DE2128086C2 - Einstellbares Verschlußband - Google Patents
Einstellbares VerschlußbandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein einstellbares Verschlußband aus elastischem, formbeständigem Werkstoff,
dessen Band eine Mehrzahl von abstehenden, sägezahnförmigen Bandzähnen aufweist, deren Lastflanke
jeweils senkrecht zur Bandlängsachse, deren andere Flanke aber jeweils hierzu schräg steht, und dessen
Verschlußkopf einen sich von seiner flachen Innenwand zur Bandeinführöffnung erstreckenden Ansatz aufweist,
der in eine Rastklaue ausläuft, deren Rastzähne in Schließstellung jeweils mit den Bandzähnen in Eingriff
gebracht sind.
Bei einem gattungsg.Wichen Band weist die Rastklaue eine Mehrzahl von Sägezähnen auf, deren Lastflanken
im unbelasteten Zustand senkrecht zur Achse der geschlossen ausgebildeten Verschlußöffnung stehen.
Hier ist die Rastklaue durch einen schräg ausgerichteten Arm an einer Durchgangswand befestigt, die nicht das
eigentliche Band mit den Bandzähnen trägt. Dieser Arm wird stets auf Biegung beansprucht, wenn nach dem
Verschließen des Verschlußbandes Band und Rastklaue einer Kraft unterliegen, die den Verschluß zu offnen
trachtet. Der Rastklauenarm und sein Ansatz sind somit einer Deformation ausgesetzt, bei erhöhten Kräften
kann sich der Verschluß lösen. Auch werden besondere Winkelbedingungen für den Kamm des Rastklauenzahnes
oder für die Bandzähne nicht vorgesehen. Ist das Band einmal eingeführt und sind die Bandzähne mit den
Rastklauenzähnen in Eingriff gekommen, so wird von diesem Zeitpunkt ab, wenn sich die Bandspannung
vergrößert, die an den Zahnflanken wirkende Lösekraft auch ständig größer (US-PS 34 86 201), das Band reißt
auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verschlußband zu schaffen, dessen Schließkopf größere
Kräfte als bisher übertragen kann und der eine bei allen einwirkenden Kräften sichere Verschließwirkung aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1
gelöst Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß in der normalen Verschließstellung die Lastflanken der Bandzähne
und die Lastflanken der Rastklauenzähne noch nicht glatt bzw. innig aneinander und auch noch nicht
horizontal, d.h. senkrecht zur Bandeinführöffnung, liegen. Hierdurch wird eine Art Deformationsreserve
geschaffen, die sich als Kraftreserve auswirkt. Erst nachdem eine weitere bzw. hohe Spannung am Band
auftritt, kann der Zahnkamm der Rastklauenzähne vollständiger zur Zahnwurzel der Bandzähne hingleiten,
erst dann liegen die Lastflanken des Rastklauenzahnes horizontal, d. h. senkrecht zur Bandeinführöffnung. Dies
wird ebenfalls durch die Auswahl des Kammwinkels jedes Rastklauenzahnes gewährleistet. Durch den
jeweils unterschiedlichen Abstand zur Innenfläche der Durchgangswand des Verschlußkopfes wird eine
Schwenkbewegung der Rastklaue zum Zahnband hin gewährleistet, die erforderlich ist. Auch gestattet diese
Ausbildung, denjenigen Materialbereich des Verschlußkopfes, an welchem die Rastklaue in den Verschlußkopf
übergeht, weniger als bisher zu belasten, verringert also in diesem kritischen Bereich die Rißgefahr.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des Verschlußbandes,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Verschlußbandes in einer Stellung rund um ein nicht dargestelltes
Drahtbündel,
F i g. 3 eine vergrößerte Draufsicht auf das linke Ende des Bandes,
F i g. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der F i g. 3,
Fig.5 einen Schnitt wie in Fig.4, wobei das freie
Ende des Bandes durch die Rastklaue hindurchgefädelt ist, aber noch nicht belastet wird,
Fig.6 einen Schnitt wie in Fig.5, mit dem Band in
Schließstellung.
F i g. 1 zeigt ein Verschlußband 10, vorzugsweise einstückig aus Kunststoff, z. B. Nylon, geformt, mit dem
gewünschten Maß an Elastizität, je nach Zweck, jedoch von einer formbeständigen Eigenschaft, d. h., der
Kunststoff ist relativ starr. Ein längliches Band 11 hat
rechteckigen Querschnitt und an einer Seite eine Mehrzahl von sägezahnförmigen Bandzähnen 12, mit
einer rechtwinklig zur Längsachse des Bandes abstehenden Lastflänke 14 und einer anderen schrägen
Zahnflanke 15 (F i g. 3 und 4). In dem Beispiel ist der
Zahnkamm fluchtend zur Oberfläche 16 des Bandes gezeichnet, die Zahnlücke beträgt 1,57 mm, die Tiefe
0,63 mm und die Dicke des Bandes 1,39 mm, wobei diese Werte den handelsüblichen Toleranzen unterliegen.
An einem Ende des Verschlußbandes ist ein rahmenförmiger Verschlußknopf 21 mit einer linken
Wand als Durchgangswand 22, einer entgegengesetzten, rechten Wand 23 und gegenüberliegenden Seitenwänden
25,25 vorhanden.
Die Durchgangswand 22 ist als ein relativ starrer Anschlag für die Unterseite des Bandes 11 vorgesehen,
wenn Rastklaue und Band schließen, damit die bei der Wechselwirkung zwischen den Bandzähnen und der
Rastklaue auftretende Kraft eine passende Gegenkraft findet und das unerwünschte Lösen des Verschlusses
vermieden wird.
Ein Paar von Aufsatzteilen 31,31 befindet sich auf der Bandzahnoberfläche 16; diese haben eine geneigte
Fläche 32 (F i g. 2), die es verhindert, daß Fäden, Drähte o. dgl. im Gürtel einer Keilwirkung an einer scharfen
Ecke ausgesetzt und beschädigt wurden.
Durchgangswand 22 und Wände 23 und 25, 25 bestimmen eine Bandeinführöffnung 36. Quer über die
öffnung 36 hinweg wird an der inneren horizontalen Fläche ein Ansatz 37 gebildet, von dem eine Rastklaue
41 absteht. Die Seiten der Rastklaue sind durch Wände 25, 25, vgl: F i g. 3, getrennt Die Rastklaue enthält zwei
Rastklauenzähne 41a und 416, die an ihren jeweiligen Kämmen einen spitzen Kammwinkel bilden. Es ist
ersichtlich, daß die Zahnflanken 41c und 41 ti einen
V/inkel zur Vertikalebene bilden, die — wenn nicht im
Eingriff — sich parallel erstrecken und einen Winkel von 26'/2° zur Vertikalen bilden. Ferner liegen Flanken
41eund„41/der Rastklauenzähne horizontal. Der Kamm jedes Zahnes steht unter einem Winkel von 8'/2° zur
vertikalen Ebene. Es wird hervorgehoben, daß die in Fig.4 gezeigten Abmessungen nur beispielhaft sind,
und ein vorrangiger Zweck darin besteht, sicherzustellen, daß, wenn das Band durch die Öffnung 36 gesteckt to
und durch die Rastklaue verschlossen ist, die in F i g. 6 gezeigte Schließstellung erreicht wird, d. h., bei der die
belasteten Flanken 41 e und 41 /der Rastklauenzähne in einem innigen Anschlag, Flanke an Flanke, mit den
Lastflanken 14,14 des Bandes stehen.
Die Verschlußstellung wird wie folgt erreicht: F i g. 4 zeigt, daß der Abstand zwischen dem Kamm des
Rastklauenzahnes 41ö und der Innenfläche 44 der Durchgangswand 22 wesentlich kleiner als der Abstand
zwisch2n der Zahnwurzel des Bandes 11 und seiner Unterseite ist, nämlich 0,558 mm im Vergleich zu
0,762 mm. Wenn nun das Band in die Öffnung 36 eingeführt wird, werden die Rastklauenzähne nach
rechts versetzt, wobei die Biegeachse im wesentlichen in der Ebene liegt, in der die Rastklaue in den Ansatz 37
übergeht Wenn somit die Rastklauenzähne zunächst zwischen den jeweiligen Paaren von Bandzähnen 12
(Fig.6) sich begegnen, liegen die Flanken 41e und 41/" nicht horizontal. Mit anderen Worten, Lastflanken 14,
14 der Bandzähne liegen nicht in inniger Berührung Flanke an Flanke mit den Rastklauenflanken 41 e und
41 f. Andererseits ist verständlich, daß, wenn das Gürtelband eng entlang eines Drahtbundes o. dgl.
gespannt und dann entlastet wird, der Bund auf das Verschlußband eine Gegenkraft ausübt, die aufgrund
der Elastizität des Bandwerkstoffes die Rastklauenzähne in die in F i g. 6 gezeigte Form deformieren, d. h. mit
Rastklauenflanken 41 e, 41 / in vollem Anschlag an Lastflanken der Bandzähne. Auf diese Weise wird eine
maximale Wechselwirkung von Rastklaue mit den Bandzähnen verwirklicht. Das Ergebnis ist besser
verständlich, wenn man beachtet, daß um so größer die Kraft ist, welche bestrebt ist das Band aus der Öffnung
36 herauszuziehen, um so größer auch der Widerstand ist. Tatsächlich verschwenkt eine solche Gegenkraft
nicht nur die Rastklaue im Uhrzeigersinn um ihre Basis herum und in einen sicheren Verschluß mit den
Bandzähnen, sondern neigt auch dazu, die belasteten Flanken 41 e und 41/einer größeren Kraft als bisher zu
unterwerfen.
In dem Ausführungsbeispiel ist der Kammwinkel des Bandzahnes 12 gegeben durch
tg
0,062
0,025
0,025
wobei der Kammwinkel des Rastklauenzahnes 90°- 26V20 = 631/2° beträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einstellbares Verschlußband aus elastischem, formbeständigem Werkstoff, dessen Band eine
Mehrzahl von abstehenden, sägezahnförmigen: Bandzähnen aufweist, deren Lastflanke jeweils
senkrecht zur Bandlängsachse, deren andere Flanke aber jeweils hierzu schräg steht, und dessen
Verschlußkopf einen sich von seiner flachen Innenwand zur Bandeinführöffnung erstreckenden
Ansatz aufweist, der in eine Rastklaue ausläuft, deren Rastzähne in Schließstellung jeweils mit den
Bandzähnen in Eingriff gebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kammwinkel jedes
Rastklauenzahnes (41a, 41 b) kleiner ist als der Flankenwinkel am Grund der Bandzähne (12) und
daß die Rastklauenzähne (41a, 4\b) bei nicht eingeführtem Band (11) einen unterschiedlichen
Abstand von der Innenfläche (44) der Durchgangswand (22) des Verschlußkopfes (21) aufweisen,
wobei der Abstand des Kammes des am nächsten zur Innenfläche (44) liegenden Rastklauenzahnes
(41 b) kleiner ist als die Banddicke am Zahngrund der Bandzähne (12).
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (37) in Form einer eingeschnürten
Verlängerung des Bandes ausgebildet ist und mit der Rastklaue (41) flexibel in Verbindung steht.
3. Band nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Bandzähne etwa 1,57 mm, die Zahntiefe etwa
0,63 mm, die volle Dicke des Bandes etwa 1,4 mm beträgt.
4. Band nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
dem Kamm des Rastklauenzahnes {4\b) und der Innenfläche (44) der Durchgangswand (22) etwa
0,76 mm, der Flankenwinkel der Bandzähne (12) etwa 68°, der Kammwinkd der Rastklauenzähne
(41a, 41 b) etwa 63,5° beträgt.
5. Band nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es einstückig aus
Nylon besteht.
45
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712128086 DE2128086C2 (de) | 1971-06-05 | 1971-06-05 | Einstellbares Verschlußband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712128086 DE2128086C2 (de) | 1971-06-05 | 1971-06-05 | Einstellbares Verschlußband |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2128086A1 DE2128086A1 (de) | 1972-12-14 |
| DE2128086C2 true DE2128086C2 (de) | 1982-10-28 |
Family
ID=5810004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712128086 Expired DE2128086C2 (de) | 1971-06-05 | 1971-06-05 | Einstellbares Verschlußband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2128086C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3720564A1 (de) * | 1986-07-18 | 1988-01-28 | Nifco Inc | Schnalle |
| CN106477167A (zh) * | 2015-08-25 | 2017-03-08 | 大和化成工业株式会社 | 扎带 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5989892A (ja) * | 1982-10-20 | 1984-05-24 | レイモンド・シ−・ウエンク | スパイラルホ−ス用クランプ |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3339246A (en) * | 1965-08-17 | 1967-09-05 | Thomas & Betts Corp | Unitary bundling straps |
| US3486201A (en) * | 1968-08-05 | 1969-12-30 | Walter Bourne | Cable and like binding clips |
-
1971
- 1971-06-05 DE DE19712128086 patent/DE2128086C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3720564A1 (de) * | 1986-07-18 | 1988-01-28 | Nifco Inc | Schnalle |
| CN106477167A (zh) * | 2015-08-25 | 2017-03-08 | 大和化成工业株式会社 | 扎带 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2128086A1 (de) | 1972-12-14 |
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