DE212028C - - Google Patents

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DE212028C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D31/00—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution
    • F16D31/06—Fluid couplings or clutches with pumping sets of the volumetric type, i.e. in the case of liquid passing a predetermined volume per revolution using pumps of types differing from those before-mentioned

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Es ist bereits eine hauptsächlich für Kraftfahrzeuge verwendbare hydraulische Kupplung bekannt geworden, die in einem zylindrischen Gehäuse ein mittleres Kernstück enthält, das auf die Motorwelle gekeilt ist, während das Gehäuse mit der Welle des Triebwerkes fest verbunden ist oder umgekehrt. Das Kernstück ist mit radialen Schlitzen versehen, in denen sich Schaufeln infolge der Drehung der Motorwelle und der Führung an Ausbuchtungen in der Wölbung des Gehäuses derart verschieben, daß die Schaufeln in den zwischen Gehäuse und Kernstück vorhandenen ringförmigen Raum eintreten oder in die Schlitze des Kern-
!5 Stückes zurückgedrängt werden, damit sie an einem in den Ringraum eingeschalteten Hahn vorbeigleiten können.
Das Spiel des Hahnes gestattet mit Hilfe einer zweckmäßig nicht gefrierbaren, den vorhandenen Hohlraum des Gehäuses ausfüllenden Flüssigkeit die Mitnahme des Gehäuses mit zu- oder abnehmender Geschwindigkeit. Die Entkupplung entspricht der gänzlichen öffnung des Hahnes, während durch seinen vollständigen Schluß die größte Geschwindigkeit gegeben ist.
Diese Kupplung kann außerdem auch als Ausgleichgetriebe verwendet werden, und es ist bereits eine hierauf bezügliche Anordnung vorgeschlagen worden, die ermöglicht, mit Hilfe der Steuerung die Räder zu kuppeln oder zu entkuppeln und den Durchlaßquerschnitt der Hähne in dem Maße zu verändern, wie es die einzelnen mit den inneren oder äußeren Rädern verbundenen Kupplungen bei der Fahrt des Wagens in Kurven erfordern.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine besondere Anordnung, die sowohl bei der eben beschriebenen Kupplung als auch bei jeder ähnlichen Vorrichtung zum Kuppeln und Verändern der Geschwindigkeit angewendet werden kann, und die ermöglicht, dieselbe Kupplung nicht nur zum Ein- und Ausschalten sozum Geschwindigkeitswechsel, sondern
wie
auch als als Ausgleichgetriebe zu verwenden. Das Wesen dieser Anordnung, mit der eine Ausgleichwirkung in einfachster Weise erreichbar, ist, besteht darin, daß zwei derartige Kupplungen in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind, und daß die beiden die Flüssigkeit enthaltenden Ringräume, die mit Über- und Unterdruckraum bezeichnet werden können, durch in einer das Gehäuse in zwei Abteilungen trennenden Scheidewand vorgesehene-Durchbrechungen untereinander verbunden sind.
Auf -der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung einer derartigen Kupplung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt derselben.
Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie A-A und Fig. 3 ein Längsschnitt nach Linie B-B in Fig. 1.
Das mit der Motorwelle b fest verbundene Gehäuse α ist durch eine Scheidewand c in zwei Abteilungen d, d' getrennt, deren jede ein Kernstück e, e' mit in Schlitzen verschiebbaren radialen Schaufeln f enthält. Das Kernstück e sitzt auf der Welle g fest, das Kernstück e' auf der hohlen Welle· h.
Mittels eines Hahnes i, der mit zwei mit den beiden Abteilungen d, d' übereinstimmenden Durchlaßöffnungen /, j' versehen ist und der
durch eine geeignete Vorrichtung geöffnet und geschlossen werden kann, können die beiden Wellen g, h gleichzeitig ge-, und entkuppelt werden.
Die in beispielsweiser Ausführung dargestellte Vorrichtung zur Steuerung des Hahnes i für die Ein- und Ausschaltung der Kupplung sowie zur Einstellung der verschiedenen Geschwindigkeiten besteht aus einer an der Drehung des Gehäuses teilnehmenden Schraube k, die mittels eines Hebels und einer Gabel m auf der mit dem Gehäuse fest verbundenen Hülse I längsverschoben werden kann. Die Schraube k, die sich gegen ein Gewinde der Hülse I stützt, dreht sich bei ihrer Verschiebung in das Muttergewinde einer mit einem Zahnrad 0 fest verbundenen Hülse η hinein oder aus demselben heraus. Das Zahnrad 0 steht mit einem auf dem Drehzapfen des .Hahnkükens i sitzenden Trieb j> in Eingriff. Beim Hinein- oder Herausdrehen der Schraube k wird das Zahnrad 0 mit Bezug auf das Gehäuse vor- oder zurückgedreht, wodurch der Hahn i in dem einen oder anderen Sinne gesteuert wird.
Die in den beiden Abteilungen der Kupplung zwischen den Kernstücken und dem Gehäuse vorhandenen Ringräume sind vorzugsweise mit einer nicht gefrierbaren Flüssigkeit ausgefüllt. Die auf der einen oder anderen Seite des Hahnes i gelegenen Teile dieser Ringräume sind durch Öffnungen q und q' der Scheidewand c miteinander verbunden. Es sind daher stets die Teile der Ringräume verbunden, in denen die Flüssigkeit infolge der Verdrehung der Kernstücke gegen das Gehäuse unter Druck gesetzt wird, und ebenso die beiden Teile der Ringräume auf der anderen Seite des Hahnes i, in denen die Flüssigkeit entlastet ist.
Diese Anordnung genügt, um zwischen den beiden Wellen g und h eine Ausgleich wirkung zu erzielen. Erleidet eine der Wellen aus irgendeiner Ursache eine Verzögerung in der Drehung, so wird diese Verzögerung durch die Möglichkeit der Flüssigkeit, aus dem unter dem Druck der Schaufeln f stehenden. Teil der nicht in ihrer Drehung verzögerten Welle durch die Öffnungen q in den Teil mit geringerem Druck überzutreten, ausgeglichen. Gleichzeitig findet in den im Unterdruck befindlichen Teilen der Ringräume auf der anderen Seite des Hahnes ein Ausgleich der Flüssigkeit im umgekehrten Sinne durch die Öffnungen q' statt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hydraulische Kupplung mit einem in einem Gehäuse drehbaren, verschiebbare Schaufeln enthaltenden Kernstück, das zwischen sich und dem Gehäuse einen Ringraum freiläßt, der mit einer in ihrem Wege durch einen Hahn drosselbaren Flüssigkeit ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch eine in der Nähe des Hahnes (j, j'J mit Öffnungen (q, q') versehene Wand (c) in zwei Abteilungen (ä, d') geteilten Gehäuse zwei Kupplungen unter Anordnung jedes Kernstückes auf einer besonderen Welle (g bzw. h) in der Weise vereinigt sind, daß sich die Flüssigkeit in den auf derselben Seite des Hahnes befindlichen Teilen der Ringräume bei verschiedener Drehgeschwindigkeit der Kernstücke bzw. deren Wellen durch die Öffnungen (q) der Trennwand (c) ausgleichen kann, so daß die Kupplung außer zum Ein- und Ausschalten sowie zum Geschwindigkeitswechsel auch als Ausgleichgetriebe verwendbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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