DE21201C - Neuerungen an KonfektmaschineU - Google Patents

Neuerungen an KonfektmaschineU

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Publication number
DE21201C
DE21201C DENDAT21201D DE21201DA DE21201C DE 21201 C DE21201 C DE 21201C DE NDAT21201 D DENDAT21201 D DE NDAT21201D DE 21201D A DE21201D A DE 21201DA DE 21201 C DE21201 C DE 21201C
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DE
Germany
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eccentric
pressure arms
sleeves
plate
confection
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Active
Application number
DENDAT21201D
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English (en)
Original Assignee
THIELE & HOLZHAUSE in Magdeburg
Publication of DE21201C publication Critical patent/DE21201C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
THIELE & HOLZHAUSE in MAGDEBURG. Neuerungen an Confectmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1882 ab.
Mit dieser neuen verbesserten Confectmaschine ist man im Stande, nicht allein eine saubere WaaVe herzustellen, sondern auch mit derselben Chocoladenconfect anzufertigen, was bei den bis jetzt bestehenden Maschinen nicht möglich war.
Fig. ι zeigt den Längsschnitt, Fig. 2 den Querschnitt, Fig. 3 die untere Ansicht, Fig. 4 die Prefsplatte, Fig. 5 die Excenter.
Zur Aufnahme der Masse dient der Kasten C, welcher oben durch die Prefsplatte c und unten durch die Formplatte e geschlossen wird. Die Prefsplatte c ist an einer Zahnstange ζ befestigt, welche in dem gabelförmigen Kopf der Druckarme ^i?1 geführt wird. Die Abwärtsbewegung der Druckarme geschieht durch das Excenter g und die Hebel α und a\
Die Aufwärtsbewegung der Prefsplatte erfolgt durch die Federn f und fl, welche sich in den Muffen der Druckarme befinden und deshalb bei deren Niedergang gespannt werden. Die Lagerung der Federn in den Muffen ο und·«?1 ist vortheilhaft, weil dadurch ein präciseres Arbeiten der Maschine erzielt und das Abspringen der Federn vermieden wird. Die Füllung des Kastens C geschieht einfach, durch die Ablösung der Prefsplatte c von der Zahnstange z. Bei einer neuen Pressung mufs die Prefsplatte c von dem Punkt ausgehen,-, wo , sie zu Ende der vorigen Pressung stand. Es ist deshalb ein Vorschubmechanismus angebracht, welcher durch das Excenter g bewegt wird. In der Gabel der Druckarme ist eine Welle gelagert, auf welcher das Getriebe y für die Zahnstange ζ sowie ein Schaltrad ί mit geschlitztem Schalthebel und Sperrklinke sitzt. Der Schalthebel ist durch Zugstange m und Hebel d mit der Lenkstange h, welche auf das Excenter gleitet, in Verbindung. Die Führung des Hebels d wird durch die geschlitzte Flügelschraube η bewirkt. Nachdem das Excenter g seine Arbeit beendet hat und die Druckarme durch die Federn / und f1 wieder aufwärts bewegt worden sind, beginnt das Excenter g an der Lenkstange h zu wirken und drückt die Zahnstange so weit abwärts, als dies für eine neue Pressung erforderlich ist.
Die Abnahme des fertigen Confects erfolgt, indem man die über die Abnahmeplatte P geschobene Weifsblechplatte / abzieht und mit den darauf befindlichen Confectstücken entfernt. Die Abnahmeplatte P wird durch ein Excenter υ bewegt, welches genau die Contouren des anzufertigenden Confects trägt und eine entsprechende Bewegung auf die Platte P durch den Stift i überträgt.
Zur Führung der Abnahmeplatte P dienen die beiden Bolzen k und. k1, welche in den Hülsen / und /' gleiten.
In diesen Hülsen sind Gummiringe r und rl angebracht, welche das zu starke Aufschlagen der Platte P vermeiden.
Wie aus der Zeichnung, Fig. 2 und Fig. 5, ersichtlich, hat das Excenter g der Prefsplatte etwas mehr Voreilung als das Excenter υ der Abnahmeplatte ertheilt; es wird dadurch das Nachquillen der Masse gänzlich verhindert.
Die Anwendung eines doppelten Vorgeleges bietet anderen Confectmaschinen gegenüber den Vortheil der leichteren Handhabung.

Claims (8)

Patent-Ansprüche: Bei der durch die Zeichnung dargestellten Confectmaschine:
1. Die Anwendung der beiden Druckarme B und B1, sowie die Anbringung der Federn/ und f1 in den Hülsen der Druckarme.
2. Die Führung der Hebel α αΛ und h gleichzeitig auf ein und demselben Excenter.
3. Die Führung der Abnahmeplatte P durch das Excenter ν in verticaler Richtung zur Erzielung der Absätze des Confects, sowie die Lagerung dieser Platte P auf Gummiringen r und r1, die sich in den Hülsen / und /' befinden.
4· Die lösliche Verbindung der Prefsplatte c mit der Zahnstange ζ durch den Bolzen α.
5· Der durch die Flügelschraube η verstellbare Hebel d zur Erzielung gröfseren oder geringeren Vorschubes.
6. Die Anwendung der Rollen β und ß1 an den Hebeln α und a1 zur Vermeidung gröfserer Abnutzung.
7. Die Anwendung des doppelten Vorgeleges zur Ueberwindung des durch die Anwendung zweier Druckarme B und B1 beabsichtigten gröfseren Druckes.
8. Die gröfsere Voreilung des Excenters g über ν zur Verhinderung des Nachquillens der Masse.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT21201D Neuerungen an KonfektmaschineU Active DE21201C (de)

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