DE2129498B2 - Vorrichtung zum Züchten von Setzlingen - Google Patents

Vorrichtung zum Züchten von Setzlingen

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Züchten von Setzlingen, bestehend aus einem in einen Kasten eingesetzten Einsatz aus einem leicht verrottendem, steifen Material, wie z. B. Karton oder Wellpappe, welcher Einsatz mehrere in parallelen Reihen angeordnete Fächer bildet und aus gleichgerichteten, im wesentlichen wellenförmigen Zwischenwänden besteht, bei denen jeweils die Wellengipfel einer Zwischenwand an den Wellengipfeln der jeweils benachbarten Zwischenwände anliegen.
Das Züchten von Pflanzen, vom Samen bis zur Erhaltung von Setzlingen oder Jungpflanzen in Pflanzenschulen, Gärtnereien od. dgl. ist bisher mit Schwierigkeiten verbunden, die in der wirtschaftlichen und rationellen Handhabung vom Zeitpunkt des Samensteckens an bis zur Umpflanzung der gezogenen Jungpflanze am neuen Standort zu suchen sind. Das Samenstecken wurde bisher teils direkt im Freiland und teils auch in Kästen vorgenommen.
Beispielsweise durch die deutsche Patentschrift 659 660 ist ein Pflanzkasten mit Zwischenwänden bekanntgeworden. Die Zwischenwände, die in dem Pflanzkasten einzusetzen sind, bestehen aus Wellplatten aus einem nicht verrottendem Material und zwischen den einzelnen Wellplatten bilden sich Zellenreihen. Jeder Zelle ist eine Jungpflanze zugeordnet. Die Verwendung eines derartigen Kastens mit solchen Zwischenwänden ergibt bereits erhebliche Arbeitsersparnisse. Der bekannte Kasten hat jedoch den Nachteil, daß die Pflanzen während der Zeit ihres Heranwachsens mit den Wurzeln miteinander verwachsen können, da die Zellen einer Zellenreihe nicht vollkommen gegeneinander abgeschlossen sind. Dadurch wird es notwendig, die Jungpflanzen vor dem Umpflanzen oder Aussetzen ins Freiland voneinander zu trennen. Es besteht die Gefahr, daß bei diesem Vorgang die Wurzeln beschädigt werden.
Zur Verhinderung des Durcheinanderwachsens der Wurzeln ist es durch die U:'A.-Patentschrift 2 688 209 bekanntgeworden, für jede Jungpflanze einen Einzelbehälter aus Papier oder Pappe zu benützen, der durch eine Kunststoffschicht überzogen ist. Die Kunststoffschicht verhindert das Verwachsen der Pflanzenwurzeln während der Zeit des Heranwachsens und die Kunststoffschicht baut sich nach dem Aussetzen der Jungpflanze ins Freiland, was zusammen mit dem Behälter geschieht, allmählich ab, wonach sich das Wurzelsystem der jeweiligen Pflanze frei entwickeln kann.
Nach der Erfindung ist die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zum Züchten von Setzlingen zu schaffen, welche Vorrichtung eine Sicherheit dafür bietet, daß die Wurzeln der einzelnen Setzlinge nicht durcheinanderwachsen können und welch;.· Vorrichtung auch das Aussetzen der Jungpflanze ins Freiland rationalisiert und vereinfacht. Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art und schlägt vor, daß die Zwischenwände an beiden Seiten in an sich bekannter Weise mit einer Kunststoffschicht versehen sind und daß die Kunststoffschichten der Zwischenwände an ihren gegenseitigen Anlagestellen an den benachbarten Zwischenwänden, vorzugsweise über ihre gan^.e Höhe, untereinander verbunden sind, welche Kunststoffschichten benachbarter Wandseiten nach Verrottung des steifen Materials aneinanderhängende Setzlingsfächer bilden.
Die Kunststoffschicht wird vorzugsweise durch ein zähes Material, wie beispielsweise Polyäthylen gebildet.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung werden eine Mehrzahl von Vorteilen erhalten. Zunächst einmal ergeben sich Vorteile beim Heranwachsen der Setzlinge im Kasten. Der Einsatz, den die Erfindung vorsieht, ermöglicht eine rationelle Aussaat und auch eine maschinelle Aussonderung und Umpflanzung der heranwachsenden Jungpflanzen. Die Kunststoffschichten, die nach der Erfindung verwendet werden, verhindern wirkungsvoll das Durcheinanderwachsen der Pflanzenwurzeln. Der im Kasten zur Verfugung stehende Platz wird dabei optimal ausgenützt. Das Herrichten eines Kastens zur Bepflanzung ist mit wenigen Handgriffen möglich.
Weitere Vorteile werden nach der Erfindung beim Aussetzen der Jungpflanzen insbesondere bei der Verwendung von Pflanzmaschinen erreicht. Die erfindungsgemäße Anordnung läßt eine einfache Trennung der einzelnen Zellenreihen zu, wobei aber die einzelnen Zellen noch untereinander verbunden bleiben. Der Pflanzmaschine od. dgl. sind daher nicht einzelne Pflanzen oder einzelne Zellen zuzuführen, sondern die Pflanzmaschine kann mit ganzen Zellenreihen beschickt werden. Die Gefahr der Betriebsstörungen wird dadurch beträchtlich herabgemindert. Es ist in der Regel ausgeschlossen, daß mehrere Jungpflanzen gleichzeitig in dieselbe Pflanzstelle geraten und auch die Gefahr der Beschädigung der Pflanzen wird vermindert.
Werden die Pflanzen ohne die sie umgebenden Kunststoffwände eingepflanzt, wird nach der Erfindung weiter der Vorteil erzielt, daß auch die Beseitigung der betreffenden Kunststoffolien erleichtert wird. Der Umstand, daß immer eine größere Zahl von Zellen in einer Reihe verbunden sind ergibt die Möglichkeit, die leeren Zellen auf Spulen aufzurollen, was den Abtransport von der Pflanzstelle im Freiland erleichtert. Erfolgt das Pflanzen aus einzelnen Behältern, ergibt sich regelmäßig, daß auch bei sorgsamem Arbeiten ein Teil der Behälter zurückbleibt. Der bekannte Vorschlag, die ZeI-
lenwände mit einzupflanzen, ist zwar bei der Erfindung ebenfalls anwendbar, bringt jedoch nicht die gleichen Vorteile. Für die Jungpflanze ist es nämlich günstig, wenn sie beim Umpflanzen von ihrer Umhüllung durch die Kunststoffolie befreit wird, c':e ja dem Ausbreiten des Wurzelsystems der Jungpflanze entgegenwirkt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgrsnäßen Vorrichtung, ι ο
F i g. 2 eine teilweise Draufsicht auf die Vorrichtung nach der F i g. 1 im größeren Maßstab,
F i g. 3 eine Zusammenstellung, die die Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung beim Züchten von Forstpflanzen verdeutlicht,
F i g. 4 eint vergrößerte Schnittdarstellung eines Teiles einer anderer, erfindungsgemäßen Vorrichtung und
F i g. 5 eine perspektivische Darstenung des Gebrauches der erfindüngsgemäßen Vorrichtung.
Wie aus F i g. 1 der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung der Erfindung aus einem oben offenen Kasten 1 mit Seitenwänden 3, 4 und Boden 5 aus beispielsweise Karton oder Wellpappe od. dgl. und aus einem in diesen Kasten eingesetzten Fächereinsatz 2, der durch mehrere wellenförmig ausgeformte und mit- z$ einander parallel erstreckende aus gleichem Material gefertigte Zwischenwände i4 gebildet wird, die untereinander mehrere Reihen Pfianzzellen 15 bilden. Die Wellengipfel jeder Zwischenwand liegen an entsprechend ausgefomten Wellengipfeln der dieser benachharten Zwischenwand an, wodurch die bereits erwähnten Pfianzzellen gebildet werden. Die Zwischenwände sind an beiden Seiten auf an sich vorbekannte Weise mit einer Kunststoffschicht 12 vorzugsweise Polyäthylen überzogen. An den Berührungsstellen, d. h. an den aneinander anliegenden Wellengipfeln der benachbarten Zwischenwände und vorzugsweise an deren gesamten Anliegungsfläche entlang sind diese beiden Kunststoffschichten miteinander verbunden.
Mit Hinweis auf F i g. 3 wird im Folgenden an Hand eines Beispieles die Anwendung des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung beim Züchten von Forstpflanzen näher erläutert.
Der beispielsweise als Keimbehälter dienende Kasten 1 wird mit einem Fächereinsatz 2 ausgerüstet, dessen Zellen 15 ein maximales Querschnittsmaß von etwa 2 cm und eine solche Höhe aufweisen, die die Höhe des Kastens 1 mit etwa 0,4 cm untersteigt. Der Kasten 1 wird auf ein Förderband 16 abgesetzt, unter einen Fülltrichter 17 geFahren, wo die Zellen 15 des Kastens 1 mit spezialpräpariertem Torfmull 18 gefüllt werden und danach von hier aus zu einer Bewässerungsvorrichtung 19 versetzt, durch die der Torfmull von oben aus mit Wasser getränkt wird. Anschließend wird der Kasten 1 unter eine Saatmaschine 20 gefahren, die sogenannte pellettierte Samen enthält, wobei mit großer Genauigkeit in jeder Zelle 15 nur ein Same gesteckt wird. Nach dem Stecken werden die Samen durch von einem Behälter 21 erteilte weiße Zellkunststoffkugeln aus Polystyrol in einer beispielsweise 0,4 cm dicken bis an die Oberkante des Kastens ragende Schicht abgedeckt. Diese Zellkunststoffkugeln tragen dazu bei, daß der Torfmull während des gesamten Keimungsprozesses seine Feuchtigkeit behält, da sie ein Abdunsten derselben verhindern.
Die somit fertiggestellten Kästen 1 werden daraufhin in eine Keimanlage 22 mit konstanter Temperatur von etwa 25° C und verhältnismäßig hoher Luftfeuchtigkeit befördert, in der sie samt ihrem Inhalt so lange verwahrt werden, bis die Saat gekeimt hat und aufgelaufen ist, was etwa 4 bis 10 Tage dauern kann. Zur Keimung wird kein Licht benötigt Zwecks Erleichterung dieses Vorganges sollte die Keimanlage 22 in unmittelbarer Nähe der Füllanlage und des Treibhauses 23 gelegen sein, in welchem die Kästen 1 nach vollendeter Keimung untergebracht werden. Auf Grund der lichtbrechenden Wirkung der Zellkunststoffkugeln wird ein sehr starker Lichtfluß erhalten, der eine sehr schnelle Entwicklung der Setzlinge bewirkt
Während des Wachstums in dem Treibhaus 23, welche Zeit in erster Linie durch die Pflanzendichte und die Geschwindigkeit des Heranwachsens der Pflanze bestimmt wird, zerfällt und verrottet der aus Karton oder Wellpappe bestehende Träger des Fächereinsatzes, wobei die Kunststoffschichten 12 als eine Art Barriere zurückbleiben und verhindern, daß die noch immer mehr heranwachsenden Wurzeln der Pflanzen gegenseitig durcheinanderwachsen. Das Material des Kastens 1 ist jedoch ein solches, daß er einer weiteren Handhabung standhalten wird.
Anschließend werden die Kästen 1 mit den Setzlingen von dem Treibhaus 23 aus nach vollendeter Wurzelentwicklunp auf einem Förderband 24 od. dgl. zur Einschüttöffnung, 2j ei.ier Sortiermaschine 26 befördert, in der pflanzenlose Torfmullklumpen und fehlerhafte Setzlinge 27 ausgesondert werden. Von hier aus werden nur völlig einwandfreie Setzlinge weiterbefördert, die von dem Fächereinsatz 2 durch die Kunststoffschicht 12 freigelegt worden sind.
Bei einer kombinierten Torfmullpreß- und Torfmullfüllvorrichtung 29 werden als Umpflanzbehälter dienende Kästen 1 mit Fächereinsätzen 2 versehen und bereitgestellt, deren Zellen 6 einen bedeutend größeren Rauminhalt aufweisen als die Zellen 15 der Keimbehälter. Die Kästen 1 mit den Fächereinsätzen 2 werden in diese Maschine eingefahren und mit sehr reichlich bewässertem, losem Torfmull angefüllt, der mittels eines Preßwerkzeuges 30 zusammengepreßt wird, welches auch gleichzeitig in jeder Zelle des Fächereinsatzes 2 ein der Größe der Zelle 15 im Fächereinsatz des Keimbehälters entsprechendes Loch 31 in den Torfmull preßt Von dieser Maschine 29 aus werden nun die Umpflanzbehälter einer Umpflanzmaschine 32 zugeleitet in der die ebenfalls dieser zugeführten völlig einwandfreien Setzlinge 28 in die Zellen 6 angebracht werden wobei in jedes Loch 31 jeweils ein Setzling gesteck! wird.
Die nun mit den Setzlingen 28 bepflanzten Umpflanzbehälter 1 werden schließlich auf einem Förderband 33 von der Pflanzmaschine 32 zu einem Gewächshaus 34 befördert, in dem die Setzlinge bis auf erwünschte Größe heranwachsen können. Als Kartonoder Wellpappematerial für sowohl den Kasten 1 als auch den Fächereinsatz 2 wird dabei ein solches gewählt, welches während der Zeit des Heranwachsens der Setzlinge zu Pflanzen in dem Gewächshaus 34 verrottet, welche Zeit aber sehr unterschiedlich sein kann was auf die Art der Pflanze und deren Größe zurückzuführen ist. Am Ende dieser Zeit ist somit nur ein hauchdünner Kunststoffschichtkasten mit einem ebenfalls nut hauchdünnen, aus Kunststoff bestehenden Fächereinsatz 2 vorhanden, welcher zuletzt erwähnte ein gegenseitiges Durcheinanderwachsen der Wurzelsysteme dei Pflanzen 28 verhindert. Durch das Züchten der Pflanzen 28 in sehr gut voneinander abgegrenzten Zeller werden sehr gut sich zusammenhaltende Substratklum-
pen erhalten, die ein weiteres Handhaben der Pflanzen 28 beim Transport vom Gewächshaus 34 ins Freiland, d. h. zu dem endgültigen Standort der Pflanzen, erleichtern.
Die Fig.4 macht deutlich, wie die Zwischenwände, die die Erfindung verwendet, im einzelnen aufgebaut sind.
Die gewellten Zwischenwände bestehen je aus zwei Schichten. Die miniere Schicht besteht aus steifem, verrottbarem Material 11 und diese mittlere Schicht trägt auf beiden Seiten Kunststoffbeschichtungen, die in der Darstellung der Fig.4 mit 12/4, 120bzw. 12Cbezeichnet sind. Die Kunststoffschichten 12Cund 124 sind an der gegenseitigen Anlagestelle miteinander verbunden. Während der Wachstumszeit der Setzlinge in den Fächern verrottet das Material 11. Die einzelnen Fachreihen können daher leicht voneinander getrennt werden, wie dies aus der Darstellung der F i g. 5 hervorgeht.
Die Pflanz-Zellenstreifen od. dgl., nach der Erfindung ergeben auch bei manueller Pflanzung gegenüber den einzelnen Pflanzbehältern Vorteile. Im allgemeinen ist es gebräuchlich, daß die die Pflanzen aussetzende Person den Korb oder Kasten mit den Pflanzbehältern auf dem Rücken trägt. Demgemäß muß der Korb abgesetzt werden, um das Einpflanzen vornehmen zu kör nen. Das Pflanzenband, das die Erfindung ermöglich kann dieser Arbeitsweise gegenüber direkt aus dem au dem Rücken befindlichen Korb entnommen werdei und vor dem Einpflanzen werden die Pflanzen nachein ander aus dem Band herausgenommen.
Das gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispie der Erfindung ist nur als Beispiel zu verstehen und kanr baulich auf verschiedene Art den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden. Die Vorrichtung ist selbstver ständlich auch zur Züchtung von Pflanzen nach anderen als dem in F i g. 3 gezeigten Verfahren verwendbar Die Aussaat kann beispielsweise auch direkt in Pflanzbehältern erfolgen. Weiter kann der Fächereinsatz 2 verschiedenartig ausgeformt sein und beispielsweise wabenförmige Zellen besitzen. Die Kunststoffschicht 12 kann auch aus anderen Kunststoffen als dem oben angegebenen Material bestehen.
Sowohl der Kasten 1 als auch der Fächereinsatz 2 können aus anderen Materialien hergestellt werden, als nur aus Karton oder Wellpappe. Das betreffende Material kann beispielsweise ein solches sein, das auch ohne mi! der Erde in Berührung zu kommen, leicht verrottet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
t Λ A

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Züchten von Setzlingen, bestehend aus einem in einem Kasten eingesetzten Einsatz aus einem leicht verrottenden, steifen Materifil, wie ζ. B. Karton oder Wellpappe, welcher Einsatz mehrere in parallelen Reihen angeordnete Fächer bildet und aus gleichgerichteten, im wesentlichen wellenförmigen Zwischenwänden besteht, bei ig denen jeweils die Wellengipfel einer Zwischenwand an den Wellengipfeln der jeweils benachbarten Zwischenwände anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände (14) an beiden Seiten in an sich bekannter Weise mit einer Kunst-Stoffschicht versehen sind und daß die Kunststoffschichten (12/4, 12Q der Zwischenwände an ihren gegenseitigen Anlagestellen an den benachbarten Zwischenwänden, vorzugsweise über ihre ganze Höhe, untereinander verbunden sind, welche Kunststoffschichten (12A 12C) benachbarter Wandseiten nach Verrottung des steifen Materials (11) aneinanderhängende Setzlingsfächer (15) bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht aus einem zähen Material, wie beispielsweise Polyäthylen besteht.
DE2129498A 1970-06-26 1971-06-15 Vorrichtung zum Züchten von Setzlingen Expired DE2129498C3 (de)

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