DE2709409C2 - Schleudertrommel - Google Patents

Schleudertrommel

Info

Publication number
DE2709409C2
DE2709409C2 DE19772709409 DE2709409A DE2709409C2 DE 2709409 C2 DE2709409 C2 DE 2709409C2 DE 19772709409 DE19772709409 DE 19772709409 DE 2709409 A DE2709409 A DE 2709409A DE 2709409 C2 DE2709409 C2 DE 2709409C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
joint
wall
pipe
centrifugal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772709409
Other languages
English (en)
Other versions
DE2709409A1 (de
Inventor
Max Ing.(grad.) 8070 Ingolstadt Bruckmayer
Rolf Dr. 8060 Dachau Cuntze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MT Aerospace AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DE19772709409 priority Critical patent/DE2709409C2/de
Priority to NL7802062A priority patent/NL182058C/xx
Priority to JP2438378A priority patent/JPS53110183A/ja
Priority to FR7806368A priority patent/FR2382272A1/fr
Priority to AU33863/78A priority patent/AU512508B2/en
Priority to GB872878A priority patent/GB1592029A/en
Publication of DE2709409A1 publication Critical patent/DE2709409A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2709409C2 publication Critical patent/DE2709409C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

3 4
und die Gefahr der Spannungsversprödung durch einen Ben sichtbar sind.
mehrachsigen Spannungszustand mit geringen Haupt- Durch Fortfall der »Rohrwanddurchschweißung«
Spannungsdifferenzen nahezu beseitigt ist muß die Verbindung nicht mehr mit dem hochenergeti- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Un- sehen und kostenintensiven Elektronenstrahlschweiß-
teransprüchen angegeben. 5 verfahren durchgeführt werden. Die Fügestelle liegt
Hierdurch lassen sich wirtschaftliche Scheiben aus noch nahe am Deckelboden, so daß die an dieser Stelle
dünnen Blechen herstellen, wobei durch Umbördelung relativ niedrigen Tangentialspannungen die Zusatzbela-
des Scheibenrades ein Ringansatz herausgestellt wer- stung der Schweißnaht übernehmen können,
den kann. Die Tangentialspannungen und radialen Aufweitun-
Ein auf ein Rohrstück mit Obennaß aufgeschrumpf- io gen des äußeren Ringansatzes steigen mit der Entfertes Rohr stützt sich an einem Teilbereich des Rohrstük- nung vom Deckelboden bis zur Größe der reinen Rohrkes ab. An dieser Stützstelle tritt das maximale Biege- spannung. Der kegelige Deckelboden, der unter Rotamoment auf, so daß, wenn die beiden Rohre außerhalb tionsbelastung flacher wird, stülpt den Ringansatz nach dieses Bereiches gefügt, beispielsweise verschweißt innen und kompensiert damit einen Teil seiner radialen werden, eine Verbindungsstelle mit nur geringer Biege- is Aufweitung. Dadurch werden die auch in dieser Deckelbeanspruchung erreicht werden kann. Im Rotatipnsbe- zone normal recht hoeh liegenden Tangentialspannuntrieb hebt sich die Trommel aufgrund der höheren, gen gesenkt
durch Zentrifugalkräfte hervorgerufenen Aufweitung Dadurch, daß am Rohrende im Stillstand kein Biege-
von der Stützstelle ab. Die Stülpbewegung des zylindri- moment einwirkt, tritt auch beim Verschweißen kein
sehen Scheibenteües kompensiert die Winkelverdre- a Stülpen der Trommel, d.h. keine plastischen Verfor-
hungen der Trommel an der Fügestelle, so daß diese mungen in meridionaler Richtung auf. Das aufgeschmol-
Stelle zumindest von Biegespannungen befreit bleibt, zene Volumen der Schweißverbindung am Trommel-
und sie überträgt sich nicht über die Abstützstelle auf stirnende ist etwa auf V3 der bei den sonst bekannten
den RotormanteL Es wird somit dem Rotor keine Zu- Ausführungen üblichen Schweißungen reduziert, wo-
satzlast durch angebrachte Scheiben auferlegt 2s durch sich verminderte Eigenspannungen, kleinere, sich
Bei der Schleudertrommel kann die Scheibe sowohl nicht selbst tragende Massen und eine geringere exzeneine Trennwand im Inneren der Trommel als auch ein trische Lage der Scheibe ergibt Ferner können bei derden Innenraum abschließender Deckel sein. Selbstver- artigen Fügestellen, die in der Praxis auftretenden Beständlich kann die Trommel auch mit mehreren Trenn- Schädigungen, so die Kerben oder Mikrorissen an den wänden und/oder Deckeln ausgestattet sein. Für beide 30 Trommelstirnseiten einfach überschweißt werden. Fer-Zwecke kann eine spanend bearbeitete oder aber auch ner kann die Sollage der Schweißnaht aufgrund der eine durch Tiefziehen hergestellte Blechscheibe vorge- sichtbaren Fügestellen besser eingehalten werdea
sehen seia Hierbei kann die Scheibe an ihrer Außen- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erkontur, den zylindrischen Ringansatz bildend, umgebör- findung schematisch dargestellt und wird nachstehend deltsein. 35 näher erläutert Es zeigt
Die kegelförmige Neigung der Scheibe, die sich bei F i g. 1 eine Schleudertrommel, Rotation abflacht, bewirkt die geforderte ausgleichende F i g. 2 einen Ausschnitt einer Stirnseite der Schleu- Axialbewegung zwischen dem Innen- und Außendurch- dertrommel gemäß F i g. 1, und
messer der Scheibe. Darüber hinaus ergibt sich eine F i g. 3 und 4 je einen Ausschnitt der Fügestelle- aus
Reduzierung der maximalen, am Innendurchmesser auf- 40 F i g. 2.
tretenden Tangentialspannungen, bei gleichzeitiger Er- Die Schleudertrommel 10, bestehend aus einem
höhung der am Außendurchmesser ohne diese Bewe- Trommelmantel, der Trommelwand 11 und zwei an den
gung niedriger liegenden Tangentialspannungen. Enden der Trommel angeordneten als Deckel ausgebil-
Bei als Deckel ausgebildeten Scheiben schließt sich deten Scheiben 12 bzw. 13, ist mittels eines Kugellagers
die Scheibe mit ihrer Bodenfläche an die Stirnseite des 45 und eines Magnetlagers drehbar gelagert An der ersten
Trommelmantels an, während der zylindrische Ringen- Scheibe 12 ist eine Welle 14 für einen schematisch dar-
satz in die Trommel hineinragt Dcf Eingansau Rann im gestellten Antrieb 17 befestigt Die zweite Scheibe 13
Bereich der Bodenflächenhöhe mit einem Bund verse- trägt einen Magneten 15, der in Zusammenwirkung mit
hen sein, gegen den die Stirnseite des Trommelmantels einem gestellfesten Magneten 16 die Magnetlageirung
anliegt und verschweißt wird. 50 bildet Ferner ist eine Trennscheibe 18 innerhalb der
Diese Art der Schweißnahtausbildung entspricht in Trommel vorgesehen.
etwa einem X-Stoß, der dem Elektronenstrahl direkt D: j mit der Welle 14 verbundene Scheibe 12 ist in
gegenübersteht Gegenüber der bislang üblichen F i g. 2 näher dargestellt Sie ist aus einem dünnen Blech
»Rohrdurchschweißung« ergeben sich dadurch folgen- hergestellt, das aiii Außenumfang zu einem Ringarisatz
de Vorteile: Das Schmelzvolumen reduziert sich etwa 55 20 umgebördelt ist und im Mittelbereich einen zur Im-
auf '/3 der alten Schweißnaht Schrumpfspannungen und nenseite der Trommel gerichteten Einzug 22 bildend
Verzage sind vermindert Die sich nicht seibsi iragen- verforrnt ist, wobei die kegelförmige Neigung 21 zu:'
den Massen des aufgeschmolzenen Werkstoffes, die für Mitte der Trommel gerichtet ist Am Ringansatz 20 ist
den ungestörten Bereich Zusatzlast bedeuten, liegen auf der Höhe des Deckelbodens ein Bund 23 für die
entsprechend niedriger. Die auf Grund der Festspan- eo Verbindung des Deckels mit der Trommelwatid vorge-
nung zwischen Rohr und Deckel vorliegenden und sich sehen.
beim Schweißen ändernden Spannungszustände lösen Die so ausgestaltete, als Deckel ausgebildete Scheibe
nur noch unbedeutende Ausweichsbewegungen am 12 wird mit Übermaß in die Trommelwand 11 einge-
Rohr und Deckel aus. Nicht immer zu vermeidende preßt Die Trommelwand 11 weitet sich dabei auf. Die Kerben, Risse oder andere Beschädigungen an den 65 Verformung der Trommelwand 11 ist in Fig.3 näher Stirnseiten der hochbelasteten Trommelwand werden gezeigt, in der anstelle eines dünnen Blechdeckels eine
überschweißt. Die Sollage der Schweißung läßt sich ex- spanend hergestellte, massive Deckelscheibe 12' darge-
akter einhalten, da die -u fügenden Stoßstellen von au- stellt ist.
Beim Aufschieben des Trommelmantels U auf den Ringansatz 20' vergrößert sich der Durchmesser am Trommelende, nachdem die Stütztstelle 25 des Ringansatzes 20' überwunden wurde, bis der Abstand zwischen der Stirnseite der Trommelwand 11 und der durch eine s Kante des Ringansatzes gebildeten Stützstelle 25 einen bestimmten Wert erreicht, wonach der Durchmesser wieder abnimmt Hierdurch ergibt sich eine Stützstelle 25 der Trommel im Bereich der Kante, in diesem Berfeich treten im wesentlichen die Biegespannungen in der Trommelwand 11 auf. Das zunächst vom Ringansatz abstehende Trommelende kann durch weiteres Aufschieben an den Ringansatz 20' zum Anliegen gebracht werden, ohne daß jedoch Biegespannungen eingebracht werden müssen. Die Entfernung zwischen Trommel-Stirnseite und der Stützstelle 25, bei der beide Trommelteile gleiche Aufweitung haben, beträgt beispielsweise bei Trommeln mit ca. 15 cm Durchmesser und unter 0,4 mm Wandstärke in etwa 3 mm.
Das unter diesen Bedingungen als Fügebereich verwendete freie Ende der Trommel weist keine Biegespannungen auf. Auch wird dieser Spannungszustand durch das nachfolgende Verschweißen des Rohrendes mit dem Deckel nur unwesentlich geändert Die Verbindungsstelle 26 befindet sich zwischen der Stirnseite der Trommelwand 11 und dem Bund 23.
In Fig.3 ist der Verbindungsbereich zwischen der Trommelwand und der Deckelscheibe 12' im Stillstand dargestellt bei dem die Wand 11 an der Kante des Dekkelringansatzes aufliegt
Im Verlauf der Anfahrperiode der Trommel ändert sich das Spannungsfeld. Im Nennbetrieb erreicht es bei entsprechend ausgelegter Scheibe 12' einen Zustand, bei dem Biegespannungen an der Fügestelle kaum oder nicht vertreten sind. Wie F i g. 4 zeigt erweitert sich das Trommelrohr stärker auf als die Scheibe 12'. Das freie Ende der Trommelwand wird aufgrund der Schweißverbindung 26 von der Scheibe zurückgehalten. Die hierbei von der Trommelwand an der Fügestelle erzeugte Winkelverdrehung λ wird durch eine Winkelverdrehung β der Scheibe 12' um einen annähernd gleichen Betrag aufgehoben. Die als schwächste Stelle einer Trommel zu verzeichnende Fügestelle wird somit geringstmöglich beansprucht und wirkt sich nicht mehr so stark wie bisher in der Begrenzung der höchstzulässigen Drehgeschwindigkeit aus.
Bei einer in der Trommel befestigten Scheibe 18 kann die Scheibe auch stärkere Einzüge oder entsprechende Werkstoffauswahl zusätzlich zur Winkelverdrehung, die von deren Lage innerhalb der Trommel abhängt eine stärkere Ausdehnung durch Zentrifugalkräfte erfahren, so daß die Aufweitung des Trommelmantels annähernd kompensiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 2 grund hoher elastischer Aufweitung des Rohres infolge Patentansprüche: Schrumpf einer Vorspannung unterlag, in einen nur schwer übersehbaren Spannungszustand gebracht Ab-
1. Schleudertrommel mit mindestens einer rota- gesehen davon, erfordert diese Ausführung einen relativ tionssymmetrischen, im Mittelbereich kegelförmig 5 hohen Werkstoffeinsatz.
geneigten Scheibe, die am AuBenumfang einen im In einer anderen bekannten Ausführung sind die Dekzylindrischen zur Seite der geometrischen Kegel- kel topffönnig ausgebildet und am freien Ende des zyspitze gerichteten Ringansatz aufweist, der gegen- lindrischen Teiles mit der Trommel verbunden. Hierüber dem Innendurchmesser der Trommelwand mit durch soll vor allem erreicht werden, daß bei annähernd Übermaß ausgelegt ist und entlang einer Ringfläche 10 gleicher Aufweitung vom Rohr und vom »Topfrand« mit der Innenseite der Trommelwand verbunden ist, des Deckels, an der Fügestelle keine nennenswerten dadurch gekennzeichnet, daß die Füge- Biegespannungen auftreten. Andererseits ist die vom stelle (26) des Ringansatzes (20) mit der Trommel- Deckelboden weit in den zylindrischen Teil abgerückte wand (11) geometrisch so nahe wie möglich zum Fügestelle von Nachteil, weil Fügebereiche in der Regel Scheibenboden hin angeordnet ist, so daß im Be- 15 festigkeitsmäßige Schwachpunkte darstellen,
triebszustand die Biegemomente der Schleuder- Eine solche Fügestelle, deren Schmelzzone sich nicht trommel (10) an der Fügestelle (26) durch die auf- selbst trägt, kann weit günstiger von dem im niedrigeren grund von Zentrifugalkräften ausgeübte Stülpbewe- Spannungsniveau liegenden Deckelboden unterstützt gung der Scheibe (12) im wesentlichen aufgehoben werden, als vom Rohrteil der Schleudertrommel, bei werden und daß sich die Siüizsieüe (25) der Trom- 20 dem Zusaizspannungcn an einer Stelle zugleich die Bemelwand (11) am Ringansatz (20) außerhalb des Be- Iastbarkeit der gesamten Trommel herabsetzt
reiches der Fügestelle (26) befindet Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
2. Schleudertrommel nach Anspruch 1, dadurch Schleudertrommel der eingangs genannten Art zu entgekennzeichnet, daß die Scheibe (12,13) mit ihrem wickeln, bei der im Bereich der Verbindungsstelle der Ringansatz (20) an die Trommelwand (11) ange- 25 Scheibe mit dem Rotor keine ausgeprägten Spannungsschweißt ist spitzen bei Belastungen auftreten.
3. Schleudertrommel nach einem der vorherge- Die Aufgabe ist durch die im Anspruch 1 gekennhenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am zeichneten Merkmale gelöst
Ringansatz (20) sich ein Bund (23) anschließt, gegen Der Lösung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine
den die Tronvnelwand (H) mit ihrer Stirnseite an- 30 durch Elektronenstrahlschweißung hergestellte Verbin-
iiegt und mit dem diese anliegende Trommelstirnsei- dung zwischen Scheibe und Trommel, insbesondere im
te verschweißt ist Bereich der Schweißnaht, die festigkeitsmäßig schwächste Stelle des Rohres ist Dieses zum einen, weil der
_ Werkstoff der ursprünglich ausgehärteten Komponen-
35 ten (Scheiben und Trommelrohr) durch den Schweißvorgang im Bereich der Schweißnaht einen Festigkeits-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleudertrom- abfall erfährt Die Schweißnaht und eine schmale Zone mel mit mindestens einer rotationssymmetrischen, im des Rohrquerschnitts befindet sich in· iösungsgeglühten Mittelbereich kegelförmig geneigten Scheibe, die am Werkstoffzustand. Die Bruchfestigkeit des Werkstoffs Außenumfang einen zylindrischen zur Seite der geome- 40 ist dort nur etwa halb so groß wie im ausgehärteten frischen Kegelspitze gerichteten Ringansatz aufweist, Bereich. Zum anderen entsteht im Betriebszustand an der gegenüber dem Innendurchmesser der Trommel- der Verbindungsstelle im Rohr ein mehrachsiger Spanwand mit Obermaß ausgelegt ist und entlang einer nungszustand mit geringen Hauptspannungsdifferenzen Ringfläche mit der Innenseite der Trommelwand ver- und hohen Spannungsspitzen, die wegen des weichen bunden ist Die DE-OS 20 33 714 zeigt eine derartige 45 Werkstoffes — bezogen auf das Verformungsvermögen Schleudertrommel. des Materials — zu große, plastische Verformungen.be-
Derartigc Trommeln werden beispielsweise für Zen- wirken.
trifugen zur Trennung von Fluidgemischen mit unter- Hier wird dagegen bewirkt, daß an der eine Schwach-
schiedlichen Molekulargewichten verwendet stelle darstellende Fügestelle des Rotors im Betrieb und
Für derartige Zwecke werden die Trommeln im allge- 50 insbesondere im Nennbetrieb kaum Biegespannung in
meinen aus hochfestem Werkstoff hergestellt und hoch- mcridionaler Richtung des Rohres entstehen und somit
tourig bis dicht an die Grenze des Werkstoffversagens eine plastische Verformung des Werkstoffes innerhalb
belastet, was eine sorgfältige dynamische Auslegung so- der weichen Zone der Fügestelle in meridionaler Rich-
wie Einhaltung von engsten Toleranzen bei der Ferti- tung nicht ausgelöst wird.
gung erfordert, um lokale Spitzenbelastungen, Unwucht 55 Im Nennbetrieb wird durch die Stülpung des Ringan-
sowie Flügelprobleme zu vermeiden. satzes an der Verbindungsstelle eine definierte Nei-
Es ist eine Schleudertrommel der obengenannten Art gungswinkeländerung bewirkt, die nahezu kein Biegebekannt, bei der als Deckel ausgebildete Scheiben aus moment an der Fügestelle entstehen läßt Das heißt, der hochfesten teuren Gesenkschmiedeteilen hergestellt, Trommelwand wird eine Verformung auferlegt, die die mit Übermaß in die Schleudertrommel eingepreßt und 60 Kraftübertragung von der Trommel zur Scheibe auf mittels einer Elektronenstrahlschweißung mit ihr ver- eine radial gerichtete Ringlast beschränkt
bunden ist. Auch werden die Tangentialspannungsspitzen weit-
Bei dem Schweißverfahren durchdringt der Elektro- gehend abgebaut, so daß der Spannungszustand der
nenstrahl an der Stelle des größten Preßmaßes die Trommel über der Rohrlänge nunmehr ein insgesamt
Rohrwand der Trommel von außen und erzeugt am 65 niedrigeres Spannungsniveau hat und stärker einachsig
Deckelrand ein ca. 1 mm tiefes, durch die Drehung der ausgeprägt ist. Dieses hat zur Folge, daß dem Werkstoff
Schleudertrommel um ihre Längsachse umlaufendes ein größeres Verformungsvermögen in der Hauptbean-
Schmelzbad. Hierdurch wird die Zone, die zuvor auf- spruchungsrichtung (tangential) zur Verfügung steht
DE19772709409 1977-03-04 1977-03-04 Schleudertrommel Expired DE2709409C2 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772709409 DE2709409C2 (de) 1977-03-04 1977-03-04 Schleudertrommel
NL7802062A NL182058C (nl) 1977-03-04 1978-02-23 Dunwandige centrifugetrommel.
JP2438378A JPS53110183A (en) 1977-03-04 1978-03-02 Drum for centrifugal machine
FR7806368A FR2382272A1 (fr) 1977-03-04 1978-03-06 Tambour de centrifugation a paroi mince
AU33863/78A AU512508B2 (en) 1977-03-04 1978-03-06 Centrifuge drum construction
GB872878A GB1592029A (en) 1977-03-04 1978-03-06 Centrifuge drum

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772709409 DE2709409C2 (de) 1977-03-04 1977-03-04 Schleudertrommel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2709409A1 DE2709409A1 (de) 1978-09-07
DE2709409C2 true DE2709409C2 (de) 1985-04-25

Family

ID=6002748

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772709409 Expired DE2709409C2 (de) 1977-03-04 1977-03-04 Schleudertrommel

Country Status (6)

Country Link
JP (1) JPS53110183A (de)
AU (1) AU512508B2 (de)
DE (1) DE2709409C2 (de)
FR (1) FR2382272A1 (de)
GB (1) GB1592029A (de)
NL (1) NL182058C (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP4785400B2 (ja) * 2005-04-08 2011-10-05 株式会社大阪真空機器製作所 真空ポンプのロータ
RU2330728C2 (ru) * 2006-09-28 2008-08-10 Федеральное государственное унитарное предприятие Производственное объединение "Электрохимический завод" Способ герметичного соединения

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE818023C (de) * 1949-03-30 1951-10-22 Konrad Dr-Ing Beyerle Verschluss fuer Trommeln von Gaszentrifugen
DE2017376A1 (de) * 1970-04-11 1971-10-28 Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München Mit hohen Drehzahlen betriebener Rotor
FR2093144A5 (de) * 1970-06-03 1972-01-28 Commissariat Energie Atomique
DE2033714A1 (de) * 1970-07-08 1972-01-20 Dormer AG, 7990 Friedrichshafen Mit hohen Drehzahlen umlaufende Trom mel

Also Published As

Publication number Publication date
NL7802062A (nl) 1978-09-06
DE2709409A1 (de) 1978-09-07
NL182058B (nl) 1987-08-03
AU512508B2 (en) 1980-10-16
JPS621770B2 (de) 1987-01-16
JPS53110183A (en) 1978-09-26
NL182058C (nl) 1988-01-04
FR2382272A1 (fr) 1978-09-29
GB1592029A (en) 1981-07-01
AU3386378A (en) 1979-09-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2303994C2 (de) Zentrifuge zum Trennen von Feststoff- Flüssigkeitsgemischen
DE1954993C3 (de) Zerstäuberrad zum Zerstäuben von stark schleißenden Materialien
DE1477279A1 (de) Spannzange
DE2539120A1 (de) Bohrmaschine
DE102019104134A1 (de) Werkzeug zum Reibrührschweißen und Verfahren zum Herstellen von Paneelen
DE4312365A1 (de) Offenend-Spinnrotor
DE2709409C2 (de) Schleudertrommel
EP1289712A1 (de) Schleifverfahren und schleifmaschine
EP1250210A1 (de) Verfahren zum verbinden zweier teile mittels reibschweissung und nach diesem verfahren hergestelltes maschinenelement
DE4232093C2 (de) Verriegelungseinrichtung an den Türen von Frachtcontainern mit Mitteln, die einem Schrägverziehen entgegenwirken
DE19532519A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines rotationssymmetrischen metallischen Werkstücks
EP0702598B1 (de) Prallbrecher
DE1450089B1 (de) Kupplungsscheibe
EP1963108A1 (de) Radnabe mit axialen ausnehmungen zwischen den löchern für radschrauben
EP0015469B1 (de) Einrichtung zum Schleuderpressen eines Betonrohres mit unten liegender Muffe
DE2314241C3 (de) Zellenloses Schaufelrad mit einem Tragkörper
DE3503896A1 (de) Auskleidung fuer einen behaelter eines mischers
DE2203421A1 (de) Verfahren zur Verbindung einer rinnenfoermigen Radfelge mit einer Randscheibe oder einem Speichenkranz und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE3920956A1 (de) Verschleissplatte und verfahren zu deren herstellung
DE3142779C2 (de) Vollmantel-Schnecken-Zentrifuge
DE3702251A1 (de) Rolle
DE1814175A1 (de) Schweissverbindung an einer Trommelmuehle
DE3346289A1 (de) Verstaerkter rotor und verfahren zum verstaerken eines rotors
DE3042962C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung zwischen der stirnseitigen Öffnung einer mit festen oder verfestigbaren vorzugsweise radioaktiven Abfällen gefüllten Blechtrommel und einem in die Öffnung einragenden Deckel
DE2709410C2 (de) Dünnwandige Schleudertrommel

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: M A N TECHNOLOGIE GMBH, 8000 MUENCHEN, DE

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MAN TECHNOLOGIE AG, 8000 MUENCHEN, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee