleichbleibender
Geschwindigkeit aufeinandertreffen. Uni
diese Forderungen erfüllen zu können, ist bisher ein Hochbehälter für eine der Größe der Prüfanlage entsprechende
Durchsatzleistung, eine Schwimmer- und Magnetventilsieuerung einschließlich elektrischer
Wasserstandsübenvachuni! sowie an der Prüfanlagc selbst der Einbau von zwei Magnetventilen notwendig.
Zusätzlich müssen zwei gesteuerte Mengenregelvcntile eingebaut werden, da durch die Verwendung
von Klappenventilen für eine Einzelsteuerung in den Düsenkasten der Prüfanlage nach der nicht zum
Stand der Technik gehörenden Patentanmeldung gemäß der deutschen Öffcnlegungsschrift 2 011 431 die
Entnahmemengen variieren. Durch die Vielzahl von Hilfseinrichtungen ist das bekannte Verfahren zun-Regeln
des Druckes und Niveaus für die Wasserversorgung der Prüfanlage zur Prüfung von Blechen auf
Fehler mittels Ultraschall sehr störanfällig und erfordert neben einem hohen Investitionsaufwand für die
Hilfseinrichtungen noch erhebliche Wartungskoslen.
Ein weiterer bekannter FlüssigKeitsstandregler is; derart aufgebaut, daß die zu regelnde Flüssigkeitssäule
auf die eine Seite einer Membran mit hydrostatischen Druck einwirkt, welchem ein zwecks Veränderung
der Flüssigkeitshöhe verstellbarer Druck in
einer einsteilbaren Vergleichscinrichtung, die als Spiralfeder. Gewicht od. dgl. ausgebildet ist und über
Hebe! auf ein sehr aufwendiges und komplizierte--,
das Ventil in der Wasserzuführung betätigendes Gestänge und auf die Membran einwirkt, das Gleichgewicht
hält (vgl. deutsche Patentschrift 86 50Ü). Dieser Flüssigkeitsstandregler ist durch die Hebelanordnungen
sehr aufwendig und störanfällig. Ferner isi
eine Regelstrecke bekannt, bei der die Hauptrcgclgröße der Flüssigkeitsstand ist, die Regelgrößen jedoch
durch drei Meßgeräte bzw. Fühler gebildet werden, deren Auswertung über eine Wheatstone'sche
Brücke, also auf elektrischem Wege erfolgt (vgl. O. Schäfer: Grundlagen der selbsttätigen Regelung,
München 1953, S. 83 und 84). Diese Anordnung ist ebenfalls äußerst störanfällig, und zwar
durch die drei Meßgerate und die dadurch betätigten Widerstände der Wheatstonc'schen Brücke.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen,
mit der auf einfache Weise und mit geringem Kostenaufwand der Druck und das Niveau in der Wasserversorgung
einer Prüfanlage zur Prüfung von Blechen auf Fehler mittels Ultraschall regelbar ist.
Nach der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Steuerleitung einerseits unter dem Entnahmebehälter
der Prüfanlagc und andererseits unterhalb der Steuermembran des Druckreglers, der
dem geringsten Hinterdruck entsprechend unterhalb des erforderlichen Flüssigkeitsspiegels im Entnahmebehälter angeordnet ist, am Membrangehäuse und
die zweite Steuerleitung einerseits oberhalb der Steuermembran am Membrangehäuse und andererseits
an einem auf Höhe des Flüssigkeitsspiegels im Entnahmebehälter angeordneten Steuergefäß angeschlossen
ist. In zweckmäßiger Weise ist in der Steuerleitung. die zum Steuergefäß führt, ein Drosselventil
eingebaut. Schließlich ist mit Vorteil der Druckregler mit einer Wasserbremse versehen.
Die Vorteile der Anordnung nach der Erfindung
«ind insbesondere im einfachen Aufbau, Wirksamkeit
und Stürunempfindüchkeii bei geringem Kostenaufwand
zu sehen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines schematischen Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt eine Prüfanlage 1 zur Prüfung von blechen auf Fehler mittels ultraschall mit dem
Wasserentnahmebehälter 2 und je eine von unten in den Behälter 2 geführte Wasserzuführung 3 und Steucrleitung
4. Auf der anderen Seite ist die Wasserzuführung3 an einem Druckreglers, der vordruckseitig
an das Trinkwasserrohmetz 3a angeschlossen ist, und die Steueileitung 4 unterhalb der Sieucrmembran 6
am Membrangehäuse? des Druckreglers5 angeschlossen.
Eine zweite SteuerieitungS, die oberhalb
der Steuermembran 6 am Membrangehäusc 7 des Druckreglers 5 angeschlossen ist, ist zu einem auf der
Höhe des Füllstandes im Entnahmebehälter 2 der Prüf anlage 1 angeordneten Steuergerät 9 geführt. In
Betrieb ruht auf der Oberseite der Steuermembran 6 der durch eine bestimmte Füllstandshöhe konstantgehaltene
Druck der Steuerflüssigken aus dem Steuergefäß 9 und der SieuerleitungS, während die Unterseite
der Steuermembran 6 mit dem Druck aus der Füllstandshöhe des Wassers im Entnahniebehälter 2
über die Steuerleitung 4 beaufschlugt wird. Die theoretische Nullage des Druckreglers 5. der einen bestimmten
Steuerbereich von z. B. ±6 cm Wassersäule hat, liegt bei Gbichstand der hydrostatischen
Drücke in den beiden Steuerleitungen 4. 8, d. U. der
Flüssigkeitsspiegel im Entnahmebehälter 2 steht auf der gleichen Füllstandshöhe wie der Flüssigkeitsspiegel
im Steuergefäß 9 und entspricht der Mittellage des Steuerbereichs des Druckreglers 5.
Verringert sich die Füllstandshöhe des Wassers im Er>!nahmebehälter2 durch den Verbrauch der Prüfanlage
1, d. h. der Flüssigkeitsspiegel gerät in den Minusbereich des Steuerbereiches des Druckreglers
5, verringert sich auch der Druck, der auf die Unterseite der Sieuernicmbran 6 im Membrangeiiäuse
7 des Druckreglers 5 wirkt. Da der Druck, der auf der Oberseite der Steuermembran 6 ruht, konstant
und in dem Augenblick, in dem die FüPstandshöhe im Entnahmebehälter2 sich verringert, größer
ist als der Druck, der auf die Unterseite der Steueimembran
6 wirkt, öffnet sich das Ventil des Druckreglers 5 so lange, bis der Flüssigkeitsspiegel im Entnahniebehälter
2 durch Beendigung des Wasserverbrauchs wieder steigt. Bei Erreichen der oberen Grenze des Steuerbereichs des Druckreglers überwiegt
der Druck, der auf die Unterseite der Steuermembmn 6 des Druckreglers 5 wirkt, und schließt
das Ventil des Druckreglers 5.
Die Ausnutzung der hydrostatischen Druckdifferenz der Füilstandshöhe im Entnahmebehälter2 bzw.
der Druckdifferenz im .°: uerbereich des Druckreglers
5 bewirkt das Öffnen des Ventils des Druckreglers 5 im Minusbereich und das Regeln auf den in
der Wasserzufiihrung3 hinter dem Druckreglers erforderlichen
Hinterdruck bzw. das Schließen des Ventils des Druckreglers 5 im Plusbereich. Die
Druck- und Niveauregelung ist damit gegeben. Der geringste durch den Druckregler5 geregelte Hinterdruck
in der Wasserzuführung 3 hinter dem Druckregler 5 entspricht dem hydrostatischen Druck aus dem
Entnahmebehälter2 und ist abhängig vom Einbau des Druckreglers 5 unter dem mittleren Wasserstand
(Nuliage des Druckreglers) im Entnahmebehälter 2. Bei einem geringstell geregelten Hinterdruck von
z. B. 0,25 Kp.cnV- ist der Druckregler 5 somit 2.5 m
unter dem mittleren Wasserstand im Entnahmebehäiter2
angeordnet.
Um den Schließvorgang des Druckreglers 5 gegen Schwingungen zu stabilisieren, sind zweckmäßigerweise
in die Steuerleitung 8 ein Drosselventil 10 und in den Druckreglers eine Wasserbremse eingebaut.
Hierzu 1 BIaM Zeichnungen
Claims (3)
1. Anordnung zum Regeln des Druckes und Niveaus für die Wasserversorgung einer Prüfanlage
zur Prüfung von Blechen auf Fehler mittels Ultraschall, bei welcher der Druck in der Wasserzuführung
eines Entnahmebehälters der Prüfanlage und das Niveau im Entnahrnebehälter durch
die Druckdifferenz der auf einen doppelsitzigen Druckregler wirkenden Steuerdrücke, die sich aus
dem hydrostatischen Druck einer konstanten Füllstandshöhe in einem Steuergefäß auf der
einen Seite der Steuermembran des Druckreglers und aus dem hydrostatischen Druck der schwankenden
Füllstandshöhe im Entnahmebehäker der Prüfanlag>
auf der anderen Seile der Steuermembran des Druckreglers ergeben, geregeh wird,
dadurch gekennzeichnet, daß eine
Steuerleitung (4) einerseits unter dem Entnahmebehälter (2) der Prüfanlage (1) und andererseits
unterhalb der Steuermembran (6) des Druckreglers (5), der dem geringsten Hinterdruck entsprechend
unterhalb des erforderlichen Flüssigkeitsspiegels im Entnahmebehältcr angeordnet
ist. am Membrangehäuse (7) und die zweite Steuerleitung 'S) einerseits oberhalb der Stcuermembran
(6) am Membrangehäuse (7) und andererseits an einem auf Höhe ;J-;s Flüssigkeitsspiegels
im Entnahmebehälter (2) angeordneten Steuergefaß (9) angeschlossen isi.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in die ^feuerleitung (8), die zum Steuergefäß (9) führt, ein Drosselventil (10)
eingebaut ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckregler (S)
mit einer Wasserbremse versehen ist.
Priority Applications (1)
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| DE19712133447 DE2133447C3 (de) | 1971-07-06 | 1971-07-06 | Anordnung zum Regeln des Druckes und Niveaus für die Wasserversorgung einer Ultraschallgrobblechprüfanlage |
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| DE2133447A1 DE2133447A1 (de) | 1973-01-25 |
| DE2133447B2 DE2133447B2 (de) | 1973-07-05 |
| DE2133447C3 true DE2133447C3 (de) | 1974-01-31 |
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1971
- 1971-07-06 DE DE19712133447 patent/DE2133447C3/de not_active Expired
Also Published As
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| DE2133447B2 (de) | 1973-07-05 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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