DE212962C - - Google Patents

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DE212962C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Manufacture Of Alloys Or Alloy Compounds (AREA)

Description

Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1905 ab.
In der Patentschrift 210325 wurde angegeben, daß man als Ausgangsmaterial zur Herstellung von Wolfram- oder Molybdänfäden die Trioxyde dieser Metalle benutzen könne. Diese Substanzen werden, wie angeführt, mit Ammoniakflüssigkeit verrieben und liefern dann eine plastische Masse, die sich leicht zu Fäden verarbeiten läßt.
Weitere Versuche haben ergeben, daß die Trioxyde oder Säurehydrate des Wolfram und Molybdän nicht nur mit Ammoniak, sondern mit allen Mono- und Polyaminen, die bekanntlich ähnliche Eigenschaften wie das Ammoniak besitzen, in Reaktion treten.
So könnte man alle die dabei entstandenen und isolierten Verbindungen einzeln für sich oder auch im Gemenge unter Zusatz von Oxyden, ev. anderen Verbindungen des Wolfram, zu Fäden verarbeiten.
Im allgemeinen empfiehlt sich jedoch die in der genannten Patentschrift angegebene Methode. Es werden daher die Trioxyde oder Säurehydrate des Wolfram oder Molybdän unter etwaigem Zusatz von denselben Metallen oder anderen kohlenstofffreien Verbindungen des Wolfram oder Molybdän mit Lösungen der Mono- und Polyamine, insbesondere der Stickstoffbasen der Alkoholradikale, z. B. Butylamin oder Methyläthylamin verrieben und liefern ebenfalls zähe Massen, die sich sehr leicht zu Glühfäden verarbeiten lassen.
Paten τ-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Fäden aus Wolfram oder Molybdän für elektrische Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Trioxyde oder Säurehydrate dieser Metalle mit überschüssigen Lösungen der Stickstoff basen der Alkoholradikale, z. B. Butylamin oder Methyläthylamin bis zur Bildung einer zähen Paste verreibt und diese dann in bekannter Weise zu Glühfäden verarbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangsmaterial für die Bildung der zähen Paste mit Hilfe der Stickst off basen der Alkoholradikale jene isolierten Verbindungen einzeln oder gemengt mit oder ohne Zusatz von anderen Verbindungen des Wolfram oder Molybdän verwendet werden, welche aus der Behandlung der Trioxyde oder Säurehydrate dieser Metalle mit den Lösungen der Stickstoffbasen der Alkoholradikale entstehen.
feERLTN. OEDRUCKf IN DER REiCHSDRÜdlCEREi.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    Vi 212962-KLASSE 21/. GRUPPE
    JOHANN LUX in WIEN.
DENDAT212962D Active DE212962C (de)

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