DE212337C - - Google Patents
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- DE212337C DE212337C DENDAT212337D DE212337DA DE212337C DE 212337 C DE212337 C DE 212337C DE NDAT212337 D DENDAT212337 D DE NDAT212337D DE 212337D A DE212337D A DE 212337DA DE 212337 C DE212337 C DE 212337C
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/06—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor affording only episcopic projection
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Epidiaskope, die zur Projektion von undurchsichtigen Gegenständen
mit auffallendem Licht (episkopische Projektion) und durchsichtigen oder durchsah einenden
Gegenständen mit durchfallendem Licht (diaskopische Projektion) dienen, haben entweder
eine bewegliche Lichtquelle oder bei feststehender Lichtquelle verstellbare Spiegel.
Im erstgenannten Falle ist die Vorrichtung
ίο unbequem, im letztgenannten aber müssen für
die diaskopische Projektion mehrere Spiegel angewandt werden, durch die die Lichtstärke
beeinflußt wird, oder es wird beim Wechsel der Projektionsart stets eine neue Einstellung
auf Bildschärfe nötig, wenn man nicht zwei gegeneinander auszuwechselnde Objektive anwenden
will.
Die Erfindung benutzt eine feststehende Lichtquelle unter Vermeidung jeglicher Spiegelung
vor dem Objektive für die diaskopische Projektion nur unter Beibehaltung der optischen
Einstellung beim Wechsel der Projektionsart. Dies geschieht durch Anbringung
eines verschiebbaren Objektives, das nach Belieben in das Strahlenbündel für die diaskopische
oder in das durch einen beweglichen Spiegel abgelenkte Strahlenbündel für die
episkopische Projektion gerückt werden kann. Die Vorrichtung trägt auf dem Objektivbreite
α das verschiebbare Objektiv b, das sich für die episkopische Projektion in der
Stellung I befinden muß. Die Lichtstrahlen der feststehenden Lichtquelle c werden durch
das Linsensystem d gesammelt, parallel gerichtet und nach dem Durchtritt durch das
die Wärmestrahlen aufnehmende .Kühlgefäß h
auf den Spiegel e geworfen, der eine solche Neigung zu der optischen Achse des Sammellinsensystems
d hat, daß die reflektierten Strahlen den auf dem Objekttisch/liegenden
Gegenstand stark beleuchten. Der episkopisch zu projizierende Gegenstand wirft die Strahlen
zurück, die von dem Objektiv, b gesammelt und durch den am Objektivrand drehbar befestigten
Bildumkehrspiegel g auf den das projizierte Bild aufnehmenden Schirm geworfen
werden.
Für die diaskopische Projektion wird das Objektiv b in die Stellung II gerückt und
der Beleuchtungsspiegel e aus seiner geneigten Lage entfernt und in eine unwirksame Lage e1
gebracht. Die Strahlen . der Lichtquelle c gehen, nachdem sie das entsprechend veränderte
oder ausgewechselte Linsensystem und das Kühlgefäß h durchsetzt haben, durch den
lichtdurchlässigen Gegenstand, der auf den ebenfalls lichtdurchlässigen Objekttisch f1 gelegt
oder an seine Stelle gebracht wird, und. werden von dem Objektive b gesammelt. Die
austretenden Strahlen werden wieder von dem Bildumkehrspiegel an den das projizierte Bild
aufnehmenden Schirm geworfen.
Zur Umstellung der Vorrichtung aus der Anordnung für episkopische in die für diaskopische
Projektion hat man nur die Verschiebung des Objektives δ und das Entfernen
des Beleuchtungsspiegels nötig. Das in Nuten des Objektivbrettes α verschiebbare Objektiv b
kann mit dem Beleuchtungsspiegel β durch ein Winkelstück i verbunden sein, so daß die
Bewegung beider Teile gleichzeitig geschieht. Der Spiegel kann zur Erleichterung der Ver-
Schiebbewegung an seinen geführten Kanten mit Laufrollen versehen sein, die sich auf den
Schienen k bewegen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Epidiaskop mit zwei verschiedenenLichtausgängen für diaskopische und episkopische Projektion, gekennzeichnet durch die Verschiebbarkeit des Objektives ausίο dem Bereiche der zurückgeworfenen Strahlen in den Bereich der durchgehenden Strahlen und umgekehrt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Objektiv (b) mit dem Beleuchtungsspiegel (e) derart gekuppelt ist, daß beim Wechsel der Projektionsart durch Verschieben des Objektives gleichzeitig auch der Spiegel in die Arbeitsstellung gerückt oder aus ihr entfernt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212337C true DE212337C (de) |
Family
ID=474076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212337D Active DE212337C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212337C (de) |
-
0
- DE DENDAT212337D patent/DE212337C/de active Active
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