DE212133C - - Google Patents
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- DE212133C DE212133C DENDAT212133D DE212133DA DE212133C DE 212133 C DE212133 C DE 212133C DE NDAT212133 D DENDAT212133 D DE NDAT212133D DE 212133D A DE212133D A DE 212133DA DE 212133 C DE212133 C DE 212133C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41C—PROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
- B41C3/00—Reproduction or duplicating of printing formes
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212133 KLASSE 156. GRUPPE /■■-h
MARGARETE SCHIMANSKY in BERLIN, MAX SCHIMANSKY und CARL SCHIMANSKY
Zusatz zum Patente 170908 vom 29. März 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1908 ab.
Längste Dauer: 28. März 1920,
Für die galvanoplastische Nachbildung von Hochdruckformen benutzt man mit Erfolg
Bleifolien, welche aus mehreren durch eine plastische Masse verkitteten Bleiblättchen zusammengesetzt
sind, und in welche das Original eingepreßt wird. Hierbei hat sich aber gezeigt, daß dort, wo die vorhandenen Preßinstrumente
nur geringen Druck erzeugten und ein Kalander nicht zur Verfügung stand,
durch Einwirkung der zwischen den einzelnen Bleifolien liegenden plastischen Masse wohl
alle bildenden Details in gröberer Form zur Abformung gelangen, die feinsten Zeichnungen
des Groboriginals, wie bei feinrasterigen Autotypien, aber nicht mit voller Schärfe wiedergegeben
werden, da die Bleifolie immerhin eine gewisse Dichtigkeit und Härte hat und sich nicht so leicht in alle Feinheiten des
Originals eindrückt. Auch haben die Bleifolienmatrizen die Neigung, sich unter dem
immerhin ziemlich starken Druck zu dehnen und dadurch beulig zu werden.
Die Erfindung beseitigt diesen, wenn auch geringen Ubelstand, indem die Bildseite der
Folienmatrize gegen Druck empfindlicher gemacht wird. Nachdem die Bildung der Bleifolienmatrize
durch Zusammenkleben der Bleifolien mit der plastischen Masse vollzogen und auch die Isolierschicht auf die Rückseite der
Matrize geklebt ist, legt man die Matrize mit der Rückseite nach unten auf eine'dem ■
Schmelzpunkt des Wachses entsprechend erwärmte Platte und streicht auf die Bildseite,
d. h. die Seite, die beim Abformen auf die Druckform gelegt wird und das Bild des Originals
wiedergeben soll, mit einer plastischen Masse einen äußerst dünnen Überzug auf. Der- Aufstrich muß aber immerhin so stark
sein, daß die feinsten Partien in den Schatten der Autotypieätzungen sich dadurch bilden
können. Am besten eignet sich als Aufstrichmasse Bienenwachs, dem 5 Prozent venetianischer
Terpentin zugesetzt sind.
Der Vorgang bei der Abformung mit der
Claims (1)
- : Matrize nach der Erfindung ist folgender. Da zwischen dem härteren Druckoriginal und der härteren Bleifolie der dünne Anstrich aus weicher plastischer Masse lagert, drückt sich dieser schon bei dem geringsten Druck der Presse in die feinsten Partien des Originals hinein. Dabei wird die plastische Masse, auf den Stellen, die in dem Klischee das Druckbild. darstellen, so nach den Seiten in die Tiefenίο gedrückt, daß auf den Bildstellen nur ein leichter Hauch der Masse verbleibt, und in dem eigentlichen Schnitt des Bildes das Blei zum Teil so bloßgelegt wird, daß das Stromleitungsvermögen des Bleies nicht beeinträch-tigt wird. Ein leichtes Überbürsten genügt, . um auch die von dem Druck nicht betroffenen Stellen für den Strom leitend zu machen.. Die so hergestellten Matrizen stellen eine Vereinigung der leicht abformenden Wachsmatrize mit der gut stromleitenden Bleifolienmatrize dar, welche in dieser Form als vorzüglichste Prägebildträgerin bezeichnet werden kann. Die Erfindung bietet infolge des geringen ' Druckes beim Abformen auch den Vorteil, daß die Matrizen sich in der Größe nicht im geringsten ändern, und daß Druckstöcke, die auf weichem Holz montiert sind, zwecks Abformung nicht mehr auf Metallunterlage gebracht werden müssen, sondern so, wie sie sich im Schriftsatz befinden, ohne weiteres zur Abformung gelangen können.Pa ten τ -Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Bleimatrizen für die galvanoplastische Nachbildung von Hochdruckformen durch Abpressen des Originals· in eine Bleifolie gemäß Patent 170908, dadurch gekennzeichnet, daß die aus mehreren durch eine plastische 'Masse miteinander verkitteten Bleiblättchen in bekannter Weise zusammengesetzte Matrize auf der Bildseite noch einen dünnen Überzug aus einer weichen bildsamen Masse, z. B. Wachs, erhält.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE212133T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212133C true DE212133C (de) |
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ID=5806472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212133D Active DE212133C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR8971E (fr) | 1908-08-05 |
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