DE2128124C - Vorrichtung zur Ausgabe von 2,00 DM Münzen fur Munzspielgerate - Google Patents
Vorrichtung zur Ausgabe von 2,00 DM Münzen fur MunzspielgerateInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausgabe von 2,00-DM-MUnzen für MUnzspiclgerUte.
Bei den heutigen modernen MUnzspielgeräten, die mit einem Einsatz von 0,20 DM betrieben worden,
hat der Spieler die Möglichkeit, neben 0,10-DM-Münzen auch höherwertige Münzen von
1,00 DM und auch 2,00 DM zuzuführen. Diese zugeführten Münzen werden in einem Zählwerk aufgezählt, das den zur Verfügung stehenden Spielbetrag
anzeigt. Diese Zählwerke bestehen aus einem Einerrad, einem Zchnerrad und einem Hunderterrad, wobei bei Zuführung einer 0,10-DM-MUnze das Einerrad durch einen Aufzählmagnctcn um einen Schritt
weitcrgeschaltct wird. Um bei Einwurf höherwcrtigei
Münzen den Aufzählvorgang zu beschleunigen, isl die zwischen dem Einerrad und dem Zehnerrad angeordnete Kupplung ausrückbar. Bei Einwun Hnei
Münze von 1,00 DM wird unier gleichzeitiger Lösung dieser Kupplung das Zehnerrad allein um einen
Schritt durch den ihm zugeordneten Auszählmagneten wcitorgeschaltet, während bei Einwurf einer 2,00-DM-Münzc die Weiterschaltung des Zehnerrades um
zwei Schritte erfolgt. Nach erfolgtem Einwurf einei höherwertigcn Münze wird die zwischen dem Einerrad und dem Zchnerrad bestehende Kupplung wiedei
eingerückt. Wenn also beispielsweise ein Spieler sechs
0,10-DM-MUn/:n und eine Münze von 1,00 DM und
eine Münze von 2,00 DM dem Gerlit zuführt, wird das Eincrrnd um sechs Schritte fortgeschaltet, während bei Einwurf einer 1,00-DM-MUnze die zwischen
Einerrad und Zehnerrad bestehende Kupplung ausgc-
<t
rückt und das Zehnerrad um einen Schritt, bei Einwurf einer 2,00-DM-Münze um zwei Schritte fortgeschaltet
wird, so daß das Zählwerk nach erfolgtem Einwurf einen Betrag von 3,60 DM anzeigt. Das
Spielgerät läuft automatisch an, wobei bei jedem Spiel da« Einerrad des Zählwerkes durch einen Abzählmagneten
um zwei Schritte zurückgeschaltet wird, so daß derSpicler jederzeit erkennen kann, welcher
Spielbctrag ihm noch zur Verfugung steht. Bei diesen Münzspielgeräten erfolgt keine sofortige Auszählung
eines erzielten Gewinnes, sondern jeder erzielte Gewinn wird durch entsprechende Aufzählung
in das Zählwerk eingegeben. Die in das Münzspielgerät eingeworfenen Münzen werden in Stapelröhren
gesammelt, wobei je eine Stapelröhre von 0,10-DM-Münzen, I ,OO-DM-Münzen und 2,00-DM-Münzcn
vorgesehen ist. Jeder Stapelröhre ist ein Auszahlschieber zugeordnet. Da dem Spieler jederzeit
der im Spielgerät gespeicherte, durch das Zählwerk angezeigte Betrag zur Verfügung stehen muß, ao
ist an dem Spielgerät eine Rückgabetaste angeordnet, bei deren Betätigung der im Gerät gespeicherte Betrag
ausgezahlt w .d. Zu diesem Zwecke ist ein Rückzahlmotor
vorgesehen, der bei jedem Umlauf dem Rückzählniagneten des Zählwerkes und gleichzeitig
dem Auszahlschieber der Stapelröhre einen Impuls erteilt, woi.ei der Auszahlschieber bei Rückkehr in
seine Ruhestellung eine Münze auswirft. Um die Auszahlung
zu beschleunigen, werden bei höherer Beträgen nicht nur 0,10-DM-Münzen, sondern auch
höherwertige Münzen, also 1,00-DM-Münzen und gegebenenfalls 2,00-DM-Münzen ausgezahlt. Zeigt
das Zählwerk beispielsweise einen Betrag ve-. 1,80 DM an, so wird zunächst unter Lösung der
Kupplung des Zählwerkes das Zenerrad um einen Schritt, d. h. auf den Wert Null zurückgestellt, wobei
durch den Auszahlschieber der 1,00-DM-Münzen eine Münze ausgeworfen wird, wobei der Rückgabemotor
dem betreffenden Auszahlschieber einen Impuls erte-'t. Anschließend erfolgt die Auszahlung der
restlichen Münzen von 0,10 DM, wobei der Auszahlmotor dem Auszahlschieber der Münzstapelröhre für
die 0,10-DM-Münzen eine entsprechende Anzahl von Impulsen erteilt. Wenn das Zchnerrad und das Einerrad
auf uiese Weise auf Null zurückgestellt sind, wird der Rückgabcmoto! ausgeschaltet.
Diese Münzspielgeräte geben dem Spieler d«e Möglichkeit,
beträchtliche Gc>-.ine zu erzielen, da an
eine bestimmte bei einem Spiel erreichte Gewinnkombinatiori
eine aus mehreren Spielen bestehende Folgeserie mit rrößerer Gewinnchance anschließt. Da
alle Gewinne in das Zählwerk eingegeben werden, kann das Zählwerk beträchtlich hohe Werte anzeigen,
so daß bei Betätigung der Rückgabetaste erhebliche Beträge auszuzahlen sind. Um hierbei die Kapazität
der die Münzen von 1,00 DM aufnehmenden Stapelrohr« nicht vorzeitig zu erschöpfen, ist man daher gezwungen,
auch die eingeworfenen Münzen von 2,00 DM zur Auszahlung mit heranzuziehen; zu diesem
Zwecke werden diese Münzen ebenfalls in einem mit einem Auszahlschiebcr ausgestatteten Münzstapelrohr
aufgenommen. Wenn bei Betätigung der RUckgabetastc das Zählwerk beispielsweise einen Betrag
von DM 17,60 anzeigt, erfolgt die Auszahlung von acht Münzen zu 2,00 DM, einer Münze von
1,00 DM und sechs Münzon zu 0,10 DM. Da der Auszahlmotor des Zählwerkes bei jedem Umlauf das
Zehnerrad um einen Schritt zurückschaltet und gleichzeitig dem Auszahlmagneten einen Impuls erteilt,
ist es notwendig, daß bei Betätigung des Auszahlschiebers der die 2,00-DM-Münzen aufnehmenden
Stapelröhre der Auswurf einer Münze nicht schon bei dem ersten, dem erteilten Impuls, sondern
erst bei dem zweiten Impuls erfolgen muß. Der jeweils
erste Impuls muß also ungültig gemacht werden, was durch zusätzliche Einrichtungen erreichbar
ist, die jedoch einen zusätzlichen Aufwand und einen zusätzlichen Einbauraum erforderlich machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mechanisch arbeitende, einen geringen Herstellungsund
Montageaufwand erforderlich machende Vorrichtung zu schaffen, durch die der der die 2,00-DM-Münzen
aufnehmenden Stapelröhre zugeordnete Auizahlschieber erst bei jedem zweiten diesem erteilten
Impuls eine Münze .. -,swirft.
Diese Aufgabe wird erfindu.igsgemäß dadurch gelöst, daß dem Auszahlschieber eine zu ihm parallelliegende, an ihrem dem Auszahlschiebcr benachbarten
Ende um einen ortsfest angeordneten Stift schwenkbare, durch eine Feder in Richtung auf einen
.Anschlag beaufschlagte Kulisse zugeordnet ist, daß der Auszahlschieber einen in die Kulisse eingreifenden
Führungsstift trägt und daß die Kulisse mit einer in sich geschlossenen, den Führungsstift aufnehmenden
Führungsbahn versehen ist, die bei Verschwenkung der Kulisse durch die Feder den Führungssiift
nach einem ersten, dem Auszahlmagneten erteilten Impuls in einer der zurückgezogenen Stellung des
Auszahlschiebers benachbarten Stellung festhält und bei einem zweiten Impuls freigibt. Die dem Auszahlschieber
des Auszahlmagneten zugeordnete, in einer den Auszahlschieber parallelen Eben? schwenkbare
Kulisse hält mit der in ihr angeordneten Führungsbahn den in diese eingreifenden Führungsstift des
Auszahlschiebers nach dem ersten impuls fest in einer Stellung, die der zurückgezogenen Stellung des
Auszahlschiebers benachbart ist, so daß der Auszahlschieber nicht in seine Ruhestellung zurückkehren
und eine Münze auswerfen kann. Dies geschieht erst bei dem zweiten, dem Auszahlschicber erteilten Impuls;
wenn der Auszahlschiebcr bei diesem zweiten Impuls seine voll zurückgezogene Stellung wieder erreicht,
gibt die Führungsbahn den Führungsstift des Auszahlschiebers frei, so daß dieser in die Ruhestellung
zurückkehren kann, unter gleichzeitigem Auswurf einer Münze. Auf diese Weise wird erreicht, daß
der erste dem Auszahlschieber erteilte Impuls ungültig gemacht wird und erst der folgende zweite Impuls
die Auszahlung einer Münze bewirkt
Eine Ausführungsform der Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß die Führungsbahn der Kulisse
zwei iii Bewegungsrichtung des Auszahlschiebers
sich erstreckende, nach dem freien Ende der Kulisse miteinander divergierend verlaufende, dem Vorlauf
und dem Rücklauf des FUhrungsstiftes dienende Kanäle aufweist, daß die Kanäle mit ihren dem Stift der
Kulisse benachbarten Enden in eine kammerartige Ausnehmung übergehen, die eine innere, schräg in
den Vorlaufkanal übergehende Führungsflächc für den Führungsstift aufweist, daß die anderen Enden
der Kanäle in einen quer zur Bewegungsrichtung des Auszahlschiebers gerichteten Verbindungskanal
münden, dessen Breite größer ist als der Durchmesser des Führungsstiftes, und der im mittleren Bereich seiner
Außenseite eine in den Vcrbindungskanal vorspringende Anschlagnasc trägt und an seiner Innen-
seite eine zurückspringende, gegenüber der Anschlagnase zu dem Rücklaufkanal des Führungsstiftes versetzte
Ausnehmung besitzt, und daß der Anschlag der den Vorlaufkanal tragenden Seite der Kulisse zubildet.
Hierbei ist weiter wesentlich, daß in der Kulisse eine seitliche, in den Rücklaufkanal der Führungsbahn
mündende, der Aufnahme der Sperrklinke dienende Durchbrechung angeordnet ist und die
geordnet und die Feder eine an einem Bolzen der 5 Sperrklinke um eine dem quergerichteten Verbin-
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Kulisse und an dem Anschlag befestigte Zugfeder ist. In der Ruhestellung des Auszahlschicbers liegt die
Kulisse unter Wirkung ihrer Feder an dem am Gehäuse des Auszahlschiebers angeordneten Anschlag
dungskanal benachbarte, an der Außenseite der Kulisse angeordnete Achse schwenkbar angelenkt ist.
Bei Passieren des Rücklaufkanals durch den Führungsstift wird die Sperrklinke gegen die Wirkung ih-
cintreten kann.
Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen
der Erfindung, und es bedeutet
A b b. 1 Aufsicht auf die Vorrichtung, wobei die nach dem ersten Impuls erzielte Stellung des Auszahlschiebers
in ausgezogenen Linien, die Ruhestellung in gestrichelten Linien dargestellt ist,
A b b. 2 Querschnitt gemäß A b b. 1 bei in Ruhe-
an. Bei Erteilung des ersten Impulses auf den Aus- 10 rer Feder aus dem Rücklaufkanal ausgehoben, so daß
zahlmagneten gelangt der Führungsstift an der inne- der Führungsstift in die kammerartige Ausnehmung
ren Führungsfläche der kammerartigen Ausnehmung
zur Anlage und gleitet unter Verschwenkung der Kulisse um ihren Schwenkstift gegen die Wirkung der
Feder an dieser FUhrungsfläche entlang und tritt in 15
den Vorlaufkanal ein. In voll zurückgezogenem Zustand tritt der Führungsstift in den quergerichteten
Verbindungskanal ein und kommt unter Wirkung der
Kulissenfeder an der in diesen Kanal vorspringenden
zur Anlage und gleitet unter Verschwenkung der Kulisse um ihren Schwenkstift gegen die Wirkung der
Feder an dieser FUhrungsfläche entlang und tritt in 15
den Vorlaufkanal ein. In voll zurückgezogenem Zustand tritt der Führungsstift in den quergerichteten
Verbindungskanal ein und kommt unter Wirkung der
Kulissenfeder an der in diesen Kanal vorspringenden
Anschlagnase zur Anlage. Wenn der Auszahlmagnet ao stellung befindlichem Auszahlschieber,
entregt wird, will sich der Auszahlschieber mit dem A b b. 3 Teildarstellung der Kulisse mit einem in
Führungsstift in die Ruhelage zurückbewegen, kann dem Rücklaufkanalfcefindlichem Führungsstift,
dies aber nicht, da er in die Ausnehmung des querge- A h h. 4 Aufsicht gemäß A b b. 3,
richteten Verbindungskanals eintritt und hier festge- A b b. 5 Darstellung gemäß A b b. 4 bei abgewan-
haltcn wird. Bei dem zweiten, dem Auszahlmagneten as delter Ausführungsform der Kulisse,
erteilten Impuls wird der Auszahlschieber wieder in Die A b b. 2 zeigt in schemrtischer Darstellung die
die voÜRRiickzugsstellung übergeführt; hierbei tritt der der Impulserteilung dienende Einrichtung, die nicht
Fühningsstift aus der Ausnehmung des quergerich- Gegenstand vorliegender Anmeldung ist, sondern ieteten
Verbindungskanals aus, wobei die Kulisse unter diglich zur Erklärung erläutert wird. Wenn ein Spieler
Wirkung ihrer Feder an den Anschlag bewegt wird; 30 die Rückgabetaste 1 betätigt, wird ein Rückgabemoder
Fühningsstift tritt hierbei in den Rücklaufkanal tor 2 eingeschaltet, der e'ne Nockc 41 in Drehung
ein und gelangt unter der Wirkung der Zugfedern versetzt, die bei jeder Umdrehung den Schalter 40
des Auszahlschiebers in die Ruhestellung und wirft schließt. Hierdurch wird über die leitung 4 dem Abhierbei
eine 2,00-DM-Münze aus. zahlmagneten 3 des Zehner-Zählrades 42 ein Impuls
Ein weiteres Merkmal kennzeichnet sich dadurch, 35 erteilt, durch den das Zählrad 42 um einen Schritt zudaß
der Abstand zwischen dem in Ruhestellung be- rückgestellt wird. Gleichzeitig erhält der Auszahlfindlichen
Fühningsstift und der Außenseite des Ver- magnet 5 einen Impuls. Der Auszahlmagnet 5 ist der
bindungskanals geringfügig größer als die Hublänge Stapelröhre 6 zugeordnet, in der die Münzen 7 von
des Auszahlschiebers ist. 2,00 DM gestapelt sind. An dem Anker 38 des Aus-
Weiter ist wesentlich, daß der Stift eine die Kulisse 40 zahlmagneten 5 ist der Auszahlschieber 8 befestigt,
gegen ihre Auflager andrückende Feder besitzt. der in der Ruhestellung den Münzs! r »1 untergreift
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß der Vorlaufkanal und der quergerichtete Verbindungskanal
der Führungsbahn der Kulisse als Ausnehmungen oder Durchbrechungen
Rücklaufkanal als in der
benachbarten Oberfläche der Kulisse angeordnete, von der Oberkante der Innenseite des quergerichteten Verbindungskanals ausgehende, zur kammerartigen
Rücklaufkanal als in der
benachbarten Oberfläche der Kulisse angeordnete, von der Oberkante der Innenseite des quergerichteten Verbindungskanals ausgehende, zur kammerartigen
Ausnehmung der Führungsbahn abfallende schiefe 5» dem Gehäuse 35 befestigten Stift 10 schwenkbar ist
Ebene ausgebildet ist und daß die den ortsfesten Stift unter der Wirkung einer Feder 11, die mit ihrem
aufnehmende Bohrung der Kulisse als beiderseitig einen Ende an dem ortsfesten Anschlag 12 des Gezur
Mitte sich verjüngende Bohrung ausgebildet ist. häuses 35, mit ihrem anderen Ende an dem an der
Bei dieser Ausfuhrungsform ist der Rücklaufkanal als Kulisse 9 befestigten Bolzen 13 aufgenommen ist. Die
schiefe Ebene ausgebildet, so daß die Kulisse bei 55 Kulisse 9 wird unter der Wirkung der Feder 26 des
- " " " " " " ~" Stiftes 10 auf das Auflager 25 des Gehäuses 35 ge
drückt Die Bohrung 29 der Kulisse 9, die den Stift 10 aufnimmt, ist beiderseitig zur Mitte hin konisch
verlaufend ausgebildet, so daß die Kulisse 9 nach oben kippbar ist Der den Auszahlschieber 8 und den
Anker 38 des Auszahlmagneten verbindende Stift ist als Führungsstift 14 ausgebildet, der in eine in der
Kulisse angeordnete Führungsbahn 15 eingreift. Die Führungsbahn besieht aus einem Vorlaufkanal
Stiftes eine in ihn eingreifende, gegen Federwirkimg 65 und einem Riicklaufkanal 17, die auf der einen .Seite
außer Eingriff schwenkbare Sperrklinke aufweist, de- in eine kammerartige Ausnehmung 18, auf Jci ehlgcren
Stirnkante einen I eil der inneren Fühnmgsflächc pengcsclzlcn Seile in einen qucrgcrichlclen Verbinder
kanimcrarliKcn Ausnehmung der tfihrungsbahn dungskanal 20 einmünden, so daß die Führungsbahn
und in zurückgezogener Stellung freigibt, wobei der Münzstapel auf den Sockel 37 des Gehäuses 35 des
Auszahlschiebers 8 fällt. Wenn der Auszahlschieber 8
ausgebildet sind und der 45 bei Entregung unter der Wirkung der Zugfeder 39 in
dem Auszahlschieber seine in A b b. 2 gezeigte Ruhestellung zurückkehrt,
wird eine Münze 7 durch die Auswurföffnung36 des
Gehäuses 35 ausgeworfen. Auf dem Gehäuse 35 ist eine Kulisse 9 angeordnet, die um einen ortsfest in
Durchlaufen des Rücklaufkanals durch den Fühningsstift angehoben wird und unter Wirkung der auf
dem Stift angeordneten Druckfeder bei Eintreten des Führungsstiftes in die kammerartige Ausnehmung
wieder abgesenkt wird.
Eine abgewandelte Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß sämtliche Teile der Führungsbahn
der Kulisse als Ausnehmungen gleicher Tiefe ausgebildet sind und daß der Riicklaufkanal des Führunps-
15 eine in sich geschlossene Bahn bildet, die aus der
kammerartigen Ausnehmung 18, dem Vorlaufkanal 16, dem quergerichteten Verbindungskanal 20 und
dem Rücklaufkanal 17 besteht. Die kammerartige Ausnehmung 18 ist benachbart zu dem Stift 10 angeordnet,
und von ihr gehen der Vorlaufkanal 16 und der RUcklaufkanal 17 miteinander divergierend aus
und münilen in den quergerichteten Verbindungskanal
20. Die kammartige Ausnehmung 18 besitzt an ihrer den Kanälen 16, 17 zugewandten Innenseite
eine Führungsfläche 19, die schräg in den Vorlaufkanal 16 einläuft. Der quergerichtete Vcrbindungskanal
20 besitzt eine Außenseite 21 und eine Innenseite 23, deren gegenseitiger Abstand größer ist als der Durchmesser
des FUhrungsstiftes 14. Im Bereich der Mitte der Außenseite 21 ist eine vorspringende Anschlagnase
22 angeordnet, während an der Innenseite 23 eine Ausnehmung 24 angeordnet ist, die gegenüber
der Anschlagnase 22 zu dem Rücklaufkanal 17 hin versetzt ist.
Wie insbesondere A b b. 3 zeigt, besteht der Rücklaufkanal 17 aus einer schiefen Ebene 28, die sich
von der Oberkante 27 des quergerichteten Verbindungskanals 20 bis zur kammerartigen Ausnehmung
18 erstreckt. Wenn der Führungsstift 14 aus dem quergerichteten Verbindungskanal 20 in den Rücklaufkanal
17 eintritt, hebt er unter Wirkung der schiefen Ebene die Kulisse 9 an, wie Abb. 3 zeigt, wobei
die Kulisse 9 zufolge der Ausgestaltung der Bohrung 29 nach oben kippen kann. Tritt der Führungsstift 14
in die kammerartige Ausnehmung 18 ein, wird die Kulisse 9 durch die Feder 26 wieder zurückgekippt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn durch Schließung des Schalters 40 durch die
Nocke 41 des Rückgabemotors 42 dem Abzählmagneten 3 und dem Auszahlmagneten 5 ein Impuls erteilt
wird, wird durch den Abzählmagneten 3 das Zehner-Zählrad 42 einen Schritt zurückgeschaltet.
Beim Anziehen des Ankers 38 des Auszahlmagneten 5 tritt de; Führungsstift 14 gegen die schräge
Führungsfläche 19 der kammerartigen Ausnehmung 18 und gleitet unter der Wirkung der Anzugskraft des
Auszahlmagneten 5 an ihr entlang, wobei die Kulisse 9 gemäß A b b. 1 aus der strichpunktiert gezeigten
Ruhestellung gegen die Wirkung der Feder H von dem Anschlag 12 abgehoben und nach oben geschwenkt
wird. Der Führungsstift 14 tritt nach Verlassen der Führungsfläche 19 in den Vorlaufkanal 16
ein, unter Weiterschwenkung der Kulisse 9 und gelangt bei zurückgezogener Stellung des Auszahlschiebers
in die Nähe der Außenseite 21 des quergerichteten Verbindungskanals 20. Hierbei schwenkt die Kulisse
9 unter Wirkung der Feder 11 so weit zurück, bis der Führungsstift 14 in Anlage an die Anschlagnase
22 tritt. Bei Entregung des Auszahlmagneten 5 will sich der Auszahlschieber 8 in die Ruhestellung
zurückbewegen und tritt hierbei in die Ausnehmung 24 ein, die an der Innenseite 23 des quergerichteten
Verbindungskanals 20 angeordnet ist; der Führungsstift 14 wird in dieser Ausnehmung 24 festgehalten,
so daß der Auszahlschieber 8 nicht in seine Ruhestellung zurückkehren kann. Bei Erteilung eines zweiten
Impulses auf den Auszahlmagneten 5 durch den Schalter 40 wird der Abzählmagnet 3 des Zehner-Zählradcs
42 einen weiteren Schritt zurückgeschaltet,
ίο und der Auszahlmagnet 5 wird erneut erregt. Hierbei
tritt der FUhrungsstift 14 aus der Ausnehmung 24 aus und gelangt bei weiterer Schwenkung der Kulisse 9
durch die Feder 11 hinter der Anschlagnase 22 in Anlage in die Nähe der Außenseite 21. Die Kulisse 9
schwenkt unter der Wirkung ihrer Feder 11 bis zur Anlage an den Anschlag 12. In dieser Stellung befindet
sich der FUhrungsstift 14 fluchtend mit dem Rücklaufkanal 17. Unter der Wirkung der Zugfedern 39
des Auszahlschiebers 8 gleitet der Führungsstift 14,
ao wie A b b. 3 zeigt, auf der schiefen Ebene 28 des Rücklaufkanals 17 und hebt hierbei die Kulisse 9 an.
bis er in die kammerartige Ausnehmung 18 eintritt und damit seine Endstellung unter Auswurf einer
Münze von 2,00 DM erreicht. Zufolge der Anord-
»5 nung und Ausbildung der Kulisse 9 erfolgt somit der
Auswurf einer Münze von 2,00 DM immer nur bei je dem zweiten dem Auszahlmagneten 5 erteilten Im-
Bei der Ausführungsform gemäß A b b. 5 ist der Rücklaufkanal 17 ebenso wie die kammerartige Ausnehmung
18, der Vorlauf kanal 16 und der quergerichtete Verbindungskanal 20 der Kulisse 9 als Ausnehmung
gleicher Tiefe ausgebildet. In der Kulisse 9 ist eine in den Rücklaufkanal 17 mündende Durchbrechung
32 angeordnet, in die eine Spprrklinke 30 eingreift, die unter der Wirkung ihrer Blattfeder 34
den Rücklaufkanal 17 schließt. An ihrer Stirnkante 31 ist die Sperrklinke 30 entsprechend der Neigung
der Führungsfläche 19 abgeschrägt, so daß der Fiihrungsstift 14 bei Erregung des Auszahlmagneten 5
auf der Stirnkante 31 und der Führungsfläche 19 in den Vorlaufkanal 16 gelangt. Wenn sich der Führungsstift
14 in dem Rücklaufkanal 17 befindet, trifft er auf die Sperrklinke 30 auf und hebt diese unter der
Wirkung der Zugfeder 39 des Auszahlschiebers 8 au·« dem Rücklaufkanal 17 aus und gelangt in die kammerartige
Ausnehmung 18 und damit in die Ruhestellung, wobei eine Münze von 2,00 DM ausgeworfen
wird. Im übrigen arbeitet die Kulisse gemäß A b b. 5
in gleicherweise, wie vorher beschrieben wurde. Die Sperrklinke 30 ist an einer Achse 33 schwenkbar aufgehängt,
die an der Außenseite der Kulisse 9 benachbart zu dem quergerichteten Verbindungskanal 20
angeordnet ist. Die Sperrklinke 30 steht unter der Wirkung einer Blattfeder 34, die nach Passieren des
Führungsstiftes 14 die Sperrklinke 30 wieder in die in A b b. 5 gezeichnete Stellung überführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Ausgabe von 2,00-DM-Miinzen für Münzspielgertite, bei der unter-
halb einer diese Münzen enthaltenden Münzstapelröhre ein eine Münze bei Rückkehr in seine
Ruhestellung auswerfender elektromagnetischer Auszahlschiebcr vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auszahlschiebcr (8)
eine zu ihm paralleltiegendc, an ihrem dem Auszahlschieber (8) benachbarten Ende um einen
ortsfest angeordneten Stift (10) schwenkbare, durch eine Feder (11) in Richtung auf einen Anschlag (12) beaufschlagte Kulisse (9) zugeordnet
ist, daß der Auszahlenieber (8) einen in die Kulisse («»! eingreifenden Pührungsstift (14) tragt
und daß die Kulisse (9) mit einer in sich geschlossenen, den Führungsstift (14) aufnehmenden Führungsbahn (15) versehen ist. die bei Verschwen- ao
kung der Kulisse (9) dur-h die Feder (U) den
" Führungsstift (14) nach einem ersten, dem Auszahlmagncten (5) erteilten Impuls in einer der zurückgezogenen Stellung des Auszahlschiebers (8)
benachbarten Stellung festhält und bei einem zweiten Impuls freigibt.
2. Vo'pchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicnnet. daß die Führungsbahn (15) der Kulisse (Q) zwei in bewegungsrichtung des Auszahlschiebers (8X sich erstreckende, nach dem freien
Fnde der Kulisse (9) niueinandcr divergierend verlaufende, dem Vorlauf und dem Rücklauf des
Führungsstiftes (14) dienende Kanüle (16, 17) aufweist, daß die Kanäle (16, 17) mit ihren dem Stift
(10) der Kulisse (9) benachbarten Enden in eine kammerartige Ausnehmung (18) übergehen, die
eine innere, schräg in den Vorlaufkanal (16) übergehende Führungsflache (19) für den FUhrungsstift (14) aufweist, daß die anderen Enden
der Kanäle (16, 17) in einen quer zur Bewcgungsrichtung des Auszahlschiebcrs (8) gerichteten
Verbindungskanal (20) münden, ucsscn Breite größer ist als der Durchmesser des Führungsstiftes (14), und der im mittleren Bereich seiner
Außenseite (21) eine in den Vcrbindungskana' (20) vorspringende Anschlagnase (22) trägt und
an seiner Innenseite (23) eine zurückspringende, gegenüber der Anschlagnasc (22) zur dem RUcklaufkanal (17) des FUhrungsstiftes (14) versetzte
Ausnehmung (24) besitzt, und daß der Anschlag (12) der den Vorlaufkanal (16) tragenden Seite
der Kulisse (9) zugeordnet und die Feder (11) eine an einem Bolzen (13) der Kulisse (9) und an
dem Anschlag (12) befestigte Zugfeder ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
dem in Ruhestellung befindlichen FUhrungsstift (14) und der Außenseite (21) des Vcrbindungskannls (20) geringfügig größer als die Hublänge des
Auszahlschiebcrs (8) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (10) eine die Kulisse
(9) gegen ihr Auflager (25) andrückende Feder (26) besitzt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorlaufkanal (16) und der quergerichtete Vcrbindungskanal (20) der
Führungsbahn (15) der Kulisse (9) als Ausnehmungen oder Durchbrechungen ausgebildet sine
und der Rücklaufkanal (17) als in der dem Auszahlschieber (8) benachbarten. Oberfläche dei
Kulisse (9) angeordnete, von der Oberkante (27] der Innenseite (23) des quergerichteten Verbindungskanals (20) ausgehende, zur kammerartiger
Ausnehmung (18) der Führungsbahn (15) abfallende rchiefe Ebeno(28) ausgebildet ist und daß
die deu ortsfesten Stift (10) aufnehmende Bohrung (29) der Kulisse (9) als beiderseitig zur Mitte
sich verjüngende Bohrung ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Teile (16, 17, 18,
20) der Führungsbahn (15) der Kulisse (9) als Ausnehmungen gleicher Tiefe ausgebildet sind
und daß der Rücklaufkanal (17) des Führungs Stiftes (14) eine in ihn eingreifene, gegen Feder
wirkung außer Eingriff schwenkbare Sperrklinke (30) aufweist, deren Stirnkante (31) einen 1 ei!
der inneren Führungsfläche (19) der kammcrarti gen Ausnehmung (18) der Führungsbahn (15) bildet.
7. Vorrchtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kulisse (9) eine seitliche,
in den Rücklauf kanal (17) der Führungsbahn (15) mündende, der Aufnahme der Sperrklinke
(30? dienende Durchbrechung (32) angeordnet isi
und die Sperrklinke (30) um eine dem quergerichteten Verbindungskanal (20) benachbarte, m
der Außenseite der Kulisse (9) angeordnete Achse (33) schwenkbar angclenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2128124A DE2128124B1 (de) | 1971-06-02 | 1971-06-02 | Vorrichtung zur Ausgabe von 2,00-DM-Münzen für Münzspielgeräte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2128124C true DE2128124C (de) | 1973-03-08 |
Family
ID=
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