DE21176C - Dampfkesselfeuerung mit selbstthätiger Regulirung - Google Patents

Dampfkesselfeuerung mit selbstthätiger Regulirung

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DE21176C
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Germany
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boiler
grate
firing
coal
steam boiler
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W. GROSSMANN in Pforzheim
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates
    • F23H7/06Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding
    • F23H7/08Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding reciprocating along their axes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates
    • F23H7/02Inclined or stepped grates with fixed bars
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in beiliegender Zeichnung dargestellten Dampfkesselfeuerungen haben den Zweck, einen besonderen Heizer entbehrlich zu machen und die Heizung durch den Dampfkessel selbst zu besorgen auf eine bessere Weise, als solche von Hand geschieht, und zwar aus folgenden Gründen:
1. Der Aufstellung bezw. der Anwendung von kleineren Dampfmaschinen steht die Nothwendigkeit, einen besonderen Heizer hierfür halten zu müssen, sehr im Wege, indem die Ausgabe für den Heizer eine sehr hohe ist im Vergleich zur Summe aller Unterhaltungskosten.
2. Die meisten in solchen Fällen verwendeten Heizer besitzen nach Ansicht des Patentinhabers nicht die nöthige Umsicht oder das nöthige Verständnifs für eine vortheilhafte Feuerung, und die Folge davon ist dann ein Verlust an Brennmaterial.
. 3. Die meisten Feuerungs- bezw. Rostanlagen kleinerer Dampfmaschinen sind auch nicht derart construirt, dafs eine rationelle Beschickung selbst für einen geübten Heizer leicht möglich wäre, und die Folge davon sind weitere Brennmaterialverluste.
Um den eingangs genannten Zweck zu erreichen, ist folgende Anordnung getroffen: Der Kessel erhält einen Behälter, der das für-den ganzen Tag nöthige Brennmaterial aufnimmt. Dieser Behälter steht in solcher Verbindung mit einem schräg liegenden, ebenen oder kegelförmigen Rost, dafs in dem Mafse, als die Verbrennung auf dem Rost fortschreitet, die Kohlen durch ihr eigenes Gewicht auf den Rost und an demselben herabgleiten.
Da nun aber Kessel- und Rostgröfse der höchsten Maschinenleistung angepafst sein mufs, die wenigsten Maschinen aber constant mit gröfster Kraftleistung arbeiten, so würde bei geringerem Kraftbedarf der Maschine zu grofse Dampfproduction eintreten. Es soll nun die Feuerung in der Weise selbstthätig regulirt werden, dafs, wenn ein zu grofser Druck im Kessel entsteht, dieser die Verbrennungsluft mittelst eines der bekannten Regulatoren absperrt, so lange, bis der Druck um eine gewisse Gröfse wieder gefallen ist. Durch passende Wahl der Gröfsenverhältnisse des Regulators können diese Druckschwankungen nach Angabe des Erfinders innerhalb' eines Bruchtheiles einer Atmosphäre gehalten werden. Auf diese Weise soll der Kessel den ganzen Tag sein Feuer selbst so reguliren, dafs er Dampf mit nahezu constantem Druck abzugeben im Stande ist.
Die auf beiliegender Zeichnung gegebenen Anordnungen sind nur schematisch dargestellt. Die gleichen Buchstaben bezeichnen in allen Figuren die gleichen Gegenstände, und zwar: A den eigentlichen Kessel, B den Kohlenvorrathsraum, C den schräg liegenden, ebenen oder kegelförmigen Rost, D den Aschenfall, E die Einlafsöffnung für die Feuerluft, F die Zugkette zum Feuerluftregulator, G den Regulator selbst.
Fig. ι bis 4 geben die Anordnung für stehende Kessel, und zwar:
Fig. ι mit Aufgabe des ganzen Kohlenquantums auf den Rost selbst, so dafs also der ganze, oberhalb des Rostes liegende Raum als Kohlenvorrathsraum dient. Der Aschenfall ist mit durch den Dampfdruck regulirbarer Einlafs-
Öffnung versehen. Diese Anordnung eignet sich aber nur für ganz kleine Kessel, da sonst die Brennmaterialschicht zu hoch oder der Kessel im Verhältnifs zu seiner Leistung zu schwer wird und auch für diese Art der Feuerung nur ganz bestimmte .Kohlensorten verwendbar sind.
Bei Fig. 2 und 3 ist der bisher schon für solche oder ähnliche Feuerungen angewendete Einfüllschacht, centrisch bezw. excentrisch zum Kessel liegend, zum Kohlenvorrathsraum vergröfsert und mit einem schräg liegenden, ebenen oder kegelförmigen Rost in geeigneter Weise verbunden. Bei dieser Anordnung ist wohl jede zu Kesselfeuerungen geeignete Kohlensorte verwendbar, allein dieselbe eignet sich auch nur für kleinere Kessel, indem die todte Fläche des Kessels im Verhältnifs zur Heizfläche unverhältnifsmäfsig grofs ausfällt und dadurch den Kessel schwer macht. Auch erlauben nur wenige Kesselconstructionen, den Kohlenvorrathsraum .an diesen Platz zu legen.
Am günstigsten gestaltet sich die Anbringung des Kohlenvorrathsraumes bei Fig. 4 und 5, nämlich an der Peripherie des Kessels. Dort kann jede beliebige Kohlenquantität untergebracht werden, ohne auf die Gröfse des eigentlichen Kessels von Einfiufs zu sein. Es kann ebenfalls jede zu Kesselfeuerungen geeignete Kohlensorte verwendet werden. Dort ist der Vorrathsraum auch zugänglicher und die vom Kessel ausstrahlende Wärme wird zugleich nutzbringend zur Vorwärmung des Brennmaterials verwendet. Diese Anordnung erlaubt ferner die Verwendung jeder Kesselconstruction, wie in Fig. 9 bis 17 gezeigt ist. Es sind in diesen Figuren vier Feuerrohr-, 4 Wasserrohr- und ein Feuer- und Wasserrohrkessel dargestellt.
Fig. 6 und 7 zeigen dann noch die Anbringung eines Kohlenvorrathsraumes für das pro Tag nöthige Kohlenquantum, - in Verbindung mit einem schräg liegenden Rost und durch den Dampfdruck regulirbarer Einlafsöffnung an liegenden Kesseln. Auch hier sind nur die beiden Haupttypen angegeben, nämlich Fig. 6 für Aufsenfeuerung, Fig. 7 für Innenfeuerung.

Claims (2)

Patent-Anspruch: An stehenden und an liegenden Dampfkesseln die gleichzeitige Anwendung:
1. eines Kohlenvorrathsraumes, aus welchem das Brennmaterial durch sein Eigengewicht in dem Mafse, als die Verbrennung fortschreitet, auf dem Roste niedersinkt, und
2. einer selbsttätigen Vorrichtung, durch welche die Luftzuführung zum Roste nach der Dampfspannung im Kessel regulirt wird,
beides zum Zweck, die Bedienung des Kessels auf ein möglichst geringes Mafs zurückzuführen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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