DE2127664B2 - Schleudertrommel fuer gaszentrifugen - Google Patents
Schleudertrommel fuer gaszentrifugenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B5/00—Other centrifuges
- B04B5/08—Centrifuges for separating predominantly gaseous mixtures
-
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
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Description
der Erfindung.
30 Die Schleudertrommel 1 besteht aus einem ringförmigen Mantel la und zwei konischen Böden 2
und 3.
Die Erfindung betrifft eine Schleudertrommel für An der Kegelspitze P1 des oberen Bodens 2 ist
Gaszentrifugen, deren vertikale Längsachse mit den eine Welle 4 befestigt, die bei einem Punkt O an einer
Wellenachsen an den beiden Trommelböden zu- 35 nicht in der Zeichnung abgebildeten Halterung gesammenfällt.
sichert und mit einem an sich bekannten, ebenfalls
Zum Anreichern von bestimmten Produkten, ins- nicht abgebildeten Drehantriebsorgan verbunden ist.
besondere zur Uranisotopenanreicherung, ist es be- Diese Anordnung erlaubt gleichzeitig die Auf-
reits bekannt, schnellaufende Zentrifugen zu ve*-- hängung und den Antrieb der Schleudertrommel 1
wenden. 40 durch die Welle 4, die in einem Lager 9 geführt ist.
Eine schnellaufende Gaszentrifuge zum Trennun Am unteren Boden 3 ist an der Kegelspitze Q1
von Gasgemischen ist aus der deutschen Auslege- eine Zentrierwelle 5 befestigt, die an ihrem freien
schrift 1 071 593 bekannt. Ende A eine Magnetplatte 6 trägt, von der eine Ver-
Bei derartigen Zentrifugen treten jedoch große zahnung 6a mit einer Verzahnung Ta einer Schwing-Schwierigkeiten
auf, insbesondere durch den Poisson- 45 platte 7 ausgerichtet bleiben will, die auf einer Halte-Effekt,
der eine Verkürzung der Schleudertrommel rung 8 ruht. Um eine genaue Zentrierung der Schleu-(bei
Ausdehnung in der Querrichtung) und damit eine dertrommel 1 zu gewährleisten, deren Achse mit der
Änderung der Lagerstellen der Wellen bewirkt, die Achse der Wellen 4 und 5 zusammenfällt, muß die
den Antrieb und die Zentrierung der Schleuder- Magnetplatte 6 genau zu der Platte 7 ausgerichtet
trommel vornehmen. so bleiben, weshalb auch die magnetischen Eigenschaf-
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Schleuder- ten konstant gehalten werden müssen, die von einem
trommel der eingangs genannten Art anzugeben, bei Spalt e konstanten Werts abhängen,
der die Lagerstellen für die beiden Wellen zum An- Durch den Poisson-Effekt verringert die Schleudertrieb und zur Zentrierung der Schleudertrommel auch trommel 1, die im Ruhezustand eine Länge Z1 aufwährend des Betriebs der Schleudertrommel ihren 55 weist (F i g. 1), ihre Länge beim Betrieb, so daß sie Ort nicht ändern. für eine vorbestimmte Drehzahl eine kleinere Länge
der die Lagerstellen für die beiden Wellen zum An- Durch den Poisson-Effekt verringert die Schleudertrieb und zur Zentrierung der Schleudertrommel auch trommel 1, die im Ruhezustand eine Länge Z1 aufwährend des Betriebs der Schleudertrommel ihren 55 weist (F i g. 1), ihre Länge beim Betrieb, so daß sie Ort nicht ändern. für eine vorbestimmte Drehzahl eine kleinere Länge
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Z, aufweist (F i g. 2).
löst, daß die beiden Böden kegelförmig und durch Bei einer an sich bekannten Schleudertrommel mit
die Zentrifugalkraft im Sinne eines zunehmenden nicht verformbaren Böden, an denen je eine Welle
Kegelwinkels verformbar ausgebildet sind und die 60 befestigt ist, die die Zentrierung und den Drehantrieb
Kegelspitzen, an denen je sine Welle befestigt ist, der Schleudertrommel vornehmen, deren Achse mit
dem Trommelinnern zugekehrt sind. den Wellenachsen zusammenfällt, tritt daher eine
Eine Zentrierung der Schleudertrommel durch eine Änderung der Länge und infolgedessen eine Ver-Magnetplatte
am unteren Abschnitt der Schleuder- größerung des Spalts e auf, was zu einer schlechten
trommel ermöglicht es, den Spalt zwischen der an der 6S Zentrierung der Schleudertrommel führt,
schleudertrommel befestigten Magnetplatte und einer Erfindungsgemäß sind die beiden Böden 2 und 3
schleudertrommel befestigten Magnetplatte und einer Erfindungsgemäß sind die beiden Böden 2 und 3
auf einem ortsfesten Halter ruhenden Schwingplatte unter der Einwirkung der Fliehkräfte verformbar,
aut einem konstanten Wert zu halten. wobei die Fliehkräfte den öffnungswinkel W1 (F i g. 1)
des Kegels vergrößern, der dea Wert ω, beim Betrieb
erreicht (Fig. 2).
Die Γ änge zwischen den Kegelspitzen P1 und Q1
und damit zwischen den Lagerstellen der Wellen 4 und 5 im Ruhezustand bleibt dadurch gleich der
Länge zwischen den Kegelspitzen P2 und Q2 im Betrieb
der Schleudertrommel.
Für die üblichen metallischen Werkstoffe beträgt die relative Verkürzung der Trommellänge etwa
2 mm/m des Nennbereichs und die Verlängerung infolge einer Erwärmung um 30° C 20% dieses Werts.
Iu Fig 3 sind Einzelheiten eines Ausführungsbeispieis
des oberen Bodens einer Zentrifugen-Schleudertrommel
abgebildet, die einen ringförmigen Mantel 10 hat, auf dem über eine konische Schraubverbin-
dung 11 ein kegelförmiger Boden 12 befestigt ist Der Boden 12 nimmt in seinem Mittelabschnitt eme
Haube 13 auf, die ebenfalls durch eine konische Schraubverbindung 14 gesichert ist und über der ein
hydrodynamisches Lager 15 montiert ist. In der
ίο Haube 13 ist ein zentrales Loch 16 vorgesehen, das
zur Aufnahme der Antriebswelle 4 dient
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schleudertrommel für Gaszentrifugen, deren trommel infolge deren Erwärmung beim Umlauf zu
vertikale Längsachse mit den Wellenachsen an berücksichtigen. .,cciiiim.t(
den beiden Trommelböden zusammenfällt, da- 5 Weiterhin ist es moghch, die beiden Massenrnitteldurch gekennzeichnet, daß die beiden punkte des oberen und unteren öoaens sowie die Böden (2,3) kegelförmig und durch die Zentri- Knotenpunkte (N1 und W2, Fig. 1) entsprechend der fugalkraft im Sinne eines zunehmenden Kegel- ersten kritischen Biegefrequenz der Schltudertromwinkels (wi) verformbar ausgebildet sind und die mel anzunähern, so daß diese Frequenz erhöht wird, Kegelspitzen (P1, Q1), an denen je eine Welle (4,5) io was einen Anstieg des Nenndrehzahibereichs tür die befestigt ist, dem Tromraelinnern zugekehrt sind. Schleudertrommeln erlaubt, die nut einer unterkn-
den beiden Trommelböden zusammenfällt, da- 5 Weiterhin ist es moghch, die beiden Massenrnitteldurch gekennzeichnet, daß die beiden punkte des oberen und unteren öoaens sowie die Böden (2,3) kegelförmig und durch die Zentri- Knotenpunkte (N1 und W2, Fig. 1) entsprechend der fugalkraft im Sinne eines zunehmenden Kegel- ersten kritischen Biegefrequenz der Schltudertromwinkels (wi) verformbar ausgebildet sind und die mel anzunähern, so daß diese Frequenz erhöht wird, Kegelspitzen (P1, Q1), an denen je eine Welle (4,5) io was einen Anstieg des Nenndrehzahibereichs tür die befestigt ist, dem Tromraelinnern zugekehrt sind. Schleudertrommeln erlaubt, die nut einer unterkn-
2. Schleudertrommel nach Anspruch 1, dadurch; tischen Drehzahl umlaufen.
gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (4) hängend Diese Anordnung der Boden erlaubt ferner einen
gelagert ist und daiß am unteren Ende der Zen- Vergleich einer oberen Lagerstelle (vgl. Fig. 1) rmt
trierwelle (5) eine Magnetplatte (6) befestigt ist, 15 den Knotenpunkten N1, N2, was das Überschreiten
die durch einen Spalt (e) von einer auf einer der kritischen Drehzahlen der Biegung fur die
festen Halterung (8) bewegbar angeordneten Schkudertrommeln erleichtert, die oberhalb der kn-
Schwingplaiu (7) getrennt ist. tischen Drehzahl der Biegung umlaufen.
3. Schleudertrommel nach Anspruch 2, dadurch Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist m ocr
gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (4) in 20 Zeichnung dargestellt. Es zeigt
einem hydrodynamischen Lager (9) gelagert »n. Fig. 1 eine schemitische Ansicht einer Zentrifuge
4. Schleudertrommel nach einem der An- mit einer Schleudertrommel gemäß der Erfindung
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der im Ruhezustand,
obere Beden (2) durch einen kegelstumpfförmigen F i g. 2 eine Ansicht der Zentrifuge von F1 g. 1 mit
Ring (12) gebildet und durch konische Schraub- as derselben Scheuertrommel während der Drehung
verbindungen (11,14) mit dem Trommelmantel und
(10) bzw. mit einem Mittelstück (13) verbunden F i g. 3 einen Längsschnitt durch den oberen Abist,
das die Antriebswelle (4) aufnimmt. schnitt einer Zcntrifugen-Schleudertrommel gemäß
Applications Claiming Priority (1)
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| FR7020379A FR2093144A5 (de) | 1970-06-03 | 1970-06-03 |
Publications (3)
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ID=9056617
Family Applications (1)
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Country Status (6)
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |