DE2128481B2 - Bildzaehlwerk - Google Patents

Bildzaehlwerk

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DE2128481B2 DE19712128481 DE2128481A DE2128481B2 DE 2128481 B2 DE2128481 B2 DE 2128481B2 DE 19712128481 DE19712128481 DE 19712128481 DE 2128481 A DE2128481 A DE 2128481A DE 2128481 B2 DE2128481 B2 DE 2128481B2
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Kochi Tokio Furuta
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Nippon Kogaku KJC., Tokio
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/60Measuring or indicating length of the used or unused film; Counting number of exposures
    • G03B1/66Counting number of exposures

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

verbundenen Gesperre in und außer Eingriff gebracht werden kann, so daß die Bildzählerscheibe nicht bei jedem Filmbildwechsel weitergeschaltei wird, und daß mit der außerhalb der Kamera vorgesehenen und von Hand betätigbaren Umschaltvorrichtung der Steuerhebei bei Verwendung eines Films herkömmlicher Länge jnd Dicke gegen eine Federkraft von der Nocke und von dem Bildzähler-Vorschubstößel fortbewegbar ist. so daß dann die Filmzählerscheibj bei jedem Filmbildwechsel weitergeschaltet wird. IQ
Bei dem erfindungsgemäßen Bildzählwerk ist also je nach dem gerade in der Kamera benutzten Filrmyp die Bildzählscheibe vom Filmtransport her mit unterschiedlichen Untersetzungsverhältnissen antreibbar, so daß die Bildzählscheibe bei einem bei beiden Filmtypen jeweils gleichen Vorschubweg des Films um einen unterschiedlichen Drehwinkel weitergedreht wird. Durch diese unterschiedliche Untersetzung des Getriebes zw ischen Bildzählscheibe und Filmtransport ist es möglich, die /weite Bildzählskala entsprechend feiner zu unterieilen. d. h. einen entsprechend kleineren Drehwinkel zwischen den einzelnen zu unterscheiJenden Aufnahmezahfen vorzusehen. Die erfindungsgemäße Getriebeübertragung zwischen der Filmtransporiwalze und der Bildzählscheibe ermöglicht dabei eine sehr einfache Umschaltung zwischen den beiden unterschiedlichen Übersetzungsverhältnissen, wodurch nicht nur der erforderliche Fertigungsaufwand minimal, sondern gleichzeitig auch die Störanfälligkeit dieser Anordnung äußerst gering wird.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Bildzählscheibe für Filmsorten mit einer Dicke bzw. Stärke von 0.14 bzw. von etwa 0,07 mm vorgesehen b.iw. geteilt.
Die Erfindung wird an Hand in der Zeichnung dargcstellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht in senkrechter Ebene eines Ajsführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Bildzählwerkes,
F i g. 2 eine Schnittansicht eines hinter einem Kamerarahmen liegenden Teils der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung.
F i g. 3 eine Rückansicht des in F i g. 2 dargestellten Teils der Vorrichtung,
Fig.4 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß Fig. I.
F i g. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig. 1.
F i g. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie Vl-Vl in Fig. 1,
Fig.7 eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII in Fi g. 1,
Fig.8 eine Vorderansicht einer Schiebeplatte bzw. eines Umschaltschiebers,
Fig.9 eine Darstellung der Eingriffsverhällnisse zwischen einem Umschaltsehieberstift und einer Umschalthebelwelle,
Fig. 10 eine Schnittansicht ähnlich F i g. 7, jedoch für Verwendung eines Dünn-Films,
Fig. 11 eine Schnittansicht ähnlich F i g. 5 und 6, jedoch für Verwendung eines Dünn-Films, und
Fig. 12 eine Darstellung der Eingriffsverhältnisse zwischen einem Steuerhebel und einer drehbaren Nokke.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung besitzt gemäß den F i g. 1 bis 7 einen Schalthebel 1. einen Schalthebelstift 2, eine Schaltsperrwelle 3, eine Schaltsperrplatte 4, einen Schaltklinken-Befestigungsstift 5, einen Schaltklinkenträger 6, eine Schaltklinkenwelle 7. eine Schaltklinke 8, eine Dreifach-Nockenscheibe 9, ein Schaltrad 10. Z\vischenräder Il und 12, ein Ritzel 13, einen Ritzelstift 14. eine Ritzelwelle 15, ein Spulenritzel 16, einen Bildzäh ler-Sperrstift 17, einen Bildzähler-Sperrzylinder 18. ein Steuerrad 19. eine obere Trägerplatte 20, eine Exzenterscheibe 21. einen Bildzähler-Vorschubstößel 22. ein Gesperre 23. eine Biidzähler-Sperrklinke 24, eine Sperrklinkenfeder 25, eine Sperrklinkenschraube 26. eine Vorschubstößelfeder 27, eine Befestigungsschraube 28 zur Vorschubstößelfeder, einen ringförmigen Bildzählerträger 29. einen Bildzähler-Entsperrungshe bei 56 und einen Entsperrungshebelstift 57. Die angeführten Bauteile 1 bis 29 sowie 56 und 57 sind dabei in der gleichen Weise angeordnet wie in herkömmlichen Ausbildungen der Vorrichtungen, auf weiche die Erfindung Bezug nimmt.
Im einzelnen funktioniert die Vorrichtung so, daß während eines Filmtransport-Schaltschrittes bzw. Schaltschrittes die Schwenkung des Schalthebels 1 über den Schalthebelstift 2. die Schaltsperrwalze 3. die Schallsperrplatte 4 und den Schahklinken-Befestigungsstift 5 auf den Schaltklinkcnträger 6 übertragen wird, auf dem mittels der Schallklinkenwelle 7 die Schaltklinke 8 angeordnet ist und somit über die Schaltklinke 8 die Dreifach-Nockenscheibe 9 in Drehung versetzt wird. Das Schaltrad 10 ist fest auf der Dreifach-Nockenscheibe 9 befestigt und wird daher mit dieser in eine Drehbewegung versetzt, die über die Zwischenräder 11 und 12 auf das Ritzel 13 und somii auf die Ritzelwelle 15 und den Ritzelstift 14 übertragen wird, wodurch schließlich ein (nicht gezeichnetes) FiImiranspoririizel in Drehung versetzt wird. Außerdem wird die Drehbewegung des Zwischenrades 12 ebenfalls auf das Spulenritzel 16 übertragen, das einerseits eine (nicht gezeichnete) Filmspule dreht und somit einen Film um einen einer Bildlänge entsprechenden Betrag weiterschaltet. Das Zähnezahlverhältnis kann beispielsweise so gewählt werden, daß einer Umdrehung des Ritzels 13 eine Filmversetzung um eine Bildlänge entspricht. Der Bildzähler-Sperrstift 17 ist einerseits auf dem Ritzel 13 befestigt und greift andererseits in eine Nut des Filmzähler-Sperrzylinders 18 so ein. daß er diesen bei der Drehung der Ritzelwelle 15 ebenfalls in Drehung versetzt. Der Bildzähler-Sperrzylinder 18 ist auf der oberen Trägerplatte 20 drehbar angeordnet und andererseits fest mit dem Steuerrad 19 verbunden. Am Bildzähler-Sperrzylinder 18 ist weiterhin ein Gewindeteil 18a vorgesehen, mittels dessen die Exzenterscheibe 21 fest mit dem Zylinder 18 verbunden ist. Die Exzenterscheibe 21 wirkt mit dem Vorschubstößel 22 zusammen; durch ihre Drehung in Abhängigkeit von der Drehung der Ritzelwelle 15 ist die Exzenterscheibe 21 durch ihre Exzenterfläche 21 in eine Stellung hinein- und aus dieser herausbewegbar, in der sie die Klinke betätigen kann. Die Klinke 22 ihrerseits wird einseitig durch die Vorschubstößelfeder 27 beaufschlagt (vgl. F i g. 5 und 6;. die mit einem in den Stößel 22 eingesetzten Federanschlagstift 55 zusammenwirkt. Auf diese Weise ist das Gesperre 23 um einen durch die Länge eines Zahnes bestimmten Kreisbogen drehbar. Hierbei kann die Betätigung des Vorschubstößels statt durch die Drehung der Ritzelwelle auch durch beliebige andere herkömmliche Anordnungen bewirkt werden. Das Gesperre 23 ist auf dem ringförmigen Bildzählerträger 29 (vgl. F i g. 1 und 2) so angeordnet, daß
es mit der auf der oberen Seite des ringförmigen Bildzählerträgers 29 befestigten Zählscheibe 30 zusammen drehbar ist.
Das Gesperre 23, der ringförmige Bildzählerträgcr 29 und die Zählscheibe 30 bilden zusammen ein klassisches Bildzählwerk mit automatischer Rückstellung. Sobald der Kamerarückdeckel 58 (vgl. F i g. 3) geöffnet wird, bewirken die mit dem Kamerarückdeclel 58 verriegelten Bildzähler-Entsperrungshebel 56 und Emsperrungshebelstift 57 das Lösen des Eingriffs zwischen dem Vorschubstößel 22 und der Sperrklinke 24 einerseits und dem Gesperre 23 andererseits, worauf durch die Kraft der um die Welle 3 spiralig umwickelten Bildzählerfeder 53 Vorschubstößel und Sperrklinke automatisch wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt werden. Wie in den F i g. 5,6 und 11 gezeigt, weist die Zählscheibe 30 je eine Zählskala 30a und 306 für einen normalen Film von 0,14 mm Stärke b/w. für einen dünnen Film von 0,07 mm Stärke auf. Die Teilungen dieser beiden Skalen 30a und 306 sind so gewählt, daß sie gleichen Drehungswinkeln der Zählscheibe 30 entsprechen. Weiterhin entspricht jeweils eine Teilung der Skala 30a für Normalfilm einer Bildlänge auf dem normalen Film, jeweils eine Teilung auf der Skala 306 für dünnen Film zwei Bildlängen auf dem dünnen Film. Die Indexscheiben 31 und 32 und die Bildzählerfenster 33 und 34 sind für den normalen bzw. den dünnen Film vorgesehen.
Wie in den Fig.] und 2 dargestellt, ist auf einem ringförmigen Abdeckplattenträger 36 eine Bildzählerfenster-Abdeckplatte bzw. Abdeckplatte 35 drehbar angeordnet. Die Abdeckplatte 35 ist mit einem Abdeckplatten-Führungsstift bzw. Führungsstift 37 (s. F i g. 5) versehen, der in die Gabel 386 eines Umschaltschiebers 38 so eingreift, daß er beim Verschieben des Umschaltschiebers 38 seinerseits die Abdeckplatte 35 bewegt. Aus den F i g. 7 und 8 ist ersichtlich, daß der Umschaltschieber 38 mittels einer Umschaltschieberschraube 45 am Kameragestell versehieblich befestigt ist, und daß seine Nase 38a mit dem Knie 46a des Steuerhebels 46 zusammenwirkt.
Der Umschaltschieber 38 weist weiterhin eine Verbindungsnase 38c auf, mittels deren durch Verschieben einer (nicht gezeichneten) Filmandrückplatle der Zwischenraum zwischen der Filmandrückplatte und einer (ebenfalls nicht gezeichneten) Filmführungsleiste entsprechend der Stärke des verwendeten Films eingestellt werden kann. Ein Umschalthebel 39 (vgl. F i g. 2. 3, 4 und 7) ist mittels einer Schraube 41 an einer mit dem Kameragestell 43 drehbar verbundenen Umschalthebelwelle 42 befestigt. Somit ist der Umschalthebel 39 zwischen einer Indexmarke 40a für normalen Film und einer Indexmarke 406 für dünnen Film, die beide, wie in F i g. 3 gezeigt, an einem oberen Gehäuseteil vorgesehen sind, verstellbar. Die Umschalthebelwelle 42 ist an ihrem einen Ende mit einem Einschnitt 42a (vgl. F i g. 2 und 9) versehen, in den ein am Umschaltschieber 38 befestigter Führungsstift 44 eingreift, so daß die Bewegung des Umschalthebels 39 auf den Umschaltschieber 38 übertragen wird. Somit bilden der Umschaltschieber 38, der Umschalthebel 39, die Schraube 41 die Umschalthebelwelle 42, der Führungsstift 44 und die Schraube 45 des Umschaltschiebers eine Funktionseinheit.
Der Steuerhebe! 46 (vgl. F i g. 1, 5.7,10,11 und 12) ist mittels einer Schraube 48 auf einer unteren Trägerplatte 49 drehbar angeordnet und wird von einer Steucrhebclfcdcr 47 einseitig so beaufschlagt, daß das Knie 46a des Steuerhebels 46 mit der Nase 38a die Endstellung durch Verschieben des Umschaltschiebers 38 verlagert werden. Der an einem Ende des Steuerhebels 46 befestigte Steuerhebelstift 50 dient zum Herstellen und Aufheben des Eingriffs zwischen Vorschubstößel 22 und Gesperre 23 in Abhängigkeit von der Bewegung des Steuerhebels 46. Ein Nockenrad 51 ist mittels einer Nockenradwelle 52 auf der oberen Trägerplatte 20 drehbar angeordnet und dreht sich unter Zahneingriff mit dem Steuerrad 19 in einem Drehzahlverhältnis von 1 :2. Das Nockenrad 51 hat eine drehbare Nockc 51a. die jeweils einen Zentriwinkel von 180° bildenden, hohl bzw. erhaben gewölbte Hälften aufweist. Auf diese Weise kann der Steuerhebel 46. dessen anderes Ende mit der drehbaren Nocke 51a zusammenwirkt, einen eigenen vollen Arbeitszyklus auf zwei volle Umdrehungen der Ritzelwelle 15 ausführen. Außerdem ist eine mit 54 bezeichnete Filmtransportwalze vorgesehen.
Bei einer mit der oben beschriebenen Vorrichtung ausgerüsteten Kamera wird bei Verwendung eines normalen Films zuerst der Umschalthebel 39 auf die Indexmarke 40a für normalen Film eingestellt (entspricht der in F i g. 3 gezeichneten Stellung). Der Umschaltschieber 38 befindet sich damit in der in F i g. 7 gezeichneten Lage, in welcher die Nase 38a des Umschaltschiebcrs gegen das durch die Feder 47 belastete Ende 46a des Steuerhebels 46 drückt, so daß der Steuerhebelstifl 50 in die in den F i g. 5 und 6 gezeichnete Lage bewegt wird. In dieser ist dann der Vorschubstößel 22 frei beweglich und kann das Gesperre 23 weiterdrehen. Außerdem wirkt, wie oben bereits beschrieben, die Gabel 386 des Umschaltschiebers 38 mit dem Abdeckplatten-Führungsstift 37 so zusammen, daß die Bildzählerfenster-AbdeckpIatte 35 in die in F 1 g. 5 gezeichnete Stellung geschwenkt wird, in der das Bildzählerfenster 34 für dünne Filme abgedeckt, das Bildzählerfenster 33 für normale Filme jedoch geöffnet und die Zählskala 30a für normale Filme freigelegt ist (vgl. auch F i g. 4).
Demgegenüber wird das andere Ende 466 des Steuerhebels 46 aus dem Umlaufweg der drehbaren Nocke 51a des Nockenrades 51 herausgeschwenkt (vgl. F i g. 7), so daß keine Drehbewegung der Ritzelwelle 15 auf den Steuerhebel 46 übertragen wird und somit der Vorschubstößel 22 unbetäligt bleibt. In der vorbeschriebenen Stellung dreht also die Zählskala jeweils um eine Teilung je Filmtransport-Schaltschritt weiter.
Bei Verwendung eines dünnen Films wird der Umschalthebel 39 in Richtung des in F i g. 3 gezeichneten Pfeiles so weit gedreht, bis er auf die Indexmarke 406 für dünnen Film zeigt. Dadurch wird der Umschaltschieber 38 in die in F i g. 10 gezeichnete Stellung bewegt und hebt dabei den Eingriff zwischen der Nase 38a des Umschaltschiebers 38 und dem Knie 46a des Steuerhebels 46 auf. Wie in den F i g. 5, 6 und 7 ge-
zeichnet, wird dabei der Steuerhebel 46 von der Steuerhebelfeder 47 im Uhrzeigersinne beaufschlagt, so daß der Steuerhebelstift 50 den Vorschubstößel 22 außer Eingriff mit dem Gesperre 23 bringen kann (vgl. Fi g. 11). Daher kann in dieser Stellung das Gesperre 23 nicht gedreht werden, selbst wenn man unter Kraftaufwand den Filmtransport weiterschalten wollte. Außerdem wird die Bildzählerfenster-Abdeckplatte 35 durch die Gabel des Umschaltschiebers 38 gegen den Uhrzeigersinn in die in F i g. 11 gezeichnete Stellung gedreht, wodurch das Bildzählerfenster 34 für normale Filme abgedeckt, das Bildzählerfenster 33 für dünne Filme jedoch geöffnet und die Zählskala 306 für dünne Filme freigelegt wird.
2
Demgegenüber wird das andere Ende 46£> des Steuerhebels 46 von der Steuerhebelfeder 47 einseitig io beaufschlagt, daß es mit der drehbaren Nocke 51,; des Nockenrades 51 zusammenwirken kann (vgl. F i g. 10). Sobald daher das Nockenrad 51 in Abhängigkeit von der Drehung der Ritzelwelle 15 eine Drehbewegung ausführt, bewirki. die Nockenbewegung des Nockenrades 51, daß der Steuerhebel 46 über den Steuerhebelstift 50 den Vorschubstößel 22 intermittierend außer Eingriff mit dem Gesperre 23 bringt. Mit ]0 anderen Worten ausgedrückt, wird der Film bei Eingriffsstellung zwischen dem Ende 466 des Steuerhebels 46 und der hohl gewölbten Hälfte der drehbaren Nocke 51.1 transportiert, befindet sich der Vorschubstößel 22 nicht im Eingriff mit dem Gesperre 23, so daß dieses nicht betätigt wird, und der Film wird bei stillstehender Zählscheibe 30 um eine Bildlänge weitergeschaltet. Wird dagegen der Film bei Eintriffsstellung zwischen dem Ende 46£> des Steuerhebels 46 und der erhaben gewölbten Hälfte der drehbaren Nocke 51a iransportiert. befindet sich der Vorschubstößel 22 im Eingriff nut dem Gesperre 23; das Gesperre wird um eine der Länge eines Zahnes entsprechende Strecke gedreht, so daß die Zählscheibe 30 entsprechend um eine Teilung der Zählskala 30/) für dünnen Film weitergeschaltct wird. Dies bedeutet, daß die Zählscheibe 30 bei dünnem Film um jeweils eine Teilung nur bei jedem zweiten Filmtransport-Schaltschritt weitergedreht wird.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Bewegung des Steuerhebels 46 über den Steuerhebelstift 50 mit dem Vorschubstößel 22 so verbunden, daß das intermittierende Weiterschallen des Gesperres 23 bewirkt wird.
Entsprechend kann, wie oben beschrieben, die Anzeige der Anzahl belichteter Bildlängen bei wahlweiscr Verwendung von normalem Film von 0.14 mm Stärke und von dünnem Film mit einer Stärke von ciwa 0.07 mm durch ein einfaches Umschalten erreicht werden. Außerdem kann ungeachtet der erhöhten Bildanzahl der Bildlängenvorschub mit demselben Drehungswinkcl wie in herkömmlichen Bildzählwerken ausgeführt werden, so daß weder für die Zählskalcn gegenüber dem Stand der Technik feinere Teilungen noch irgendwelche Hochgenauigkeitsvorrichtungen erforderlich werden. In der Praxis ergibt sich somit der Vorteil, daß das erfindungsgemäße Bildzählwerk in dct gleichen Weise hergestellt, zusammengebaut und einjustiert werden kann wie herkömmliche Ausbildungen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen «09 5ΙΠ11
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Claims (2)

Patentansprüche:
1. Bildzählwerk mit automatischer Rückstellung, dessen Bilidzählerscheibe von einem nockengein·.--benen Bildzähier-VorschubstöSel bei jedem Filmbildwechsel bewegt wird, insbesondere Tür Kameras, wobei die Bildzählscheibe mehrere konzentrische Bildzählskalen trägt, deren Teilungen gleichen Drehwinkeln der Bildzählscheibe entsprechen, und einer Umschaltvorrichtung zum Sichtbarmachen nur einer der Bildzählskalen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke einer Untersetzung der Bildzählscheibenbewegung bei Verwendung eines Films geringerer Dicke und größerer Länge eine auf einer Trägerplatte (20) der Kamera drehbar angeordnete Nocke (51. 51a) mit einer Fümtransportwalze (54) in einem vorbestimmten Drehzahlverhältnis aninel/sverbunden ',%[, und daß ein zwischen der Nocke (51, 51a) und dem ßildzähler-Vorschubstößel (22) angeordneter Steuerhebel (46) mit einem Ende (46b) unier Federkraft un der Nocke (51, 51a) anliegt und mit seinem anderen Ende (46a) auf dem Bildzähler-Vorschubstößel (22) einwirkt, wobei in Abhängigkeit von der Nocken- *5 drehung der Bildzähler-Vorschubstößel (22) mit einem mit der Bildzählerscheibe (30) verbundenen Gesperre (23) in und außer Eingriff gebracht werden kann, so daß die Bildzählerscheibe (30) rieht bei jedem Filmbildwechse! weitergeschaltet wird, und daß mit der außerhalb der Kamera vorgesehenen und von Hand betätigbaren Umschaltvorrichtung (38) der Steuerhebel (46) bei Verwendung eines Films herkömmlicher Länge und Dicke gegen eine Federkraft von der Nocke (51, 51a) und \on dem Bildzähler-Vorschubstößel (22) fortbewegbar ist. so daß dann die Filmzählerscheibe (30) bei jedem FiImbildwechseil weitergeschaltet wird.
2. Bildzählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildzählscheibe für Filmsorten mit einer Dicke bzw. Stärke von 0,14 bzw. von etwa 0,07 mm vorgesehen bzw. geteilt ist.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Bildzählwerk mit automatischer Rückstellung, dessen Bildzählscheibe von einem nockengetriebenen Bildzähler-Vorschubstößel bei jedem Filmbildwechsel bewegt wird, insbesondere für Kameras, wobei die Bildzählscheibe mehrere konzentrische Bildzählskalen trägt, deren Teilungen gleichen Drehwinkeln der Bildzählscheibe entsprechen, und einer Umschaltvorrichtung zum Sichtbarmachen nur einer der Bildzählskalen.
Ein solches Bildzählwerk ist aus der DL-PS 71 690 bekannt. Diese«; bekannte Bildzählwerk wird in Verbindung mit einer Kamera benutzt, in die wahlweise Kleinbildfilmpatronen mit 20 oder 36 Aufnahmen einsetzbar sind. Die Filmpatronen weisen dabei eine bestimmte Markierung auf, die beim Einsetzen der Patrone in die Kamera durch eine geeignete Hebelmechanik der Kamera abgetastet wird. Das Bildzählwerk der bekannten Kamera weist eine Bildzählscheibe mit zwei unterschiedlichen Bildzählskalen auf, wobei eine der Bildzählskalen eine Teilung von 20 Aufnahmen und die andere der Bildzählskalen eine Teilung von 36 Aufnahmen zeigt. Die Bildzählskalen sind konzentrisch zueinander um den Mittelpunkt der Bildzählscheibe angeordnet, wobei für beide Skalen ein bestimmier Drehwinkel der Bildzählscheibe jeweils einer Aufnahme der in unterschiedliche Anzahlen von Aufnahmen unterteilten Bildskalen entspricht. Die bekannten Bildzählskalen unterscheiden sich voneinander also lediglich dadurch, daß die zweite Bildzählskala um 16 Aufnahmen gegenüber der ersten Bildzählskala verlängert ist. Unabhängig von der Art der jeweils in die Kamera eingelegicn FHmpairone wird die Bildzählscheibe mit immer dein gleichen Untersetzungsverhältnis von der Filmtransporteinrichtung angetrieben. Die die Markierung der jeweils eingelegten Filmpatrone abtastende Hebelmechanik der Kamera verstellt lediglich die Öffnung eines die Beobachtung der Bildzählscheibe freigebenden Fensters, so daß bei Einlegen einer nur 20 Aufnahmen enthaltenden Filmpatrone lediglich die Bildzählskala mit nur 20 Aufnahmen sichtbar ist, während beim Einlegen einer Filmpairone mit 36 Aufnahmen die Abdekkung des Beobachtungsfensters so verschoben wird, daß jetzt nur noch die 36 Aufnahmen anzeigende BiId-/ähJskala zu sehen ist. Dieses bekannte Bildzählwerk bzw. die mit diesem Bildzählwerk ausgestattete Kamera kann daher nur mit Normalfilmen arbeiten, die eine Dicke von etwa 0.14 mm haben.
Durch Verbesserung des Filmträgers oder anderer Filmbestandteile kann jedoch die Dicke moderner Filme auf etwa 0.07 mm verringert werden. Tatsächlich werden für besondere Zwecke derartige Dünn-Filme bereits verwendet. Anstatt 35 bis 40 Aufnahmen eines normalen 0,14 mm dicken Kleinbildfilmes passen in eine handelsübliche Filmpatrone daher etwa 70 bis 80 Aufnahmen eines nur 0.07 mm starken Dünn-Films. Eine mit einem derartigen Dünn-Film versehene herkömmliche Filmpatrone ermöglicht daher etwa doppelt soviele Aufnahmen wie die bisher maximal 36 Aufnahmen ermöglichende Filmpatrone. Ohne Veränderung der Filmpatrene und damit ohne Änderung vorhandener Kameras könnten daher die Anzahl der möglichen Aufnahmen und somit auch die Zeitabstände bis zum jeweils erforderlichen Filmwechsel entsprechend vergrößert werden. Die Vorteile dieser Dünn-Filme können jedoch mit herkömmlichen Kameras der vorstehend erläuterten Art bisher nicht ausgenutzt werden, da deren Bildzählwerke ausschließlich auf die Verwendung des normalen 20 oder aber 36 Aufnahmen zulassenden Films von 0,14 mm Stärke abgestimmt sind.
Aufgabe der Erfidung ist es, ein neues Bildzählwerk der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem sowohl herkömmliche und maximal etwa 36 Aufnahmen aufweisende Filme als auch die vorstehend genannten modernen Dünn-Filme mit bis zu 80 Aufnahmen hinsichtlich ihrer bereits belichteten Aufnahmen überwacht werden können.
Bei einem Bildzählwerk der genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zum Zwecke einer Untersetzung der Bildzählscheibenbewegung bei Verwendung eines Films geringerer Dicke und größerer Länge eine auf einer Trägerplatte der Kamera drehbar angeordnete Nocke mit einer Fümtransportwalze in einem vorbestimmten Drehzahlverhältnis antriebsverbunden ist, und daß ein zwischen der Nocke und dem Bildzähler-Vorschubstößel angeordneter Steuerhebel mit einem Ende unter Federkraft an der Nocke anliegt und mit seinem anderen Ende auf dem Bildzähler-Vorschubstößel einwirkt, wobei in Abhängigkeit von der Nockendrehung der Bildzähler-Vorschubstößel mit e'nem mit der Bildzählerscheihp
DE19712128481 1970-06-09 1971-06-08 Bildzählwerk Expired DE2128481C3 (de)

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JP45049139A JPS4828683B1 (de) 1970-06-09 1970-06-09

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DE2128481A1 DE2128481A1 (de) 1972-01-13
DE2128481B2 true DE2128481B2 (de) 1976-05-20
DE2128481C3 DE2128481C3 (de) 1977-01-20

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DE2128481A1 (de) 1972-01-13
JPS4828683B1 (de) 1973-09-04
US3722386A (en) 1973-03-27
GB1354898A (en) 1974-06-05

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