DE2127828C3 - Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische Antwort erfordern - Google Patents
Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische Antwort erfordernInfo
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- DE2127828C3 DE2127828C3 DE19712127828 DE2127828A DE2127828C3 DE 2127828 C3 DE2127828 C3 DE 2127828C3 DE 19712127828 DE19712127828 DE 19712127828 DE 2127828 A DE2127828 A DE 2127828A DE 2127828 C3 DE2127828 C3 DE 2127828C3
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissen, die eine schriftliche oder
graphische Antwort erfordern, mit einem flachen Gehäuse und mit einem Träger für ein auswechselbares
Blatt, das ein Aufgabenfeld und ein die richtigen Lösungen der Aufgaben aufweisendes Antwortfeld
besitzt, die in Form je einer Spalte nebeneinander auf dem Blatt angeordnet sind, und mit einem durch eine
fensterariise öffnung auf der Gehäuse-Vorderseite
sichtbaren Schreibfeld, wobei das Antwortfeld und das Schreibfeid durch eine vor die Fensteröffnung verschiebbare
durchsichtige Abdeckplatte wechselseitig teilweise abdeckbar sind und die Abdeckplatte in der die
Fensteröffnung abdeckenden Stellung durch eine in dem Gehäuse angeordnete federnde Raste, die mit einem
Vorsprung in eine Kerbe der Abdeckplatte eingreift, selbsttätig verriegelbar und mittels eines Schlüssels
entriegelbar ist.
Ein derartiges Lehrgerät ist in der SU-PS 2 11 172
beschrieben.
Dieses Gerät weist den Mangel auf, daß die Lösung
der Aufgaben verdeckende Klappe am linken Ende des
Gerätes bereits geöffnet werden kann, wenn die zum
Abdecken des Schriftfeldes zur Eintragung der selbst
gefundenen Lösungen durch den Schüler bzw. Prüfling
vorgesehene verschiebbare durchsichtige Platte nur die
ίο Hälfte des Schriftfeldes abdeckt.
Damit steht für den Prüfling die Möglichkeit offen, die fertigen Lösungen unter der geöffneten Klappe
abzulesen und auf dem durch die durchsichtige Platte nicht abgedeckten Teil des Schriftfeldes aufzuschreiben.
Die beabsichtigte Wirkung des Gerätes ist mit dieser Möglichkeit weitgehend verfehlt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Gerät so zu verbessern, daß für den Prüfling
jede Möglichkeit, seine eigenen Leistungen durch Entnahme zusätzlicher Informationen aus dem Gerät zu
verbessern und so das Ergebnis der Prüfung zu verfälschen, ausgeschlossen wird.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs beschriebenen Gerät durch die im Patentanspruch angegebenen
kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Die durch diese Maßnahmen erreichte Wirkung besteht darin, daß der Zutritt zu den im Gerät
enthaltenen Lösungen der Aufgaben nur dann möglich ist, wenn die durchsichtige Abdeckplatte das Schreibfeld
vollständig überdeckt, d. h. wenn eine etwaige Ergänzung der Eintragungen auf dem Schreibfeld nicht mehr
möglich ist.
Zusätzlich biete das erfindungsgemäße Gerät gegenüber dem bekannten den Vorteil halber Abmessungen
bei gleich großen Schreib-» Aufgaben- und Antwortfeldern.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und durch die
Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Lehrgerät gemäß der Erfindung;
F i g. 1 ein Lehrgerät gemäß der Erfindung;
F i g. 2a die Lage der Elemente des Lehrgerätes während des Antwortens auf die fragen;
F i g. 2b dasselbe wie in F i g. 2a in Draufsicht;
F i g. 3ai die Lage der Elemente des Lehrgerätes beim Vergleichen der niedergeschriebenen Antworten mit den richtigen Antworten;
F i g. 2b dasselbe wie in F i g. 2a in Draufsicht;
F i g. 3ai die Lage der Elemente des Lehrgerätes beim Vergleichen der niedergeschriebenen Antworten mit den richtigen Antworten;
F i g. 3b dasselbe wie in F i g. 3 in Draufsicht;
F i g. 4 einen Schnitt längs IV-IV in F i g. 2, wobei die Schließvorrichtung in der Lage dargestellt ist, die der Niederschrift der Antwort entspricht, und
F i g. 4 einen Schnitt längs IV-IV in F i g. 2, wobei die Schließvorrichtung in der Lage dargestellt ist, die der Niederschrift der Antwort entspricht, und
Fig.5 einen Schnitt längs V-V in Fig.3, wobei die
Schließvorrichtung in der Lage dargestellt ist, die der Prüfung der niedergeschriebenen Antworten entspricht.
Das Gehäuse 1 (Fig. 1) des Lehrgerätes ist in zwei Sektionen 2 und 3 durch eine undurchsichtige
Trennwand 4 getrennt. In der Sektion 2 ist eine aus dem Gehäuse 1 nach außen ausschiebbare (in Richtung der
Pfeile) Platte 5 angeordnet, die zur Unterbringung der Fragen und der richtigen Antworten bestimmt ist
Spalten von Fragen, die im linken Teil des Papierbogens aufgetragen sind, sind Spalten von richtigen Antworten auf diese Fragen gegenübergestellt, die im rechten Teil desselben Papierbogens liegen. Die Sektion 3 ist zur Unterbringung des Bogens mit den aufzuschreibenden Antworten bestimmt. Zum Aufschreiber, dieser Antworten ist im Gehäuse 1 ein Fenster 6 vorgesehen.
In der Sektion 3 ist eine bewegliche durchsichtige
Spalten von Fragen, die im linken Teil des Papierbogens aufgetragen sind, sind Spalten von richtigen Antworten auf diese Fragen gegenübergestellt, die im rechten Teil desselben Papierbogens liegen. Die Sektion 3 ist zur Unterbringung des Bogens mit den aufzuschreibenden Antworten bestimmt. Zum Aufschreiber, dieser Antworten ist im Gehäuse 1 ein Fenster 6 vorgesehen.
In der Sektion 3 ist eine bewegliche durchsichtige
Platte 7 angeordnet, die das Fenster 6 überdeckt, wobei der Bogen mit den niederzuschreibenden Antworten
unter dieser Platte bleibt.
Da die Platte 7 durchsichtig ist, sieht in ihrer ausgeschobenen Lage (Fig. 2a und b) der Prüfling die
zu beantwortenden Fragen (Fig. 2a) und kann gleichzeitig
die Antwort auf den Bogen durch da Fenster 6 aufschreiben. In der eingeschobenen Lage (F i g. 3a und
b) der Platte 7 (F i g. 3) ist das Fenster 6 geschlossen und der Prüfling hat keinen Zutritt zum Bogen mit den
niedergeschriebenen Antworten. Erst in dieser Stellung kann das garze Kontrollprogramm, d. h. die Fragen und
die richtigen Antworten, auf der herausgezogenen Platte eingesehen werden.
Im oberen Teil des Gehäuses 1 ist in seinem Innern eine fliegend gelagerte federnde Raste 8 (Fig.4 und 5)
angeordnet, die Vorsprünge 9 und 10 am freien Ende besitzt, die jeweils der duchsichtigen Platte und der
anderen, die Fragen tragenden Platte 5 zugekehrt sind und in Eingriff mit einer Kerbe 11 in der Platte 7 oder
einem Schlitz in der zweiten Platte 5 gebracht werden können.
Zum Herausführen des Vorsprungs 9 aus der Kerbe 11 ist ein besonderer Schlüssel (nicht abgebildet)
vorhanden, der in ein Schlüsselloch 13 (Fig. 1) eingesetzt wird.
Durch Drehung des Schlüssels wird die Raste 8 bis zum Herausführen des Vorsprungs 9 aus de; Kerbe 11
abgebogen, und die durchsichtige Platte 7 wird aus der Sektion 3 ausgeschoben, wodurch das Fenster 6
geöffnet wird. Durch das Fenster 6 wird auf die Trennwand 4 ein leerer Papierbogen für die aufzuschreibenden
Antworten gelegt. In dieser Lage der Platte 7 rastet der Vorsprung 10 in den Schlitz 12 der
Platte 5 (F i g. 4) ein. Die Platte 5 wird aus dein Gehäuse 1 ausgeschoben bis sich der Vorsprung 10 gegen das
Schlitzende anlegt. Hierbei werden die Fragen aber noch nicht die richtigen Antworten auf der Platte 5
(siehe Fig. 2a)sichtbar.
Der Prüfling trägt auf den leeren Bogen die Antworten auf diese Fragen ein. Nach Beendigung der
Eintragung der Antworten wird die Platte 7 ins; Innere der Sektion 3 des Gehäuses 1 bis zum Einrasten des
Vorsprungs 9 (Fig. 5) in die Kerbe 11 eingeschoben. Hierbei schwenkt der Vorsprung 10 aus dem Schlitz 12
der Platte 5 heraus, so daß die Platte 5 bis zum Erscheinen der Spalte mit den richtigen Antworten
(Fig. 3a) ganz ausgeschoben werden kann.
Da beim Einrasten des Vorsprungs 9 in die Kerbe 11
das Ausschieben der durchsichtigen Platte 7 unmöglich ist, ist auch der Zutritt zu den niedergeschriebenen
Antworten nicht möglich, wodurch eine objektive und zuverlässige Kontrolle von Kenntnissen des Schülers
gewährleistet wird.
Um die Fehlerverbesserung durchzuführen, muß man erneut den Zutritt zu den niedergeschriebenen Antworten
erhalten, was aber erst nach der Einführung eines Abschnitts der Platte 5 mit den richtigen Antworten in
das Gehäuse 1 und dem nachfolgenden Abbiegen der Raste 8 mit Hilfe des Schlüssels bis zum Herausführen
des Vorsprungs 9 aus der Kerbe 11 möglich ist. Sonst sperrt der Vorsprung 10 beim Abbiegen, was das
Herausführen des Vorsprungs 9 aus der Kerbe 11 verhindert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissi ,ι, die eine schriftliche oder graphische Antwort erfordern, mit einem flachen Gehäuse und mit einem Träger für ein auswechselbares Blatt, das ein Aufgabenfeld und ein die richtigen Lösungen der Aufgaben aufweisendes Antwortfeld besitzt, die in Form je einer Spalte nebeneinander auf dem Blatt angeordnet sind, und mit einem durch eine fensterartige öffnung auf der Gehäuse-Vorderseite sichtbaren Schreibfeld, wobei das Antwortfeld und das Schreibfeld durch eine vor die Fensteröffnung verschiebbare durchsichtige Abdeckplatte wechselseitig teilweise abdeckbar sind und die Abdeckplatte in der die Fensteröffnung abdeckenden Stellung durch eine in dem Gehäuse angeordnete federnde Raste, die mit einem Vorsprung in eine Kerbe der Abdeckplatte eingreift, selbsttätig verriegelbar und mittels eines Schlüssels entriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger für das Blatt mit dem Antwort- und dem Aufgabenfeld von einer unter das Schreibfeld (6) verschiebbaren zweiten Platte (5) gebildet wird, wobei die Feder in der vorstehend angegebenen Reihenfolge in Verschieberichtung zum Gehäuse (1) aufeinander folgen, daß die federnde Raste (8) in dem Raum zwischen der Abdeckplatte (7) und der zweiten Platte (5) angeordnet ist, in Verschieberichtung der Platten (5, 7) angeordneten Ebene schwenkbar ist und die einen entgegengesetzt zum ersten Vorsprung (9) gerichteten, der zweiten Platte (5) zugewandten zweiten Vorsprung (IGi) trägt, und der zweite Vorsprung (10) mit einem sich über die Breite der Spalten des Aufgabenfeldes der zweiten Platte (5) in Verschieberichtung erstreckenden Schlitz (12) fluchtet, und daß die Länge der beiden Vorsprünge (9, 10) zusammen größer ist als der Abstand zwischen den zueinander gekehrten Ebenen der beiden Platten (5, 7) in dem an den Vorsprüngen (9, 10) vorbei verschiebbaren Bereich der Platten (5, 7), so daß der erste Vorsprung (9) an der Raste (8) mittels des durch ein Schlüsselloch (13) ins Gehäuse (1) einsteckbaren Schlüssels in Richtung zur Ebene der zweiten Platte (5) und aus der Kerbe(11) der Abdeckplatte (7) bewegbar ist, wenn der zweite Vorsprung (10) der Raste (8) in den Schlitz(12) der Platte (5) eingreifen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712127828 DE2127828C3 (de) | 1971-06-04 | Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische Antwort erfordern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712127828 DE2127828C3 (de) | 1971-06-04 | Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische Antwort erfordern |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2127828A1 DE2127828A1 (de) | 1972-12-14 |
| DE2127828B2 DE2127828B2 (de) | 1977-03-24 |
| DE2127828C3 true DE2127828C3 (de) | 1977-11-03 |
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