DE2128481B2 - Bildzaehlwerk - Google Patents
BildzaehlwerkInfo
- Publication number
- DE2128481B2 DE2128481B2 DE19712128481 DE2128481A DE2128481B2 DE 2128481 B2 DE2128481 B2 DE 2128481B2 DE 19712128481 DE19712128481 DE 19712128481 DE 2128481 A DE2128481 A DE 2128481A DE 2128481 B2 DE2128481 B2 DE 2128481B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- picture
- film
- counter
- image
- counting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/60—Measuring or indicating length of the used or unused film; Counting number of exposures
- G03B1/66—Counting number of exposures
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
verbundenen Gesperre in und außer Eingriff gebracht werden kann, so daß die Bildzählerscheibe nicht bei jedem
Filmbildwechsel weitergeschaltei wird, und daß
mit der außerhalb der Kamera vorgesehenen und von Hand betätigbaren Umschaltvorrichtung der Steuerhebei
bei Verwendung eines Films herkömmlicher Länge jnd Dicke gegen eine Federkraft von der Nocke und
von dem Bildzähler-Vorschubstößel fortbewegbar ist. so daß dann die Filmzählerscheibj bei jedem Filmbildwechsel
weitergeschaltet wird. IQ
Bei dem erfindungsgemäßen Bildzählwerk ist also je nach dem gerade in der Kamera benutzten Filrmyp die
Bildzählscheibe vom Filmtransport her mit unterschiedlichen Untersetzungsverhältnissen antreibbar, so
daß die Bildzählscheibe bei einem bei beiden Filmtypen jeweils gleichen Vorschubweg des Films um einen unterschiedlichen
Drehwinkel weitergedreht wird. Durch diese unterschiedliche Untersetzung des Getriebes zw ischen
Bildzählscheibe und Filmtransport ist es möglich, die /weite Bildzählskala entsprechend feiner zu unterieilen.
d. h. einen entsprechend kleineren Drehwinkel zwischen den einzelnen zu unterscheiJenden Aufnahmezahfen
vorzusehen. Die erfindungsgemäße Getriebeübertragung zwischen der Filmtransporiwalze und
der Bildzählscheibe ermöglicht dabei eine sehr einfache Umschaltung zwischen den beiden unterschiedlichen
Übersetzungsverhältnissen, wodurch nicht nur der erforderliche Fertigungsaufwand minimal, sondern
gleichzeitig auch die Störanfälligkeit dieser Anordnung äußerst gering wird.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Bildzählscheibe für Filmsorten mit einer Dicke bzw. Stärke
von 0.14 bzw. von etwa 0,07 mm vorgesehen b.iw. geteilt.
Die Erfindung wird an Hand in der Zeichnung dargcstellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht in senkrechter Ebene eines Ajsführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Bildzählwerkes,
F i g. 2 eine Schnittansicht eines hinter einem Kamerarahmen liegenden Teils der in F i g. 1 dargestellten
Vorrichtung.
F i g. 3 eine Rückansicht des in F i g. 2 dargestellten Teils der Vorrichtung,
Fig.4 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß
Fig. I.
F i g. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig. 1.
F i g. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie Vl-Vl in Fig. 1,
Fig.7 eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII
in Fi g. 1,
Fig.8 eine Vorderansicht einer Schiebeplatte bzw.
eines Umschaltschiebers,
Fig.9 eine Darstellung der Eingriffsverhällnisse
zwischen einem Umschaltsehieberstift und einer Umschalthebelwelle,
Fig. 10 eine Schnittansicht ähnlich F i g. 7, jedoch
für Verwendung eines Dünn-Films,
Fig. 11 eine Schnittansicht ähnlich F i g. 5 und 6, jedoch
für Verwendung eines Dünn-Films, und
Fig. 12 eine Darstellung der Eingriffsverhältnisse zwischen einem Steuerhebel und einer drehbaren Nokke.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung besitzt gemäß den F i g. 1 bis 7
einen Schalthebel 1. einen Schalthebelstift 2, eine Schaltsperrwelle 3, eine Schaltsperrplatte 4, einen
Schaltklinken-Befestigungsstift 5, einen Schaltklinkenträger 6, eine Schaltklinkenwelle 7. eine Schaltklinke 8,
eine Dreifach-Nockenscheibe 9, ein Schaltrad 10. Z\vischenräder
Il und 12, ein Ritzel 13, einen Ritzelstift 14. eine Ritzelwelle 15, ein Spulenritzel 16, einen Bildzäh
ler-Sperrstift 17, einen Bildzähler-Sperrzylinder 18. ein
Steuerrad 19. eine obere Trägerplatte 20, eine Exzenterscheibe 21. einen Bildzähler-Vorschubstößel 22.
ein Gesperre 23. eine Biidzähler-Sperrklinke 24, eine Sperrklinkenfeder 25, eine Sperrklinkenschraube 26.
eine Vorschubstößelfeder 27, eine Befestigungsschraube 28 zur Vorschubstößelfeder, einen ringförmigen
Bildzählerträger 29. einen Bildzähler-Entsperrungshe
bei 56 und einen Entsperrungshebelstift 57. Die angeführten
Bauteile 1 bis 29 sowie 56 und 57 sind dabei in der gleichen Weise angeordnet wie in herkömmlichen
Ausbildungen der Vorrichtungen, auf weiche die Erfindung Bezug nimmt.
Im einzelnen funktioniert die Vorrichtung so, daß während eines Filmtransport-Schaltschrittes bzw.
Schaltschrittes die Schwenkung des Schalthebels 1 über den Schalthebelstift 2. die Schaltsperrwalze 3. die
Schallsperrplatte 4 und den Schahklinken-Befestigungsstift
5 auf den Schaltklinkcnträger 6 übertragen wird, auf dem mittels der Schallklinkenwelle 7 die
Schaltklinke 8 angeordnet ist und somit über die Schaltklinke 8 die Dreifach-Nockenscheibe 9 in Drehung
versetzt wird. Das Schaltrad 10 ist fest auf der Dreifach-Nockenscheibe 9 befestigt und wird daher mit
dieser in eine Drehbewegung versetzt, die über die Zwischenräder 11 und 12 auf das Ritzel 13 und somii
auf die Ritzelwelle 15 und den Ritzelstift 14 übertragen wird, wodurch schließlich ein (nicht gezeichnetes) FiImiranspoririizel
in Drehung versetzt wird. Außerdem wird die Drehbewegung des Zwischenrades 12 ebenfalls
auf das Spulenritzel 16 übertragen, das einerseits eine (nicht gezeichnete) Filmspule dreht und somit
einen Film um einen einer Bildlänge entsprechenden Betrag weiterschaltet. Das Zähnezahlverhältnis kann
beispielsweise so gewählt werden, daß einer Umdrehung des Ritzels 13 eine Filmversetzung um eine Bildlänge
entspricht. Der Bildzähler-Sperrstift 17 ist einerseits auf dem Ritzel 13 befestigt und greift andererseits
in eine Nut des Filmzähler-Sperrzylinders 18 so ein. daß er diesen bei der Drehung der Ritzelwelle 15 ebenfalls
in Drehung versetzt. Der Bildzähler-Sperrzylinder 18 ist auf der oberen Trägerplatte 20 drehbar angeordnet
und andererseits fest mit dem Steuerrad 19 verbunden. Am Bildzähler-Sperrzylinder 18 ist weiterhin ein
Gewindeteil 18a vorgesehen, mittels dessen die Exzenterscheibe 21 fest mit dem Zylinder 18 verbunden
ist. Die Exzenterscheibe 21 wirkt mit dem Vorschubstößel 22 zusammen; durch ihre Drehung in Abhängigkeit
von der Drehung der Ritzelwelle 15 ist die Exzenterscheibe 21 durch ihre Exzenterfläche 21 in eine Stellung
hinein- und aus dieser herausbewegbar, in der sie die Klinke betätigen kann. Die Klinke 22 ihrerseits wird
einseitig durch die Vorschubstößelfeder 27 beaufschlagt (vgl. F i g. 5 und 6;. die mit einem in den Stößel
22 eingesetzten Federanschlagstift 55 zusammenwirkt. Auf diese Weise ist das Gesperre 23 um einen durch die
Länge eines Zahnes bestimmten Kreisbogen drehbar. Hierbei kann die Betätigung des Vorschubstößels statt
durch die Drehung der Ritzelwelle auch durch beliebige andere herkömmliche Anordnungen bewirkt werden.
Das Gesperre 23 ist auf dem ringförmigen Bildzählerträger 29 (vgl. F i g. 1 und 2) so angeordnet, daß
es mit der auf der oberen Seite des ringförmigen Bildzählerträgers
29 befestigten Zählscheibe 30 zusammen drehbar ist.
Das Gesperre 23, der ringförmige Bildzählerträgcr 29 und die Zählscheibe 30 bilden zusammen ein klassisches
Bildzählwerk mit automatischer Rückstellung. Sobald der Kamerarückdeckel 58 (vgl. F i g. 3) geöffnet
wird, bewirken die mit dem Kamerarückdeclel 58 verriegelten Bildzähler-Entsperrungshebel 56 und Emsperrungshebelstift
57 das Lösen des Eingriffs zwischen dem Vorschubstößel 22 und der Sperrklinke 24 einerseits
und dem Gesperre 23 andererseits, worauf durch die Kraft der um die Welle 3 spiralig umwickelten Bildzählerfeder
53 Vorschubstößel und Sperrklinke automatisch wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt
werden. Wie in den F i g. 5,6 und 11 gezeigt, weist
die Zählscheibe 30 je eine Zählskala 30a und 306 für einen normalen Film von 0,14 mm Stärke b/w. für
einen dünnen Film von 0,07 mm Stärke auf. Die Teilungen dieser beiden Skalen 30a und 306 sind so gewählt,
daß sie gleichen Drehungswinkeln der Zählscheibe 30 entsprechen. Weiterhin entspricht jeweils eine Teilung
der Skala 30a für Normalfilm einer Bildlänge auf dem normalen Film, jeweils eine Teilung auf der Skala 306
für dünnen Film zwei Bildlängen auf dem dünnen Film. Die Indexscheiben 31 und 32 und die Bildzählerfenster
33 und 34 sind für den normalen bzw. den dünnen Film vorgesehen.
Wie in den Fig.] und 2 dargestellt, ist auf einem
ringförmigen Abdeckplattenträger 36 eine Bildzählerfenster-Abdeckplatte
bzw. Abdeckplatte 35 drehbar angeordnet. Die Abdeckplatte 35 ist mit einem Abdeckplatten-Führungsstift
bzw. Führungsstift 37 (s. F i g. 5) versehen, der in die Gabel 386 eines Umschaltschiebers
38 so eingreift, daß er beim Verschieben des Umschaltschiebers 38 seinerseits die Abdeckplatte
35 bewegt. Aus den F i g. 7 und 8 ist ersichtlich, daß der Umschaltschieber 38 mittels einer Umschaltschieberschraube
45 am Kameragestell versehieblich befestigt ist, und daß seine Nase 38a mit dem Knie 46a
des Steuerhebels 46 zusammenwirkt.
Der Umschaltschieber 38 weist weiterhin eine Verbindungsnase 38c auf, mittels deren durch Verschieben
einer (nicht gezeichneten) Filmandrückplatle der Zwischenraum zwischen der Filmandrückplatte und einer
(ebenfalls nicht gezeichneten) Filmführungsleiste entsprechend der Stärke des verwendeten Films eingestellt
werden kann. Ein Umschalthebel 39 (vgl. F i g. 2. 3, 4 und 7) ist mittels einer Schraube 41 an einer mit
dem Kameragestell 43 drehbar verbundenen Umschalthebelwelle 42 befestigt. Somit ist der Umschalthebel 39
zwischen einer Indexmarke 40a für normalen Film und einer Indexmarke 406 für dünnen Film, die beide, wie in
F i g. 3 gezeigt, an einem oberen Gehäuseteil vorgesehen sind, verstellbar. Die Umschalthebelwelle 42 ist an
ihrem einen Ende mit einem Einschnitt 42a (vgl. F i g. 2 und 9) versehen, in den ein am Umschaltschieber 38
befestigter Führungsstift 44 eingreift, so daß die Bewegung des Umschalthebels 39 auf den Umschaltschieber
38 übertragen wird. Somit bilden der Umschaltschieber
38, der Umschalthebel 39, die Schraube 41 die Umschalthebelwelle
42, der Führungsstift 44 und die Schraube 45 des Umschaltschiebers eine Funktionseinheit.
Der Steuerhebe! 46 (vgl. F i g. 1, 5.7,10,11 und 12) ist
mittels einer Schraube 48 auf einer unteren Trägerplatte 49 drehbar angeordnet und wird von einer Steucrhebclfcdcr
47 einseitig so beaufschlagt, daß das Knie 46a des Steuerhebels 46 mit der Nase 38a die Endstellung
durch Verschieben des Umschaltschiebers 38 verlagert werden. Der an einem Ende des Steuerhebels 46 befestigte
Steuerhebelstift 50 dient zum Herstellen und Aufheben des Eingriffs zwischen Vorschubstößel 22
und Gesperre 23 in Abhängigkeit von der Bewegung des Steuerhebels 46. Ein Nockenrad 51 ist mittels einer
Nockenradwelle 52 auf der oberen Trägerplatte 20 drehbar angeordnet und dreht sich unter Zahneingriff
mit dem Steuerrad 19 in einem Drehzahlverhältnis von 1 :2. Das Nockenrad 51 hat eine drehbare Nockc 51a.
die jeweils einen Zentriwinkel von 180° bildenden, hohl
bzw. erhaben gewölbte Hälften aufweist. Auf diese Weise kann der Steuerhebel 46. dessen anderes Ende
mit der drehbaren Nocke 51a zusammenwirkt, einen eigenen vollen Arbeitszyklus auf zwei volle Umdrehungen
der Ritzelwelle 15 ausführen. Außerdem ist eine mit 54 bezeichnete Filmtransportwalze vorgesehen.
Bei einer mit der oben beschriebenen Vorrichtung ausgerüsteten Kamera wird bei Verwendung eines normalen Films zuerst der Umschalthebel 39 auf die Indexmarke 40a für normalen Film eingestellt (entspricht der in F i g. 3 gezeichneten Stellung). Der Umschaltschieber 38 befindet sich damit in der in F i g. 7 gezeichneten Lage, in welcher die Nase 38a des Umschaltschiebcrs gegen das durch die Feder 47 belastete Ende 46a des Steuerhebels 46 drückt, so daß der Steuerhebelstifl 50 in die in den F i g. 5 und 6 gezeichnete Lage bewegt wird. In dieser ist dann der Vorschubstößel 22 frei beweglich und kann das Gesperre 23 weiterdrehen. Außerdem wirkt, wie oben bereits beschrieben, die Gabel 386 des Umschaltschiebers 38 mit dem Abdeckplatten-Führungsstift 37 so zusammen, daß die Bildzählerfenster-AbdeckpIatte 35 in die in F 1 g. 5 gezeichnete Stellung geschwenkt wird, in der das Bildzählerfenster 34 für dünne Filme abgedeckt, das Bildzählerfenster 33 für normale Filme jedoch geöffnet und die Zählskala 30a für normale Filme freigelegt ist (vgl. auch F i g. 4).
Bei einer mit der oben beschriebenen Vorrichtung ausgerüsteten Kamera wird bei Verwendung eines normalen Films zuerst der Umschalthebel 39 auf die Indexmarke 40a für normalen Film eingestellt (entspricht der in F i g. 3 gezeichneten Stellung). Der Umschaltschieber 38 befindet sich damit in der in F i g. 7 gezeichneten Lage, in welcher die Nase 38a des Umschaltschiebcrs gegen das durch die Feder 47 belastete Ende 46a des Steuerhebels 46 drückt, so daß der Steuerhebelstifl 50 in die in den F i g. 5 und 6 gezeichnete Lage bewegt wird. In dieser ist dann der Vorschubstößel 22 frei beweglich und kann das Gesperre 23 weiterdrehen. Außerdem wirkt, wie oben bereits beschrieben, die Gabel 386 des Umschaltschiebers 38 mit dem Abdeckplatten-Führungsstift 37 so zusammen, daß die Bildzählerfenster-AbdeckpIatte 35 in die in F 1 g. 5 gezeichnete Stellung geschwenkt wird, in der das Bildzählerfenster 34 für dünne Filme abgedeckt, das Bildzählerfenster 33 für normale Filme jedoch geöffnet und die Zählskala 30a für normale Filme freigelegt ist (vgl. auch F i g. 4).
Demgegenüber wird das andere Ende 466 des Steuerhebels 46 aus dem Umlaufweg der drehbaren
Nocke 51a des Nockenrades 51 herausgeschwenkt (vgl. F i g. 7), so daß keine Drehbewegung der Ritzelwelle 15
auf den Steuerhebel 46 übertragen wird und somit der Vorschubstößel 22 unbetäligt bleibt. In der vorbeschriebenen
Stellung dreht also die Zählskala jeweils um eine Teilung je Filmtransport-Schaltschritt weiter.
Bei Verwendung eines dünnen Films wird der Umschalthebel 39 in Richtung des in F i g. 3 gezeichneten
Pfeiles so weit gedreht, bis er auf die Indexmarke 406 für dünnen Film zeigt. Dadurch wird der Umschaltschieber
38 in die in F i g. 10 gezeichnete Stellung bewegt und hebt dabei den Eingriff zwischen der Nase
38a des Umschaltschiebers 38 und dem Knie 46a des Steuerhebels 46 auf. Wie in den F i g. 5, 6 und 7 ge-
zeichnet, wird dabei der Steuerhebel 46 von der Steuerhebelfeder 47 im Uhrzeigersinne beaufschlagt, so daß
der Steuerhebelstift 50 den Vorschubstößel 22 außer Eingriff mit dem Gesperre 23 bringen kann (vgl.
Fi g. 11). Daher kann in dieser Stellung das Gesperre 23 nicht gedreht werden, selbst wenn man unter Kraftaufwand
den Filmtransport weiterschalten wollte. Außerdem wird die Bildzählerfenster-Abdeckplatte 35
durch die Gabel des Umschaltschiebers 38 gegen den Uhrzeigersinn in die in F i g. 11 gezeichnete Stellung
gedreht, wodurch das Bildzählerfenster 34 für normale Filme abgedeckt, das Bildzählerfenster 33 für dünne
Filme jedoch geöffnet und die Zählskala 306 für dünne Filme freigelegt wird.
2
Demgegenüber wird das andere Ende 46£>
des Steuerhebels 46 von der Steuerhebelfeder 47 einseitig io beaufschlagt, daß es mit der drehbaren Nocke 51,;
des Nockenrades 51 zusammenwirken kann (vgl. F i g. 10). Sobald daher das Nockenrad 51 in Abhängigkeit
von der Drehung der Ritzelwelle 15 eine Drehbewegung ausführt, bewirki. die Nockenbewegung des
Nockenrades 51, daß der Steuerhebel 46 über den Steuerhebelstift 50 den Vorschubstößel 22 intermittierend
außer Eingriff mit dem Gesperre 23 bringt. Mit ]0
anderen Worten ausgedrückt, wird der Film bei Eingriffsstellung zwischen dem Ende 466 des Steuerhebels
46 und der hohl gewölbten Hälfte der drehbaren Nocke 51.1 transportiert, befindet sich der Vorschubstößel 22
nicht im Eingriff mit dem Gesperre 23, so daß dieses nicht betätigt wird, und der Film wird bei stillstehender
Zählscheibe 30 um eine Bildlänge weitergeschaltet. Wird dagegen der Film bei Eintriffsstellung zwischen
dem Ende 46£> des Steuerhebels 46 und der erhaben
gewölbten Hälfte der drehbaren Nocke 51a iransportiert.
befindet sich der Vorschubstößel 22 im Eingriff nut dem Gesperre 23; das Gesperre wird um eine der
Länge eines Zahnes entsprechende Strecke gedreht, so daß die Zählscheibe 30 entsprechend um eine Teilung
der Zählskala 30/) für dünnen Film weitergeschaltct wird. Dies bedeutet, daß die Zählscheibe 30 bei dünnem
Film um jeweils eine Teilung nur bei jedem zweiten Filmtransport-Schaltschritt weitergedreht wird.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Bewegung des Steuerhebels 46 über den Steuerhebelstift 50 mit
dem Vorschubstößel 22 so verbunden, daß das intermittierende Weiterschallen des Gesperres 23 bewirkt
wird.
Entsprechend kann, wie oben beschrieben, die Anzeige
der Anzahl belichteter Bildlängen bei wahlweiscr Verwendung von normalem Film von 0.14 mm Stärke
und von dünnem Film mit einer Stärke von ciwa 0.07 mm durch ein einfaches Umschalten erreicht werden.
Außerdem kann ungeachtet der erhöhten Bildanzahl der Bildlängenvorschub mit demselben Drehungswinkcl
wie in herkömmlichen Bildzählwerken ausgeführt werden, so daß weder für die Zählskalcn gegenüber
dem Stand der Technik feinere Teilungen noch irgendwelche Hochgenauigkeitsvorrichtungen erforderlich
werden. In der Praxis ergibt sich somit der Vorteil,
daß das erfindungsgemäße Bildzählwerk in dct gleichen Weise hergestellt, zusammengebaut und einjustiert
werden kann wie herkömmliche Ausbildungen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen «09 5ΙΠ11
!■¥■
Claims (2)
1. Bildzählwerk mit automatischer Rückstellung, dessen Bilidzählerscheibe von einem nockengein·.--benen
Bildzähier-VorschubstöSel bei jedem Filmbildwechsel
bewegt wird, insbesondere Tür Kameras,
wobei die Bildzählscheibe mehrere konzentrische Bildzählskalen trägt, deren Teilungen gleichen
Drehwinkeln der Bildzählscheibe entsprechen, und einer Umschaltvorrichtung zum Sichtbarmachen
nur einer der Bildzählskalen, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Zwecke einer Untersetzung der Bildzählscheibenbewegung bei Verwendung
eines Films geringerer Dicke und größerer Länge eine auf einer Trägerplatte (20) der Kamera
drehbar angeordnete Nocke (51. 51a) mit einer Fümtransportwalze (54) in einem vorbestimmten
Drehzahlverhältnis aninel/sverbunden ',%[, und daß
ein zwischen der Nocke (51, 51a) und dem ßildzähler-Vorschubstößel
(22) angeordneter Steuerhebel (46) mit einem Ende (46b) unier Federkraft un der
Nocke (51, 51a) anliegt und mit seinem anderen Ende (46a) auf dem Bildzähler-Vorschubstößel (22)
einwirkt, wobei in Abhängigkeit von der Nocken- *5 drehung der Bildzähler-Vorschubstößel (22) mit
einem mit der Bildzählerscheibe (30) verbundenen Gesperre (23) in und außer Eingriff gebracht werden
kann, so daß die Bildzählerscheibe (30) rieht bei jedem Filmbildwechse! weitergeschaltet wird, und
daß mit der außerhalb der Kamera vorgesehenen und von Hand betätigbaren Umschaltvorrichtung
(38) der Steuerhebel (46) bei Verwendung eines Films herkömmlicher Länge und Dicke gegen eine
Federkraft von der Nocke (51, 51a) und \on dem Bildzähler-Vorschubstößel (22) fortbewegbar ist. so
daß dann die Filmzählerscheibe (30) bei jedem FiImbildwechseil weitergeschaltet wird.
2. Bildzählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildzählscheibe für Filmsorten mit einer Dicke bzw. Stärke von 0,14 bzw. von
etwa 0,07 mm vorgesehen bzw. geteilt ist.
45
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bildzählwerk mit automatischer Rückstellung, dessen Bildzählscheibe
von einem nockengetriebenen Bildzähler-Vorschubstößel
bei jedem Filmbildwechsel bewegt wird, insbesondere für Kameras, wobei die Bildzählscheibe mehrere
konzentrische Bildzählskalen trägt, deren Teilungen gleichen Drehwinkeln der Bildzählscheibe entsprechen,
und einer Umschaltvorrichtung zum Sichtbarmachen nur einer der Bildzählskalen.
Ein solches Bildzählwerk ist aus der DL-PS 71 690 bekannt. Diese«; bekannte Bildzählwerk wird in Verbindung
mit einer Kamera benutzt, in die wahlweise Kleinbildfilmpatronen mit 20 oder 36 Aufnahmen einsetzbar
sind. Die Filmpatronen weisen dabei eine bestimmte Markierung auf, die beim Einsetzen der Patrone in die
Kamera durch eine geeignete Hebelmechanik der Kamera abgetastet wird. Das Bildzählwerk der bekannten
Kamera weist eine Bildzählscheibe mit zwei unterschiedlichen Bildzählskalen auf, wobei eine der Bildzählskalen
eine Teilung von 20 Aufnahmen und die andere der Bildzählskalen eine Teilung von 36 Aufnahmen
zeigt. Die Bildzählskalen sind konzentrisch zueinander um den Mittelpunkt der Bildzählscheibe angeordnet,
wobei für beide Skalen ein bestimmier Drehwinkel
der Bildzählscheibe jeweils einer Aufnahme der in unterschiedliche Anzahlen von Aufnahmen unterteilten
Bildskalen entspricht. Die bekannten Bildzählskalen unterscheiden sich voneinander also lediglich dadurch,
daß die zweite Bildzählskala um 16 Aufnahmen gegenüber der ersten Bildzählskala verlängert ist. Unabhängig
von der Art der jeweils in die Kamera eingelegicn FHmpairone wird die Bildzählscheibe mit immer dein
gleichen Untersetzungsverhältnis von der Filmtransporteinrichtung angetrieben. Die die Markierung der
jeweils eingelegten Filmpatrone abtastende Hebelmechanik der Kamera verstellt lediglich die Öffnung eines
die Beobachtung der Bildzählscheibe freigebenden Fensters, so daß bei Einlegen einer nur 20 Aufnahmen
enthaltenden Filmpatrone lediglich die Bildzählskala mit nur 20 Aufnahmen sichtbar ist, während beim Einlegen
einer Filmpairone mit 36 Aufnahmen die Abdekkung des Beobachtungsfensters so verschoben wird,
daß jetzt nur noch die 36 Aufnahmen anzeigende BiId-/ähJskala
zu sehen ist. Dieses bekannte Bildzählwerk bzw. die mit diesem Bildzählwerk ausgestattete Kamera
kann daher nur mit Normalfilmen arbeiten, die eine Dicke von etwa 0.14 mm haben.
Durch Verbesserung des Filmträgers oder anderer Filmbestandteile kann jedoch die Dicke moderner Filme
auf etwa 0.07 mm verringert werden. Tatsächlich werden für besondere Zwecke derartige Dünn-Filme
bereits verwendet. Anstatt 35 bis 40 Aufnahmen eines normalen 0,14 mm dicken Kleinbildfilmes passen in
eine handelsübliche Filmpatrone daher etwa 70 bis 80 Aufnahmen eines nur 0.07 mm starken Dünn-Films.
Eine mit einem derartigen Dünn-Film versehene herkömmliche
Filmpatrone ermöglicht daher etwa doppelt soviele Aufnahmen wie die bisher maximal 36 Aufnahmen
ermöglichende Filmpatrone. Ohne Veränderung der Filmpatrene und damit ohne Änderung vorhandener
Kameras könnten daher die Anzahl der möglichen Aufnahmen und somit auch die Zeitabstände bis zum
jeweils erforderlichen Filmwechsel entsprechend vergrößert werden. Die Vorteile dieser Dünn-Filme können
jedoch mit herkömmlichen Kameras der vorstehend erläuterten Art bisher nicht ausgenutzt werden,
da deren Bildzählwerke ausschließlich auf die Verwendung des normalen 20 oder aber 36 Aufnahmen zulassenden
Films von 0,14 mm Stärke abgestimmt sind.
Aufgabe der Erfidung ist es, ein neues Bildzählwerk der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem sowohl
herkömmliche und maximal etwa 36 Aufnahmen aufweisende Filme als auch die vorstehend genannten
modernen Dünn-Filme mit bis zu 80 Aufnahmen hinsichtlich
ihrer bereits belichteten Aufnahmen überwacht werden können.
Bei einem Bildzählwerk der genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zum
Zwecke einer Untersetzung der Bildzählscheibenbewegung bei Verwendung eines Films geringerer Dicke
und größerer Länge eine auf einer Trägerplatte der Kamera drehbar angeordnete Nocke mit einer Fümtransportwalze
in einem vorbestimmten Drehzahlverhältnis antriebsverbunden ist, und daß ein zwischen der
Nocke und dem Bildzähler-Vorschubstößel angeordneter
Steuerhebel mit einem Ende unter Federkraft an der Nocke anliegt und mit seinem anderen Ende auf
dem Bildzähler-Vorschubstößel einwirkt, wobei in Abhängigkeit
von der Nockendrehung der Bildzähler-Vorschubstößel mit e'nem mit der Bildzählerscheihp
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4913970 | 1970-06-09 | ||
| JP45049139A JPS4828683B1 (de) | 1970-06-09 | 1970-06-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2128481A1 DE2128481A1 (de) | 1972-01-13 |
| DE2128481B2 true DE2128481B2 (de) | 1976-05-20 |
| DE2128481C3 DE2128481C3 (de) | 1977-01-20 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2128481A1 (de) | 1972-01-13 |
| JPS4828683B1 (de) | 1973-09-04 |
| US3722386A (en) | 1973-03-27 |
| GB1354898A (en) | 1974-06-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2218140B2 (de) | Filmtransportmechanismus für eine Kamera mit einem von Hand betätigbaren Zahnstangenschieber | |
| DE2254161C3 (de) | Zwei Sichtanzeigen zur visuellen Anzeige der Ziffern 0 bis 9 für die Einer und Zehner von Minuten für eine Digitaluhr | |
| DE2365081C3 (de) | Vorrichtung, die Mehrfachbelichtung bei einer photographischen Kamera ermöglicht | |
| DE2553501C3 (de) | ||
| DE2128481C3 (de) | Bildzählwerk | |
| DE2156078C3 (de) | ||
| DE2128481B2 (de) | Bildzaehlwerk | |
| DE2258639C3 (de) | Auslösesperre für eine fotografische Rollfilmkamera | |
| DE1232820B (de) | Fotografische Kamera mit einem Zaehlwerk | |
| DE954667C (de) | Rollfilmkamera mit Wechselsperre zwischen Filmtransport und Verschlussausloeser | |
| DE733826C (de) | Rollfilmkamera | |
| DE1235732B (de) | Schaltgetriebe fuer photographische Kamera | |
| DE860748C (de) | Kamera mit einem selbsttaetigen Federwerk fuer den Filmtransport und den Verschlussaufzug | |
| DE968856C (de) | Vorrichtung zur selbsttaetigen Blockierung des Bildzaehlers und der Filmaufwickelvorrichtung in photographischen Apparaten | |
| DE2606131C3 (de) | Schaltgetriebe für eine fotografische Kamera | |
| DE717758C (de) | Rollfilmkamera mit Formatverstellung | |
| DE572596C (de) | Rollfilmkamera | |
| DE843810C (de) | Photographische Kamera | |
| DE2460678C3 (de) | Vorrichtung zur Verlängerung der Belichtungszeit für eine Filmkamera | |
| DE2027899A1 (de) | Kombinierter Mechanismus zur Verschluß- und Filmaufwicklungsbetätigung in einer Kamera | |
| AT152368B (de) | Photographische Kamera. | |
| DE1017815B (de) | Bildwechselvorrichtung fuer Bildwerfer mit einem Bildvorratsbehaelter | |
| DE1031122B (de) | Photographische Schlitzverschlusskamera | |
| DE3133776A1 (de) | Filmtransport- und filmrueckspulvorrichtung fuer eine stehbildkamera | |
| DE1848082U (de) | Fotografische rollfilmkamera. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |