DE212844C - - Google Patents

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DE212844C
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soda
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/10Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reaction with carbon monoxide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

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. KAISERLICHES PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~M 212844-KLASSE 12 o. GRUPPE 11.
Verfahren zur Darstellung von Alkaliformiat.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1907 ab.
Die seither bekannt gewordenen technischen Verfahren zur Herstellung von Formiaten mittels Kohlenoxyds beruhen einerseits auf der Anwendung der Ätzalkalien oder alkali-. si hen Erden in fester Form (Patentschriften 179515 und 86419}, andererseits in der Anwendung von wäßrigen Lösungen der Alkalien, ihrer Carbonate oder der alkalischen Erden (brit. Patentschrift 7875/1904). Für das Ar-. ■ !leiten mit festen Materialien kommen prak-.', tisch nur die Ätzalkalien in Betracht, weil Lei ihnen die Kohlenoxydaddition in verhältnismäßig kurzer Zeit bewirkt werden kann.-Die Verwendung fester alkalischer Erden, z. B. Kalkhydrat, oder der Carbonate, ζ. Β. Soda, scheitert an der Trägheit der Reaktion; bei. der Soda führt noch die notwendige Anwesenheit von ι Molekül Wasser und das sich abspaltende 4 Kohlendioxyd zu einer weiteren Komplikation. Gleichwohl hätte die Verwendung der letztgenannten Materialien durch den ungleich niedrigeren Preis vor den Ätzalkalien vieles voraus, besonders, wenn es gelange, diese Stoffe in fester Form gut in 1 Formiat überzuführen. Dabei kämen die praktischen Vorteile, welche das Arbeiten mit festen Materialien vor der Anwendung von ip wäßrigen Lösungen bietet, z. B. kleinere Gell fäße und Vermeiden des Wasserdampfgegen-I drucks, in Betracht. '
§ Es wurde nun die überraschende Beobachf tung, gemacht, daß eine Mischung von cal-I cinierter Soda des Handels mit trockenem I Kalkhydrat sich' mit Kohlenoxyd unter Druck I bei erhöhter Temperatur verhältnismäßig
schnell zu Natriumformiat und Calciumcarbonat umsetzt, trotzdem calcinierte Soda mit Kohlenoxyd nicht, Kalkhydrat für sich dagegen sehr langsam reagiert; nur die spurenhafte Anwesenheit von Wasser ist nötig, welche zu.40 jeder Kohlenoxydreaktion erforderlich ist, und die jede technisch getrocknete, pulverige Substanz noch enthält. Diese gute Umsetzung ist um so auffälliger, als calcinierte Soda und ' trockenes Kalkhydrat ohne Kohlenoxyd unter sonst gleichen Druck1 und· Temperaturbedingungen sich nicht oder nur spurenweise in Ätznatron und Calciumcarbonat umwandeln läßt. Es kann also die relativ schnelle Umwandlung der Soda in Formiat. nur auf die gleichzeitige Einwirkung von Kohlenoxyd und Kalkhydrat zurückzuführen sein, was in keiner ■ Weise vorausgesehen werden konnte. Die Reaktion verläuft nach der Gleichung:
... Na2C0ä-\- Ca(OHJ2+ 2CO = 2HCOONa +CaCO3.
Man verfährt beispielsweise so, daß man in einem mit guter Mischvorrichtung versehenen Druckgefäß calcinierte Soda des Handels mit etwas mehr als' der äquivalenten Menge gut getrockneten Kalkhydrats bei einer. Temperatur von etwa 150° der Einwirkung von Kohlenoxyd unter erhöhtem Druck aussetzt. Wenn eine Kohlenoxydaufnahme nicht mehr stattfinden kann, wird das Natriumformiat : durch Auslaugen von dem kohlensauren Kalk und überschüssigen Kalkhydrat getrennt.
Selbstverständlich kann man auch den Kalk in Form von gebranntem Kalk anwenden und 7a

Claims (1)

  1. das für das Zustandekommen der Reaktion nötige, beim Calciumhydroxyd gebunden vorhandene Äquivalent Wasser entweder als Na2 C O3 · H2 O oder als Wasserdampf zufüh-
    ren. Das Endergebnis ist dasselbe; das CaI-ciumoxyd nimmt das Wasser zunächst auf, und die Reaktion verläuft dann nach obiger Gleichung. Ferner können an Stelle der Soda' auch die Carbonate anderer Alkalien treten,
    ίο z. B. Pottasche, wenn es sich um die Herstellung von Kaliumformiat handelt, ohne daß · eine wesentliche Änderung des Verfahrens nötig wird.
    "■'.■■· Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Alkali. ■_■■· formiat, dadurch gekennzeichnet, daß man auf ein Gemisch von calciniertem Alkalicarbonat und trockenem Kalkhydrat Kohlenoxyd bei erhöhter Temperatur unter Druck einwirken läßt. .
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DE1907212844D 1907-04-10 1907-04-10 Expired - Lifetime DE212844C (de)

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