DE157698C - - Google Patents

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DE157698C
DE157698C DENDAT157698D DE157698DA DE157698C DE 157698 C DE157698 C DE 157698C DE NDAT157698 D DENDAT157698 D DE NDAT157698D DE 157698D A DE157698D A DE 157698DA DE 157698 C DE157698 C DE 157698C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/10Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with oscillating reflecting member

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

des eM- §Ό\'&η ί'α vnih,
bc-z ScvnwnCuwq
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 157698 KLASSE 42 h.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Erzeugung von Bildern von aufeinander folgenden Punkten, das sich besonders auf die Reflexion von Kinematographenbildern bezieht, und welches den Zweck hat, die Spiegelbilder dieser beweglichen Bilder auf einem Schirm vollkommen feststehend zu erhalten, trotzdem das Bildband ununterbrochen bewegt wird. Da das Verfahren
ίο auch umkehrbar ist, können die aufeinander folgenden Photographien ebenso ausgeführt werden, als wenn dem Bildbande eine absatzweise Bewegung erteilt würde.
Die beiliegende Zeichnung stellt in Fig. ι ein Schema des Grundprinzips der vorliegenden Erfindung' und in
Fig. 2 eine Ausführungsform der Erfindung dar.
Es seien in Fig. 1 in η und η ρ zwei Planspiegel, welche aufeinander und zur Zeichenebene senkrecht stehen. Betrachten wir den Lichtpunkt a, so ist das Bild mit Bezug auf den Spiegel in η in U1 symmetrisch zu α und das Spiegelbild von Ci1 mit Bezug auf den Spiegel η ρ in a.2 symmetrisch zu a{ ; a.2 ist daher das definitive Spiegelbild des Punktes a nach zweimaliger Reflexion in den beiden Spiegeln.
Vorausgesetzt nun, daß der Punkt α eine Bewegung bis nach a' in einer Richtung vollführt, welche zu den beiden Spiegelebenen unter 45° geneigt ist, und daß zu gleicher Zeit beide Spiegel parallel zu dieser Richtung um ein Stück η η' verstellt werden, welches halb so groß ist als das Stück α α', so ist klar, daß das Bild a\ in dem ersten Spiegel während dieser Bewegung auf der Linie,ax a.2 bleibt und daß i V — -^-L ist. Dann
ist
a\ V = a.2 V, und der Punkt a2 ist daher das Bild des Punktes a'. Wenn man daher vor den beiden beweglichen Spiegeln irgend ein Objektiv beliebigen Systems aufstellt, so gibt , dieses von den in dem angegebenen Verhältnis beweglichen Lichtpunkten ein unbewegliches Bild, welches genau das Bild des Punktes a.2 sein wird.
Das Vorhergegangene kann nun auf eine ganze Anzahl von Punkten ausgedehnt werden, welche zusammen einen Gegenstand oder eine Zeichnung bilden. Das System der beiden Spiegel wird stets an Stelle der Gesamtheit der beweglichen Punkte dieses Gegenstandes ein streng unbewegliches Bild von gleicher Größe geben, da sein Abstand von dem Brennpunkte des Objektivsystems unveränderlich bleibt. Außerdem wird die Gestalt des Bildes dieselbe bleiben, da auch die Ebene des virtuellen Bildes unveränderlich ist.
Man kann sich auch denken, daß das System von zwei Spiegeln, nachdem es auf ein gewisses Stück das Bildband begleitet hat, plötzlich in seine Anfangsstellung zurückkehrt, um das folgende Bild aufzunehmen,
welches genau auf demselben Punkte entworfen wird wie das Bild des ersten Gegenstandes usw.
Dieser letztere Arbeitsgang wird durch die Vorrichtung vollführt, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet.
Es wäre für die praktische Durchführung verhältnismäßig schwer, das Kinematographenband und das Objektiv / sowie die Spiegel in
ίο der aus Fig. ι ersichtlichen Stellung gegeneinander zu erhalten, aber es lassen sich diese Teile stets in bequeme Stellung bringen, wenn die von dem Bande ausgehenden Strahlen passend abgelenkt werden.
Dieses Resultat kann durch Reflexion von zwei feststehenden Spiegeln k c, c h (Fig. 2) erreicht werden, die parallel zu den Spiegeln m η, η ρ aufgestellt sind. In dieser Anordnung wird das Bildband d e, welches sich von einer RoIIe-/ abwickelt, in ununterbrochene Bewegung durch eine gezahnte Trommel t versetzt. Auf der Achse dieser Trommel ist eine Daumenscheibe j angeordnet, die einen horizontalen Wagen g verschiebt, auf welchem die beweglichen Spiegel m η, η ρ derart befestigt sind, daß sie senkrecht zueinander stehen und die Halbierungsebene ihres Winkels parallel zu dem Bildbande d e ist. Der Umfang der Daumenscheibe ist derart gestaltet, daß, wenn das Bildband d e um ein gewisses Stück α α' sich nach abwärts bewegt hat, der Wagen k von dem Bildbande um eine Strecke η η' entfernt wird, welche halb so groß ist als die Strecke α α'. Die festen Spiegel k c, c h sind oberhalb der beweglichen Spiegel m η, η ρ und genau parallel zu denselben angeordnet. Daraus folgt, daß die Reflexion der von dem Bildbande ausgehenden Strahlen durch diesen Spiegel an dem eingangs ausgeführten Grundprinzip gar nichts ändert, und daß in der Stellung m η, η ρ der beweglichen Spiegel der Punkt α sein Bild in y haben wird; wenn dieser Punkt den Weg a a'
und die Spiegel den Weg nn' = zurückgelegt haben, wird sich das Bild noch immer in y befinden. Auf diese Weise wird ein beliebiger Punkt des Bildbandes d e beständig sein Bild auf einem und demselben Punkt
des in y befindlichen Schirmes erzeugen. Wenn α α' die Größe eines Bildes ist, so wird jeder Punkt dieses Bildes während dieser Bewegung" sein freistehendes Bild auf dem Wandschirm erzeugen, und umgekehrt, wenn man den Apparat dazu verwendet, um Ansichten aufzunehmen, so wird jeder Punkt des Raumes sein Bild auf denselben Punkt des Bildbandes lenken.
Nach dem Vorübergang eines Bildes bewirkt die Daumenscheibe j, daß der Wagen g durch eine zu diesem Zwecke angeordnete Feder r in seine ursprüngliche Stellung zurückschnellt. Während dieser Rückbewegung wird das Objektiv durch eine Blende geschlossen. Dieser Verschluß kann natürlich nur einen geringen Zeitteil dauern, so daß die Beleuchtung um so besser ausgenutzt werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    . I. Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bewegter Bildbänder, gekennzeichnet durch zwei aufeinander senkrechte Spiegel, die in den Strahlengang so eingeschaltet sind, daß die optische Achse an ihnen zwei Reflexionen von 450 erleidet und eine gemeinsame Linearverschiebung mit der halben Geschwindigkeit des Bildbandes in der Richtung des von ihnen eingeschlossenen Teils der optischen Achse erfahren.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiegelpaar mit seiner Symmetrieebene senkrecht zum Bildband angeordnet ist und dem Bildband parallel verschoben wird.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiegelpaar gegenüber einem zweiten, ebenfalls in den Strahlengang eingeschalteten und einen Winkel von 2700 bildenden Spiegelpaar so angeordnet ist, daß die optische Achse an jedem der vier Spiegel eine Reflexion von 45 ° erleidet, und daß das erste Spiegelpaar senkrecht zur Richtung des Bildbandes verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226039B (de) * 1964-11-20 1966-09-29 Deutsche Bundespost Vorrichtung zur Erleichterung des visuellen Ablesens der Anschrift auf Sendungen wie Pakete, Paeckchen, Briefbunde u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226039B (de) * 1964-11-20 1966-09-29 Deutsche Bundespost Vorrichtung zur Erleichterung des visuellen Ablesens der Anschrift auf Sendungen wie Pakete, Paeckchen, Briefbunde u. dgl.

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