DE213313C - - Google Patents

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DE213313C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/12Adjusting pupillary distance of binocular pairs

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 213313 KLASSE 42 h. GRUPPEIl.
Firma CARL ZEISS in JENA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1908 ab.
Die Erfindung besteht in einer Verbesserung an solchen Doppelfernrohren, bei denen sich der Okularabstand an den Augenabstand anpassen läßt, ohne daß dabei andere optische . Teile als die Okularlinsen ihre Lage ändern. Bei den bisher ausgeführten Doppelfernrohren dieser Art besteht das Mittel zur Änderung des Okularabstandes darin, daß jedes Okular in der Richtung nach dem anderen in einer
ίο Schlittenführung am Fernrohrgehäuse verschiebbar ist, wobei in einer mittleren Stellung seine Achse mit der Achse des vom Objektiv entworfenen Bildes zusammenfällt. Der als Schlitten ausgebildete Okularfuß umgibt in jeder Stellung des Okulars die dem Okular entsprechende Öffnung des Fernrohrgehäuses, so daß diese öffnung stets durch das Okular geschlossen gehalten wird.
Nach vorliegender Erfindung läßt sich die Änderung des Okularabstandes durch ein Mittel erreichen, das einfacher und dementsprechend billiger ist, vor allem aber einen Verschluß für die Okularöffnungen des Fernrohrgehäuses ergibt, der besser dicht hält, weil nie ein Teil seiner Abdichtungsflächen frei liegt. Die Erfindung beruht wesentlich auf der Überlegung, daß in optischer Hinsicht kein Grund vorliegt, bei den Verschiebungen der Okulare ihre Achsen in der Ebene der Bildachsen zu führen, daß vielmehr eine übereinstimmende Höhenverschiebung beider Okularachsen gegen die Bildachsen nicht weniger zulässig ist als Seitenverschiebungen, die bisher allein angewandt wurden, weil sie allein den Zweck der Anpassung des Okularabstandes an den Augenabstand erfüllen. Es wird nun das Ziel der Erfindung dadurch erreicht, daß'man jedes Okular mit einer Umdrehungsfläche, die es exzentrisch umschließt, in oder auf einer entsprechenden Fläche des Gehäuses lagert, die dessen Okularöffnung umgibt. Jedes Okular läßt sich dann um seine Exzenterachse drehen, wodurch sich der gegenseitige Abstand der Okularachsen ändert. Geht man bei der Änderung des Okularab-Standes von einer symmetrischen Lage der. Okulare zur senkrechten Mittelebene zwischen den Bildachsen aus, so gelangt man stets wiederum zu einer symmetrischen Lage, so.oft man die Okulare in entgegengesetzten Riehtungen um gleiche Beträge dreht. Bei jeder solchen Lage der Okulare haben selbstverständlich die Okularachsen gegen ihre Bildachsen übereinstimmende Höhenverschiebung und gleiche, aber entgegengesetzte Seitenver-Schiebung. Derartige exzentrische Bewegungen der Okulare sind bisher nur bei solchen Fernrohren bekannt geworden, bei denen außer den Okularen noch andere dioptrische Elemente des Fernrohres an der Bewegung teilnehmen.
Bei der Drehung eines jeden Okulars beschreibt die Okularachse statt der bisherigen ebenen eine Zylinderfläche, die so liegen mag, daß sie wieder die Bildachse enthält, die aber zweckmäßiger die Bildachse umgibt. Die Drehbarkeit des Okulars mag auf einen Teil einer Umdrehung beschränkt werden. Sind die Okulare zur Scharfeinstellung der Bilder
in Okularrohren beweglich, so sind es zweckmäßig diese Rohre, die exzentrisch am Fernrohrgehäuse gelagert werden. Jedes Okular kann mit einer Vorrichtung versehen sein, um es in beliebiger Stellung oder doch in jeder von mehreren Stellungen gegen zufällige Verstellung zu schützen. Es ist vorteilhaft, zwischen den Okularen eine solche Verbindung herzustellen, daß sie bei jedem Okularabstand
ίο ohne besondere Einstellung symmetrisch zur senkrechten Mittelebene zwischen den Bildachsen liegen.
In Fig. ι ist eine der Erfindung entsprechende Anordnung der Okulare schematisch dargestellt. Die Bildachsen und die konzentrisch zu ihnen angeordneten Gesichtsfeldblenden a haben den festen Abstand b. Die Achsen der Exzenter c haben einen etwas größeren festen Abstand d. Der Abstand der Okularachsen läßt sich zwischen den Werten 'e und f, deren Mittelwert gleich d angenommen ist, beliebig wählen, indem man die Okulare um die Exzenterachsen dreht, wobei die Okularachsen Zylinderflächen beschreiben, die in der Figur als Kreisbögen erscheinen. Wie ersichtlich ist, liegen bei der dargestellten Anordnung die Büdachsen etwas niedriger als die Okularachsen, wenn deren Abstand ein mittlerer ist, und etwas höher als die Okularachsen, wenn deren Abstand den größten Wert f oder den kleinsten e hat.
Die Zeichnung enthält noch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Bei dem ersten (Fig. 2 und 3) sind die Okulare g zum Zweck der Einstellung auf Bildschärfe in Okularrohren h verschieblich. Jedes Okularrohr besitzt einen Fußflansch h1 und ist mit dessen kegelförmiger Exzenterfläche h2 in einem ringförmigen Teil i1 des Fernrohrgehäuses i gelagert, der mit einer entsprechenden Kegelfläche i2 ausgestattet ist. In der Vorderwand des Gehäuses i ist, umgeben von der Lager
fläche i2, eine zur Bildachse konzentrische Öffnung i3 angeordnet, innerhalb deren das Bild entsteht und deren Rand die Gesichtsfeldblende bildet. Die Drehung des Okularrohres h ist durch einen Schlitz h3 im Flansch h1 dieses Rohres und durch einen in das Gehäuse i geschraubten Stift i4 auf etwa 120 ° beschränkt. Jedes Okularrohr h ist konzentrisch zur Exzenterachse mit einem Schneckenradsektor A4 ausgestattet. Die zugehörigen Schnecken k1 und k2 von entgegengesetzter Gewinderichtung sind auf der Treibwelle k befestigt, die in einem Vorsprung i5 des Gehäuses i gelagert ist.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 4 und 5) ist angenommen, daß zur Einstellung auf Bildschärfe andere Teile des Doppelfernrohres als die Okulare dienen. Die Okulare I sind daher unmittelbar mit einem Fußflansch I1 versehen, an dem sich die Exzenterfläche I2 befindet. Der ringförmige Teil m1 des Gehäuses m ist in derselben Weise wie beim ersten Beispiel mit den Exzenterlagerflächen m2 ausgestattet. Die Gesichtsfeldöffnungen m3 liegen wieder konzentrisch zu den Bildachsen und sind von den Lagerflächen m2 umgeben. Jedes Okular ist für sich drehbar, und wird durch die federnde Klinke mi und eine Reihe von Rasten P bei verschiedenen Okularabständen selbsttätig gegen zufällige Verstellung gesichert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Doppelfernrohr, das ohne Verstellung anderer optischer Teile als der Okularlinsen an den Augenabstand angepaßt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Okular oder Okularrohr mit einer es exzentrisch umschließenden Umdrehungsfläche in oder auf einer entsprechenden Fläche des Gehäuses, die dessen Okularöffnung umgibt, gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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