DE2127828B2 - Lehrgeraet zur pruefung von kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische antwort erfordern - Google Patents

Lehrgeraet zur pruefung von kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische antwort erfordern

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DE2127828B2
DE2127828B2 DE19712127828 DE2127828A DE2127828B2 DE 2127828 B2 DE2127828 B2 DE 2127828B2 DE 19712127828 DE19712127828 DE 19712127828 DE 2127828 A DE2127828 A DE 2127828A DE 2127828 B2 DE2127828 B2 DE 2127828B2
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Wladimir Alexandrowitsch Minsk Wadjuschin (Sowjetunion)
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Belorusskij ordena trudowowo krasnowo snameni politechnitscheskij institut, Minsk (Sowjetunion)
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B3/00Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers
    • G09B3/02Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the type wherein the student is expected to construct an answer to the question which is presented or wherein the machine gives an answer to the question presented by a student
    • G09B3/04Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the type wherein the student is expected to construct an answer to the question which is presented or wherein the machine gives an answer to the question presented by a student of chart form

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische Antwort erfordern, mit einem flachen Gehäuse und mit einem Träger für ein auswechselbares Blatt, das ein Aufgabenfeld und ein die richtigen Lösungen eier Aufgaben aufweisendes Antwortfeld besitzt, die in Form je einer Spalte nebeneinander auf dem Blatt angeordnet sind, und mit einem durch eine fensterartige öffnung auf der Gehäuse-Vorderseite sichtbaren Schreibfeld, wobei das Antwortfeld und das Schreibfeld durch eine vor die Fensteröffnung verschiebbare durchsichtige Abdeckplatte wechselseitig teilweise abdeckbar sind und die Abdeckplatte in der die Fensteröffnung abdeckenden Stellung durch eine in dem Gehäuse angeordnete federnde Raste, die mit einem Vorsprung in eine Kerbe der Abdeckplatte eingreift, selbsttätig verriegelbar und mittels eines Schlüssels
entriegelbar ist
Ein derartiges Lehrgerät ist in der SU-PS 2 11172 beschrieben.
Dieses Gerät weist den Mangel auf, daß die Lösung
der Aufgaben verdeckende Klappe am linken Ende des
Gerätes bereits geöffnet werden kann, wenn die zum
Abdecken des Schriftfeldes zur Eintragung der selbst
gefundenen Lösungen durch den Schüler bzw. Prüfling
vorgesehene verschiebbare durchsichtige Platte nur die
ίο Hälfte des Schriftfeldes abdeckt.
Damit steht für den Prüfling die Möglichkeit offen, die fertigen Lösungen unter der geöffneten Klappe abzulesen und auf dem durch die durchsichtige Platte nicht abgedeckten Teil des Schriftfeldes aufzuschreiben. Die beabsichtigte Wirkung des Gerätes ist mit dieser Möglichkeit weitgehend verfehlt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Gerät so zu verbessern, daß für den Prüfling jede Möglichkeit, seine eigenen Leistungen durch Entnahme zusätzlicher Informationen aus dem Gerät zu verbessern und so das Ergebnis der Prüfung zu verfälschen, ausgeschlossen wird.
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs beschriebenen Gerät durch die im Patentanspruch angegebenen kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Die durch diese Maßnahmen erreichte Wirkung besteht oarin, daß der Zutritt zu den im Gerät enthaltenen Lösungen der Aufgaben nur dann möglich ist, wenn die durchsichtige Abdeckplatte das Schreibfeld vollständig überdeckt, d. h. wenn eine etwaige Ergänzung der Eintragungen auf dem Schreibfeld nicht mehr möglich ist.
Zusätzlich biete das erfindungsgemäße Gerät gegenüber dem bekannten den Vorteil halber Abmessungen bei gleich großen Schreib-, Aufgaben- und Antwortfeldern.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Beschreibung tines Ausführungsbeispiels und durch die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
ίο F i g. 1 ein Lehrgerät gemäß der Erfindung;
F i g. 2a die Lage der Elemente des Lehrgerätes während des Antwortens auf die Fragen;
F i g. 2b dasselbe wie in F i g. 2a in Draufsicht;
F i g. 3a die Lage der Elemente des Lehrgerätes beim Vergleichen der niedergeschriebenen Antworten mit den richtigen Antworten;
F i g. 3b dasselbe wie in F i g. 3 in Draufsicht;
F i g. 4 einen Schnitt längs IV-IV in F i g. 2, wobei die Schließvorrichtung in der Lage dargestellt ist, die der Niederschrift der Antwort entspricht, und
Fig.5 einen Schnitt längs V-V in Fig.3, wobei die Schließvorrichtung in der Lage dargestellt ist, die der Prüfung der niedergeschriebenen Antworten entspricht.
Das Gehäuse 1 (Fig. 1) des Lehrgerätes ist in zwei Sektionen 2 und 3 durch eine undurchsichtige Trennwand 4 getrennt. In der Sektion 2 ist eine aus dem Gehäuse 1 nach außen ausschiebbare (in Richtung der Pfeile) Platte 5 angeordnet, die zur Unterbringung der Fragen und der richtigen Antworten bestimmt ist.
Spalten von Fragen, die im linken Teil des Papierbogens aufgetragen sind, sind Spalten von richtigen Antworten auf diese Fragen gegenübergestellt, die im rechten Teil desselben Papierbogens liegen. Die Sektion 3 ist zur Unterbringung des Bogens mit den aufzuschreibenden Antworten bestimmt. Zum Aufschreiben dieser Antworten ist im Gehäuse 1 ein Fenster 6 vorgesehen.
In der Sektion 3 ist eine bewegliche durchsichtige
Platte 7 angeordnet, die das Fenster 6 überdeckt, wobei der Bogen mit den niederzuschreibenden Antworten unter dieser Platte bleibt
Da die Platte 7 durchsichtig ist, sieht in ihrer ausgeschobenen Lage (Fig.2a und b) der Prüfling die zu beantwortenden Fragen (F i g. ia) und kann gleichzeitig die Antwort auf den Bogen durch das Fenster 6 aufschreiben. In der eingeschobenen Lage (Fig 3a und b) der Platte 7 (F i g. 3) ist das Fenster 6 geschlossen und der PrufTng hat keinen Zutritt zum Bogen mit den niedergeschriebenen Antworten. Erst in dieser Stellung kann das ganze Kontrollprogramm, d. h. die Fragen und die richtigen Antworten, auf der herausgezogenen Platte eingesehen werden.
Im oberen Teil des Gehäuses 1 ist in seinem Innern eine fliegend gelagerte federnde Raste 8 (F i g. 4 und 5) angeordnet, die Vorsprünge 9 und 10 am freien Ende besitzt, die jeweils der duchsichtigen Platte und der anderen, die Fragen tragenden Platte 5 zugekehrt sind und in Eingriff mit einer Kerbe 11 in der Platte 7 oder z0 einem Schlitz in der zweiten Platte 5 gebracht werden können.
Zum Herausführen des Vorsprungs 9 aus der Kerbe 11 ist ein besonderer Schlüssel (nicht abgebildet) vorhanden, der in ein Schlüsselloch 13 (Fig. 1) eingesetzt wird.
Durch Drehung des Schlüssels wird die Raste 8 bis zum Herausführen des Vorsprungs 9 aus der Kerbe 11 abgebogen, und die durchsichtige Platte 7 wird aus der Sektion 3 ausgeschoben, wodurch das Fenster 6 geöffnet wird. Durch das Fenster 6 wird auf die Trennwand 4 ein leerer Papierbogen für die aufzuschreibenden Antworten gelegt In dieser Lage der Platte 7 rastet der Vorsprung 10 in den Schlitz 12 der Platte 5 (F i g. 4) ein. Die Platte 5 wird aus dem Gehäuse 1 ausgeschoben bis sich der Vorsprung 10 gegen das Schlitzende anlegt Hierbei werden die Fragen aber noch nicht die richtigen Antworten auf der Platte 5 (siehe F i g. 2a) sichtbar.
Der Prüfling trägt auf den leeren Bogen die Antworten auf diese Fragen ein. Nach Beendigung der Eintragung der Antworten wird die Platte 7 ins Innere der Sektion 3 des Gehäuses 1 bis zum Einrasten des Vorsprungs 9 (Fig.5) in die Kerbe 11 eingeschoben. Hierbei schwenkt der Vorsprung 10 aus dem Schlitz 12 der Platte 5 heraus, so daß die Platte 5 bis zum Erscheinen der Spalte mit den richtigen Antworten (F i g. 3a) ganz ausgeschoben werden kann.
Da beim Einrasten des Vorsprungs 9 in die Kerbe 11 das Ausschieben der durchsichtigen Platte 7 unmöglich ist, ist auch der Zutritt zu den niedergeschriebenen Antworten nicht möglich, wodurch eine objektive rnd zuverlässige Kontrolle von Kenntnissen des Schülers gewährleistet wird.
Um die Fehlerverbesserung durchzuführen, muß man erneut den Zutritt zu den niedergeschriebenen Antworten emalten, was aber erst nach der Einführung eines Abschnitts der Platte 5 mit den richtigen Antworten in das Gehäuse 1 und dem nachfolgenden Abbiegen der Raste 8 mit Hilfe des Schlüssels bis zum Herausführen des Vorsprungs 9 aus der Kerbe 11 möglich ist. Sonst sperrt der Vorsprung 10 beim Abbiegen, was das Herausführen des Vorsprungs 9 aus der Kerbe 11 verhindert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische Antwort erfordern, mit einem flachen Gehäuse und mit einem Träger für ein auswechselbares Blatt, das ein Aufgabenfeld und ein die richtigen Lösungen der Aufgaben aufweisendes Antwortfeid besitzt, die in Form je einer Spalte nebeneinander auf dem Blatt angeordnet sind, und mit einem durch eine fensterartige öffnung euf der Gehäuse-Vorderseite sichtbaren Schreibfeld, wobei das Antwortfeid und das Schreibfeld durch eine vor die Fensteröffnung verschiebbare durchsichtige Abdeckplatte wechselseitig teilweise abdeckbar sind und die Abdeckplatte in der die Fensteröffnimg abdeckerden Stellung durch eine in dem Gehäuse angeordnete federnde Raste, die mit einem Vorsprung in eine Kerbe der Abdeckplatte eingreift, selbsttätig verriegelbar und mittels eines Schlüssels entriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger für das Blatt mit dem Antwort- und dem Aufgabenfeld von einer unter das Schreibfeld (6) verschiebbaren zweiten Platte (5) gebildet wird, wobei die Feder in der vorstehend angegebenen Reihenfolge in Verschieberichtung zum Gehäuse (1) aufeinander folgen, daß die federnde Raste (8) in dem Raum zwischen der Abdeckplatte (7) und der zweiten Platte (5) angeordnet ist, in Verschieberichtung der Platten (5, 7) angeordneten Ebene schwenkbar ist und die einen entgegengesetzt zum ersten Vorsprung (9) gerichteten, der zweiten Platte (5) zugewandten zweiten Vorsprung (10) trägt, und der zweite Vorsprung (10) mit einem sich über die Breite der Spalten des Aufgabenfeldes der zweiten Platte (5) in Verschieberichtunp erstreckenden Schlitz (12) fluchtet, und daß die Länge der beiden Vorsprünge (9, 10) zusammen größer ist als der Abstand zwischen den zueinander gekehrten Ebenen der beiden Platten (5, 7) in dem an den Vorsprüngen (9, 10) vorbei verschiebbaren Bereich der Platten (5, 7), so daß der erste Vorsprung (9) an der Raste (8) mittels des durch ein Schlüsselloch (13) ins Gehäuse (1) einsteckbaren Schlüssels in Richtung zur Ebene der zweiten Platte (5) und aus der Kerbe
    (11) der Abdeckplatte (7) bewegbar ist, wenn der zweite Vorsprung (10) der Raste (8) in den Schlitz
    (12) der Platte (5) eingreifen kann.
DE19712127828 1971-06-04 Lehrgerät zur Prüfung von Kenntnissen, die eine schriftliche oder graphische Antwort erfordern Expired DE2127828C3 (de)

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DE2127828B2 true DE2127828B2 (de) 1977-03-24
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